Verlagsgruppe Droemer Knaur



Träume, die ich uns stehle

9783426518977
jetzt bestellen Jetzt bestellen
Klappenbroschur, Knaur TB
02.11.2017, 400 S.

ISBN: 978-3-426-51897-7
Diese Ausgabe ist lieferbar
9,99
inklusive 7%
Mehrwertsteuer

Roman

„Träume, die ich uns stehle" von Lily Oliver ist eine berührende Geschichte über zwei junge Menschen zwischen Traum und Wirklichkeit und über die Magie einer Liebe, die selbst die tiefsten Wunden heilen kann.

Lara kann nicht aufhören zu reden. Ein Zwang treibt die an Amnesie leidende junge Frau dazu, ihre Erinnerungslücken mit Worten zu füllen. Längst hört ihr keiner mehr zu, außer in den Therapiestunden, die sie als Patientin der Psychiatrie bekommt. Bis sie Thomas findet. Lara weiß, es ist falsch, ihre Verzweiflung über ihre Amnesie auf ihn abzuladen, denn Thomas liegt im Koma. Dennoch schleicht sie sich immer wieder zu ihm und bemerkt bald, dass er auf ihre Stimme reagiert. Lara beschließt, Thomas eine Geschichte zu erzählen: eine Liebesgeschichte zwischen ihr und ihm, die bald für beide realer wird als ihr Dasein im Krankenhaus. Ein Traum von Liebe, an den sich beide klammern und der die Kraft hätte, nicht nur Thomas aus der Dunkelheit zu holen, sondern auch Lara. Doch beide ahnen nicht, was für eine erschütternde Wahrheit in den Tiefen von Laras Geschichte auf sie wartet …

„Träume, die ich uns stehle“ ist nach „Die Tage, die ich dir verspreche“ der neue große Liebesroman von Erfolgsautorin Lily Oliver.

Die Autorin

Lily Oliver

Portrait von  Lily Oliver

Als Kind wollte Lily Oliver Tierärztin werden und wurde dafür von ihrer Künstlerfamilie misstrauisch beäugt. Nach dem Studium stellte sie fest, dass...

zur Autorin Bücher von Lily Oliver

Pressestimmen

"Der Erzählstil (...) ist einzigartig. Die Sätze sind so unglaublich poetisch, Sätze, die noch lange im Kopf und im Herzen nachwirken."

Lieblingsleseplatz Blog, 26.10.2017

"Lily Oliver hat so eine wundervolle emotionale Schreibweise, mit der sie sich auch dieses Mal wieder direkt in mein Herz und meine Seele geschrieben hat."

Sue Timeless Blog , 30.10.2017

"Eine stille und faszinierende Geschichte um die Liebe und das Leben."

Lesezeit (Monika Schulte), 09.11.2017

"Sehr gefühlvoll, wendungsreich und berührend."

Magischemomentefuermich.blogspot.de, 05.11.2017

"Eine berührende Geschichte zwischen Traum und Wirklichkeit!"

inside, 10.01.2018

"ein wunderbarer Roman, in dem sensible Themen aufgegriffen und wunderbar verarbeitet wurden."

nik75, 25.01.2018

"Wer beste Unterhaltung möchte, sollte hier zugreifen."

spass-am-buch.de (Dunja Hanke), 19.02.2018

"eine mehr als ungewöhnliche Geschichte"

romanticbookfan.de (Desiree), 26.02.2018

"Lily Oliver weiß, wie man einen Leser fesselt (...) sie schreibt nicht um den heißen Brei herum, sondern kommt auf den Punkt und macht es sehr spannend."

lesewuermchensblog.blogspot.de, 30.03.2018

"echt, realistisch, mitreißend, berührend"

liebedeinbuch.blogspot.com , 01.07.2018

"eine wunderbar emotionale Geschichte, die Liebe und Schmerz vereint"

Buch Elly (Blog), 08.09.2018

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Lara befindet sich nach einem Unfall in einer psychiatrischen Klinik. Sie hat ihre Erinnerungen an die letzen zwei

Jahre komplett verloren, dazu kommt, dass sie schon seit Kindheit an dem Zwang leidet ständig reden zu müssen. Durch Zufall landet sie eines Tages auf der Intensivstation der angeschlossenen Klinik und die Stille, die den Komapatienten Thomas umgibt, zieht sie magisch an. Ihre Stimme dringt bis in sein tiefstes Inneres vor und sie schafft es, dass seine Herztöne ansteigen, etwas was sonst keiner vor ihr geschafft hat. Eine seltsame Verbindung entsteht zwischen den beiden - bei der Lara erzählt und zu ihm durchdringt, bei der Thomas aber nicht reagiern oder gar agieren kann. Nur seine Gedanken werden berührt, seine Ängste beruhigt, seine Hoffnung gestärkt.

 

Die Autorin Lily Oliver, das Pseudonym von Alana Falk, schildert abwechselnd aus Sicht von Lara und Thomas. Der Roman ist tragisch-schön, so gefühlvoll, es steckt voller wunderbarer Zeilen. Es beschreibt zeitgleich Glaube, Liebe und Hoffnung für eine Zukunft, aber auch voller erschreckender Tatsachen, die langsam, aber stetig, über die Vergangenheiten der beiden ans Tageslicht kommen.

Dabei hat mich vor allem der gefühlvolle Erzählstil der Autorin, die so authentisch die menschliche Seite und die medizinischen Probleme der Protagonisten beschreibt,  berühren können. Überzeugend war die Entwicklung dargestellt, sie es die Handlung oder die der Protagonisten.

Lara und Thomas sind mir ans Herz gewachsen und am Ende des Romans habe ich sie nur ungern ziehen lassen.

 

"Träume, die ich uns stehle", ist ein Roman fürs Herz, er spricht eine große Gefühlspalette an beim Lesen, man fühlt mit, man ist berührt. Aber auch überraschende Wendungen haben dazu geführt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte, weil ich wissen musste, wie es ausgeht.

 

Von mir vollste Leseempfehlung für eine fesselnde Geschichte!

 

vielleser18, 10.07.2018

"Träume, die ich uns stehle" ist eine sehr berührende Geschichte, die mich erst recht spät

gepackt, dann aber fasziniert und begeistert hat.
Lara lebt in der psychiatrischen Abteilung eines Krankenhauses. Sie hatte einen Unfall und leidet seitdem an Amnesie. Die vergangenen 2 Jahre sind bei ihr komplett gelöscht. Dazu kommt der innere Drang permanent zu reden. Und zwar wirklich permanent. Sie kann es nicht stoppen, auch wenn sie merkt, dass die Menschen sich von ihr abwenden.
Immer und immer wieder versucht sie herauszufinden wie es zu dem Unfall gekommen sein könnte und spekuliert darüber. Laut redent!
Aber es reicht nicht einfach zu sprechen - sie braucht einen Zuhörer, damit der innere Druck nicht zu groß wird. Aber es will ihr außer ihrem Psychiater, keiner mehr zuhören.
Durch Zufall sieht sie auf der Intensivstation den Koma-Patienten Thomas, zu dem sie irgendwie eine Verbindung spürt.
Und auch wenn der sie eigentlich nicht hören kann, hilft es ihr mit ihm zu sprechen. Oder besser zu ihm. Als klar wird, dass Thomas auf ihre Stimme reagiert, darf sie regelmäßig mit und zu ihm sprechen.
Sie beginnt ihm eine Geschichte zu erzählen. Darin verweben Laras Phantasie, ihre Vergangenheit und Infos aus Thomas Blog, den sie  jetzt nach und nach liest.
In Laras Geschichte lernen sie und Thomas sich kennen und werden ein Paar. Und Lara beginnt sich zu erinnern. Kennen die beiden sich womöglich sogar wirklich? Was ist Realität - Was ist Phantasie?

Die Kapitel sind abwechselnd mit LARA und THOMAS überschrieben und so wird man in "seinen" (eher kurzen) Kapiteln in seine Gedankenwelt während des Komas versetzt. Man erlebt seine Gedanken und Gefühle sehr intensiv mit.
Aber auch Laras Geschichte, ihre Vergangenheit wird immer klarer.
Das Geheimnis rund um ihre Krankheit ist gleichermaßen erschreckend wie verstörend.
Und auch Thomas hat ein schweres Trauma davongetragen, welches ihn in seiner eigenen Hölle gefangen hält. Nur Laras Stimme ist für ihn noch so etwas wie ein Hoffnungsschimmer....

Der Schreibstil hat mich zuerst etwas verwirrt, denn der Übergang zwischen der von Lara erzählten Geschichte und der Realität sind oft fließend und ich konnte es manchmal nicht sofort erkennen, wo ich mich gerade befinde.
Nach einer Weile hatte ich mich dann aber quasi eingelesen und konnte die Geschichte richtig genießen.
Es war für mich dann aber eine wahre Gefühlsachterbahn und ich habe mit den beiden mitgelitten und an ihrer Seite gehofft.
Ihre jeweilige familiäre Vergangenheit ist teilweise kaum auszuhalten, die psychischen Schmerzen waren beim lesen fast greifbar.
Das Ende ist mehr als offen. Aber auch irgendwie positiv und trotz der zu erwa
Katjuschka, 26.06.2018

Das Buch erzählt die Geschichte von Lara, die an einer Amnesie leidet und nach einem Unfall auf der

psychiatrischen Station eines Krankenhauses behandelt wird, Und dem Komapatienten Thomas.

Durch die fehlende Kommunikationsfähigkeit des Protagonisten Thomas wechselt der Roman zwischen Laras und seiner Sicht hin und her. Dies ist deutlich anhand von Überschriften über den entsprechenden Kapiteln gekennzeichnet. Aber es gibt auch weitere Unterschiede, an denen der Sichtwechsel auffällt. In den "Lara-Kapiteln" steht die Krankheit bzw. die fehlenden Erinnerungen immer sehr stark im Vordergrund, wodurch sich der/die Leser/in mit einem unsicheren und ängstlichen Charakter auseinander setzen muss. Die "Thomas-Kapitel" hingegen sind meistens deutlich kürzer, relativ bildlich geschrieben und mit inneren Monologen versehen.

Nachdem Lara durch Zufall auf der Intensivstation auf Thomas trifft, beginnt sie mit ihm zu reden und Geschichten zu erzählen. Da der Roman in der Ich-Perspektive und der Gegenwart geschrieben ist, fand ich persönlich diese Textstellen teils verwirrend und hätte mir gewünscht, dass sie eventuell anhand von einer anderen Schrift oder Darstellung deutlicher unterscheidbarer gewesen wäre.

Mir hat "Träume, die ich uns stehle" gut gefallen, da die Botschaft, dass es sich immer zu kämpfen lohnt, egal wie schwer die Situation auch ist, gut verarbeitet wurde.

Lily Olivers Schreibstil traf in diesem Roman nicht ganz meinen persönlichen Geschmack (Kombination aus Perspektive und Textform), ließ sich nach ein paar kleinen Einstiegsschwierigkeiten aber problemlos lesen. Gelegentlich hätte ich mir nur ein paar längere und dafür weniger Kapitel gewünscht. Manchmal waren mir auch zu viele zu kurze Sätze direkt hintereinander, was aber, meiner Meinung nach, einfach Geschmacksache jedes einzelnen ist.

Trotz meiner kleinen Kritikpunkte würde ich das Buch zum Lesen empfehlen, da es einfach keine "normale" Liebesgeschichte ist, sondern ein interessant geflochtenes Gewebe aus verschiedenen Schicksale, die man zu Anfang nicht unbedingt erwartet hätte.

Sabrina F., 13.06.2018

Der Roman ist abwechselnd aus der Perspektive von Lara und Thomas erzählt, wobei die Abschnitte von Thomas siech

rein auf seine Gedanken als Reaktion auf die Erzählungen von Lara beschränken und jeweils nur ein bis zwei Seiten umfassen. 

Ich fand es schwierig, mich in die Geschichte der beiden einzufinden und mit der anstrengenden Protagonisten Lara warm zu werden. Der Roman spielt sich allein im Krankenhaus ab und beschränkt sich im Wesentlichen auf Laras Besuche bei Thomas und den Geschichten, die sie im erzählt.  

Ihre Erzählungen sind verwirrend, sie interpretiert selbst viel und als Leser kann man sich nie sicher sein, was sie tatsächlich erlebt hat, was nur ihrer Einbildung entspringt oder was sich zumindest in Teilen so ähnlich ereignet haben mag. Dieser Erzählstil wird konsequent fortgesetzt bis es Lara durch die Therapie besser geht und sich auch die Verwirrung für den Leser legt, als ihre Diagnose und Leidensgeschichte klarer wird. 

"Träume, die ich uns stehle" ist keine leicht zu lesende Liebesgeschichte, sondern eher schwere Kost. Ich musste das Buch mehrfach zur Seite legen, da es sich für mich bis zum Bekanntwerden ihrer Diagnose und zum Verständnis ihrer Krankheit für mich in die Länge gezogen hat. Dann hätte ich mir mehr Hintergrund Informationen zu ihrer Erkrankung, dem Krankheitsbild und vor allem auch ihrer Kindheit gewünscht. Das hätte man durch intensivere Gespräche mit ihrem Therapeuten aufklären können, stattdessen wird der Leser ähnlich wie Lara selbst  ein wenig allein mit der Wahrheitsfindung gelassen. 

Da im Krankenhaus selbst nicht viel passiert, ist der Roman eine ganz ruhige, besonnen erzählte Geschichte. Es handelt von kaputten Seelen aufgrund von traumatischen Erlebnissen und/ der psychischen Krankheiten. Lara hat zwei Jahre ihres Lebens komplett vergessen, die sie sich durch ihre eigenen Erzählungen wieder holt. Das Vergessen liegt nicht allein an der Amnesie, sondern an dem Mittel der Verdrängung, das sie unbewusst nutzt, um sich selbst vor belastenden Ereignissen und Erinnerungen zu schützen. 
Es ist keine klassische Liebesgeschichte, in welcher sich zwei Personen kennenlernen, annähern, und in einander verlieben. Bei Lara und Thomas ist die Anziehungskraft von Anbeginn da. Es ist dieses unerklärliche, magische Band, das den beiden letztlich zur Linderung verhelfen wird. 

"Träume, die ich uns stehle" ist keine Wohlfühlgeschichte. Ich fand den eigentümlichen Erzählstil nach einer Eingewöhnungsphase wirklich interessant, aber letztlich blieb mir die Erzählung zu sehr auf das Innenleben, die Gedanken von Lara, beschränkt. Ich hätte mir mehr Interaktion mit ihren Mitpatienten und vor allem auch ihrem Therapeuten gewünscht

schnäppchenjägerin, 24.01.2018

Seit einem Unfall leidet Lara unter Amnesie. Um ihre Erinnerungslücken zu schließen redet sie unter Zwang

in einem fort, es finden sich jedoch immer weniger Leute die ihr zuhören. Im Krankenhaus stößt sie auf Thomas, der im Koma liegt. Lara fühlt sich zu ihm hingezogen und fängt an ihm Geschichten zu erzählen. Im Laufe der Zeit entwickeln sich diese Erzählungen zu einer Liebesgeschichte zwischen Lara und Thomas…

Zu Beginn des Buches hatte ich ein paar Probleme zwischen Gegenwart, Vergangenheit und den Träumen von Lara zu unterscheiden. Durch den tollen Schreibstil von Lily Oliver wird man aber trotzdem schnell in die Geschichte hineingezogen. Die beiden Hauptprotagonisten sind sehr gut herausgearbeitet und waren mir beide sympathisch. Man konnte sich gut in deren Krankheitsbilder, Amnesie und Koma, hineinversetzen. Bei einigen Nebenfiguren hätte ich mir auch ein wenig mehr Tiefgang gewünscht. Im Mittelteil des Buches habe ich mir manchmal gewünscht etwas schneller entscheidende Details zu erfahren. Wenn man allerdings das Buch als ganzes betrachtet war das langsame Fortschreiten der Handlung angemessen. Das Ende der Geschichte finde ich sehr gelungen.

Fazit:  Eine außergewöhnliche, wendungsreiche Liebesgeschichte mit Tiefgang. Die Erlebnisse der gut herausgearbeiteten Hauptprotagonisten sind an vielen Stellen sehr bewegend. Ein Buch das lange im Gedächtnis bleibt. Lesenswert!

Buecherberge, 18.01.2018

Eine unglaublich emotionale Geschichte, die mich zwar sehr traurig gestimmt, aber zutiefst berührt hat. Lilly

Oliver überzeugt mit einer wundervollen Erzählweise und einem einzigartigen Plot!

SarahV, 18.01.2018

Hallo! Ich habe heute wieder einmal eine Rezension für euch!

 

Cover:

Ach, Leute. Ich liebe solche Aquarelle-Cover! Auch die Vögel finde ich passend und ich weiß nicht weshalb, aber das Cover passt auch zur Geschichte. Die Buchstaben sind herausgehoben und das zwingt einen einfach immer wieder über das Cover zu streichen. 

Kleine Anmerkung ist jedoch, dass man darauf achten sollte, dass man es nur zu Hause liest oder es in eine Buchtasche gibt, da sich das Cover sehr schnell abnutzt was sehr schade wäre! Die herausgehobene Schrift, nutzt sich dafür überhaupt nicht ab. 

 

Meine Meinung:

Wie schon gesagt, habe ich von Alana Falk schon ein Buch was mir sehr gut gefallen hat und genau so bin ich auch an dieses Buch herangegangen. 

Bei den Büchern der Autorin braucht man immer etwas Zeit um in die Geschichte hinzufinden, da sie zwar einen sehr guten, aber außergewöhnlichen Schreibstill hat. Wenn man jedoch einmal in der Geschichte drinnen ist, hält sie einen fest und man kann fast nicht mehr aufhören zu lesen. Also lasst euch bitte nicht durch den Anfang abschrecken! 

Lara ist eine sehr außergewöhnliche Person, da sie an einer Krankheit namens Amnesie leidet, sich selbst jedoch nicht dessen bewusst ist und dadurch jedem erzählt, dass man sie nicht heilen kann. Fand ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte sehr interessant und vorallem weshalb sie an der Krankheit hat, ist sehr spannend. Man weiß eigentlich nie was jetzt die Wahrheit ist und was Lara sich aufgrund ihres fehlenden Gedächtnisses ausdenkt. Dadurch ist es auch sehr wichtig, dass die Autorin in der 1. Person schreibt, da einem sonst sehr viel vorweg genommen wird. 

Auch aus Thomas Sicht sind Kapitel verfasst. Die sind jedoch sehr kurz und zeigen die Geschichten die Lara erzählt, aus seiner Perspektive. Auch die fand ich sehr gut, da sie die Erzählung einfach noch einmal von einer anderen Seite beleuchtet und man dadurch auch Thomas besser kennen lernt und was er durchmachen musste. 

Der Spannungsbogen hat mir wirklich gut gefallen und das Thema des Romanes hat mich auch sehr angesprochen, aber auch wirklich traurig gemacht, was für eine tolle Ausführung spricht. Die Auflösung war meiner Meinung perfekt, da man sie nicht erwartet, aber trotzdem zur Geschichte passt und einem wirklich nahe echt, weshalb ich wirklich lange geweint habe. 

 

Fazit:

Insgesamt war dieser Roman. Total romantisch, herzergreifend und spannend, aber auch Gleichzeitig wirklich berührend und traurig. Ich kann einfach nicht weniger als 5 von 5 Sternen geben und werde mir ihre anderen Romane möglichst bald versuchen zu zu lägen. 

Damit verabschiede ich mich für diesen Post von euch.&nbs

fairiesbookworld, 03.12.2017

Eine atemberaubende Geschichte mit viel Gefühl

 

"Träume, die ich uns stehle" ist nun das zweite Buch, das ich aus der Feder der Autorin Liliy Oliver, die uns allen auch als Alina Falk bekannt ist, lese. Und diese poetische Geschichte hat mich - wie auch schon das erste Buch "Die Tage, die ich dir verspreche" - bis tief in die Seele berührt.

Der Inhalt: Nach einem schweren Unfall kann sich Lara an nichts mehr erinnern. Sie weiß nicht, wer sie ist und woher sie kommt. Und vor allen Dingen, was hatte sie mitten in der Nacht im Pyjama auf der Straße zu suchen. Im Krankenhaus hört ihr keiner zu, außer Martin, bei dem sie ihre Therapiestunden hat. Doch dann sieht sie Thomas, der auf der Intensivstatin im Koma liegt. Und endlich findet sie jemanden, der ihr zuhört. Sie beginnt ihre Erinnerungen zu sortieren und beginnt Thomas eine Geschichte zu erzählen. Daraus wird bald eine Liebesgeschichte zwischen ihr und ihm. Doch ist dies eine Liebe, die nie gelebt werden kann oder findet Thomas den Weg zurück in diese Welt?

Ich habe dieses bewegende und berührende Buch mit einem weinenden Auge geschlossen und bin immer noch ganz versunken in die Welt von Lara und Thomas. Die Autorin erzählt die Geschichte aus der Sicht von Lara und aus Thomas Sicht. Wenn ich die Augen schließe, sehe ich Lara am Bett von Thomas sitzen. Sie ist abgetaucht in eine andere Welt. Mich haben Laras Erzählungen wirklich sehr berührt. Ich empfinde für sie Bewunderung. Sie ist hier in der Psychatrie, stellt sich ihrer Krankheit - was ja wirklich nicht leicht ist - und versucht, sich aus dem dunklen Sog zu befreien. Ihr Therapeut Martin ist wirklich einzigartig. Und Lara ist eine Kämpferin. Und dann ist da Thomas, der im Koma liegt. Wenn Thomas zu erzählen anfängt, hatte ich oft ein Gänsehautfeeling. Ich habe mich versucht, in ihn hinein zu versetzen. Er lebt ja im Moment in einer Zwischenwelt und der Kampf ans Tageslicht ist ganz schön hart. Lara und Thomas geben sich gegenseitig sehr viel. Mich hat die Geschichte von Anfang an in ihren Bann gezogen, beim Lesen war ich überrascht über manche Neuigkeiten und am Ende habe ich mir gewünscht, dass Laras und Thomas tiefe Wunden heilen.

Für mich ist dieses atemberaubende Buch ein absolutes Lesehighlight. Das Cover gefällt mir auch sehr gut. Es verbreitet ein Gefühl von Hoffnung. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne und freue mich auf das nächste Buch der Autorin.

zauberblume, 25.11.2017

Die Schreibweise der Autorin ist in diesem Roman sehr ruhig, fließend und fesselnd. Sie versteht es

Gefühle zu projizieren, Lösungen einzubauen und gleichzeitig eine Geschichte zu spinnen, welche in so verschiedene Richtungen hätte gehen können.

Lara ist eine gezeichnete Frau, welche leider bei einem Unfall ihr Gedächtnis verloren hat. Sie kann immer nur Bruchstücke greifen, was dafür sorgt das sie nur sehr schwierig zurück ins Hier und Jetzt findet. Dazu ist ebenso wenig hilfreich, dass sie eine Krankheit hat die scheinbar keiner richtig erklären kann und welche dafür sorgt, dass sie Probleme hat mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen. Als sie auf den Komapatienten Thomas trifft, ändert sich ihre Sichtweise und wir erleben gemeinsam mit ihr was passiert, wenn man sich auf etwas einlässt und kämpft.

Thomas scheint ein willensstarker, manchmal auch sturer, aber trotz allem liebenswürdiger und freundlicher Zeitgenosse zu sein. Wir erleben ihn nur aus Geschichten und aus seinem Teil der Geschichte, welchen er leider im Koma verbringt. Trotz allem lernt man ihn Stück für Stück näher kennen und ich konnte gar nicht anders als ihn ins Herz zu schließen.

Erzählt wird die Geschichte größtenteils aus der Sicht von Lara, welche versucht gesund zu werden und gleichzeitig es sich zur Aufgabe gemacht hat Thomas zu helfen. Ab und an können wir aber auch in Thomas Sichtweise hineinfinden, denn trotz dass er im Koma liegt versteht er Lara Bruchstückhaft und versucht zusammen mit ihr zu kämpfen, auch wenn er selber nicht ganz versteht wo er überhaupt ist und wieso Lara soweit weg zu sein scheint.

Die Umsetzung dieser Liebesgeschichte hat die Autorin sehr emotionsgeladen, nachvollziehbar und unvorhersehbar aufgebaut. Ich wurde an das Buch gefesselt, habe anhand der aufgezeigten Situationen und Erklärungen immer mehr in die Materie gefunden und die Krankheiten und Probleme verstanden. Oftmals wurde von Beginn an schon Krümel gelegt, welche man erst zum Schluss hin so wirklich versteht, wahrnimmt und dabei habe ich mich mehr als einmal gefragt, wie sensibel doch tatsächlich Therapeuten sein müssen um alles greifen zu können.

Die Autorin schafft es die Umsetzung sehr real zu gestalten. Auch wenn ich die Krankheiten selber nicht ganz greifen kann, wurden sie mir einfach, nachvollziehbar und gefühlvoll wiedergegeben. Ich konnte mich teilweise hineinversetzen und gemeinsam mit den Protagonisten gegen die Verzweiflung ankämpfen.

In Ihrem Roman geht es tatsächlich um die Selbstfindung, Vertrauen, die Hoffnung auf eine Besserung und das gemeinsame Kämpfen. Alles führt in diesem Fall noch zu einer sehr zarten Liebe, die berührt und dafür sorgt, dass man am liebsten noch weiter lesen möchte.

--> ht

Ruby-Celtic, 18.11.2017

Dieses Buch hat mich berührt, aufgewühlt, traurig gemacht, nachdenklich gestimmt...

Träume die ich uns stehle wird aus zwei Ich-Perspektiven erzählt. Hauptsächlich aus Laras Sicht aber ab und an auch aus Thomas‘ Sicht, der im Koma liegt und sich gar nicht mitteilen kann. So erfährt man viel über die Gedanken und Gefühle der beiden Protagonisten. Diese Passagen sind so eindrucksvoll beschrieben, dass ich all ihre Emotionen fühlen konnte. Ich habe mit ihnen gelitten und gehofft. Ich hatte Angst, Zweifel, Hoffnung und ich hab geweint - richtig viel geweint! Die Autorin hat so einen wundervollen Schreibstil, mit dem sie mich mitten ins Herz getroffen hat.

Da ich selbst im Freundeskreis jemanden habe, der im Koma lag, beschäftigt mich schon lang die Frage, wie es wohl ist, wenn man im Koma liegt. Was man wirklich mitbekommt. Ob es so sein kann, wie Lily Oliver es hier beschreibt? Da sich das ganze im Krankenhaus abspielt, erfährt man viel über den Krankenhausalltag – aus verschiedenen Sichten und auch mit medizinischen Fachausdrücken, aber ohne dass es störend wirkt.

Die Geschichte ist so eindrucksvoll und emotional geschrieben, dass ich darin gefangen war und oft gar nicht mehr realisiert habe, dass Lara und Thomas all das gar nicht wirklich miteinander erleben, sondern sie bei ihm am Bett sitzt und ihm die Geschichten erzählt

Mein Fazit:Ein wundervolles Buch, das berührt, zum Nachdenken anregt und einem lange in Erinnerung bleiben wird. 

Die Zeilenflüsterin, 10.11.2017

Emotional, aufwühlend, spannend und mit einem Schreibstil, der direkt ins Herz geht. Ein ruhiges Buch mit ganz

viel Kraft und ernstem Hintergrund

Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll bei dieser Rezension, ob ich die richtigen Worte finde, die das beschreiben können, was ich beim Lesen dieses Buches empfunden habe.

Die Geschichte verläuft in zwei Erzählperspektiven - der von Lara und der von Thomas. Obwohl die Schilderungen aus Thomas´ Sicht nicht so zahlreich und auch nicht so ausführlich sind, habe ich doch immer wieder schon darauf gewartet, das nächste Mal von ihm zu lesen - denn seine Sicht der Ereignisse erfolgt mithilfe seiner Gedanken und Gefühle im Koma - es zeigt, dass Komapatienten oft sehr viel mehr von ihrer Umgebung mitbekommen, als man glauben würde, doch Lara dringt irgendwie zu ihm durch, ihre Erzählungen verweben sich mit seinen Gedanken und Erinnerungen.

Lara hingegen erzählt und spricht, um ihre Erinnerungslücken zu füllen - je mehr sie vergessen hat, je mehr sie sich nicht erinnern will, umso schneller und lauter spricht sie. Man erfährt in Bruchstücken von ihrer Vergangenheit, und das Sprechen mit Thomas hilft ihr, sich darauf zu konzentrieren, ihre Worte in sich zu behalten. 

Ich muss gestehen, ich habe etwa 150 Seiten gebraucht, um in die Geschichte so richtig hineinzufinden, denn anfangs ist es etwas verwirrend - weil sich Laras und Thomas´ Gedanken mit der Gegenwart vermischen, weil ich manchmal nicht immer gleich wusste, was Erzählung und was Erinnerung ist. Doch dann hat mich die Handlung so richtig gepackt - sie verläuft dann immer mehr in der Gegenwart, und langsam erfährt man von Laras Vergangenheit, was mit ihr passiert ist und auch, wie sie versucht, ihren unkontrollierten Redeschwall unter Kontrolle zu bringen.

Lara mochte ich unheimlich gerne. Machte sie anfangs noch den Eindruck eines unsicheren jungen Mädchens auf mich, entwickelt sie sich im Lauf  der Geschichte unheimlich weiter. Sie lernt, ihre Krankheit in Griff zu bekommen, und vor allem lernt sie, ihre Vergangenheit zu bewältigen.

Die Szenen, in denen sie bei Thomas ist, haben mich unheimlich berührt - man spürt mit, wie sehr er auf sie anspricht und wie sie ihm hilft, langsam an die Oberfläche zu kommen.

Das Buch hat gegen Ende einen Twist in der Handlung, den ich absolut nicht erwartet hatte, und der es dann so richtig spannend gemacht hat.

Es gibt einzige Szenen, bei denen ich Taschentücher gebraucht habe. Vor allem der Epilog hat mich sehr berührt, und er hat das Buch einfach perfekt beendet.

Fazit: Die Autorin hat es geschafft, nach "Die Tage, die ich dir verspreche" ein weiteres Buch vorzulegen, das fesselt und den Leser nicht loslässt. Es ist emotional, aufwühlend, spannend und mit einem Schr

Sabine aus Ö - Lesen und Träumen, 06.11.2017
↑ nach oben