Verlagsgruppe Droemer Knaur



Die Farben im Spiegel

9783426305751
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Klappenbroschur, Droemer TB
01.08.2017, 304 S.

ISBN: 978-3-426-30575-1
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Roman

Ein atmosphärischer Liebesroman im Taschenbuch von der Deutschtürkin Deniz Selek über eine Beziehung zwischen zwei Kulturen.
Eine Liebesgeschichte zwischen Orient und Okzident – hochemotional, berührend, dramatisch.

Alev und Koray wachsen zusammen in Istanbul auf, beide mit einer deutschen Mutter und einem türkischen Vater. Es ist eine Sandkastenliebe,
die nicht aufhört, als sie die Türkei verlassen; auch nicht, als sie sich in andere Menschen verlieben und Kinder großziehen.
Sie hört nicht auf, obwohl sie die meiste Zeit ihres Lebens getrennt voneinander verbringen.
Als Alev daran denkt, auszubrechen aus den engen Grenzen ihrer Existenz in Deutschland, tauchen auch die Erinnerungen an den Liebsten ihrer Jugend wieder auf - und Fragen:
Kann es Liebe geben, die bleibt, ganz gleich, was geschieht?
Die einfach bleibt, weil sie den richtigen Ort gefunden hat?

Das eindrucksvolle Porträt einer lebenslangen Liebe.

Die Autorin

Deniz Selek

Portrait von Deniz Selek

Deniz Selek wurde 1967 in Hannover geboren und verbrachte ihre Kindheit in Istanbul. Schon früh begann sie Geschichten zu schreiben, die sie selbst...

zur Autorin Bücher von Deniz Selek

Pressestimmen

"ein absolut lesenswertes Werk (...), welches mich sehr intensiv berührt und bewegt hat"

Die Rabenmutti.de, 14.10.2017

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Intensiv und berührend

Der Roman „Die Farben im Spiegel“ von der deutsch-türkischen Autorin Deniz Selek ist eine unglaublich intensive und berührende Liebesgeschichte.

Alev und Koray kennen sich schon seit frühster Kindheit, stammen beide aus einer deutsch-türkischen Familie und fühlen sich eng miteinander verbunden.  Während Alev in eher beengten Verhältnissen aufwächst, genießt Korays Familie einen gewissen Wohlstand.  Nachdem ihre Wege sich trennen, hat jeder seinen eigenen Partner und eigene Kinder. Trotzdem hat Alev Koray nicht vergessen und als sie ihn mit 45 Jahren wiedersieht, steht sie zwischen zwei Männern…

Erzählt wird die Geschichte  aus der Ich-Perspektive von Alev. Ihre Gefühle gegenüber Koray, ihrem Mann, ihrer Familie und auch gegenüber den unterschiedlichen Kulturen, dem Ortswechsel von Istanbul nach Deutschland werden authentisch und nachvollziehbar beschrieben.

Die anderen Charaktere werden ebenfalls jeder für sich sehr  detailreich beschrieben, jeder Charakter hat seine ganz eigene Persönlichkeit.

Die Beschreibungen von Istanbul, den türkischen Bräuchen und dem Familienleben sind interessant und informativ. Poetische Wörter und Sätze haben die Szenen bildhaft vor meinen inneren Augen entstehen lassen.  Die Atmosphäre der Stadt und auf den Märkten konnte ich regelrecht spüren. Auch die übrigen Schauplätze wie Bodrum, Berlin, Hamburg, Hannover und Thailand lernt man im Laufe der Geschichte kennen.

Es ist aber nicht nur Alevs Geschichte, auch ihre Familie spielt eine große Rolle, in der jeder sein eigenes Schicksal hat.

Alevs Geschichte, ihr Leben, ihre erste große Liebe, die niemals aufgehört hat, die permanente unterschwellige Sehnsucht nach Koray, das alles ergibt eine außergewöhnliche und  intensive Liebesgeschichte, die mich berührt und mir wundervolle Lesestunden bereitet hat.

Ich kann das Buch nur empfehlen !

Tara, 19.11.2017

Dieses Buch gehört, meiner Meinung nach, zur seichten Litereatur. Ich hatte keine Probleme das Buch

zwischendurch auf die Seite zulegen und ein anderes zu lesen.

Die Hauptakteure des Buches sind Alev und Koray, aber aus der Sicht von Alev geschrieben.

Alev, welche das Kind einer deutschen Mutter und eines türkischen Vaters ist. Mit ihrem Bruder in der Türkei aufwächst.

Koray. Er und seine Schwester kommen aus einer wohlhabenden türkischen Familie.

Alev und Koray, die schon als Kinder eine gewisse Anziehung spüren. selbst als beide Familien nach Deutschland ziehen, in verschiedenen Städten leben, bleibt die Anziehung bestehen.

Beide gründen im Laufe der Jahre ihre eigenen Familien,aber ohne den Schritt vor den Traualtar. Bekommen Kinder.
Sehen sich bei familiären Angelegenheiten.

Doch nach Jahrzehnten der räumlichen Trennung, nach gescheiterten Beziehungen, nachdem die Kinder das Alter erreicht hatten, bei welchem die Eltern langsam in den Hintergrund "rutschen",  kommen sie doch noch zusammen.

Mein Fazit:

Wie zu Anfang bemerkt: für mich seichte Literatur. Es ermöglicht dem Leser einen kleinen Einblick in das Leben in der Türkei. Das Leben in einer Familie aus verschiedenen Nationalitäten. Das Leben in einem neuen Land. Alles aus der Sicht von Alev. Wie sie sich entwickelt. Welche Probleme sie in ihrem Leben bestehen muss. Welche Wege sie gehen muss, um am Ende mit der Liebe ihres Lebens vereint zu sein.

Heidemarie Schmelz-Leinberger, 15.10.2017

Meine Meinung:

Die Autorin hat nicht einfach "nur" eine Liebesgeschichte geschrieben, nein, es ist viel mehr, was sie dem Leser vermittelt.

Alev und Koray verbindet eine Sandkastenfreundschaft und schon früh spüren die beiden eine enge Verbundenheit zueinander. Alev erzählt die Geschichte in der Ich-Form und beginnt auch tatsächlich mit ganz frühen Kindheitserinnerungen.  Aber oft fällen Erwachsene Entscheidungen, die auch das Leben ihrer Kinder betreffen. Alev berichtet dann, wie unterschiedlich sich ihr Leben in den beiden Ländern, der Türkei und Deutschland abspielt. Sie kann Koray einfach nicht vergessen und trotzdem gründet sie später mit einem ganz anderen Mann eine Familie.

Die Frage stellt sich nun, kann aus einer Sandkastenliebe mehr werden? Und dann noch, wie lange kann es dauern, bis es endlich ein Happy End geben kann?

 

Deniz Selek hat mit diesem Buch eine unterhaltsame Lektüre geschaffen, die einem nebenbei auch einiges über die verschiedenen Kulturen und was alles damit zusammen hängt, berichtet.

 

Das Buchcover gefällt mir sehr gut, ich bezeichne das auch gerne immer als "Streichelcover" weil es sich so schön anfühlt, durch die hervor gehobene Schrift.

 

 

Fazit:

Das ist jetzt mal etwas anderes als einfach  "nur" eine Liebesgeschichte, ich erwähnte es ja bereits. Und es ist auch nicht nur die Geschichte von Alev und Koray, auch die Geschwister und Eltern müssen mit den besonderen Lebensumständen klar kommen. Ich fand es sehr interessant zu lesen und gebe gerne eine Leseempfehlung.

LeseUlla, 10.09.2017

Wer Istanbul kennt und diesen Roman liest, der atmet den Duft von Istanbul und der türkischen Kultur beim

Lesen ein.

Eine Liebesgeschichte von der Sandkastenliebe zwischen Alev und Koray. Beide haben türkische und deutsche Wurzeln, leben in Deutschland und der Türkei. Obwohl sie sich im Laufe ihres Lebens aus den Augen verlieren, treffen beide immer wieder zufällig aufeinander. Trotz ihrer unterschiedlichen Leben, bleibt beiden die Erinnerung an die gemeinsame Liebe, die für beide noch immer spürbar ist, aber auch viele Fragen aufwirft.

Ständig hofft man, dass diese wundervolle, zarte Liebe doch endlich ihre Früchte trägt und Alev und Koray zueinander finden, aber immer kommt etwas dazwischen. Ein Hoffen und Bangen trägt den Leser durch das Buch.

Still und berührend!

Momo, 11.08.2017

Die Geschichte von Alev und Koray, die beide in Istanbul aufwachsen. Beide haben deutsche Mütter und

türkische Väter. Sehr früh schon ist Koray überzeugt, das er Alev irgendwann heiraten wird. Doch dann verlassen beide Familien die Türkei und ziehen in unterschiedliche Städte nach Deutschland. Der Kontakt wird immer weniger, auch wenn er nie ganz abbricht. Beide denken immer wieder an den anderen und dennoch lebt jeder sein eigenes Leben.

Alev erzählt uns die Geschichte aus ihrer Sicht und sie fängt schon mit den frühesten Kindheitserinnerungen an. Wie damals alles mit Koray anfing und wie beide dann für sich ihren Weg gesucht haben. Es war aber irgendwie bei beiden nie der richtige, denn ohne den anderen können beide nicht Glücklich sein.


Mir hat der Roman sehr gut gefallen und er ist wirklich liebevoll geschrieben. Ich konnte irgendwann gar nicht mehr mit dem lesen aufhören, weil ich einfach nicht glauben konnte, warum Alev und Koray nicht wirklich zusammenkommen konnten, denn für mich gab es keinen Grund warum sie jeder erst mal den eigenen Weg gehen mussten. Die Figuren sind lebensecht geschildert und ich konnte die Protagonisten stellenweise so sehen wie sie sind. Doch leider sind ein paar dabei auf der Strecke geblieben, wie Alevs Sohn und ihre Tochter. Alev hat uns alles so Haarklein geschildert, nur bei ihrer Familie hat sie nur das nötigste erzählt. 


"Die Farben im Spiegel" ist ein sehr stilles Buch, das dennoch unterhalten kann und nebenbei erfährt man auch einiges über verschiedene Kulturen und Lebensweisen. 

Carmen Dauer, 30.07.2017
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