Verlagsgruppe Droemer Knaur



Das Kartell

9783426305997
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Taschenbuch, Droemer TB
01.06.2017, 832 S.

ISBN: 978-3-426-30599-7
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Roman

Der Spiegel-Bestseller "Das Kartell", die Fortsetzung des internationalen Bestsellers "Tage der Toten" des Thriller-Autors Don Winslow, ist ein monumentales Epos über den mexikanisch-amerikanischen Drogenkrieg.
Es ist das Jahr 2004: Sie waren mal beste Freunde. Aber das ist viele Jahre und unzählige Auftragsmorde her. Der Drogenfahnder Art Keller tritt nun an, um Adán Barrera, dem mächtigen Drogenboss in Mexiko, für immer das Handwerk zu legen. Er begibt sich auf eine atemlose Jagd und in einen entfesselten Krieg zwischen CIA, DEA und Narcos, in dem die Grenzen zwischen Gut und Böse schon längst verschwunden sind.
Eine wahrhaft erschütternde, genau recherchierte Geschichte über die mexikanisch-amerikanischen Drogenkriege, über Gier und Korruption, Rache und Gerechtigkeit, Heldenmut und Hinterhältigkeit.

"Der beste Roman von Don Winslow. Hochspannend, brutal, ungeheuer atmosphärisch, bis ins letzte Detail durchgeplant."
James Ellroy

Leselounge

Der Autor

Don Winslow

Portrait von Don Winslow

Don Winslow wurde 1953 in der Nacht zu Halloween in New York geboren. Seine Mutter, eine Bibliothekarin, und sein Vater, ehemaliger Offizier bei der...

zum Autor Bücher von Don Winslow

Rezensionen

Dieses Buch ist extrem brutal und absolut nichts für sensible Geister, es ist von vorne bis zur letzten Seite ein
absoluter Knaller. Der Schreibstil kann nicht besser sein. Dieses Buch ist spannend, mitreißend, brutal, gefühlvoll und in keinem einzigen Satz oberflächlich. Man merkt, dass Winslow hier genau weiß, wovon er schreibt.
sille81, 24.08.2015

Don Winslow. Das Kartell. Ein spannender Krimi/Thriller mit einer umfassenden, detailgenauen Handlung, zum Eintauchen,
Wegtauchen, Abtauchen in einer (mir) fremden aufregenden Welt.

Und mal ganz ehrlich: Heidewitzka. Was ein Schmöker. Über 800 Seiten. Aus eigener Erfahrung, für alle mit schwachen Handgelenken: kauft euch lieber das E-Book. Denn... ihr werdet es nicht aus der Hand legen wollen und bei dem Gewicht, geht das echt auf die Unterarmmuskulatur.
Ich habe noch nie ein Buch über das Mexikanische Drogenkartell gelesen. Daher war ich natürlich besonders offen und vor allem gespannt, was mich erwartet. Im Kopf hatte ich ein wenig den Film „Blow" mit Johnny Depp. Kurz - ich kann nicht beurteilen, ob das alles gut recherchiert wurde, ob es dem Vergleich standhält. Ich wüsste auch nicht, womit ich „Das Kartell" vergleichen sollen könnte. Das muss ich aber auch nicht.
Denn die Geschichte ist absolut packend. So erzählt, dass auch ich, die keine Ahnung von diesen politischen wie gesellschaftlichen Zusammenhängen hat, es super versteht und nachvollziehen kann. Besonders faszinierend... plötzlich verbündete ich mich mit „den Bösewichten". Ich empfand Mitleid. Habe Verständnis gehabt. Irre! Packend, verstrickt, überraschend. Für mich ein echtes Leseabenteuer. Und irgendwie lehrreich. Ich fühlte mich am Ende als Kartell-Insider.
Also hoch und heilig versprochen: wo andere Bücher 300 Seiten nur schwer mit Inhalt und Überraschung füllen konnten, hat es dieser Wälzer geschafft, mir einen automatischen Umblätterimplus zu geben. Ich konnte nicht aufhören zu lesen, hatte ich erst mal die einzelnen Handlungsstränge durchdrungen. wow!
Mea, 10.08.2015

Stellenweise vielleicht ein wenig langatmig kommt Don Winslows "Kartell" daher, was aber der Tiefe der Geschichte
geschuldet sein dürfte.
Wer Geschichten liebt, die aus Blutvergießen, Blutvergießen, Blutvergießen und so weiter bestehen, ist hier sehr gut aufgehoben und wird dieses spannungsgeladene Buch so schnell nicht wieder aus der Hand legen.
Tinisuto, 19.07.2015

Das Kartell... ein Buch über Drogenkriege in Mexiko. Don Winslow hat genau recherchiert, steht im Buch, und genau das
hat mich so erschreckt, dass ich teilweise gar nicht mehr weiterlesen mochte. So viel Blut, so viele sinnlos ermordete Menschen - es ist verstörend.
Die Story ist packend, ich habe mit dem Helden gelitten und die Bösen verflucht.
Leider habe ich den 1. Teil nicht gelesen, deshalb fehlt mir ein wenig das Hintergrundwissen, wie der Drogenboss und Keller sich kennenlernten und zu Feinden wurden (abgesehen von der moralischen Grundeinstellung), aber für das Verständnis dieses Buches war es kein Manko. ich hätte es nur gern gewusst (Frauen sind nun mal neugierig)
Ich lese gern auf dem Weg zur Arbeit im Bus, aber dafür ist das Buch für mich ungeeignet gewesen, weil so viele verschiedene Erzählstränge zusammenkamen - auf dies Buch musste ich mich voll konzentrieren. Das fiel mir nicht schwer, weil es sehr spannend geschrieben ist, aber wenn das alles Wirklichkeit ist: SCHEISSDROGEN. Teilweise musste ich mit den Tränen kämpfen, und das passiert mir bei Büchern nicht oft.
Ich werde das Kartell jetzt einem Freund zum Lesen geben, und ich bin sehr gespannt, was er davon hält. Ich denke, Männer lesen solchen Stoff noch ganz anders als Frauen.
Fazit: sehr starker Tobak. Spannend, grausam, weil real. Ich werde das Buch bestimmt noch mal lesen, aber erst in ca. 10 Jahren oder so
Ute Schobert, 01.07.2015

Das Buch "Tage der Toten" habe ich vorab nicht gelesen, doch der Einstieg in das Buch, seine Handlung und die Charaktere
viel trotzdem leicht. Es ist die Geschichte zweier Männer, die einst beste Freunde waren und dann zu Todfeinden wurden. Arthur Keller, ein ehemaliger US-Drogenfahnder der sich in ein Kloster in New Mexico als "Bienenvater" zurückgezogen hatte, und Adán Barrera ein mexikanischer Drogenbaron. Dank Art Keller sitzt Adán Barrera im Bundesgefängnis in San Diego, Kalifornien, ein. Um an der Beerdigung seiner Tochter teilnehmen zu können, wird er zum Verräter und erwirkt dafür seine Auslieferung nach Mexiko. Den Rest seiner Strafe will er nun in seiner Heimat absitzen. Im Ceferseo II wird er von einem Cousin freudig begrüßt und lebt dort eine Weile ein Leben in Luxus und vermeintlicher Sicherheit. Als in dem Gefängnis ein Anschlag auf ihn verübt wird flieht er und taucht in Mexiko unter um dort seine Rückkehr auf den Thron der Kartelle zu planen und umzusetzen. Und dort kommt Art Keller wieder ins Spiel. Wer wäre besser dazu geeignet Adán in Mexico aufzuspüren als sein ehemals bester Freund? Es entbrennt ein erbitterter Krieg um Macht unter den Kartellen und eine unerbitterliche Jagd aus Hass und Rache zwischen Adán Barrera und Art Keller und das über 8 Jahre! Diesen Zeitraum umfasst das Buch und der Autor schildert in aller Ausführlichkeit jede Handlung und auch jede Grausamkeit die in dieser Zeit passiert.

Anhand der vielen Details und der Ausführlichkeit merkt man, dass der Auto sechs Jahre mit den Recherchen für das Buch verbracht hat. Es ist ein düsterer und brutaler und doch auch realistischer Thriller, der einem über seine Länge von über 800 Seiten alles abverlangt. Dennoch ist das Buch für mich ein Muss!
izzy050, 19.06.2015

„Das Kartell“ von Don Winslow – lang erwartet und mit vielen Vorschlusslorbeeren versehen. Entsprechend hoch
waren die Erwartungen. Sie wurden alle erfüllt.
In einem wortgewaltigen Epos schildert Don Winslow Art Kellers erneuten Kampf gegen seinen ehemals besten Freund und nunmehrigen Todfeind Adan Barrera, den mächtigen mexikanischen Drogenboss.
Sehr detailliert schildert er die Gepflogenheiten der Drogenmafia, die von kleinen Intrigen, Betrug, Entführung und Diebstahl bis zu Folter und Mord alles beinhalten.
Intensiv, detailgetreu und brutal sind die Worte, die diesen Roman charakterisieren. Am Ende sitzt man mit einem ziemlich flauen Gefühl da, denn erstens ist diese Geschichte zwar ein Roman, aber doch der Realität entnommen und zweitens kommt man, eingedenk dieser Tatsache zu dem Resümé, dass das Drogengeschäft zwar möglicherweise kurzfristig lukrativ sein mag, aber nicht den kleinsten Fehler verzeiht – und Fehler enden hier zumeist brutal tödlich.

Wie schon erwähnt – wortgewaltig, intensiv, brutal , lebensnah – genial!
sylviemarie, 17.06.2015

Mit der Fortsetzung von "Tage der Toten" ist Don Winslow ein echtes Epos der Drogenkriegsliteratur gelungen. Auch ohne
den Vorgänger "Tage der Toten " gelesen zu haben, hat mich dieses Buch von Anfang an fesseln können. An Komplexität und Deteailreichtum ist dieses Buch kaum zu übertreffen. Vor dem Hintergrund des mexikanisches Drogenkrieges gelingt es Don Winslow überraschend ehrlich und brutal den Kampf gegen den Drogenkrieg zu schildern. Auch wenn am Ende klar wird, dass der Kampf gegen die Drogen ein nie endender, unermüdlicher und sinnloser Akt ist haben mich einige Begebenheiten in dem Buch unerwartet tief berührt. Das Werk scheint sehr gut recherchiert, die Charaktere real und menschlich. Schnell wird klar, dass es schwer ist zwischen gut und böse, schwarz und weiß zu unterscheiden. Gerade diese Tatsache , verbunden mit dem rasanten und schonungslosen Erzählstil des Autors macht diesen Thriller so außergewöhnlich.Wer Zeit und starke Nerven mitbringt, und einen spannungsgeladenen DrogenThriller lesen möchte, dem kann ich Don Winslos "Das Kartell" nur wärmstens empfehlen.
Mary Graupner, 04.06.2015

Das Kartell ist wieder ein ganz großes Werk von Don Winslow. Auch wenn das Buch die Fortsetzung von „Tage der
Toten“ ist, erreicht es dieses Buch leider nicht.
Natürlich ist es wieder spannend und fesselnd geschrieben, aber die eine oder andere Länge konnte der Autor dieses Mal nicht vermeiden.
Man merkt dem Buch allerdings an dass es sehr gut recherchiert wurde und so erscheinen die Figuren durchweg gut durchdacht und glaubhaft.
Erschreckend ehrlich beschreibt der Autor die Machenschaften der Drogenmafia, und zeigt auf welche Macht diese in Mexico hat.
Und genau daraus bezieht das Buch seine Spannung, man weiß genau dass diese durchaus der Realität entspricht. Die Strukturen der Drogenhändler sind mindestens ebenso gut wie ein staatliches Gebilde, aber scheinbar auf Grund der besseren finanziellen Ausstattung der Drogenbarone funktionaler. Erstaunlich dabei nur dass es dem Autor gelingt dort zu recherchieren ohne selbst in Gefahr zu geraten.
Es fällt nicht leicht das Buch, immerhin über 800 Seiten auch nur kurz aus der Hand zu legen. Und es ist kein Buch was man mal schnell so nebenher lesen kann, man muss da voll konzentriert bei der Sache bleiben.
Sehr plastisch beschreibt der Autor sein Figuren und Schauplätze und mir kam es so vor als würde vor meinem inneren Auge ein Film ablaufen.
Jetzt nach meinem insgesamt dritten Buch des Autors verstehe ich so langsam, warum der Autor einen so guten Ruf unter den Lesern von Krimis und Thrillern hat. Der Schreibstil schafft es jedes Mal den Leser zu fesseln und ihn immer wieder aufs Neue neugierig zu machen.
Von mir bekommt das Buch 4 von 5 Sternen, dies aber nur weil mir der erste Band besser gefallen hat.
unclethom, 03.06.2015

Inhalt:
Don Winslow beschreibt den Gnadenlosen mexikanisch amerikanischen Drogenkrieg und die Feindschaft zwischen den ehemals besten Freunden Art Keller einem Drogenfahnder und Adan Barrera einem mächtigen und skrupellosen Drogenboss.
Meine Meinung:
Verfolgt man die Nachrichten, wird dem Leser schnell klar, dies mag eine fiktive Geschichte sein, doch ist sie erschreckend real, auf über 800 Seiten führt Don Winslow seine Leser in eine Welt voller Gewalt, Angst und Schrecken.
Der Autor hat für dieses Buch akribisch recherchiert und das merkt man dem Geschriebenen auch an, detailliert und schonungslos lässt er seine Leser teilhaben an der Welt der Kartelle, beschreibt die Beweggründe seiner Protagonisten, die er nicht schwarz oder weiß zeichnet, keiner ist gut oder böse und das lässt sogar Barrera den Drogenboss nicht unbedingt unsympathisch erscheinen. Das Kartell, ist spannend wie schon erwähnt, erschreckend realistisch und fesselnd, ein Pageturner wie er im Buche steht, falls jemand zögert, einen Roman zu Hand zur nehmen der schon von seiner Dicke beeindruckend ist, die Seiten fliegen nur so dahin.
Meine absolute Leseempfehlung für dieses Buch.
thenight, 29.05.2015

Die ist mein erstes Buch des Autors Don Winslow und er hat es geschafft micht neugierig auf den Vorgänger "Tage der
Toten" zu machen.
Aber auch ohne dieses Buch zu kennen, konnte ich der Story ohne Probleme folgen.

Klappentext:
Sie waren mal beste Freunde. Aber das ist viele Jahre und unzählige Tote her. Der Drogenfander Art Keller tritt nun an, um Adán Barrera, dem mächtigen Drogenboss, für immer das Handwerk zu legen. Er begibt sich auf eine atemlose Jagd und in einen entfesselten Krieg, in dem die Grenzen zwischen Gut und Böse schon längst verschwunden sind.

Meine Meinung:

Ich war sehr skeptisch über die Länge des Romans, immerhin 830 Seiten, doch zu keinem Zeitpunkt verliert die Geschichte an Spannung.

Dieser Drogenkrieg, der geradezu epische Ausmaße hat, lässt mich fassungslos zurück.
Soviel Gewalt, soviele Tote und immer die Hoffnung, dass das Gute doch siegen kann.

Don Winslow verschont uns Leser vor nichts, aber auch gar nichts, mehr als einmal musste ich das Buch zur Seite legen und kurz durchatmen.

Dass er für diesen Roman sehr lange recherchiert hat und der Roman dadurch nah an der Realität gelagert ist macht die Story umso tragischer und gleichzeit glaubwürdiger.

Der Krieg zwischen den zwei Kontrahenten zieht sich über Jahre dahin, doch nie kommt langeweile auf, im Gegenteil, mit jedem Jahr lernt man die zwei besser kennen und kann sogar die Motive von Barrera sogar verstehen. Man entwickelt, nunja nicht direkt Sympathie für den Mann, aber Verständnis.

Der Roman ist unglaublich komplex und wahnsinnig detailliert geschrieben, er entführt den Leser in die Welt des Drogenkartells, den Aufbau, die Machtstruktur, den Schmierapparat.

Durch Don Winslow´s wunderbaren Schreibstil und die mitreisende, spannende Geschichte, habe ich für dieses Monumentalwerk gerade mal 3 Tage gebraucht.

Ein fader Nachgeschmack bleibt allerdings, in wie weit ist diese Geschichte keine Geschichte, sonder bittere Realität???
Meli8582, 28.05.2015

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Ich habe zu erst Tag der Toten und dann das Kartell gelesen beide Bücher waren Spitzen Klasse .Hoch Spannung pur

bei allen beiden Bücher ,man konnte bein lesen fast keine pause machen.Gott sei dank war ichimSpital da ist die Zeit egal.

kocherl, 05.04.2016

Ein Buch, das sich wie ein Hollywood Blockbuster liest. Brutal, actiongeladen und schonungslos geht es zur Sache, genau
wie das Thema eben - Mexikanischer Drogenkrieg mit allem was dazu gehört. Wer einmal anfängt, kommt so schnell nicht mehr davon weg. Achtung Suchtgefahr !!!
Tom, 25.11.2015

Art Keller, ein ehemaliger Polizist, hatte sich in ein Kloster zurückgezogen und Bienen gezüchtet. Adan Barrera, der
dank Keller in einem amerikanischen Hochsicherheitsgefängnis einsitzt, will den Drogenhandel wieder unter seine Kontrolle bringen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist ihm jeder Weg recht, Gegner werden beseitigt, Schmiergelder gezahlt und Bündnisse eingegangen. Sogar in der Regierung hat Barrera seine Handlanger. In früheren Zeiten waren Art und Adan mal Freunde, inzwischen sind sie erbitterte Feinde. Als Barrera die Flucht gelingt, muss Keller um sein Leben fürchten und macht sich auf der Jagd nach Adan, um ihn seiner Strafe zuzuführen. Es entwickelt sich ein grauenhafter und gnadenloser Drogenkrieg
Die Story besticht durch raschen Szenenwechsel, was einen am Anfang etwas verwirrt, aber die Geschichte sehr spannend und actionreich macht. Da uns das Geschehen aus wechselnden Perspektiven erzählt wird, ergibt sich ein Überblick über die sehr komplexen Verflechtungen, die sogar vor Politikern und Polizisten nicht Halt machen.
Obwohl ich den Vorgängerband "Tage der Toten" nicht kenne, konnte ich mich in die Geschichte problemlos hineinfinden, denn alles ist sehr detailliert erzählt.
Die Strukturen und Verflechtungen der Kartelle sind sehr undurchschaubar, so dass es der Polizei fast unmöglich ist, mit legalen Mitteln diesem Sumpf beizukommen. Sowohl Art als auch Adan wollen ihr Ziel erreichen und gehen dabei über Leichen. Die Grenzen zwischen Gut und Böse werden merklich unscharf. Dabei werden die Protagonisten sehr vielschichtig geschildert. Winslow versteht es, einerseits die rücksichtslose und schreckliche Seite, andererseits aber die die zutiefst menschliche Seite der Protagonisten zu zeigen.
Detailgetreu werden in diesem Buch sogar die Brutalitäten geschildert und man muss schon starke Nerven haben, um das über 800 Seiten lang wegzustecken. Dieser Thriller ist düster, brutal und sehr realistisch und stimmt nachdenklich.
Spannend und fesselnd bis zum Schluss!
leseratte1910, 03.07.2015

Macht, Korruption, Rache und Gerechtigkeit. Inspiriert von den Schlagzeilen über die mexikanisch-amerikanischen
Drogenkriege des letzten Jahrzehnts, folgt nun "Das Kartell", die Fortsetzung des internationalen Bestsellers "Tage der Toten". Zitat vom Rückentext

Der Drogenfahnder Art Keller und Adan Barrera waren mal beste Freunde. Das ist jedoch viele Jahre und unzählige Tote her.

Nun begibt sich Art Keller auf, dem Drogenkrieg ein Ende zu setzten. Die Jagd gegen Adan Barrera beginnt. Die Grenzen zwischen Gut und Böse sind schon lange verschwunden, wem kann Art Keller trauen?

"Der beste Thrillerautor unserer Tage" Welt am Sonntag

Was für ein imposantes Werk!

Als ich die Leseprobe las, dachte ich, spannend, wirklich, ein spannendes, scheinbar gut recherchiertes Werk. Meine Neugier war geweckt. Kann Don Winslow die Spannung wirklich über 800 Seiten aufrecht erhalten? Vor allem, kann ein solch dickes Werk mich wirklich unterhalten? Sprich, ist es wirklich ein Thema, worüber man über 800 Seiten lesen kann, ohne gelangweilt zu werden?

Ich gebe zu, ich wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil! Der Autor schafft es sogar während den letzten ca. 100 Seiten den Spannungsbogen nochmals zu erhöhen. Der Druck, unbedingt weiterzulesen, hat mich immer begleitet, aber die letzten 100 Seiten - das war kein lesen mehr, das war die reinste Folter, wenn man das Buch auf die Seite legen musste...

Es gab wirklich brutale Szenen, es gab auch eklige Szenen und solche, die man lieber nicht gehabt hätte. Aber der Autor schreibt zum Schluss (im Dankenswort) klar, dass es zwar ein fiktives Werk ist, jedoch von authentischen Ereignissen inspiriert. Bisher habe ich ehrlicherweise der Kartell-Kriege bzw. die mexikanisch-amerikanische Drogenkriege keine grosse Bedeutung beigemessen. Natürlich liest man immer mal wieder etwas, aber irgendwie ist es doch recht weit weg. Wenn ich aber lesen muss, dass sogar Frauen und Kinder arglos reingezogen werden, bleibe ich sprachlos zurück.

Ein Thema, dass nicht vergessen werden darf. Ein Buch, dass somit auch nach dem Ende noch nachwirkt - was ich immer eine gute Sache finde. Geschichten, die aufwühlen, bewegen und einem so sprachlos zurücklassen, dass man sich spätestens danach mit dem Thema zu befassen beginnt.

So was schafft nicht jeder Autor und ich muss der Welt am Sonntag zustimmen. Ein wahrlich meisterhafter Thriller-Autor.

Das einzige, was mir ein bisschen fehlte, war eine kleinere Personenübersicht. Ich finde nicht, dass das zu jedem Thriller gehört, aber bei 800 Seiten und so vielen Protagonisten find ichs schon fast ein muss, ein solches dazu zufügen. Oftmals musste ich überlegen, wer war das nochmals, zu welchem Kartell gehört diese Person nun? Das war etwas schade, da dies doch immer gleich die Lesegeschwindigkeit hemmte. Hankerum hat es den Vorteil, dass man se
eskimo81, 25.06.2015

Nach "Tage der Toten" nochmals eine Steigerung an Spannung, obwohl bestimmt kaum etwas davon im Mexikanischen
Drogenkrieg nicht weniger gewalttätig ist. Auch nach den 10 beschriebenen Jahren geht dieser Krieg weiter, wie man in den Medien immer wieder liest. Die Figur des Art Keller ist sehr glaubhaft dargestellt, vom Polizisten zum "Bienenvater", zurück zum Kämpfer und auch Killer. Faszinierend erzählt, was Gewalt aus Menschen macht (Chuck!) und wie immer die Ärmsten am meisten darunter leiden. Auch diese korrupten Regierungen wird es wohl immer wieder geben. Ich finde sein bestes Buch und eines der besten Bücher die ich gelesen haben - und ich lese sehr viel!!
Birdy, 21.06.2015

Art Keller, ein US-Drogenfahnder, kehrt in seinen Beruf zurück, um sich am amerikanischen Krieg gegen die Drogen zu
beteiligen. Dieser Krieg nimmt in Mexiko jedoch unerwartete Ausmaße an: Korruption und Gewalt beherrschen das Land. Die mexikanischen Kartelle werden zusehends militärisch aktiv, indem sie ihre eigenen Armeen ausbilden. Wer zwischen die Fronten gerät, hat sein Recht auf Leben verwirkt und wird in vielen Fällen brutal hingerichtet. Die Situation gerät komplett außer Kontrolle, bis Art Keller schweren Herzens eine Entscheidung trifft, die über den Ausgang des Krieges entscheiden kann...

Als das Buch ankam freute ich mich zuerst, endlich wieder ein wirklich dickes Buch in der Hand zu halten, das vielleicht auch Lesestoff für ein paar Tage bieten könnte. Das Cover sprach mich schon an, weil ich durch die Farbgestaltung nicht nur einen Roman, sondern auch Krimi- oder Thriller-Elemente erwartete.
Zu Beginn musste ich mich allerdings erst einmal an Winslows Schreibstil gewöhnen, der mir teilweise etwas holprig vorkam, da er im Präsens schreibt und immer wieder kurze Rückblicke in die Vergangenheit liefert. Mich störten diese Tempuswechsel am Anfang des Buches ziemlich, zumal ich die Handlung auf den ersten ~200 Seiten sehr vorausschaubar fand. Danach kam ich aber plötzlich viel schneller voran und auch die Handlung wurde interessanter. Schließlich konnte ich das Buch kaum noch zur Seite legen und las in jeder freien Minute weiter.

Erstaunlich finde ich immer noch die Realitätsnähe. Da mir bestimmte Bezeichnungen und Ereignisse bekannt vorkamen, begann ich, mehr über die weiteren Tatsachen zu recherchieren - dies ist etwas, was das Buch für mich zu einem besonderen Werk macht. Man merkt, wie viel Zeit und Mühe dahinter steckt. Die Thematik ist zwar nicht neu, aber die Realitätsnähe verhilft ihr zu zusätzlicher Dramatik und rüttelt den Leser auf. Zwischenzeitlich zweifelte ich, ob der Krieg wirklich so weit eskalierte, bis ich herausfand, dass dies auf Tatsachen beruhte.

Mir gefielen auch die Charaktere sehr gut. Besonders die Gegenspieler Art Keller und Adán Barrera sind sehr gut ausgearbeitet und nachvollziehbar in ihren Handlungen. Eine meiner Lieblingsfiguren im Buch war außerdem der Journalist Pablo Mora, der wie aus dem Leben gegriffen wirkt: scheinbar kein großer Held, aber stets um das Wohl seiner Freunde und seines Sohnes bemüht, heimatverbunden und vollkommen erfüllt von seinem Beruf.

Alles in allem kann ich das Buch wirklich empfehlen. Die Figuren und die Handlung sind sehr genau ausgearbeitet und ergeben ein stimmiges Gesamtbild. Durch die Länge des Buches findet man in diese Welt hinein und lernt, was es bedeutet, in einer solchen Umgebung zu leben. Für mich war das Buch nicht nur als Lesestoff wertvoll, sondern auch als Denkanstoß.
Einfallsreich, 11.06.2015

Es sind unglaublich viele Informationen, die Don Winslow in „Das Kartell“, der Fortsetzung seines beeindruckenden
Thrillers „Tage der Toten“, verarbeitet. Und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass daraus ein umfangreiches Epos wurde. Winslow beschreibt die Auswirkungen, die der von amerikanischer Seite ausgerufene „War on Drugs“ hat, aber erzählt auch die Geschichte zweier Freunde, die zu erbitterten Feinden werden.

Art Keller ist zurück, der Besessene und Drogenfahnder der DEA, der sich nur entfernt um Anweisungen und Kompetenzen schert, hat er doch der Jagd nach Adan Barrera nicht nur seine Ehe sondern auch seinen Idealismus geopfert. Barrera, mittlerweile wieder aus dem Gefängnis draußen, ist der Kopf des größten Kartells und bestrebt, seinen Einflussbereich immer weiter auszudehnen, wobei er nicht davor zurückschreckt, diejenigen, die ihm im Wege stehen, kaltblütig beseitigen zu lassen.

Geld und Einfluss lockt, und es sind nicht nur ehemalige Soldaten und Ex-Polizisten viele davon jenseits der Grenze hervorragend ausgebildet, sondern auch junge Männer aus den armen Barrios, deren einzige Chance, dem tristen Leben in den Elendsvierteln zu entkommen, die schmutzige Arbeit für die Drogenbosse ist. Nein, bis in die höchsten Zirkel der Macht in Politik und Polizei greifen die Bestechungen Barreras, sodass sich Keller nie ganz sicher sein kann, wer Freund oder Feind ist. Zumal auch die CIA die Finger im Spiel hat.

Und das sollte er dringend wissen, denn auf seinen Kopf ist ein Preis ausgesetzt: 2 Millionen Dollar ist sein Tod Barrera wert, eine schöne Stange Geld für einen Mord.
Aber Keller dreht den Spieß um, und so wird aus dem gejagten Drogenfahnder ein Jäger, dessen Ziel es ist, das Kartell zu zerschlagen und Barrera zu vernichten.

Don Winslow hat glücklicherweise zu alter Stärke zurückgefunden, denn für seinen Thriller „Vergeltung“ musste er harsche Kritik einstecken. „Das Kartell“ schließt nahtlos an „Tage der Toten“ an, dessen Lektüre ich zum besseren Verständnis ich dringend empfehlen möchte, so nicht bereits geschehen. Ansonsten könnte die Vielzahl der Personen, die maßgeblich an der Handlung beteiligt und den verschiedenen Organisationen zuzuordnen sind, für Verwirrung sorgen – hier hätte ich mir zumindest ein abgespecktes Register gewünscht.

Temporeich und spannend erzählt „Das Kartell“ eine fiktive, aber außerordentlich gut recherchierte Geschichte, die sich an realen Ereignissen orientiert und für die der Autor die verschiedensten Quellen herangezogen hat. Eine entsprechende Literaturliste ist am Ende des Buches angefügt. Am informativsten finde ich den Blog insightcrime.org, falls sich jemand ausführlicher mit dem Thema beschäftigen möchte. Hier findet man topaktuelle Meldungen – höchst interessant!

Und die stärksten Passagen sind in den Reflexionen Art Kellers
Hamlet, 09.06.2015

Arthur Keller und Adan Barrera waren einst Freunde, dann Feinde. und Art war der, der Adan hinter Gitter brachte. Jetzt
ist Adan geflohen und Keller soll ihn wieder schnappen. Aber das ist gar nicht so einfach.

Das Cover des Buches ist schlicht schwart mit Titel und Autor in rot und einen kleinen Häufchen "Kokain" davor. Trotz seiner Schlichtheit ist das Cover doch sehr ansprechend und man sieht gleich worum es geht. Cover und Story passen gut zusammen.

Die beiden wichtigsten Personen des Buches sind einmal Arthur "Art" Keller, ehemaliger DEA-Agent, der sich eigentlich aus allem raushalten will und zurückgezogen als Bienenvater in einem Kloster lebt. Aber nachdem Adan aus dem Gefängnis flieht und ein Kopfgeld auf Kellers Kopf aussetzt ist dieser gezwungen sich wieder in die Welt der Drogenkriminalität zu begeben. Er fungiert offiziell als Berater für die Mexikaner, aber Keller hat seine eigene Art die Dinge anzugehen.
Die zweite wichtige Person des Buches ist Adan Barrera. Einst war er der mächtigste Drogenboss der Welt, der von Tijuana aus regierte. Nun sitzt er im Gefängnis, aber er ist noch nicht geschlagen. Er macht einen Deal mit den Behörden, und liefert ihnen Garzia, den Boss des Golfkartells um dafür nach Mexiko ausgeliefert zuwerden. Dort gelingt ihm die Flucht und die Jagd beginnt.
Es gibt noch viele weitere Personen, die im Laufe des Buches eine wichtige Rolle spielen, aber die alle zu beschrieben, würde schon zuviel der eigentlichen Geschichte verraten.

Das Buch spielt in einem Zeitraum von zehn Jahren (2004 - 2014) und zeigt schonungslos die Abgründe und die Brutalität der Drogenkartelle und aller die mit ihnen verbunden sind. Don Winslow versucht nichts zu beschönigen oder kleinzureden. Er zeigt alle Facetten eines Drogenkrieges, der ein ganzes Land zu verschlingen droht. Man sieht die Geschichte aus den verschiedensten Persperktiven. Man lernt die Seite der Strafvervolgungbehörden kennnen, die der Kartelle, der Dealer, der Journalisten und viele mehr.

Auch wenn das Buch eindeutig ein ziemlicher Wälzer ist mit 830 Seiten, zieht die Geschichte einen mit und man kommt nicht so schnell von ihr los. Wie viele von Winslows Büchern, ist auch "Das Kartell" nicht für Zartbeseitete, aber wer die Herrausforderung, dieses Buch zu lesen, annimmt, wird nicht endtäuscht. Hat mir gut gefallen.
Lesekatze, 09.06.2015

Unglaublich starke Fortsetzung von "Tage der Toten":
jerrygarcia, 08.06.2015

In dem über 800 Seiten Werk geht es um den mexikanischen Drogenkrieg von 2002 bis 2012. Es ist ein heftiges Buch mit
vielen grausamen Beschreibungen, dich mich teilweise nach Luft schnappend zurückließen. Es ist eine fiktive Geschichte, die uns Don Winslow hier präsentiert, durch ein wenig Recherche im Netz finden sich doch viele Gemeinsamkeiten mit dem realen Krieg um Geld, Macht und Drogen in Mexiko mit den einzelnen Kartellen, die vor nichts zurückschrecken um ihre Macht zu demonstrieren oder auszubauen. Hier geht es um Kinder, die in Armut aufwachsen und zu Mördermaschinen rekrutiert werden, weil sie keine andere Möglichkeit sehen um aus dem Elend herauszukommen. Es geht um korrupte Politiker und Polizei, es geht um Art Keller, einen DEA Agenten, der einzig aus Rachegefühlen handelt und um Adàn Barrera, den obersten Drogenboss - el patrón. Beide waren einst befreundet, doch das ist lange her. Keller hat Barrera hinter Gitter gebracht und nun herrscht nur noch Hass zwischen beiden.

Das Kartell ist ein überragender, sehr gut recherchierter Thriller, von dem ich keine der 830 Seiten missen möchte. Wer auf Mafiageschichten steht, wen die Thematik Drogen und Waffenhandel interessiert, der wird an diesem Buch sicher seine Freude haben. Ich jedenfalls bin restlos begeistert und habe mir schon "Tage der Toten", den Vorgänger zu "Das Kartell" gekauft und werde auch diesen zeitnah lesen. Absolute Empfehlung!
DoReenchen, 07.06.2015

„Das Kartell“ ist die Geschichte zweier Männer, einst Freunde, jetzt Todfeinde: Arthur Keller ist US-Drogenfahnder,
Adán Barrera ein mexikanischer Drogenbaron. Sie beginnt im Jahr 2004 genau dort, wo „Tage der Toten“ aufgehört hatte - Adán sitzt im Knast, Art Keller lebt als Bienenvater in einem Kloster in New Mexico - und endet, nach dem blutigen Einsatz eines US-Tötungskommandos in Guatemala im Jahr 2012, zwei Jahre später in Juarez.
Was dazwischen geschah, von der Eskalation des „War on Drugs“, Terror und Tod, das erzählt Don Winslow in seinem neuen hochspannenden Roman. Zitat: „Al-Qaida hat dreitausend Amerikaner umgebracht. Es mag herzlos klingen, aber das ist nur ein Bruchteil dessen, was wir (die USA) an Drogenopfern haben, Jahr für Jahr.“ Dabei geht es um die Hintergründe der Drogenkriege in Mexiko und den Zweikampf der beiden Protagonisten.
Adán Barrera soll vom Bundesgefängnis in San Diego, Kalifornien, nach Mexiko verlegt werden. Um an der Beerdigung seiner Tochter teilnehmen zu können, wurde er zum Verräter. Den Rest seiner Strafe will er nun in seiner Heimat absitzen. Im CEFERESO II, einem Luxus-Gefängnis, wird er von einem Cousin freudig begrüßt.
Minutiös schildert der Autor den brutalen Krieg der Kartelle untereinander, um Macht, Moral und Mord. Denn der Drogenhandel zwischen Mexiko und den USA ist ein Milliardengeschäft. Zum besseren Verständnis sind dem Buch eine Landkarte mit den Schauplätzen des Romans sowie eine Aufstellung der vier wichtigsten Player beigefügt: Das Juarez-Kartell, das Golf-Kartell, das Tijuana-Kartell und das Sinaloa-Kartell.
Nach seinem spektakulären Ausbruch aus dem Gefängnis will Adán Barrera, dem Teile des Sinaloa und des Tijuana-Kartells gehören, zurück auf den Thron. Zunächst zettelt er daher einen Krieg mit dem Golf-Kartell an. Aber das Golf-Kartell rüstet auf und stellt eine eigene Privatarmee zusammen, die sogenannten Zetas. Zitat: „Vielleicht weil ihr brutale Schlächter seid, Soziopathen und Sadisten. Vielleicht weil ihr alles foltert und tötet, was euch in die Hände fällt. Vielleicht weil ihr mein ungeborenes Kind ermordet habt.“
In einer Nebenhandlung geht es aber auch um das traurige Schicksal des zwölfjährigen Chuy, der durch einen dummen Zufall zum psychopathischen Killer wird und seinen Opfern, quasi als Markenzeichen, die Köpfe abschneidet.
Last but not least geht es um ein tödliches Netz aus Gewalt und Korruption, in das auch der Journalist Pablo Mora verstrickt zu sein scheint. Zitat: „Dies ist kein Krieg gegen die Drogen. Dies ist ein Krieg gegen die Armen und die Ohnmächtigen, Unhörbaren und Unsichtbaren, die ihr von der Straße fegen wollt wie den Dreck, der euch um die Beine weht und eure Stiefel beschmutzt.“
Und so wundert es nicht, dass Don Winslow seinen Roman all jenen Journalisten gewidmet hat, die in den vergangenen zehn Jahren in Mexiko getötet wurden oder „verschwan
Baerbel82, 06.06.2015

Die Leseprobe hat mich neugierig gemacht . Würde ich gerne lesen.

gigi, 01.06.2015

Auf 830 Seiten absoluter Hochspannung wird beschrieben, wie Drogenkartelle Mexiko - und viele Menschen - demontiert,
demoralisiert und für ihre Belange wieder zusammensetzen. Der große Bruder USA trägt ebenso seinen Teil dazu bei. Erschreckend, brutal, grausam, nichts für schwache Nerven - aber ein absoluter Pageturner.
Nadines_Buecher, 30.05.2015

Der Titel ist bekannt, gab es doch schon als Film. Also kann es sich nur um den Drogenhandel im großen Stil und ein
mächtiges Kartell in Mexiko handeln. Für den Drogenfahnder Art Keller ein Comeback, scheint so. Sind noch einige Rechnungen mit den Drogenbossen offen? Der Thriller dürfte spannend werden. Freue mich darauf.
Oztrail, 09.05.2015

Der Beginn ist schon sehr spannend und vielversprechend, sodass man schon nach wenigen Seiten gefesselt ist. Ich konnte
bislang nur onlne in eine Leseprobe schnuppern und bin sehr gespannt auf den Rest.
sylviemarie, 07.05.2015

Schon nach den ersten Seiten fühlt man sich gefangen in einer Welt von Gewalt und Bandenkriegen. Man bekommt einen
Einblick auf die Macht der Drogenkartelle. Alles wirkt sehr gut recherchiert und macht den Eindruck, dass es dicht an der Wirklichkeit geschrieben ist.

Renate, 05.05.2015

Der Anfang ist sehr vielversprechend. Da wird man das Buch wieder nicht aus der Hand legen können und die Nacht
durchlesen.
Peter Wendt, 04.05.2015

Macht Lust auf mehr beim Anlesen. Das wird ein schnelles Buch.

Anne, 04.05.2015

Fortseztung von "Tage der Toten"? Nein, es kann auch als eigenständiges Werk stehen. Nach jahrelanger Recherche ein
aufwühlender nervenzerreißender Thriller kommt mit "Das Kartell" auf dem Markt. Einfach Monumentall. Don Winslow weiß es wie man Spannung erzeugen kann und die Themen Drogen und Dealer.
Lonka, 03.05.2015

Ja daß ist ein Kampf gegen Windmühlen,gegen Dealer und Hehler,alle die mitverdienen an diesen süchtigen Stoff üfr
Abhängige,die krank sind und durch diesen Stoff noch abhängiger und kranker werden.Wie schon der Artikel sagt ein Kartell ist ein Zusammenschluss von Gangstern und Verbrechern,die durchIhre Marktstellung versuchen den Markt zu dirigieren und den Preis zu bestimmen.daß ist organisierte Kriminalität,genauso wie auf dem freien Markt wo keine Absprachen mit der Konkurrenz gemacht werden dürfen,da sonst kein freier Wettbewerb möglich ist auf dem Markt.In BRd ist das Kartellamt unter Federführung des Wirtschaftsministeium dafür zuständig daß keine Absprachen zwischen Konkurrenten auf dem freien Markt entsehen,damit kein Monopol oder oligopol entsteht.Bestens wäre ein Polypol,wo mehrere Wettbewerber auf einem freien Markt umdie Kunden Wettbewerb in der freien Marktwirtschaft machen,leider in unserer globalisierten Welt immer weniger eine Ausnahme,die Konzentration und Zusammenschlüsse von großen Firmen zeigt uns ,daß der Verbraucher sich gegen einem großen Konzern wenig wehren kann,wenn er das Produkt braucht,muß er den geforderten Preis zahlen.Daher ist es wichtig das in der freien Marktwirtchaft Hüter da sind,die den freien Markt schützen müssen. Immer wieder lesen wir von hohen Strafen für Firmen wegen illegaler Absprachen über Preise.Hier muß der Staat härter durchgreifen.
Privatdetektiv, 03.05.2015

Seit "Miami Vice" sind Drogen-Krimis und -Dramen Spitzenreiter in Literatur und Film. Dieses Buch wird in Zukunft
definitiv dazu gehören.
Rainer Stritzke, 03.05.2015

Winslow in seinem Element! Drogenkartelle, weltweite Verflechtungen das sind sein Thema. Darin kennt er sich aus, wie
kein zweiter Autor und nimmt den Leser mit auf eine nervenzerreißende Fahrt.
Petra Vetter, 03.05.2015

Ich schätze Don Winslow, als Autor, der es schafft Fiktion und Wirklichkeit so zu verbinden, das der Leser es kaum
schafft beides voneinander zu unterscheiden, Die hervorragenden Recherchen Don Winslow, machen seine Werke glaubwürdig, seine Stories machen sie spannend, eine Kombination die man lesen muss.
thenight, 03.05.2015

Das wird mein erster Don Winslow aber nicht mein letzter... Einfach spannend.....

Hamburgerin55, 01.05.2015

Spannung für ruhige Stunden

Thomas Emde, 01.05.2015

Nach dem Tage der Toten einen schon mitgerissen hat freut man sich jetzt wieder auf packend geschriebe Hochspannung.
Wie gehts weiter mit ART KELLER.
JoJo, 01.05.2015

Drogen und Waffen sind die passenden Elemente für einen guten Thriller. Von Don Winslow kenne ich bisher keine
Thriller, aber dieser neue Thriller macht mich neugierig auf spannenden Unterhaltung.
Bücherschatzfinderin, 01.05.2015

Schickes Cover!!

Katja8129, 30.04.2015

"Tage der Toten" zählt für mich zu den besten Romane der letzten Jahre. Intensiv recherchiert, packend geschrieben und
hoch aktuell. Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung.
Sanne69, 30.04.2015

Es ist wieder ein echter Don Winslow. Schon die ersten Seiten machen Lust auf mehr. Wahrscheinlich kann wieder nicht
aufhören zu lesen.
Peter Wendt, 30.04.2015

Das klingt spannend....

sandno, 30.04.2015

Ein gut recherchierter Roman über den katastrophalen Kampf gegen Drogen würde mich reizen zu lesen .

Eva, 30.04.2015

liest sich sehr gut und macht Lust auf mehr......

Norbert Besener, 30.04.2015

Das wird wieder ein NLB
(Nacht Lese Buch)
kannst nicht aufhören
gnagflow, 30.04.2015

Kaum hat man zu lesen begonnen, kann man nicht mehr aufhören. Don Winslow schreibt eigenwillig und sehr spannend.
Unbedingt lesen!
feuerwehr57, 30.04.2015

Schon wenige Seiten von "Das Kartell" genügen, damit klar wird: Das ist nicht irgend ein Thriller, hier ist ein Meister
am Werk gewesen. 832 Seiten und der Leser wird keine Zeile bereuen!
Laleli, 30.04.2015

Nach 'Tage der Toten' und 'Missing.New York' ist 'Das Kartell' auf meiner Favoritenliste ganz weit oben. Bin gespannt ob
oder wie Winslow diese 2 Bücher toppen kann.
Kasin, 30.04.2015

Er gehört sicher zu den ganz großen Krimiautoren der Gegenwart. Es lohnt sich wirklich seine Bücher zu lesen.
Fesselnd, realistisch und fundiert!
TC, 30.04.2015

Don Winslow ist der Beste!! Exakte Recherchen, tiefe Kenntnis der Narcoszene fließen in seine unglaublich spannenden
Thriller ein. Es gibt zur Zeit keinen Autor, der Winslow das Wasser reichen könnte.
Bibliomarie, 30.04.2015

Wer ist der Fremde, der in einem Kloster in New Mexico Zuflucht sucht, sich pflichtbewusst um den klösterlichen
Bienenstock kümmert? Dass er mit Waffen umgehen kann, hat er bewiesen. Warum versteckt er eine Sig Sauer bei seinen Bienen? War er einer der Söldner, von denen im Prolog die Rede ist? Abgetaucht, ein Schläfer? Kurze, temporeiche Sätze, die Hochspannung verraten. Eindringliche Zitate, die den Bienenvater charakterisieren, der die Stille schätzt. Denn: Er hat genug gehört. Das meiste war gelogen. Und: Das Individuum zählt nicht. Unbedingter Lesegenuss!
Nadines_Buecher, 30.04.2015

Das hört sich aber sehr spannend an!

doppelgaenger, 30.04.2015

Wie alle Winslows irre spannend

hobble, 30.04.2015

Ein Buch das Spannung verspricht vom Anfang bis zum Ende.

Sigrid, 30.04.2015
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