Verlagsgruppe Droemer Knaur



Im Licht des Augenblicks

9783426281444
jetzt bestellen Jetzt bestellen
Hardcover, Droemer HC
01.03.2017, 432 S.

ISBN: 978-3-426-28144-4
Diese Ausgabe ist lieferbar
19,99
inklusive 7%
Mehrwertsteuer

Roman

Der Roman „Im Licht des Augenblicks“ von Garth Stein erzählt eine poetische, atmosphärische und tiefgründige Familiengeschichte aus dem Nordwesten der USA.

Der 14-jährige Trevor besucht mit seinem Vater das heruntergekommene Familien-Anwesen in der Nähe von Seattle, in dem sein Großvater und seine Tante wohnen. Trevor stöbert durch längst verlassene Zimmer, in Geheimgänge hinter Tapetentüren, immer auf der Suche nach Antworten, vor denen die Erwachsenen zurückscheuen: Warum verletzt man immer wieder die, die man am meisten liebt? Wie kann man Schuld wiedergutmachen? Wie schwer wiegt ein Geheimnis, das man anderen vorenthalten hat? Seit Generationen scheint ein Fluch auf Trevors Familie zu lasten. Doch nun macht sich der gewitzte Trevor auf, die Wahrheit zu entdecken und auszusprechen.

„Ich habe „Im Licht des Augenblicks“ verschlungen. Ein großes, wunderbares, Generationen umspannendes Epos, das im Nordwesten der USA spielt. Garth Stein hat uns erneut einen einzigartigen, gefühlvollen Erzähler für die Ewigkeit geschenkt, der uns in eine Geschichte voller Geheimnisse und Sehnsüchte mitnimmt.“ (Maria Semple, Autorin von „Wo steckst du, Bernadette?“)

Der Autor

Garth Stein

Portrait von Garth Stein

Garth Stein ist ein amerikanischer Bestseller-Autor, der seinen internationalen Durchbruch mit „Enzo“ feierte (in 35 Sprachen übersetzt, 156 Wochen...

zum Autor Bücher von Garth Stein

Pressestimmen

"Ein Roman, der über die konkrete Geschichte hinaus die Wichtigkeit für den Leser betont, "sein Haus in Ordnung" zu bringen und das 'Versprechen' bindend sind. "

Buchtips (Blog), 29.03.2017

"eine poetische, atmosphärische und tiefgründige Familiengeschichte aus dem Nordwesten der USA"

bm Buch-Magazin, 01.05.2017

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Mit diesem Buch ist dem Autor Garth Stein, den ich schon von seinem Debütroman Enzo oder die Kunst, ein

Mensch zu sein kannte, eine berührende Geschichte um eine Familie gelungen, deren Porträt bis zum Anfang des 20. Jahrhundert reicht. Verstörende Dinge passieren auf dem alten Riddle Anwesen, als Trevor mit seinem Vater dort ankommt um das riesige Stück Land zu begutachten und zu Geld zu machen. So der Plan von Jones und seiner Schwester Serena, nicht jedoch der des Großvaters Samuel, der nicht loslassen möchte. Unweigerlich wird der erst 14jährige Trevor in die Geschichte mit reingezogen. Doch er nimmt nicht alles als gegeben hin. Angetan von seinem Großvater, den er eben erst kennen- und sehr schätzen gelernt hat, setzt er es sich zum Ziel, die Vergangenheit zu erforschen und stößt dabei auf unglaubliche Dinge. Die „ghosts of the past“ scheinen lebendiger denn je, immer wieder tauchen sie auf und entblättern so nach und nach eine Familiengeschichte, die man nicht die eigene nennen möchte.

Es gelingt dem Autor in diesem Buch wunderbar die Gegenwart mit der Vergangenheit zu verknüpfen. Die Grenzen verlaufen fließend und immer wieder ist man fasziniert von der Reife des Jungen und oft angewidert von der scheinbaren Unreife der erwachsenen Protagonisten. Das Ende belohnt mit einer schlüssigen Aufklärung der meisten Fragen. Garth Stein ist ein würdiger zweiter Roman gelungen, zu dem ich gerne eine Leseempfehlung ausspreche.  

engi, 10.08.2017

Inhalt:

Trevor ist 14, als ihn sein Vater mit auf eine Reise in seine Vergangenheit nimmt. Zusammen fahren sie in das Familienanwesen, wo seine Tante und sein Großvater leben. Dort angekommen, muss sich Trevor erstmal zurecht finden, in diesem riesigen Haus und mit den verdrehten Erzählungen seines Großvaters. Doch nach und nach fügen sich die Bausteine zusammen. Denn die Wahrheit kommt immer ans Licht.

Meine Meinung:
Puh .. ok .. das war definitiv kein Buch für mich. Der Inhalt klang so ansprechend, so spannend, so mysteriös. Doch was mich erwartete war irgendwie total wirr. Große Strecken fragte ich mich eher, ob ich einem Philosophen zuhörte. Alles war so ausschweifend und für mich dabei inhaltslos. Dann wieder konnte ich nicht mehr erkennen, was ist Realität, was Fantasie der Protagonisten und wo sind die Grenzen von Beidem?

Ich fand die Geschichte über lange Strecken sehr zäh und mühseelig. Der Autor liebt Konversationen und so lauscht der Leser fast ununterbrochen den selbigen. Unterbrochen von Tagebucheinträgen, in denen ein längst verstorbener von seinem Leben erzählt, von seinen Verfehlungen und doch hier und da ein bisschen Licht ins Dunkle bringt.

Ich denke einfach, man muss ein Liebhaber eines solchen Schreibstils sein. Meinen Geschmack hat es leider verfehlt. Doch trotzdem habe ich bis zum Ende durchgehalten, einfach, weil ich wissen wollte, ob sich das Ganze noch entknotet, ob man erfährt, was nun Fantasie und was Realität war. Und ja, teilweise gab es tatsächlich Erklärungen und ich war froh, diese gelesen zu haben - aber teilweise blieb es für mich genau so wirr.

Fazit:
Ich glaube, ich bin hier tatsächlich auf die Grenzen meines Geschmacks gestoßen, was den Schreibstil eines Autors anbelangt. Insofern ist meine Bewertung auch wirklich reine Geschmackssache .. meins war das Buch einfach nicht. Ich würde hier 2,5 Sterne vergeben, weil die Geschichte an sich ganz interessant war und ich zumindest bis zum Ende durchgehalten habe, was sich nur halb für mich lohnte.

Sandra Budde, 05.05.2017

Jones und sein 14 Jähriger Sohn Trevor reisen in das Elternhaus von Jones. In dem über 100 Jahre alten Haus

leben immer noch Jones Vater Samuel und seine Schwester Serena. Samuel ist mittlerweile an Demenz erkrankt und Serena kümmert sich um ihn. Allerdings möchte Serena gerne das alte Anwesen samt mehrere Hektar Wald verkaufen und Samuel in einem Altersheim unterbringen. Nachdem Trevor allerdings seltsame Beobachtungen in dem Haus gemacht hat, beginnt er in seiner Familiengeschichte nachzuforschen und entdeckt erstaunliches...

„Im Licht des Augenblicks“ beginnt in den 90ern und führt uns zurück durch Tagebucheinträge von Trevors Vorfahren bis ins Jahr 1890. Gegen Ende befinden wir uns in der Gegenwart zusammen mit Trevor, seiner Frau, seinen Kindern und seiner Mutter. Die Geschichte ist aus Trevors Perspektive geschrieben dadurch bekommt man die gesamte Gefühlswelt des Protagonisten mit. Was mir persönlich sehr gut gefiel. Die anderen Protagonisten waren mir am Anfang zu oberflächlich und seltsam, aber nach und nach erkennt man wieso sie sich so seltsam verhalten. Deswegen las es sich teilweise wie ein Krimi wobei auch jede Menge Drama in der Geschichte steckt. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen.

Sancro82, 28.04.2017

Seit Generationen ist Ridell House in Familiensitz. Aber Jones ist als Jugendlicher dort weggegangen und nie

zurückgekommen. Aber reist er mit seinen 14jährigen Sohn Trevor an und wird von seiner Schwester in Empfang genommen. Serena kümmert sich dort um den Großvater, der mit Demenz zu kämpfen hat. Trevor ist fasziniert von dem alten Haus und macht sich daran, das riesige Haus zu entdecken. Er findet versteckte Gänge und Zimmer sowie alte Tagebücher und Briefe. Trevor will mehr wissen, doch sein Vater ist ständig abwesend, seine Tante gibt merkwürdig unklare Antworten und von seinem Großvater ist krankheitsbedingt auch nicht viel zu erfahren. Doch es scheint Geheimnisse in der Familie zu geben und Trevor will diese aufdecken.

Was sind die Geheimnisse der Familie? Warum flüchtet Jones vor der Vergangenheit? Warum will Serena das Haus unbedingt loswerden?

Die Geschichte verläuft sehr ruhig, ist aber so atmosphärisch dicht, dass sie mich von Anfang an gepackt hat. Berichtet wird das Ganze von dem erwachsenen Trevor, der auf die Zeit zurückblickt, als er sich mit seinem Vater in Riddell House aufhielt. Diese Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart wird geschickt kombiniert mit Übersinnlichem.

Die Riddells waren im Holzgeschäft tätig, das ihnen zu Reichtum und Ansehen verhalf. Aber es gab auch immer wieder tragische Ereignisse. Alle Personen, sei es die lebenden oder die toten, sind sehr gut und vielschichtig beschrieben. Jones ist von Schuldgefühlen getrieben und Serena fühlt sich vom Leben benachteiligt. Aber besonders gut gefallen hat mir Trevor, der viel erwachsener wirkt. Beharrlich versucht er die Familiengeheimnisse zu ergründen und weiß sehr genau, wann er einen Vorstoß wagen kann oder wann er besser auf eine günstigere Gelegenheit wartet. Vorbehaltslos geht er auch mit seinem Großvater um. Auch die Geister, die im Haus warten, schrecken ihn nicht.

Das Ende ist dramatisch, aber es klärt sich alles schlüssig.

Ein außergewöhnliche Geschichte, die mir gut gefallen hat.

leseratte1310, 18.04.2017
↑ nach oben