Verlagsgruppe Droemer Knaur



Der Mut zur Freiheit

9783426520086
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Taschenbuch, Knaur TB
02.05.2018, 304 S.

ISBN: 978-3-426-52008-6
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Roman

Dramatisch, fesselnd, voller Gefühl und Geheimnis: In ihrem Spanien-Roman „Der Mut zur Freiheit“ erzählt die erfolgreiche Autorin Katja Maybach die Geschichte von drei selbstbewussten Frauen.

Margarita, ihre Tochter Valentina und deren Tochter Olivia, sie leben, wie sie lieben: leidenschaftlich und frei. Im Madrid der späten 1940er Jahre teilen sich die drei Frauen nicht nur ein Haus, sondern auch ein Schicksal: Die Liebe wird ihnen zum Verhängnis.
So wurde die schwangere Margarita von ihrer streng katholischen Familie verstoßen und musste Valentina allein groß ziehen. Valentinas große Liebe, Olivias Vater, ist ein verheirateter Mann. Und die 24-jährige Olivia, eine engagierte Tierschützerin, hat ihr Herz an einen Stierkämpfer verloren, einen Mann, den sie eigentlich nicht lieben kann …

Vor der imposanten Kulisse Madrids entfaltet Katja Maybach (u. a. „Eine Nacht im November“; „Irgendwann in Marrakesch“ und „Die Stunde unserer Mütter“) einen großen Familien-Roman über mehrere Generationen – über Liebe, die nicht sein darf, Liebe, die sich nicht an Konventionen hält, und Liebe, die den Mut zur Freiheit verleiht.

„Katja Maybach ist eine wunderbare Erzählerin.“ Münstersche Zeitung

Die Autorin

Katja Maybach

Portrait von Katja Maybach

Katja Maybach war bereits als Kind eine echte „Suchtleserin“, was beinahe automatisch zum eigenen Schreiben führte. Schon mit zwölf Jahren schrieb sie...

zur Autorin Bücher von Katja Maybach

Pressestimmen

"Fesselnd"

TINA, 20.06.2018

"Ein wirklich starkes Buch über drei starke Frauen. Eine Geschichte, die von der ersten Seite an Fasziniert und den Leser eintauchen lässt in das Spanien vor 70 Jahren. Unbedingt lesenswert."

Ruhr-Nachrichten, 11.07.2018

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Dieses Buch hat mich über den heutigen Tag begleitet und ich mochte es gar nicht aus der Hand legen. Die Autorin

schildert fesselnd eine vergangene Zeit der Geschichte und zwar die Franco Diktatur Ende der 1940 er Jahre.  Sie hat diese komplizierte und gefährliche Zeit geschickt und faszinierend mit dem Schicksal drei starker Frauen verknüpft. Ihr Schreibstil  ist unkompliziert , flüssig und angenehm zu lesen. Ich konnte durch das Buch fliegen und alles wunderbar aufsaugen und miterleben. 

 

Diese  Zeit der Diktatur  in der realen Geschichte ist ja längst vergangen - aber nicht vergessen! Beklemmende Schilderungen von heimlicher Überwachung und Bespitzelung der Bevölkerung, die nicht regimetreu erschien, waren an der Tagesordnung und die Menschen haben sich eingerichtet damit. Diese Atmosphäre hat die Autorin sehr dicht und eindringlich geschildert. Alleinstehende und/oder alleinerziehende Frauen mit einem eigenen Willen und selbstbestimmten Leben waren zu der Zeit unbeliebt, selten und wurden von der Gesellschaft verachtet. Dagegen haben sich diese drei Frauen gestemmt und es fast geschafft, sich einen festen Platz in der Gesellschaft zu erobern. Aber die Liebe hat sie immer wieder in neue Bahnen und tragische Abenteuer geworfen. Das war aufregend, anregend und sehr fein mitzuerleben durch die bunten Schilderungen der Autorin. Es geht um  leidenschaftlichen Flamenkotanz, lebensgefährliche Stierkämpfe und um das Stadt - und Nachtleben in der funkelnden Metropole Madrid.


Margarita , Anfang des 19. Jahrhundert geboren beginnt in  diesem Frauenreigen, gefolgt von Tochter  Valentina  und deren Tochter Olivia.
Zitat  Seite 55 : " Bartolomé aber kam wieder auf Margarita zu sprechen: " Sie und ihre Tochter haben bewiesen, dass sie tief lieben können, ohne sich irgendwelchen gesellschaftlichen Zwängen zu unterwerfen. Den Mut zur Freiheit zu besitzen und sie offen leben. Das ist sehr bewundernswert." 


 Einige kleine Zweifel und Kritikpunkte möchte ich noch anfügen.  Die Denkweise und Einstellungen  dieser drei Frauen erschienen mir fast zu modern, sie würden viel eher in die heutige Zeit passen und ich bin nicht sicher, ob das mit der damaligen Wirklichkeit tatsächlich in Zusammenhang zu bringen ist. Es war mir  auch nicht bewusst, dass es  damals schon Tierschutzorganisationen gab, aber ich vertraue gern der sorgfältigen Recherche der sympathischen Autorin. 


Meine Bewertung: VIER **** STERNE für dieses tolle Zeitzeugnis.
Herzlichen Dank an die Autorin und den Knaur TB Verlag für die Zusendung des Buches !<

Angela Busch, 22.07.2018

Margarita, unverheiratet und schwanger, wird vom Vater verstoßen und geht nach Madrid um für sich und

Tochter Valentina eine Zukunft aufzubauen.

Valentina hat einen guten Job bei der Regierung, aber auch sie ist eine ledige Mutter, was noch immer schwierig ist. Der deutsche Vater ihrer Tochter -eine Sommerliebe- hat Spanien schon vor Olivias Geburt verlassen.

Olivia ist eine erfolgreiche Tänzerin und engagiert sich für den Tierschutz. Auch kämpft sie gegen den in ihren Augen grausamen und brutalen Stierkampf, was in der Öffentlichkeit nicht gut ankommt. Da verliebt sie sich in einen Stierkämpfer....

Die Geschichte wird kapitelweise abwechselnd aus Sicht der drei Frauen erzählt. 

Die Lebensumstände werden sehr authentisch geschildert, denn die Zeit des Franco-Regimes ist immer präsent, steht aber nicht im Fokus. Die Protagonistinnen, unterschiedlich und sich doch auch ähnlich, sind sehr gut beschrieben. Jede von ihnen hat mit der eigenen, persönlichen Geschichte zu kämpfen und hofft auf eine bessere Zukunft.

Meine persönliche Favoritin war Margarita. Sie hatte es sicherlich am schwersten. Trotzdem hat sie nie die Kraft und ihre Zuversicht verloren. Man wünscht ihr am Ende des Buches noch eine späte Liebe. Valentina war ab und zu etwas sperrig, man möchte ihr manchmal zurufen "Das Glück ist direkt vor dir, greif einfach zu!" Olivia ist die selbstbewussteste der Frauen. Aber auch sie steht vor dem großen Konflikt: Liebe oder Überzeugung?

Wer die Bücher von Katja Maybach kennt, der weiß, es gibt bei ihr kein Rundum-Happy-End. Das Schicksal ihrer zumeist starken Protaginistinnnen ist immer realitätsnah und dadurch nicht immer rosarot. Aber gerade das macht die Lektüre ihrer Geschichten so besonders. Und die mal wieder brilliante historische Recherche im Vorfeld macht das Buch zu einem echten Lesegenuss!

Katjuschka, 26.06.2018

In was für einer unbeschwerten Zeit wir derzeit leben, wird einem erst bewusst, wenn man mal ein Buch in die

Hand nimmt, das in den Momenten der Geschichte spielt, in der es für uns Frauen nicht so einfach war. Oftmals kann ich mir gar nicht vorstellen, nicht das machen zu können, was ich will. Die Leute reden nicht hinter meinem Rücken, nur weil ich es geschafft habe ein “Imperium” aufzubauen. (Wenn ich denn eines aufgebaut hätte! ) Sie zeigen eher selten mit dem Finger auf mich, weil ich Alleinerziehend bin. Oder einfach die Chefin bin. Ich will damit nicht sagen, dass es nicht auch heute noch den einen oder anderen Lästerer gibt, aber es ist einfacher geworden zu sein, wie und wer man will…

Drei spanische Frauen in der Zeit Francos, der späten 1940er Jahre in Madrid, sind die Hauptakteurinnen in diesem Roman.

Margarita war schwanger nach Madrid zu ihrer Tante geschickt worden, nachdem der Vater sie aus dem katholischen Zuhause geprügelt hatte. Gegen viele Widerstände hat sie sich durchgesetzt, lesen und schreiben gelernt und einige Wäschereien gegründet. Sie hat sich einen Namen gemacht. Man kennt und schätzt Margarita in der Stadt.
Doch der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Ihre Tochter Valentina ist inzwischen selbst Mutter einer unehelichen Tochter. Dem Vater hatte sie nie von ihrer Schwangerschaft  erzählt. In dem Haus ihrer Mutter Margarita, zieht Valentina ihre hübsche Tochter Olivia mit Hilfe der brummeligen Haushälterin groß. Olivia wird Tänzerin und sehr bekannt und beliebt. Olivia hat sich dem Tierschutz verschworen und ihr Herz an einen gefeierten Stierkämpfer verloren. Ob das gut geht?

Es ist eine schwierige Zeit für Frauen unter dem Francoregime. Alleinerziehend und selbstständig, das wirft Fragen auf. Aber die drei Frauen setzen sich durch, zeigen Stärke und leben ihr Leben selbstbewusst. Jede hat ihre eigene Geschichte, die Katja Maybach sehr angenehm erzählt. Die 304 Seiten sind so schnell gelesen, dass man die Zeit nicht missen möchte. Welchen Unbill die Frauen durchmachen müssen und wie sie sich gegen die Anfeindungen widersetzen, um ihrer Wege zu gehen, wird spannend erzählt. Die drei Frauen sind frei, sie können selber entscheiden und brauchen die Männer nicht. Und doch, ist es immer wieder die Liebe, die das Leben durcheinander bringt und  die Frauen straucheln lassen.

 

A Schroedter, 21.06.2018

Madrid im Jahr 1947: Die 63-jährige Margarita Serrano García ist die Inhaberin einer Wäscherei mit

mehreren Filialen. Als Schwangere mit 19 Jahren von ihrer streng katholischen Familie verstoßen, hat sie den Neubeginn geschafft. Obwohl sie mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, gelang es ihr, ihre Tochter Valentina alleine groß zu ziehen. Auch Valentina Serrano bekommt eine uneheliche Tochter: Olivia. Der Vater ist Deutscher – und verheiratet. Und die 24-jährige Olivia, eine gefragte Tänzerin und Tierschützerin, verliebt sich ausgerechnet in einen Stierkämpfer…

„Der Mut zur Freiheit“ von Katja Maybach ist ein Roman über drei Frauen, die nicht nur viele Gene, sondern auch ähnliche Schicksale teilen.

Meine Meinung:
Der Roman besteht aus 22 Kapiteln mit einer angenehmen Länge. Erzählt wird abwechselnd aus der Perspektive von Margarita, Valentina und Olivia. Neben dem gegenwärtigen Geschehen in den 1940er-Jahren gibt es einige Rückblenden. Der Aufbau funktioniert gut und gefällt mir.

Auch der Schreibstil konnte mich überzeugen. Er ist anschaulich, eindringlich, lebhaft und liebevoll. Mir fiel es leicht, in die Geschichte hineinzufinden und in die damalige Zeit abzutauchen. Das Buch habe ich nur ungerne zur Seite gelegt.

Margarita, Valentina und Olivia sind die drei Hauptprotagonistinnen des Romans. Die drei Serrano-Frauen waren mir sympathisch. Ich konnte mich gut in ihre Gedanken und Gefühle hineindenken und habe ihre Lebenswege gerne verfolgt. Sie werden vielschichtig und authentisch dargestellt. Besonders die Erlebnisse von Margarita machen betroffen. Auch die Nebenfiguren wie Javier, Bartolomé, Leandro und die anderen werden interessant geschildert.

Das Setting im Spanien der Franco-Diktatur finde ich sehr reizvoll. Es gelingt der Autorin, die damaligen Umstände und die Lebensbedingungen von Frauen in dieser Zeit einzuflechten, ohne den Leser zu überfordern oder zu langweilen. Somit ist die Lektüre nicht nur unterhaltsam, sondern auch lehrreich. Darüber hinaus schafft die Geschichte den Spagat zwischen gefühlvoll und kitschig und konnte mich emotional sehr berühren.

Die Handlung erscheint an manchen Stellen ein wenig konstruiert, ist aber insgesamt schlüssig und abwechslungsreich. Der Roman hat einige Wendungen zu bieten. Auch der Schluss der Geschichte hat mich nicht enttäuscht.

Das Cover ist ansprechend gestaltet und passt gut zu den 1940er-Jahren. Der Titel des Buches ist ebenfalls treffend gewählt.

Mein Fazit:
„Der Mut zur Freiheit“ von Katja Maybach ist eine bewegende, sehr besondere Familiengeschichte. Das Buch hat für schöne Lesestunden gesorgt und ist nicht nur für Fans historischer Romane eine emp
milkysilvermoon, 19.06.2018

Die Geschichte um die drei Frauen ist spannend erzählt, gibt Einblick in unterschiedlichste Lebenssituationen

und macht Spaß.

https://dk-literatur.blogspot.com/2018/05/katja-maybach-der-mut-zur-freiheit.html

Detlef Knut, 08.06.2018

Ein gigantischer Familienroman

 

 

zauberblume, 28.05.2018

Im Jahre 1947 leben in Madrid drei Frauen zusammen, die viel miteinander verbindet. Da ist zunächst einmal die

verwandtschaftliche Beziehung, denn es handelt sich um Margarita Serrano Garciá, deren Tochter Valentina und die Enkelin Olivia. Aber auch ihre Lebenseinstellung und ihr Schicksal verbindet sie. Sie leben ihr Leben ohne Männer, was im katholischen Spanien zu jener Zeit fast schon anrüchig ist.

Dies ist mein erstes Buch von Katja Maybach, aber es wird sicherlich nicht das letzte sein, denn mir die Erzählweise der Autorin gut gefallen. Ihre bildhafte Sprache hat mich wundervoll die spanische Atmosphäre in Madrid spüren lassen.

Margarita wurde von ihrer Familie verstoßen, als sie schwanger wurde. Der Vater ihres Kindes hatte längst die Hochzeit mit einer anderen geplant. Sie kam bei ihrer Tante Leonora in Madrid unter und musste ihre Tochter Valentina alleine aufziehen. Obwohl sie die Verachtung der Menschen gespürt hat, hat sie sich durchgebissen. Auch Valentina hat es nicht einfach, sie liebt einen Deutschen, der sie verlässt um zu heiraten. Außerdem wird in ihrem Job gegen sie integriert. Olivia ist Tänzerin und nutzt ihre Berühmtheit, um gegen die Corrida zu kämpfen; dennoch verliebt sich ausgerechnet in einen Stierkämpfer.

Im Spanien der Franco-Diktatur ist das Leben nicht leicht. Die ständige Beobachtung von Francos Geheimpolizei schafft eine bedrückende Atmosphäre. Nie kann man sich sicher sein, ob man nicht in ihre Fänge gerät. Die Regeln machen es den Frauen schwer, selbstbestimmt zu leben, denn das Sagen haben immer nur die Männer. Doch Margarita, Valentina und Olivia nehmen ihr Schicksal selbst in die Hand und gehen ihren Weg, auch wenn ihnen der Wind permanent ins Gesicht bläst. Sie wachsen mit den Widerständen, die ihnen das Leben schwer machen. Dabei müssen sie so einige Schicksalsschläge hinnehmen.

Mir haben diese selbstbewussten und kämpferischen Frauen gut gefallen und ich habe mit ihnen gefühlt und gelitten.

Eine fesselndes und sehr emotionales Buch, das ich sehr empfehlen kann.

leseratte1310, 26.05.2018

Mich hat der bildhafte und wunderbar flüssige Schreibstil mit den dramatischen Wendungen an das Buch gefesselt

und ich wurde in die Geschichte förmlich hineingesogen. Die Schauplätze und den Zeitgeist erlebt man authentisch und politisch genau mit. Die Begeisterung der Bevölkerung für Stierkämpfe, das Leben im Alltag und in der Wäscherei, in den Bars und Restaurants, alles lebt und man ist mitten drin. Dazu noch die Überwachung durch die Geheimpolizei Francos und den Auftritt der geliebten Evita Perón lassen die damalige Zeit mit all seinen Ansichten wiederaufleben.   


Es ist ein fesselnder und unterhaltsamer Roman über den Sieg der Liebe über alle Bräuche und Konventionen hinweg. Es lohnt sich, den schwierigen Weg für die Liebe einzuschlagen.

Dieser gefühlvolle und außergewöhnliche Roman erhält meine vollste Leseempfehlung, denn er ist wunderbar geschrieben und zeitlich gut recherchiert.

sommerlese, 16.05.2018

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Madrid in den späten 1940er Jahren -  Großmutter, Mutter und Enkelin leben in einem Land, dass von Franco diktatorisch beherrscht wird. Alle drei Frauen haben eins gemein - sie haben es nicht leicht im Leben und müssen sich gegen herrschende Vorurteile und Gemeinheiten auseinander setzen. Auch mit der Liebe hat es nicht immer so funktioniert, die Konventionen waren dagegen und so müssen alle drei sehen, wie sie ohne Mann, ohne Vater ihr Leben meistern. Doch das Schicksal hält für jede von ihnen noch so manche Überraschung bereit...

 

Bisher habe ich noch kein Buch der Autorin gelesen und immer nur Gutes von ihren Romanen gehört. Umso neugieriger habe ich mich dann in diesen Roman gestürzt und bin nicht enttäuscht worden. Katja Maybach hat drei Charaktere geschaffen, die vor Mut, Stärke und Willenskraft nur so strotzen und sich, trotz aller Widrigkeiten und Konventionen nicht in eine vorgefertigte Schublade pressen lassen. Die Willenskraft der Großmutter hat sich auf die Mutter und die Enkelin vererbt und so ist es nicht verwunderlich, dass alle drei Frauen ihren Weg gehen, egal wie steinig er auch sein mag.

Und das in einer Zeit, in der Frauen unter der Herrschaft Francos keine Rechte hatten. Dieser Kampf gegen die Gesellschaft ist sehr kraftvoll erzählt, die Szenen wirken lange nach und lassen mich tatsächlich in das Madrid der 1940er Jahre reisen. Die Erlebnisse und Schicksalsschläge werden hier sehr einfühlsam erzählt und überzeugen mit leisen Tönen. Es gibt unendlich viele Szenen, in denen ich das Taschentuch nehmen und mir die Tränen trocknen muss, so sehr habe ich mitgelitten, gehofft und gekämpft.

Eine Gefühlsachterbahn, die mich durch die Seiten begleitet und mich so den Figuren sehr nahe bringt. 

Ein Roman voller Gefühl und der Botschaft, dass Liebe sich letztendlich über alle Konventionen hinweg setzt.

Ein echtes Glanzstück - daher absolute Leseempfehlung !

katikatharinenhof, 25.04.2018
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