Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Das gerettete Kind

9783426305836
Taschenbuch, Droemer TB
01.09.2017, 352 S.

ISBN: 978-3-426-30583-6
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Roman

Endlich im Taschenbuch: Der erstklassig recherchierte Roman der Hamburger Autorin Renate Ahrens über Kindertransporte während des Zweiten Weltkriegs, über Heimat, Sprachlosigkeit, Identität, Generationen-Konflikt und Versöhnung.

Hamburg 1939: Die zwölfjährige Irma wird von ihren Eltern für einen jüdischen Kindertransport nach Großbritannien angemeldet. Auf der Insel soll sie – wie viele andere jüdische Kinder – ein neues Zuhause finden. Die Eltern wollen so schnell wie möglich nachkommen, doch vorerst muss das Mädchen die beängstigende Reise ins Ungewisse alleine antreten.

Irland 2013: Irma ist 86 Jahre alt und hat gerade einen schweren Herzinfarkt überlebt. Während sie sich erholt, wird sie von Kindheitserinnerungen heimgesucht, die sie in den letzten Jahrzehnten erfolgreich verdrängt hat. Das damals Erlebte hat tiefe Spuren in Irma hinterlassen. Etwas in ihr hat sich verhärtet. Ihre Tochter Leah wirft ihr vor, sie sei zurückweisend und kühl und nie eine gute Mutter gewesen. Leah hat längst resigniert und sich von Irma zurückgezogen. Die Enkelin Rebecca dagegen fängt an, Fragen zu stellen. Mit der Zeit erkennt Irma, dass die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit zwar sehr schmerzhaft, aber auch heilsam ist. Und so beginnt sie zu erzählen. Von ihrer Flucht, von ihrer besten Freundin und von einer Schuld, die sie auf sich lud.

"Das ist eine bewegende, eine berührende Geschichte. Renate Ahrens schreibt sie vollständig aus der Sicht ihrer drei Protagonistinnen, lässt sie gleichberechtigt abwechselnd erzählen. [...] Renate Ahrens hat gründlich recherchiert und einen spannenden und psychologisch schlüssigen Roman geschrieben." SWR Buchkritik

"Mitfühlend und spannend erzählt" - Für Sie

Die Autorin

Renate Ahrens

Portrait von Renate Ahrens

Renate Ahrens, 1955 geboren, studierte Anglistik und Romanistik und war einige Jahre als Lehrerin tätig, bevor sie 1986 als freie Autorin zu arbeiten...

zur Autorin Bücher von Renate Ahrens

Pressestimmen

"Renate Ahrens erzählt in wunderbar reduzierter Sprache von drei Frauen und der Erkenntnis, dass Schicksalsschläge über Jahrzehnte und Generationen hinweg brauchen, um zu heilen."

Rhein-Main-Magazin, April 2016

"Renate Ahrens erzählt in einem Familienroman die Geschichte über drei Generationen von Frauen, in der erst durch die Enkelin das Vergangene verarbeitet und Versöhnung stattfinden kann."

Leben mit Stil, 27.04.2016

"Ein einfühlsam beobachtetes Familienporträt mit fiktiven Figuren, in dem die Schriftstellerin ohne falsche Sentimentalität Vergangenes und Gegenwärtiges in wunderbar reduzierter Sprache verbindet. Ahrens hat für den Roman umfangreich recherchiert. Erzählt wird eine auf Fakten basierende Geschichte, in der die 86-jährige Irma, ihre Tochter Leah und Enkelin Rebecca zu Wort kommen und ihre Sicht der Dinge schildern. In den Dialogen wird deutlich, dass die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit zwar sehr schmerzhaft, aber auch heilsam ist."

Die Glocke, 21.04.2016

"Der Roman reiht sich in die vielen Neuerscheinungen zum Thema Holocaust und seine Verarbeitung in der dritten Generation ein; wenig beschrieben wurden bislang die Kindertransporte nach England und ihre Auswirkungen auf die Erlebenswelt der Nachkommen. Da der Roman auch unter dem Aspekt von komplizierten Familienkonstellationen gelesen werden kann, ist er breit einsetzbar."

Borromedien, Frühjahr 2016

"Renate Ahrens hat gründlich recherchiert und einen spannenden und psychologisch schlüssigen Roman geschrieben."

SWR2 Buchkritik, 28.04.2016

""Ein einfühlsam beobachtetes Familienporträt mit fiktiven Figuren, in dem die Schriftstellerin ohne falsche Sentimentalität Vergangenes und Gegenwärtiges in wunderbar reduzierter Sprache verbindet."

Die Glocke, 21.04.2016

"mitfühlend und spannend erzählt"

Für Sie, 14/2016

"'Das gerettete Kind' ist leichte Lektüre trotz der Schwere des Themas. Zum Schluss lässt die Autorin Versöhnung zu."

Magdeburger Volksstimme, 18.06.2016

"bewegende und berührende Geschichte"

Der Postillon (Stadt Wiehl), 09.06.2016

"Diese Geschichte mit Blick in die Zeit des Nationalsozialismus ist eine emotionale Erzählung, die Leser vieler Altersklassen anspricht."

Der Evangelische Buchberater, 01.09.2016

"Abgründig gut."

nethas-schmoekerkiste.de, 03.08.2016

"Der selbst kurzzeitig nach Irland ausgewanderte PEN-Autorin gelingt es, den drei Protagonisten eine jeweils eigene Stimme zu verleihen und damit exemplarisch zu zeigen, was der traumatische Verlust der Eltern, der Heimat und der Muttersprache für die aufeinanderfolgenden Generationen bedeutet."

Neue Osnabrücker Zeitung , 14.11.2016

Lesetipps

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