Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

DEAR AMY - Er wird mich töten, wenn Du mich nicht findest

9783426654200
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Klappenbroschur, Knaur HC
10.01.2017, 400 S.

ISBN: 978-3-426-65420-0
Diese Ausgabe ist lieferbar
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Psychothriller

Die Opfer: 15 Jahre jung und verschwunden, für immer
Der Täter: zu allem fähig und niemals zufrieden
Die Erzählerin: psychisch labil und höchst unzuverlässig ...

Die Lehrerin Margot Lewis ist extrem beunruhigt, als ein 15-jähriges Mädchen aus ihrer Klasse verschwindet. Sie ist überzeugt, dass Katie entführt wurde, auch wenn die Polizei dafür noch keinerlei Beweise hat. Dann erhält Margot, die nebenbei die Ratgeber-Kolumne „Dear Amy“ führt, einen unheimlichen Brief: Darin fleht ein Mädchen um Hilfe, das vor 15 Jahren spurlos verschwand. Ein Graphologe bestätigt die Echtheit des Briefes – und dass er nagelneu ist.
Margot, deren Gemütszustand sich rapide verschlechtert, verbeißt sich regelrecht in die Fälle, will unbedingt helfen. Doch was verschweigt sie selbst?

Beklemmende Psycho-Spannung um zwei Entführungsopfer – ein packender Thriller, der in England sofort die Bestsellerlisten stürmte.
»Ein Wirbelwind von einem Psychothriller!« Daily Mail

Leselounge

Die Autorin

Helen Callaghan

Portrait von Helen Callaghan

Helen Callaghan wurde als Tochter britischer Eltern in Los Angeles geboren. Sie betreute jahrelang das Belletristik-Sortiment großer Buchhandlungen -...

zur Autorin Bücher von Helen Callaghan

Video

Pressestimmen

"Spannung bis zum Schluss!"

MYWAY, Ausgabe 2 / 2017

"Helen Callaghans Roman ist nervenaufreibend spannend. Fast noch spannender als die Lösung des Rätsels um die verschwundenen Mädchen und um die Identität eines Triebtäters ist die Geschichte von Margot Lewis, die als 'Amy' mit den dunklen Schatten ihres eigenen Lebens ringt."

BÜCHER

"Mit dem geschickten Wechsel der Perspektiven, unvermittelten Wendungen und spannenden Elementen eines Psychothrillers ist der Autorin ein international erfolgreiches Debüt gelungen."

Faz.net, 06.02.2017

"Beklemmende Psycho-Spannung"

szeneonline.de, 30.01.2017

"Spannung pur, klasse geschrieben - ganz großes Kino, wie schon bei Gilly Macmillan's erstem Buch 'Toter Himmel'."

Niklas's Leseblog, 15.01.2017

"Das Entsetzen der Hauptfigur, die spürt, wie sie langsam die Kontrolle über ihr Leben verliert, bringt Helen Callaghan mit einer ungeheuren Wucht aufs Papier. Sensiblere Naturen sollten dieses Buch nicht vor dem Schlafengehen lesen - Albtraumgefahr!"

freundin, 08.02.2017

"Mit 'Dear Amy' ist der englischen Autorin Helen Callaghan ein eindrucksvolles Debüt gelungen. Einen waschechten Psychothriller hält der Leser in der Hand, den er auch nicht so häufig weglegen wird vor dem Showdown."

Stuttgarter Zeitung, 14.02.2017

"Ein spannungsgeladener, teilweise bedrückender Thriller, der einen nicht kalt lässt."

Brösels Bücherregal (Blog), 16.02.2017

"Wo ein männlicher Autor wohl mit dem Vorschlaghammer zu Werke gegangen wäre, spinnt Helen Callaghan eine feine, vielleicht etwas gar dünn gewobene Handlung voller überraschender Wendungen."

Wiener Zeitung, 09.03.2017

"(...) ich möchte jetzt nicht allzu viel verraten, nur dass ich auf den letzten Seiten völlig überrascht wurde.... Wahnsinn!"

rcn, 01.03.2017

"'Dear Amy' (...) eignet sich gut als Feierabend-Lektüre nach einem anstrengenden Tag."

Fränkische Nachrichten, 07.03.2017

"ein Thriller, der mir eine schlaflose Nacht beschert hat"

A million pages (Blog), 04.03.2017

"Ein Thriller, der mich in Atem gehalten hat. Kurzweilig und voller überraschender Entdeckungen vertreibt er spielend die Langeweile."

Amezaliwa, 07.03.2017

"Wer Psychothriller liebt, wird mit 'Dear Amy' sein Vergnügen haben."

Sonntagsjournal Bremervörder Zeitung, 12.03.2017

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

er wird mich töten

 

Margot Lewis arbeitet als Lehrerin an der St Hilda´s Academy. Als Katie, eine ihrer Schülerinnen, verschwindet, geht die Polizei davon aus, dass sie davon gelaufen ist. Margot ist anderer Meinung, sie meint, dass Katie entführt wurde. Margot hat neben der Schule noch bei der Zeitung Examiner eine Ratgeber-Kolumne. Als die Polizei die Suche nach Katie einstellt, bekommt Margot über diese Kolumne (Dear Amy) einen Brief, verfasst von der vor 15 Jahren verschwundenen Bethan Avery. Bethan fleht Amy an ihr zu helfen, da sie sonst von ihrem Entführer bald getötet wird. Die Polizei bestätigt, dass das Schreiben von Bethan stammt und erst vor kurzem geschrieben wurde. Hat Bethan´s Entführer auch Katie? Margot versucht alles um beide noch retten zu können.

 

Das Buch ist super gut zu lesen. Es ist flüssig und ganz spannend geschrieben. Ich musste einfach wissen wie es weitergehen wird. Ich konnte mich gut in die Geschichte hineinversetzen. Habe mit Margot bei der Suche nach Bethan und Katie mitgefiebert und gelitten. Das Ende hatte einige Überraschungen. Es ist zwar nicht das Beste Buch das ich gelesen habe aber trotzdem sehr gut  J. Ich würde/werde es weiterempfehlen.

dru07, 02.03.2017

In Helen Callaghans Erstlingsroman “Dear Amy“ geht es um einen Serientäter, der in Cambridge und

Umgebung junge Mädchen entführt und gefangen hält. Der Roman beginnt mit einem Prolog, der die Entführung der 15jährigen Katie Browne aus ihrer Sicht beschreibt. Katie wollte nach einem Streit mit der Mutter und ihrem Partner Brian von zu Hause weglaufen, entscheidet sich dann aber zurückzugehen. In diesem Augenblick wird sie von einem Unbekannten überwältigt und entführt. In den folgenden Wochen glauben weder die Polizei noch die Presse und die meisten von Katies Bekannten an ein Verbrechen. Nur Katies Lehrerin Margot Lewis ist in größter Sorge um ihre Schülerin, zumal sie in ihrer Eigenschaft als Kummerkastentante beim Cambridge Examiner plötzlich Briefe von Bethan Avery, einem vor nahezu zwanzig Jahren entführten Mädchen erhält, die sie in Todesangst bittet, sie zu retten. Margot drängt die Polizei, DNA- und Schriftprobenvergleiche vorzunehmen. Tatsächlich ermittelt die Polizei dann in Katies Fall und untersucht eine Reihe von nie aufgeklärten alten Fällen verschwundener Mädchen. Raffiniert hat es die Autorin so eingerichtet, dass der Leser durch den Prolog einen Informationsvorsprung vor allen Beteiligten hat. Er allein weiß, dass Katie in Lebensgefahr ist.
Überwiegend wird die Geschichte aus Margots Perspektive erzählt. Wir sehen, dass Katies Entführung sie in eine persönliche Krise stürzt, dass Panikattacken und Alpträume ihr Leben zunehmend beeinträchtigen. Häppchenweise bekommt der Leser die Information, dass sie eine Vorgeschichte von psychischen Störungen und Klinikaufenthalten hat. Unterstützung findet Margot bei dem Kriminalpsychologen Dr. Martin Forrester. Er begleitet sie bei ihren verzweifelten Bemühungen, Katie rechtzeitig zu finden. In der zweiten Hälfte wird der Roman durch zahlreiche überraschende Wendungen immer packender bis hin zum großen Finale.
Callaghans Psychothriller liest sich gut und überzeugt vor allem durch den weitgehenden Verzicht auf die detaillierte Darstellung von physischer Gewalt. Stattdessen konzentriert sich die Autorin auf die psychischen Folgen von Verbrechen bei den lebenslang traumatisierten Opfern. Gut informiert beschreibt sie psychische Überlebensstrategien wie Verdrängung und Dissoziation. Ein wirklich vielversprechendes Debüt.      

klaraelisa, 28.01.2017

Vor zwanzig Jahren verschwindet Bethan spurlos. Jetzt erhält die Lehrerin Amy einen Brief wo Bethan sie um Hilfe

bittet. Wie kann das sein? Ein Psychothriller der den Leser mitreißt und fasziniert! Ich war völlig gefesselt! Unglaubliches Debüt!

Do, 28.01.2017

Eigene Inhaltsangabe:

Margot Lewis ist Mitte 30, getrennt lebend, Lehrerin und nebenberuflich beantwortet sie Leserbriefe aus dem Kummerkasten einer Zeitung als "Dear Amy".. Eines Tages verschwindet die 15 jährige Katie, die auch ihre Schülerin war. Kurz darauf erreichen sie Briefe von einem seit 17 Jahren verschwundenen Mädchens namens Bethan Avery...Gibt es etwa eine Verbindung zwischen dem Verschwinden von Katie und den geheimnisvollen Briefen die Margot erhält?

 

Schreibstil:

Der Schreibstil der Autorin Helen Callaghan lässt sich gut und flüssig lesen. Es gibt zwei verschiedene Erzählstränge im Buch. Einmal wird aus der Ich-Perspektive von Margot berichtet und zweitens aus Sicht der entführten Katie. Solche Perspektivwechsel finde ich persönlich sehr gelungen um die Spannung aufrecht zu erhalten. Leider überwiegt der Erzählstrang von Margot um einiges. Das Verhältnis würde ich 90 zu 10 einschätzen. Ich hätte lieber mehr von Katie gelesen, weil ich es spannender fand. Die Kapitel haben ansonsten eine angenehme Leselänge und sind nummeriert.

 

Allgemeine Meinung:

Die Hauptprotagonistin Margot Lewis ist ein überaus sympathischer und vor allem authentischer Charakter. Ich habe sie durch ihre Art richtig ins Herz geschlossen und konnte ihre Emotionen sehr gut nachvollziehen. Auch die Nebencharaktere waren gut ausgearbeitet und blieben nicht farblos. Die Geschichte an sich war spannend und hatte einiges an Potential, jedoch hat es mir an Spannung an vielen Ecken auch einfach gefehlt. Hier und da wurde es auch mal richtig langweilig. Es passiert einfach nicht viel. Die Kapitel aus Katies Sicht hingegen waren wesentlich spannungsgeladener, aber leider meist viel, viel zu kurz und nicht detailliert. Das Verhältnis der beiden Erzählstränge hat einfach nicht gepasst. Das Ende bzw. die Auflösung war überraschend und hätte ich so nicht mit gerechnet. Weiterhin hätte ich gern mehr zum Täter erfahren. Seine Beweggründe bzw. sein Motiv usw. Auch was er genau mit den entführten Mädchen gemacht hat, kam nicht so ganz zum Vorschein. Das wurde leider nicht wirklich aufgeklärt. Im Großen und Ganzen war das Ende einfach zu abrupt, schwammig und unbefriedigend.

3,5 Sterne

Viva0206, 22.01.2017

Zum Ende hin immer spannender

Seit dem Verschwinden der 15jährigen Katie macht sich ihre Lehrerin Margot Lewis große Sorgen. An die Theorie, dass Katie einfach ausgerissen ist, weil sie sich nicht mit ihrem Stiefvater versteht, mag sie nicht so recht glauben. Margot ist zudem Betreiberin der Kolumne „Dear Amy“, eine Art Kummerkasten bei einer Zeitung. Hier erreicht sie ein Brief von Bethan Avery, die vor fast 20 Jahren plötzlich verschwand. Eine Leiche, geschweige denn ein Mörder wurde jedoch nie gefunden. In dem Brief bittet Bethan um Hilfe. Margot wendet sich an die Polizei und ein Graphologe bestätigt die Echtheit des Briefes. Margot ahnt nun, dass Katie von einem Psychopathen gefangen gehalten wird und setzt alles daran um ihr zu helfen… 

„Dear Amy“ ist das Debüt von Helen Callaghan und ihr ist damit ein spannender Thriller gelungen. Der Erzählstil ist flüssig und hat mir gut gefallen. Beim Lesen hat man jedoch ständig das Gefühl, dass Margot dem Leser irgendetwas verheimlicht. Überhaupt konnte ich mit Margot nicht so richtig warm werden, unter einem Sympathieträger verstehe ich etwas anderes. Doch als Charakter war Margot überzeugend gezeichnet. 
Die Wendung in dem Buch ist leider ziemlich vorhersehbar, dennoch fand ich die Idee zu dem Buch originell. Gerade diese Parallele zwischen dem alten Fall Bethan Avery und der nun entführten Katie fand ich sehr spannend und habe das Buch zum Ende hin regelrecht verschlungen. 
Für Freunde von guten Psychothrillern gebe ich hier gerne meine Leseempfehlung. 

c-bird, 18.01.2017

Psychologisch interessant mit kleinen Abstrichen

 

Zum Inhalt 
Die Geschichte wird aus Sicht der Lehrerin Margot Lewis geschildert. Sie ist über das Verschwinden ihrer Schülerin Katie Browne zutiefst beunruhigt. Neben ihrem Beruf als Lehrerin betreut sie die Kolumne „Dear Amy“, bei der sie Jugendliche berät. Als plötzlich Briefe von Bethan Avery, einem Mädchen das vor vielen Jahren verschwunden ist, in der Redaktion auftauchen, ist Margot alarmiert. 
Was danach folgt bringt so manches aus ihrer eigenen Vergangenheit zu Tage und die Ereignisse überschlagen sich. 

Zur Leseerfahrung 
Die Autorin hat ein Händchen dafür, den Leser sofort in den Bann dieses Buches zu ziehen. Größtenteils schreitet die Handlung schnell voran und man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Wenn ich das Buch aber doch mal aus der Hand gelegt habe, sind mir ein paar Ungereimtheiten aufgefallen, die sich leider bis zum Schluss nicht aufgelöst haben. Trotz alledem habe ich das Buch verschlungen und war ein paar Tage im winterlichen Cambridge gefangen. 

Zum Fazit 
Unerwartete Entwicklungen und Protagonisten, die man schnell ins Herz schließt. Für nicht allzu sehr kritische Menschen ein fesselndes Lesevergnügen. 

Zu den Eckdaten 
Titel: Dear Amy – Er wird mich töten, wenn Du mich nicht findest. 
Autor: Helen Callaghan 
Verlag: Knaur 
ISBN: 978-3426654200 
Seiten: 395 
Preis: 14,99€

Schlaflos, 16.01.2017

Margot Lewis ist eine Lehrerin, die mit ihrer Kolumne „Dear Amy“ versucht, Leuten bei ihren Probleme zu

helfen.
Die 15jährige Katie Browne, eine Schülerin von Margot Lewis, verschwindet nach einem Streit mit ihren Eltern. Spurlos. Margot denkt an eine Entführung.
Nach erfolglosen Wochen des Suchens seitens der Polizei erhält die Lehrerin einen Brief. Verfasst wurde er von Bethany Avery, die vor 17 Jahre verschwand und inzwischen für tot gehalten wird. Margot übergibt den Brief dem Kriminaler Martin Forrester, der dessen Echtheit bestätigt. Gemeinsam stellen sie Nachforschungen an.

Margot Lewis empfand ich beim Lesen bereits zu Anfang als unsympathisch. Ihre eigenen Probleme bekommt sie nicht in den Griff. Nein, sie verstärken sich sogar noch dadurch, dass sie sich sehr mit dem Hilferuf in Form eines Briefes von Bethany Avery befasst.

Dear Amy ist einer der vielen Debütromane aus 2016. Wobei mir andere dann doch teilweise besser gefielen. Ich hatte das Gefühl, Ideen und Abläufe aus diverse Krimis wurden hier zu einer eigenen Story zusammen gefügt.
Dabei ist der Schreibstil flüssig zu lesen. Mir fehlte jedoch der Pfiff an der Sache. Meine Wertung liegt leider nur bei 3 Punkten.

Buecherwurm101, 12.01.2017

Margot Lewis ist Lehrerin und schreibt nebenbei die Kolumne "Dear Amy" in einer Zeitung. Als ihre 15

Jährige Schülerin Katie spurlos verschwindet erhält Margot plötzlich einen Leserbrief von Bethan, die sie darum bittet ihr zu helfen bevor sie umgebracht wird. Bethan ist bereits vor 15 Jahren spurlos verschwunden und bis heute wurde ihre Leiche nicht gefunden. Die Polizei schenkt Margot kaum Beachtung und auch ihr privates Umfeld zweifelt an Margots Aussagen, da diese vor einiger Zeit in Psychologischer Behandlung war. Kann es wirklich sein das Bethan noch lebt und an Margot die Briefe sendet?

Die Geschichte wird größtenteils aus Margots Sicht erzählt. Zwischendurch gibt es auch Kapitel aus Katies Sicht. Der Schreibstil lässt sich sehr angenehm lesen. Das Buch ist sehr undurchsichtig. Die erste hälfte des Buches fand ich teilweise doch sehr langatmig und ich konnte mir nicht wirklich vorstellen worauf das ganze hinauslaufen sollte. Die zweite Hälfte war deutlich spannender und konnte mich fesseln. Alles in allem ein gelungener Psychothriller dem ich 4 Sterne gebe.

saika84, 12.01.2017

Helen Callaghans Debüt „Dear Amy“ stürmte in Großbritannien sofort die Bestsellerlisten

und ich denke, das Buch wird auch hier bei uns sehr erfolgreich verkauft werden.
Das Cover ist etwas schlicht und düster gehalten. Auffällig ist jedoch der Titel in grünen Buchstaben, was sich wiederum von anderen Covern abhebt, da viele Titel in blutroten Buchstaben gedruckt werden.

Die 15-jährige Katie Browne, eine Schülerin der St Hilda’s verschwindet eines Tages spurlos. Die Polizei, Familie, Freunde und Mitschüler, einfach alle glauben, dass sie abgehauen ist, weil sie es zu Hause nicht mehr ausgehalten hat bei ihrem Stiefvater. Ihre Lehrerin Margot Lewis ist jedoch vom Gegenteil überzeugt und ist der Meinung, dass sie entführt wurde. Es gibt jedoch keine Beweise dafür, bis Margot plötzlich einen Leserbrief erhält von Bethan Avery, die vor 18 Jahren entführt wurde und nie wieder aufgetaucht ist. Und nun bittet sie Margot um Hilfe, die eine Kolumne „Dear Amy“ in der Cambridge Examiner hat.

Dieses Thrillerdebüt von Helen Callaghan hat mich ziemlich begeistert. Der Anfang beginnt bereits ziemlich interessant. Wieso bekommt Margot plötzlich einen Brief von Bethan Avery, die vor fast zwanzig Jahren verschwunden ist? Man fragt sich natürlich, wie das Mädchen es geschafft hat, diesen Brief zu schreiben, bzw. dass der Brief auch bei Margot ankommt. Ist das Mädchen wirklich noch in Gefangenschaft? Oder ist der Brief womöglich vom Entführer? Die Polizei glaubt Margot zunächst nicht und sie wird nur belächelt. Margot ist psychisch z.Zt. nicht ganz auf der Höhe, sie selbst hat auch mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen und auch noch mit ihrer aktuellen Scheidung. Um anderen zu helfen führt sie eine Ratgeberkolume in der Cambridge Examiner.
Viele Fragen, die sich nach und nach klären. Dieser Thriller ist von Anfang bis Ende spannend und der Schreibstil der Autorin angenehm leicht zu lesen. Margot Lewis ist eine interessante Protagonistin und ich war sehr gespannt, wie sich dieser Thriller weiterentwickeln würde. Der Leser fragt sich natürlich wie Margot diese Briefe von der entführen Bethan Avery erhalten hat. Und warum schreibt sie gerade ihr diese Briefe und wendet sich nicht gleich an die Polizei? Und wird man es schaffen Kathie rechtzeitig zu befreien?

Dieses Buch ist ein durchgehend spannender Thriller. Dieses Debüt ist Helen Callaghan wirklich sehr gelungen.
Mir hat „Dear Amy“ richtig gut gefallen und dieser Thriller bekommt von mir eine ganz klare Leseempfehlung.

buchleserin, 08.01.2017

"Ich habe Angst, dass die Leute aufhören, nach mir zu suchen."

"Dear Amy" wurde in Deutschland vom Knaur-Verlag veröffentlicht, der Debütroman der Autorin Helen Callaghan gehört zum Genre Psychothriller und ist mit einem "Premium-Crime"-Sticker belabelt. Dabei handelt es sich sozusagen um eine Art Gütesiegel des Verlages, mit dem besonders lesenswerte Thriller ausgezeichnet werden - im aktuellen Verlagsprogramm gibt es drei dieser Premium-Crime-Titel.
Die wunderbare Aufmachung des Buches möchte ich kurz erwähnen: Das Cover in den düsteren Schwarz- und Grautönen mit dem grell-grünen Akzent ist für mich ein absoluter Hingucker. Es handelt sich um ein großformatiges Softcover, und auf der Innenseite des Umschlags ist in krakeliger Handschrift der erste Brief von Bethan abgedruckt - ich hatte schon vor der ersten Seite absolutes Gänsehautfeeling.

Der Leser schaut der Ich-Erzählerin Margot Lewis über die Schulter, schlittert mit ihr in diesen Abgrund im Kampf gegen die Zeit, die für Katie allmählich abläuft. Zwischendurch gibt es kurze Kapitel aus der Sicht des Entführungsopfers Katie, die Einblick in ihr Martyrium geben. Und wie es sich für einen richtigen Psychothriller gehört, sind die Dinge oft nicht so, wie sie auf den ersten Blick erscheinen, wodurch für den Leser automatisch die richtigen Fragen aufgeworfen werden.

Mich hat dieser Thriller schon von der ersten Seite an gepackt, der Erzählton wird zunehmend düsterer und die Protagonistinnen Margot und Katie sind glaubwürdig gezeichnet. Ich konnte mich in beide hineinversetzen und mit ihnen mitfiebern. Besonders Katies Erlebnisse, obwohl oft nur angedeutet, sorgten für einen dicken Kloß im Hals. Das Szenario ist schließlich nicht so weit von realen Fällen wie Kampusch oder Fritzl entfernt, obwohl die Geschichte dennoch eine andere Richtung einschlägt.

Meiner Meinung nach hat Helen Callaghan einen tollen Thriller mit nachvollziehbarem psychologischen Hintergrund geschrieben, die Spannungskurve bewegt sich durchgehend aufwärts und lebt von der Frage, was mit Bethan Avery geschah.
Sie ist der Schlüssel zur aktuellen Entführung, der Schlüssel zu Katie, die nur gerettet werden kann, wenn das Geheimnis um Bethan rechtzeitig gelüftet wird.

Für die volle 5-Sterne-Wertung reicht es nicht ganz, weil ich schon recht früh die richtige Ahnung zur Auflösung hatte. Aber ich gebe vier Sterne, weil das die Spannung nicht im Geringsten gemindert hat - ich habe die zweite Hälfte des Buchs in einem Lesemarathon bis vier Uhr früh verschlungen, weil ich einfach nicht mehr aufhören konnte.

Siderea, 07.01.2017

Etwas schläft in dir

Dear Amy Er wird mich töten wenn du mich nicht findest ist der Debütroman der Autorin Helen Callaghan. In diesem Thriller erzählt sie die Geschichte von Margot Lewis, Lehrerin und nebenbei Ratgeberin in einer Zeitungskolumne. Unter dem Namen Dear Amy gibt Margot hilfesuchenden gute Ratschläge um ihr Schicksal zu meistern. Nachdem eine Schülerin aus ihrer Klasse verschwindet erhält sie Briefe von einer Bethan Avery die sie bittet ihr zu helfen, denn sie wurde entführt und ist ihrem Peiniger hilflos ausgeliefert. Bethan Avery ist ein Mädchen das vor vielen Jahren spurlos verschwunden ist, eine Analyse bestätigt die Echtheit der Briefe, diese wurden von Bethan selber verfasst. Was steckt hinter allem und kann Margot es schaffen dem Mädchen rechtzeitig Hilfe zukommen zu lassen?

 

Die Geschichte entwickelt sich in der ersten Hälfte eher ruhig, der Leser erfährt einiges aus Margots Leben und ihrer derzeitigen Situation. Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert und der Leser erhält so gute Einblicke ins Seelenleben der Protagonisten. Allmählich kristallisiert sich heraus warum Margot diese Briefe bekommen hat und die Geschichte wird rasanter und ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Quälend habe ich als Leser erlebt warum der Serientäter Mädchen entführt und was ihn antreibt. Auch Margots Erkenntnis was in ihr schläft wird stimmig erzählt. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar und auch der erste eher ruhige Teil vermochte mich zu fesseln, das langsame anrollen der Ereignisse wird von einem ruhigen Fluss zu einem lebhaften und tobenden Strom der vieles mit sich reißt. Insgesamt eine empfehlenswerte Lektüre für Liebhaber des eher leisen Thrillers in dem sich der Spannungsbogen leicht aber ständig anzieht um in einem Knall zu enden.

manu63, 05.01.2017

Die Lehrerin Margot Lewis ist nebenbei noch Kummerkastentante. Als „Amy“ beantwortet sie Leserbriefe. Ab

und an erlauben sich ihre Schüler einen Scherz uns schreiben gefakete Leserbriefe. Deshalb ist Margot verunsichert, als sie mehrere Briefe von Bethan Avery bekommt – dem Mädchen, das vor fast 20 Jahren verschwunden ist und von dem man annimmt, es ist ermordet worden, da man nur ein Nachthemd mit ihrem Blut gefunden hat. Zeitgleich verschwindet eine ihrer Schülerinnen und Margot glaubt nicht, dass diese einfach davongelaufen ist. Sie hat das Gefühl, die beiden Ereignisse sind miteinander verbunden. Deshalb macht sie sich auf die Suche nach Antworten und gerät in einen Strudel von Ereignissen, der sie an den Rand des Wahnsinns treibt …

 

Die Figur der Margot ist sehr gut aufgebaut. Man mag sie anfangs sofort, wird dann aber immer misstrauischer. Sie verdeckt so viele Geheimnisse und Lügen, dass man nicht mehr weiß, was man ihr glauben soll und wem man überhaupt in dieser Story vertrauen kann. Die Scheidung von ihrem Mann Eddy macht Margot zusätzlich zu schaffen. Da ist ihr Martin Forrester, der ihr bei der Suche nach dem Briefeschreiber helfen möchte, eine willkommene Ablenkung. Er ist das pure Gegenteil von Eddy. Margots Zurückgezogenheit erscheint immer wieder in einem anderen Licht – mal versteht man sie, mal macht sie stutzig. Wie ehrlich ist Lily, Margots einzige Freundin, zu ihr?

 

Für mich war jede Seite fesselnd und spannend. Obwohl ich recht viele Thriller gelesen habe und mich inzwischen nicht mehr viel überraschen kann, steckt „Dear Amy“ voller guter Ideen und Überraschungen. Immer wieder tauchen kleine Wendungen auf, die den Spannungsbogen oben halten. Sogar wenn man eine Ahnung hat, worauf ein Kapitel hinausläuft, packt es und geht unter die Haut.

 

Der Schreibstil von Callaghan liest sich sehr flüssig und leicht, da die Story relativ geradlinig von Margot erzählt wird. Hin und wieder gibt es kleinere Kapitel aus der Warte des Täters, die die Spannung noch einmal erhöhen. Doch sind es nicht unzählige Fäden, die nur mühsam zusammenfinden, sondern alles passt nahtlos ineinander und ermöglicht so einen ungestörten Lesefluss. Ich konnte das Buch kaum weglegen; jede freie Minute musste ich weiterlesen – ich musste einfach wissen, ob Bethan gerettet werden kann.

 

Besonders schön finde ich die versteckte Erklärung recht weit am Ende des Buches, wieso die Kolumne von Margot ausgerechnet „Dear Amy“ heißt.

 

Das Buch hebt sich vom Einheitsbrei der Thriller deutlich ab. Die bildhafte Beschreibung der Umgebung von Cambridge ist nicht zu stark ausgeprägt, dennoch kann man sich sehr gut ein Bild von den Örtlichke

Wortschätzchen, 04.01.2017

Dear Amy, Helen Callaghan

 

Cover:

Dunkel, düster, passend zum Inhalt.

 

Inhalt:

Die 15jährige Katie verschwindet spurlos. Die Polizei schließt nicht aus, dass das Mädchen abgehauen ist. Doch ihre Lehrerin Margot glaubt nicht, dass Katie freiwillig weggelaufen ist.

Margot schreibt (als Amy) für eine Zeitung auch eine Kummerkasten –Kolumne.

Und genau jetzt bekommt sie Briefe von Bethan Avery, diese wurde vor fast zwanzig Jahren auch als 15 entführt und von ihr wurde nichts als ein blutiges Nachthemd gefunden. In diesen Briefen bittet Bethan Amy um Hilfe.

Sind die Briefe echt?

Lebt Bethan noch?

Warum bittet Bethan gerade jetzt um  Hilfe?

Margot selber psychisch recht angeschlagen, verbeißt sich regelrecht in den Fall.

Wird sie die richtige Hilfe annehmen?

Wird sie Katie noch rechtzeitig finden?

 

Meine Meinung:

Ein sehr geheimnisvoller, ungeheuer spannend und gruseliger Thriller. Streckenweise ist es sehr grausam, wenn auch diese Stellen nicht ausgewalzt werden, aber es ist so differenziert und detailliert angedeutet, dass in meinem Kopf unwillkürlich ein beängstigendes Kopfkino losgeht.

Die Autorin versteht es sehr gut, immer wieder neue Fakten und Irrwege, sowie neue Handlungen die wiederum Fragezeichen aufwerfen, aufzuzeigen.

Die Spannung steigert sich Seite um Seite und es gibt bis zum Schluss Überraschungen.

Als Leser fühle ich mich mit Margot in einer ausweglosen Situation, und es alles so lebendig und echt.

Margot steht eindeutig im Mittelpunkt und beim Lesen hab ich mir das ein oder andere Mal gedacht, hier hätte man nicht so weit ausholen und beschreiben müssen. Sie steckt gerade mitten in einer Scheidung und auch psychisch geht es ihr nicht so gut und nach und nach erfahren wir ihr Geheimnis.

 

Autorin:

Helen Callaghan wurde als Tochter britischer Eltern in Los Angeles geboren. Heute lebt sie in Cambridge.

 

Mein Fazit:

Ein knallharter Thriller in dem die menschliche Psyche in all ihren Spielarten, gezeigt wird, bzw. wie lange sich ein gnadenloser Psychopath „austoben“ kann, und was der Mensch alles zu verdrängen und verkraften mag.

Von mir sehr gute 4 Sterne.

Gelinde, 03.01.2017

Schon der Prolog verspricht einen spannender und nervenaufreibender Psychothriller.

Margot Lewis, Lehrerin an einer Mädchenschule in Cambridge schreibt, nebst ihrem Job, eine Ratgeberseite „Dear Amy“ in einer stadtbekannten Zeitung. Dieser Ratgeber ist bei vielen Lesern und Leserinnen sehr bekannt. Eines Tages erhält sie einen „Hilfeschrei“ in Form eines speziellen Schreibens von Betan Avery. Das Brisante daran ist, dass dieses Mädchen vor vielen Jahren verschwunden oder entführt worden ist und trotz intensiver Suche seitens der Polizei nie aufgefunden wurde. Im Weitern verschwand vor einigen Wochen Katie Browne. Auch bei ihr glaubte man zuerst, dass sie sich aus dem Staub gemacht hat, da sie sich unverstanden zu Hause gefühlt hat.

 

Doch mit diesen Briefen, kommt erneut so richtig Schwung in die Geschichte der vermissten Mädchen, die in den letzten 20 Jahren verschwunden sind. Die Polizei, Psychologen und Graphologen sowie Dr. Martin Forrester sind jetzt vermehrt überzeugt, dass sich hinter dem Ganzen abscheuliche Entführungen stehen. Auch Margot wird immer mehr in dieses Geschehen hineingezogen. Nebst ihrer eigenen nebulösen Vergangenheit muss sie sich jetzt auch noch mit ihrer Ehescheidung auseinandersetzen. Dies bringt sie immer mehr an den Rand der Verzweiflung. Und so stellt man sich immer mehr die Frage, was steckt wirklich dahinter?

 

Die Geschichte hat mich gleich zu Beginn total gefangen genommen. Die hauptsächlich in zwei Strängen geschriebene Story liest sich flüssig und spannend. Als Leser ist man immer ein bisschen mehr vorinformiert, was der Spannung jedoch keinen Abbruch tut. Die Autorin hat mich absolut überrascht, wie gekonnt das perfide Spiel durchdacht ist. Sicherlich gab es da und dort, vor allem im ersten Drittel, kleine Durchhänger. Doch ziemlich rasch ging es schwungvoll weiter. Viel Psychologisches ist sehr gut in die ganzen Situationen verarbeitet worden. Das entsprechende düstere Cover passt hervorragend zu „Dear Amy“ und gefiel mir gut. Ein Psychothriller, der es absolut in sich hat. 

 

lucyca, 02.01.2017

Schon das Cover des Buches hat mich sofort angesprochen. Die offene Autotür und die grelle grüne Schrift.

Echt richtig klasse.

Zum Inhalt: Die Lehrerin Margot Lewis schreibt nebenbei noch bei einer Tageszeitung die Kolumne „Dear Amy“. Kurz nach dem Verschwinden einer ihrer Schülerinnen erhält sie einen Brief von einem seit Jahren vermissten Mädchen. Doch die Polizei glaubt ihr anfangs nicht. Erst als weitere Briefe auftauchen, nehmen Martin Forrester und sein Team die Ermittlungen auf.

Meine Meinung: Ein sehr gelungener, fesselnder und spannender Thriller. Der Schreibstil ist sehr flüssig, so das man das Gefühl hat, durch das Buch zu fliegen. Besonders gut hat mir hier gefallen, das das Buch von drei verschiedenen Personen erzählt wird. So hat man immer einen gewissen Einblick in die Gefühlswelt von Margot, der entführten Katie und des Entführers.
Margot ist für mich eine wirklich starke Frau, die trotz ihrer privaten Probleme und ihrer psychischen Erkrankung, alles dran setzt die verschwundenen Mädchen zu finden. Auch ihren Mut sich selbst in Gefahr zu begeben ist echt bewundernswert.


Mein Fazit: Ein äußerst gelungener Thriller, den ich absolut empfehlen kann.

dartmaus, 02.01.2017

Die Lehrerin Margot Lewis betätigt sich nebenbei noch als Ratgeberin in der Kolumne "Dear Amy". Als

ein Mädchen aus ihrer Klasse verschwindet, ist sie sehr besorgt und vermutet eine Entführung, denn sie erhält plötzlich einen Brief von der seit Jahren verschwundenen Bethan Avery. Erst hält sie diesen Hilferuf für einen dummen Streich, doch trotzdem gibt sie diesen Brief sowie einen weiteren an die Polizei. Die Briefe sind authentisch, denn sie erhalten Informationen, die von der Polizei nie öffentlich gemacht wurden. Auch Margot will diese Fälle klären und bringt sich damit in Gefahr.

Von Anfang an wurde ich von dieser Geschichte gefesselt. Sie ist komplex und immer wieder gibt es Wendungen, die einen von den Fährten, die man gerade verfolgt, wegbringen. Es ist sehr schwer, das Buch beiseite zu legen, denn man will unbedingt wissen, wie sich die Sache weiterentwickelt. Der Schreibstil lässt sich sehr gut und flüssig lesen.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Die zentrale Rolle Kommt Margot Lewis zu, die mit persönlichen Problemen zu kämpfen hat und ihre Vergangenheit sie im Verborgenen lassen möchte. Eigentlich braucht sie selbst Unterstützung, aber mit ihrer Kolumne versucht sie anderen zu helfen. Sie ist eine unergründliche Person, kämpft mit ihren Ängsten und als sie sich in diesen Fall hineinkniet, verschlimmert sich ihr Zustand. Sehr sympathisch war sie mir nicht, da ich ihr Verhalten lange nicht verstand. Wir lernen aber auch Katies Sicht kennen, die nach Streitigkeiten im Elternhaus abhaut. Gerade als sie erkennt, dass Weglaufen nichts bringt und umkehren will, wird sie überfallen und entführt. Für sie beginnt ein Albtraum. Sehr verstörend sind die Gedankengänge des Täters. Die Motive für seine Taten können nur einem psychisch kranken Geist entstammen. Es ist absolut grausam, was er mit seinen Opfern macht.

Es brauchte eine ganze Weile bis sich die Zusammenhänge zu einem Bild fügen. Die Spannung war trotzdem von Anfang an da und steigerte sich bis zum Ende, das ich so nicht erwartet habe.

Ein sehr interessanter Psycho-Thriller mit einem Blick auf die Folgen für die Opfer.

leseratte1310, 01.01.2017

Margot Lewis arbeitet als Lehrerin. Nebenbei schreibt sie die Ratgeberkolumne "Dear Amy". Eines Tages

verschwindet ihre Schülerin Katie spurlos. Doch niemand glaubt wirklich an eine Entführung, außer Margot. Dann erhält Margot auch noch merkwürdige Leserpost. Bethan, ein vor Jahren verschwundenes Mädchen, bittet sie verzweifelt, ihr zu helfen. Margot ist sich sicher, dass der Brief echt ist. Doch bei der Polizei nimmt man sie nicht ernst. Und so versucht Margot, selbst die Wahrheit zu ergründen.

Meine Meinung:

Die Geschichte wird größtenteils aus Margots Sicht erzählt. Da sie die Hauptperson ist, lernt man sie gut kennen. Man erfährt über ihre Arbeit als Lehrerin, ihren Nebenjob und auch ihre privaten Scheidungsprobleme. Im Großen und Ganzen war mir Margot sympathisch, auch wenn ich ihr Verhalten anfangs nicht immer ganz nachvollziehen konnte. Durch diesen Fokus auf Margot und ihr Leben, war mir die Geschichte aber stellenweise ein bisschen zu langatmig. Manchmal hatte ich das Gefühl, nicht wirklich von der Stelle zu kommen. Die Spannung blieb aber nicht ganz aus, da immer wieder kurze Kapitel über die Gedanken und Gefühle des Opfers bzw. des Täters eingeschoben werden. Man hofft und bangt mit dem Mädchen mit, dass es für sie gut ausgeht.
Im Laufe der Geschichte gibt es eine Wendung, die manche Dinge in einem anderen Licht erscheinen lässt. Ab hier fand ich es wirklich packend und spannend, auch wenn mich die Wendung nicht ganz überrascht hat, da ich dies bereits vermutet habe.

Der Schreibstil selbst ist flüssig und anschaulich. Vor allem Margot bekommt dadurch "ein Gesicht". Die anderen Personen blieben aber ein bisschen blass.

Fazit:

Richtig fesselnd und spannend wurde es erst ab der Hälfte. Vor allem der psychologische Aspekt war aber sehr interessant. Daher vergebe ich vier Sterne.

MarTina, 01.01.2017

Das Trauma von Kindesverschleppung und -missbrauch aufarbeitender Psychothriller

Dies ist ein wirklich spannender Psychothriller, in dem nichts so ist, wie es anfänglich scheint.

 

Margot ist Lehrerin an einer Elite-Schule in Cambridge und gibt nebenbei als Amy in der Kolumne einer Tageszeitung Lebensratschläge an Ratsuchende. Sie ist sehr verständnisvoll und kann sich gut in Leute hineinversetzen, vielleicht, weil sie ihr eigenes Päckchen an Problemen mit sich herumträgt – Panikattacken, Scheidung, die eigene Vergangenheit. Als sie unter dem üblichen Stapel von Leseranfragen den Brief eines seit nahezu zwanzig Jahren vermissten und längst für tot gehaltenen Mädchens (Bethan Avery) mit der Bitter um Hilfe findet, stürzt sie sich verbissen in den Fall, zumal seit kurzem eine ihrer Schülerinnen (Katie Browne) unter ähnlichen Umständen verschwunden ist. Unterstützung erfährt sie von einem Kriminologen, der die Echtheit des Briefes beweist.

 

Eingestreut sind gelegentlich aus der Perspektive von Katie geschriebene Kapitel, die in demselben dunklen Keller gefangen gehalten wird wie einst Bethan, vom selben psychopathischen Entführer. Viele schlimme Dinge geschehen dort mit ihr. Aber sie gibt niemals die Hoffnung auf, gerettet zu werden. Ob sie den Wettlauf mit der Zeit gewinnt, ist eine der entscheidenden Fragen neben denen, warum Bethan so lange Jahre kein Zeichen von sich gegeben hat und warum sie gerade Amy als Adressatin ihrer Hilferufe aussucht. Man lechzt geradezu nach Antworten. Im Laufe der Geschichte lernen wir Margot immer besser kennen und erfahren, dass das Leben sie schwer gezeichnet hat. Sie hilft anderen, weil sie selbst Hilfe braucht. Das psychologische Phänomen, das dahinter steckt, ist höchst interessant. Von Anfang bis Ende gibt es gelungene Wendungen. Nicht so sehr die Aufklärung der Vermisstenfälle rückt in den Vordergrund, sondern die Charaktere der Romanfiguren. Sehr berührend sind die angerissenen Themen Traumata und deren Verarbeitung, Entführung und Missbrauch von Mädchen. Der Autorin gelingt es gut, den Horror, dem Bethan und Katie ausgesetzt waren, nur anzudeuten und nicht zu sehr ins Detail zu gehen. Und trotzdem lassen sich ihre Qualen und Alpträume nachempfinden.

 

Das Buch empfehle ich Lesern von Psychothrillern, die in die Tiefe gehen.

nikolaus, 22.12.2016

Der Prolog ist schon nervenaufreibend. Auch wenn man schon ahnt, was mit Katie geschehen wird, mindert das

überhaupt nicht die Spannung. Den Aufbau finde ich auch gut, durch die Vorgeschichte mit Katie ahne ich alles Leserin schon, was mit Amy passiert sein könnte. Das macht mich richtig neugierig auf die Geschichte.

Bibliomarie, 30.11.2016
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