Verlagsgruppe Droemer Knaur



The Ending - Du wirst dich fürchten. Und du wirst nicht wissen, warum

9783426306192
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Klappenbroschur, Droemer TB
02.11.2017, 240 S.

ISBN: 978-3-426-30619-2
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Psychothriller

Der Überraschungs-Hit des Kanadiers Iain Reid - subtiler Psycho-Horror für Fans von Stephen King und Hitchcock

Eine Frau fährt mit ihrem neuen Freund Jake durch die winterliche Weite Kanadas. Trotz ihrer besonderen Verbindung denkt sie darüber nach, die Sache zu beenden. Und während draußen die Dämmerung das einsame Land in Dunkelheit hüllt, werden drinnen im Wagen Gespräche und Atmosphäre immer unheimlicher: Weshalb hält die Erzählerin einen Stalker vor Jake geheim, der ihr seit längerem Angst macht? Warum gibt Jake nur bruchstückhaft etwas von sich preis?
Wort für Wort steigt aus den Seiten ein kaum greifbares Unbehagen auf, denn eines ist von vornherein klar: Das junge Paar steuert unaufhaltsam in die Katastrophe ...

Ein raffiniertes, stilistisch brillantes Psycho-Drama über Identität, menschliche Abgründe, Einsamkeit und Wahn - "Der kühnste und originellste literarische Psycho-Thriller seit langem." Chicago Tribune

Die Autorin

Iain Reid

Portrait von Iain Reid

Der Kanadier Iain Reid, Jahrgang 1980, veröffentlichte zunächst zwei preisgekrönte Memoirs; seine literarischen Arbeiten erschienen u.a. im New Yorker...

zur Autorin Bücher von Iain Reid

Pressestimmen

"Mit 'The Ending' präsentiert der Kanadier Iain Reid einen Psychothriller, der dem Altmeister des Suspense, Alfred Hitchcock, alle Ehre machen würde."

Medium , 02.11.2017

"sehr spannend und aufwühlend"

Fabiennesbuecherwelt.wordpress.com (faltine), 07.11.2017

"Rasante Wendungen, psycholgoischer Schrecken, beklemmende Details: Iain Reid erkundet mit seinem smarten Debüt die Tiefen der menschlichen Psyche und stellt dabei den gesunden Menschenverstand in Frage, während er unsere tiefsten Ängste schürt."

Medien-info.com, 06.11.2017

"Super für zwischendurch."

Vorablesen.de (Vanessa), 16.11.2017

"eine menschliche Tragödie, verpackt in einen spannenden und nachdenklichen Thriller auf 240 Seiten"

fachbuchkritik.de (Andy Sauer), 27.11.2017

"eine menschliche Tragödie, verpackt in einen spannenden und nachdenklichen Thriller auf 240 Seiten"

fachbuchkritik.de (Andy Sauer), 27.11.2017

"/...) Iain Reid erschafft in diesem Buch die Wirklichkeit in neuen Dimensionen. Er löst sich von gewohnten Denkstrukturen, taucht tief in die Biochemie und entlässt einen ziemlich verstörten, nachdenklichen Leser."

voicesofthestreeet.de (Klaus Linke), 31.10.2017

"Unheimlich und rätselhaft."

Jolie, Januar 2018

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Eine Frau fährt mit ihrem neuen Freund Jake durch Kanada um dessen Eltern zu besuchen. Die beiden haben eine

besondere Verbindung zueinander und dennoch denkt sie darüber nach die Beziehung zu beenden. Die beiden sitzen im Auto, draußen dämmert die Dunkelheit und die beiden beginnen Gespräche. Dabei gibt Jake nur wenig von sich preis und die Erzählerin verheimlicht vor Jake, dass sie einen Stalker hat...

Das Buch hat von vornherein schon viel Lob bekommen und wurde als Überraschungs-Hit gefeiert. Daraufhin hatte ich mir auch die Leseprobe angesehen, die mich ebenfalls überzeugt hatte. Aber leider konnte dies bei mir nicht das gesamte Buch. Den Anfang fand ich noch sehr interessant und als die beiden sich im Auto unterhalten haben war ich auch gespannt worauf das alles hinaus laufen wird. Und als die beiden dann bei Jakes Eltern angekommen sind hat sich beim lesen auch langsam Unbehagen breit gemacht und somit ist der Titel Psycho-Thriller auch verdient.

Doch zum Ende hin wurde es mir zu abgedreht und unverständlich, so dass sich nach Beenden des Buches mehr Fragen aufgetan haben als beantwortet wurden. Mir haben einfach noch einige Erklärungen gefehlt um das Buch zu verstehen. Dennoch hoffe ich sehr, dass von dem Autor bald mal wieder etwas zu lesen ist und er mich dann besser überzeugen kann. Denn der Schreibstil hat mir durchaus sehr gut gefallen.

SummseBee, 30.11.2017

Ich habe dieses Buch in einer Leserunde gelesen und so viele Diskussionen inkl. Spekulationen habe ich schon lange

nicht mehr erlebt. Daran erkennt man, dass das Buch Potenzial hat und viele Gedankengänge zulässt. Mit jeder Meinung oder mit jeder Aussage hätte man richtig liegen können, es werden dem Leser viele Möglichkeiten geboten, wie man das Ende nun einordnen möchte. Aber auf dem Weg, bis zum Ende, ist die Story eigentlich gar nicht mal so übel aufgebaut und ich würde es schon als Psycho-Thriller einordnen, aber viel mehr Psycho, als Thriller, denn die Gedanken der Leser haben viel zutun. Aufgrund der Kürze der Story bleiben einem die beiden Hauptcharaktere, Jake und "die Frau" (deren Name man niemals erfährt) etwas fremd, obwohl mal tief in deren Welt und Psyche eintaucht. Ich fand einige Stellen schon extrem gruselig und über der ganzen Geschichte schwebt eine dunkle Wolke, die sich jeden Moment entweder entlädt oder die den Himmel aufreißt. Es kann mit jedem Satz, auf jeder Seite etwas ausschlaggebendes passieren und die Wendung bringen. Dieses ahnende und beklemmende Gefühl hat mich bis auf die letzte Seite getragen und hier stand ich dann vor einem Schluss, der mich verwirrt und mit großen Augen hat stehen lassen. Ich muss gestehen, das ich die letzten Seiten mehrmals gelesen habe um das Gelesene zu kapieren, aber wie ich dann bei der Leserunde feststellte, haben einige es so und andere wieder anders gesehen. Es bleibt Redebedarf nach den letzten Zeilen und das muss dem Autor so rege vorgekommen sein, das er dafür extra eine eigene Seite (auf englisch) hat aufmachen lassen, damit die Leser dort dikutieren können.

Ihr seht also, das Buch ist wirklich sehr ungewöhnlich und ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt, wenn es denn nun auch nicht mein Buch des Jahres wird, aber das Außergewöhnlichste wird es bestimmt gewesen sein.

Fazit

Wer gerne einen Plot liest, der Raum für wilde Spekulationen lässt und wo man sich alles selbst "ausdenken" kann wie es denn nun wirklich gewesen sein soll bzw. gewesen sein muss, dem würde ich diesen kurzen Psycho-Thriller empfehlen. Der Zusatz zum Titel "Du wirst Dich fürchten. Und Du wirst nicht wissen, warum", der passt zu 100% zur Geschichte. 

 

Miss Norge, 28.11.2017

The Ending wird aus der Perspektive einer Frau, deren Name nicht genannt wird und über die man auch sonst nicht

viel erfährt erzählt.

Es beginnt mit einer Autofahrt der Namenlosen mit ihrem Freund Jake zu dessen Eltern. Trotzdem die Beziehung erst seit Kurzem besteht, überlegt sie die Beziehung zu beenden.

Während der Fahrt ergehen die beiden sich in geradezu philosophisch anmutenden Gesprächen über den Sinn des Lebens, die Bedeutung von Glück oder Unglücklichsein und Ähnlichem.
Sie lernen sich auch erst besser kennen. Allerdings ziehen diese Gespräche sich teilweise sehr und sind nicht gerade spannungsfördernd.

Die eingeschobenen Dialoge andere Personen über eine schreckliche Tat lassen den Leser darauf hoffen, dass irgendwann auch mal was passiert.

Nach einem befremdlich anmutenden Besuch bei Jakes Eltern begeben sie sich auf die Rückfahrt durch einen beginnenden Schneesturm.

Jake will seiner Freundin unbedingt seine alte Schule zeigen.

Dort findet die Geschichte ihr unerwartetes Ende.

Meine Meinung

The Ending hat das Potential ein Thriller á la The Sixth Sense oder The Others zu sein, weil wie bei diesen Filmen das Ende völlig anders ist als erwartet und viele Ungereimtheiten plötzlich Sinn ergeben.
So recht fesseln konnte das Buch mich aber nicht.
Die Philosophiererei zwischen den beiden ist teilweise recht ermüdend.

Dagegen versteht Iain Reid es vorzüglich, Situationen und die Stimmungen die darin mitschwingen, zu beschreiben. Da hatte ich schon das Gefühl "drin" zu sein.

Wer auf eher blutrünstige Thrillervarianten steht, wird von dem Buch enttäuscht sein.
Für die Liebhaber von psychischem Thrill kann es durchaus was sein, wenn sie die gelegentliche Langatmigkeit überstehen.

moniwa, 19.11.2017

Ein unheimlich fesselnder Psychothriller mit einem fantastischen Showodwn! 

Melissa Sliz, 18.11.2017

Der flüssige Schreibstil des Autors hat mir sehr gut gefallen und es fiel mir dadurch leicht, in die Story zu

finden.
Zu Beginn des Buches, war ich ziemlich ratlos, wohin die Geschichte führen soll. Die Handlung des Buches erschien mir zuerst wirr und mysteriös und der Spannungsaufbau hat erst nach der Hälfte des Buches eingesetzt. Erst der Schluss konnte Klarheit schaffen.

"Jede Erinnerung gewinnt in dem Moment, wo sie uns in den Sinn kommt, ihr Eigenleben. Sie ist nicht absolut. Die Geschichten, die auf
tatsächlichen Erlebnissen beruhen, sind oft mehr Fiktion als Fakt." (ZITAT)

Cover und Klappentext klingen absolut vielversprechend (ebenso der Untertitel: "Du wirst dich fürchten. Und du wirst nicht wissen, warum"), jedoch war der Inhalt wirklich wider meiner Erwartungen.
Ich war vom Ende und von der Richtung, welcher der Autor eingeschlagen hat, ziemlich überrascht und am begeistert, bin jedoch zeitgleich der Meinung, dass man noch mehr aus der Geschichte hätte hervorbringen können.

"Manchmal kommt ein Gedanke der Wahrheit, der Wirklichkeit mehr als eine Tat." (ZITAT)

Super für zwischendurch. Leseempfehlung meinerseits!

Thinking of Ending Things, 17.11.2017

Psychothriller mit sich sehr langsam aufbauender Spannung

Eine Frau fährt im Schnee mit ihrem Freund zu seinen Eltern. Es ist ihr erster Besuch bei ihnen. Doch sie überlegt mit ihrem Freund Schluss zu machen.

Während der Geschichte geschehen ein paar unheimliche Ereignisse. Doch diese zu verraten, würde dem Buch zu viel vorwegnehmen. Denn leider sind diese Ereignisse besonders in den ersten zwei Drittel des Buches sehr dünn gesäht. So steigt die Spannungskurve über diesen Teil des Buches kaum an. Stattdessen philosophiert die Ich-Erzählerin in der ersten Hälfte des Buches mit ihrem Freund über diverse Themen. Die Auswahl der Themen und die Art ihrer Diskussion ist zwar im Ganzen betrachtet sinnvoll für die Geschichte, aber sie hat mir persönlich kaum neue Erkenntnisse gebracht. Denn viele Themen werden nur angerissen und nicht wirklich differenziert betrachtet, sodass ich den philosophischen Teil nicht als sonderlich unterhaltsam empfand.
Interessanter war hier, dass die Beziehung der beiden näher beleuchtet wurde. Auf diese Weise wurde annähernd deutlich, warum die Frau Schluss machen will. Allerdings war in diesem Teil der Roman mehr Beziehungsdrama als Psychothriller.

Im letzten Drittel zieht die Spannung deutlich an. Ab hier kann man wirklich von einem Psychothriller sprechen. Zusammen mit seiner Auflösung erscheint vieles plötzlich in einem anderen Licht und das meiste seltsame vorher ergibt plötzlich einen Sinn. Die Auflösung ist meiner Meinung nach aber nicht so originell, wie uns die Rückseite des Buches erzählen möchte. Eine solche Auflösung gab es schon öfter. Dafür ist sie an einigen Stellen clever mit der Handlung verwoben. Trotzdem wirkt es an einigen Stellen so, als wären manche unheimlichen Ereignisse nur für den Thrill-Faktor eingebaut worden, ohne tieferen Sinn.

Ich bin sehr zwiegespalten über den Roman. Wer einen reinen Psychothriller erwartet, ist hiermit vermutlich falsch bedient. Wer sich schon zu stark mit Philosophie beschäftigt hat, wird aus diesen Passagen auch keine neue Erkenntnis gewinnen. Der Roman hat auch deutliche Längen. Dennoch verknüpfte der Roman einige, z.T. auch zurvor langweilig wirkende Teilaspekte am Ende wirklich gelungen.

Kirschbluete, 14.11.2017

Hinterlässt mich zunächst verwirrt - bis der AHA-Effekt einsetzt

Worum geht es in "The Ending"?
Eine junge Frau - deren Namen im kompletten Buch nicht erwähnt wird - fährt zusammen mit Ihrem Freund Jack durch die Nacht. Sie sind auf dem Weg zu Jack`s Eltern. Die Protagonistin wird seit geraumer Zeit von einem seltsamen Anrufer gestalkt, hat dies Jack noch nicht offenbart und auch während der Fahrt ruft der mysteriöse Unbekannte immer wieder an. Die Stimmung im Auto ist allgemein seltsam und angespannt - die junge Frau überlegt neben den Gesprächen mit Jack, die Beziehung zu beenden und fragt sich, warum sie überhaupt noch mit zu Jacks Familiensitz fährt. Auch die anschließenden Stunden im Elternhaus sind "anders". Alles wirkt verwirrend. Auf der Heimfahrt durch die dunkle, stürmische Nacht, steuern die Beiden dann auf eine Katastrophe zu.

Und das ist meine Meinung dazu:
Bereits von Beginn an herrscht eine angespannte, fast schon mysteriöse Stimmung zwischen der Hauptprotagonistin und Ihrem Freund Jack. Die Geschichte wird aus der Sicht von "der Frau ohne Namen" erzählt. Während der langen Anreise offenbart Sie Jack viele Teile Ihres bisherigen Lebens und lässt tief in Ihre Seele blicken. Die ersten 95 Seiten verlaufen mir fast schon zu ruhig. Zwar ist da diese seltsame - erwartungsgeschwängerte Stimmung zu spüren aber der von mir erwartete Psychoeffekt blieb zu diesem Zeitpunkt noch komplett aus. Einzig der seltsame Anrufer stellt mich vor Rätsel. Von Jack erfährt man sehr wenig, er ist mir auch recht unsympathisch und ich kann die Gefühle der Hauptprotagonistin ihm gegenüber sehr nachfühlen.

Im Elternhaus von Jack baut sich dann deutlich mehr Spannung auf. Man ahnt die ganze Zeit, dass etwas seltsames und auch schlimmes passieren wird und fliegt gerade so durch die Seiten. Und doch verlassen die Beiden - ohne großartige Dinge erfahren zu haben - in der Nacht die Eltern von Jack und machen sich auf den Heimweg. In diesem Abschnitt stellte es mir schon so manches mal die Haare auf - immer in der Erwartung das JETZT etwas passieren wird. Und doch findet dieses Ereignis immer noch nicht statt.

Richtig intensiv wird dann die Rückfahrt - WOW!!! Ich konnte das Buch absolut nicht mehr aus der Hand legen. Gut dass es nur knapp 220 Seiten umfasst und ich so ungehindert das Buch in einem Zug auslesen konnte. Was hier alles passiert - davon darf sich der Leser selbst einen Eindruck verfassen. 

Fazit:
Direkt nach dem Beenden des Buches hätte ich "The Ending" höchstens 3 Sterne zugeteilt. Zu verwirrt hinterließ mich die Geschichte. Ich hatte das Gefühl nichts verstanden zu haben. Dank dieser Rezension hat es Klick gemacht. So etwas ist mir während des Schreiben einer Solchen no

MargitP83, 11.11.2017

Eine Frau, deren Name nicht genannt wird, fährt mit ihrem Freund Jake durch das winterliche Kanada, um seine

Eltern zu besuchen. Während der Fahrt führen sie Gespräche über Gott und die Welt. Als Leser spürt man von Anfang an, dass etwas nicht stimmt, kann das Unbehagen aber nicht richtig fassen. Auch der Besuch bei Jakes Eltern ist unbehaglich, weil die komplette Situation seltsam ist. Verstärkt wird das schlechte Gefühl noch durch den Kapiteln vorangestellte „Gespräche“, aus denen sich ergibt, dass etwas Schlimmes passieren wird, ohne dass man es konkret benennt.

Die Reise des Paares hat mich fasziniert, auch wenn ich ihrer Unterhaltung nicht immer folgen konnte und wollte. Jakes Verhalten und die Gedanken der Frau waren seltsam, machten mich aber neugierig auf die Auflösung, mit der ich so nicht gerechnet habe.

Eine etwas andere Autofahrt, die mich fasziniert hat und mich neugierig auf die Auflösung machte. Gut!

misery3103, 10.11.2017

Unheimliches Psychodrama mit einigen Längen

Aufgrund des Klappentextes und der Kategorisierung als Psychothriller hatte ich andere Erwartungen an den Plot. The Ending ist definitiv eine psychologische Gruselgeschichte – wer jedoch einen klassischen Psychothriller erwartet, wird wahrscheinlich enttäuscht werden. Denn statt einer Kriminalgeschichte handelt es sich vielmehr um ein psychologisches Drama, welches die Abgründe menschlicher Existenz ergründet.

Erzählt wird aus der Perspektive von Jakes Freundin, einer jungen Frau, die das erste Mal seine Eltern und das Haus seiner Kindheit kennenlernen soll. Doch erzählt sie die Wahrheit, oder lediglich ihre eigene Geschichte, ihre Sicht der Dinge? Ob man ihren Schilderungen trauen kann, bleibt lange Zeit offen – wie es Ich-Erzähler häufig an sich haben.

Das erste Drittel des Buches gestaltet sich leider recht zäh. Und so hatte ich zunächst trotz des eingängigen Schreibstils Schwierigkeiten, in die Geschichte einzutauchen. Wie der Klappentext verrät, ist ein junges Paar auf dunklen, einsamen kanadischen Landstraßen unterwegs. Sie führen semi-philosophische Gespräche über Gott und die Welt, über den Sinn des Lebens, über Ängste, über Erinnerungen und die Grenzen von Realität und Fiktion. Diese Gesprächsfetzen sind durchaus interessant und kurzweilig zu lesen. Dennoch braucht das Buch einige Zeit, um Fahrt aufzunehmen. Und so war es mir, abgesehen vom Hinweis im Klappentext, lange nicht klar, dass das Paar wohl „unaufhaltsam in die Katastrophe“ steuert. Vielmehr plänkelte das Geschehen bis etwa Seite 80 recht unaufgeregt dahin. Erst nach der Ankunft auf der Farm von Jakes Eltern hatte ich das Gefühl, dass sich das Erzähltempo ändert und potentielles Grauen am Horizont auftaucht.

Weite Teile des Buches, vor allem den Mittelteil, fand ich unheimlich und geradezu verstörend. Was einerseits sicherlich ein Zeichen dafür ist, dass Iain Reid definitiv die Fähigkeit hat, den Leser zu fesseln und in eine fremde Welt zu entführen. Andererseits war ich das ein oder andere Mal kurz davor, das Buch zuzuklappen – aber vielleicht bin ich auch etwas überempfindlich, wenn es um Nägel kauen und Haare ausreißen geht.

Ich habe das Gefühl, dass der durch Klappentext und überschwängliche Zeitungskritiken generierte Hype beim Leser Erwartungen erzeugt, denen Iain Reids Roman leider nicht gerecht werden kann. Natürlich lassen sich speziell zum Ende hin geradezu kingeske (Kafkaesk kann ja nicht das einzige Adjektiv dieser Art sein, oder?!) Motive entdecken – jedoch wird ein Buch deshalb noch zu keinem neuen Stephen King. Dazu fehlte es meiner Meinung nach besonders den Charakteren an Tiefe und der Geschicht

starting2read, 07.11.2017

          "The Ending" ist der erste Thriller des kanadischen

Autors Ian Reid,der bisher zwei preisgekrönte Sachbücher veröffentlichte. Das Buch erscheint im Droemer Verlag.

Inhalt:

Eine junge Frau fährt  mit ihren Freund durch das winterliche Kanada um dessen Eltern zu besuchen. Eigentlich möchte sie mit Jake Schluss machen, konnte sich bisher aber noch nicht dazu durchringen. Außerdem erhält sie mysteriöse Anrufe eines Stalkers, die sie Jake verheimlicht und die alle von ihrem Anschluss zu kommen scheinen. Während der langen Fahrt wird die Stimmung im Wagen immer unheimlicher, denn auch Jake, scheint nicht alles von sich preis zu geben. Es  scheint, als würde diese Reise kein gutes Ende nehmen...

Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich total überrascht, denn es ist anders als alle Thriller, die ich bisher gelesen habe. Bereits zu Anfang machte sich beim Lesen ein Unbehagen in mir breit. Wer ist dieses Pärchen? Warum hat die junge Frau keinen Namen? Jake war mir von Beginn an sehr suspekt . Irgendwie ein komischer Kauz. Aber auch die junge Frau erschien mir sehr mysteriös. Beide Personen bleiben nebulös und nicht greifbar. Auch Jakes Eltern erscheinen sehr surreal .Die Geschichte wirkte auf mich traumhaft, nebulös und abstrakt. Ein düsteres Unbehagen breitete  sich beim lesen in mir aus und lies mir die Haare zu Berge stehen. Es war mir nicht möglich das Buch aus der Hand zu legen, denn es paralysierte mich so stark, dass ich es ohne Pause von Anfang bis zum Ende durchlesen musste.

Fazit:

Chapeau Mister Reid!
Ihr Debüt Roman ist ein außergewöhnlicher Thriller der Sonderklasse, der  aus der grauen Masse hervorsticht! Er bekommt meine klare Leseempfehlung und fünf hochverdiente Sterne!


       

Equida, 05.11.2017

Spannendes Spiel mit der Psyche

 

„The Ending“ ist der Romanerstling des kanadischen Schriftstellers Iain Reid. Zuvor hatte Reid bereits Kolumnen, Zeitungsartikel und Sachbücher veröffentlicht.

 

INHALT

Ein junges Paar fährt mit dem Auto durch eine winterliche Einöde um die Eltern des Mannes zu besuchen. Während der Fahrt denkt die Frau permanent darüber nach Schluß zu machen und sucht dafür nach schlüssigen Gründen da die Beziehung eigentlich gut läuft.

 

LESEEINDRUCK

„Du wirst dich fürchten. Und du wirst nicht wissen warum.“

Dieser Zusatz auf dem Buchumschlag war es der mich dazu bewogen hat mich mit dem Buch zu beschäftigen und letztendlich es zu lesen. Dieses Versprechen beschreibt den mit 240 Seiten doch eher kurzen Psychothriller dann auch am Besten. Von Anfang an hat mich die in dem Auto unterschwellig herrschende Bedrohung gefangen genommen, die nie wirklich greifbar oder i Worte zu fassen war.

 

Die ganze Geschichte wird aus Sicht der Frau erzählt die zum ersten Mal die Eltern ihres Freundes Jake treffen soll. Die beiden diskutieren über allerhand Themen mit oft stark philosophischem Charakter. Diese Gespräche an sich sind bereits faszinierend und fesselnd. Daneben häufen sich die Merkwürdigkeiten im Verhalten der Protagonisten, das bedrückende Gefühl das die beiden in eine große Katastrophe hineinsteuern. Von Beginn an versuchte ich mir einen Reim auf alles zu machen. Die Tatsache dass die Frau einen Stalker vor ihrem Freund geheim hält. Das seltsame Verhalten des Freundes. Dazu Textabschnitte in Kursivschrift bei denen es sich um Vorausblenden handelt und die nur klarmachen dass etwas ganz und gar Unvorstellbares Geschehen ist. Ohne durchblicken zu lassen was dieses Geschehen mit der Autofahrt oder diesen beiden Personen in dem Auto zu tun hat.

 

Da ich das Rätsle um die beiden unbedingt lösen wollte habe ich das Büchlein recht zügig durchgelesen und wurde vom Ende nicht enttäuscht. Wenn man die Geschichte aufmerksam ließt ist es durchaus möglich selber auf einen Teil der Wahrheit zu kommen. Auch nach Beendigung der Lektüre abreitet die Geschichte noch lange nach, immer wieder wurden mir Dinge oder die Bedeutung von Dingen klar die im Laufe des Buches geschehen sind.

 

 

FAZIT

Wirklich ein Spannungsvergnügend er besonderen Art. Mir hat es gefallen mir kontinuierlich den Kopf darüber zerbrechen zu müssen was da eigentlich gerade passiert und somit nach und nach hinter das Offensichtliche blicken zu können. Wer Rätsel liebt wird dieses Buch lieben.

 

Wer Thriller liebt bei denen sich

Kugeni, 04.11.2017

Rückblindend bin ich begeistern von der Kürze (ca. 230 Seiten) dieses Thrillers. Denn die paar Seiten liest

man so weg und das ist auch gut so. Gönn Dir hier keine Pause! Es gibt ohnehin keine Kapitelunterteilung, nur ein flüssiger Text unterbrochen durch einen einseitigen, wohldosierten Einspieler hier und da, der auf zukünftige Ereignisse schließen und dir keine Zeit zum Luftholen lässt.

Ich kann hier in der Bewertung kaum etwas sagen, ohne zu Spoilern, daher nur so viel...

Am Anfang schien mit das Hin und Her im Kopf unserer Erzählerin willkürlich und störend, aber am Ende machte alles Sinn und ich war geplättet. Eine Empfehlung für jeden Thriller-Fan. ABER Vorsicht - der hier wirkt nach!

ReadingWHV, 03.11.2017

 „The Ending“ von Iain Reid hat mir – bis auf wenige Abstriche- gut gefallen. Schon das Cover hat mich magisch angezogen, und im Nachhinein muß ich sagen, es passt perfekt zum Buch. Dann kam die Leseprobe – und da wusste ich, das ich das Buch unbedingt lesen muß.

Die Geschichte ist eigentlich recht einfach gehalten, mit wenigen Figuren. Ein Paar fährt zum Abendessen zu den Eltern des Mannes, die Geschichte wird aus der Sicht der Freundin erzählt und wir können an ihren Gedanken und Erinnerungen teilhaben.  Die Freundin ist sich ihrer Beziehung nicht mehr sicher, trägt sich mit dem Gedanken, Schluß zu machen. Die Situation erscheint etwas konfus und merkwürdig, die Atmosphäre knistert, obwohl ich nicht genau sagen kann, warum. Das ist eines der großen Talente des Autors, er schafft es, die Stimmung auch ohne große Worte zu vermitteln. Bei den Eltern angekommen wird die Situation noch grotesker – zu behaupten, die Eltern benehmen sich merkwürdig wäre noch geschönt. Doch die beiden überstehen den Abend irgendwie, und machen sich anschließend auf den Heimweg. Und da nimmt die Geschichte an Fahrt auf. Der Dialog der beiden auf der Rückfahrt ist noch kurioser, und erst am Ende versteht man die gesamten Zusammenhänge – selbst als Viel-Leser war ich überrascht. Zu den Figuren ist nicht viel zu sagen – hauptsächlich geht es um Jake und seine Freundin, die sich ganz anders entwickelt haben als erwartet. Die anderen Personen sind eher Randfiguren, tragen aber zur Handlung und dem Verlauf bei. Die Stimmen aus dem Off – Meinungen von nicht benannten Leuten, die Kursiv geschrieben waren, haben mir auch gut gefallen und die Geschichte aufgepeppt. Überhaupt  fand ich das Buch von Anfang an sehr spannend, wobei es gegen Ende nochmal richtig Fahrt aufnimmt. Die philosophischen Ansätze in den Dialogen haben mir hingegen nicht so gut gefallen, wobei auch sie am Ende Sinn ergeben.

„Du wirst Dich fürchten. Und Du wirst nicht wissen, warum.“ Genau dieses Gefühl hatte ich.  Aber der Vergleich mit Stephen King, wie im Klappentext beworben, hinkt  auf jeden Fall, und auf der Basis sollte das Buch nicht gekauft werden. Wer spannende, düstere  Geschichten ohne viel Blutvergießen mag, wird mit „The Ending“ bestens unterhalten.

Kirsten Linnenberg, 02.11.2017

Iain Reid´s Romandebüt "The Ending" ist im November 2017 im Droemer Verlag erschienen. />
Eine Frau fährt mit ihrem Freund Jake, zu dessen Eltern. Durch die winterlichen Verhältnisse und die Weite Kanadas sind sie fast alleine auf der Strasse. Während der Fahrt denkt sie darüber nach Schluss zu machen. Die Gespräche und die Atmosphäre werden immer unheimlicher. 
Sie hält einen Stalker vor Jake geheim und Jake gibt nur kleine Häppchen von sich sich preis. 
Ein kaum greifbares Unbehagen steigt auf, nur eines ist klar: 
Das junge Paar steuert in die Katastrophe... 


Ein Psychothriller, der süchtig macht. 
Schon der Text auf dem Cover: Du wirst dich fürchten. Und du wirst nicht wissen, warum, hat bei mir Gänsehaut erzeugt. 

Der Kommentar von Publishers Weekly: "Suspense, verquickt mit Philosophie, Psychologie und Horror- dieses raffinierte Buch sollte mehrmals gelesen werden", beschreibt das Buch sehr gut.

Auch der Autor hat auf der letzten Seite der Geschichte geschrieben:....nehmen Sie sich das Ende vor und schlagen einen Bogen zum Anfang. Genau dies habe ich gemacht und die Geschichte noch einmal kurz überflogen. Die am Ende der Geschichte , für mich noch offene Fragen, bzw. Passagen,die ich nicht ganz verstanden habe, werden so verständlich und der AHA- Effekt tritt ein. 

Gerade die Beschreibung der winterlichen Landschaft, dem Schneesturm , einsam auf der Landstraße, sie allein in einer Highschool, werden so gut beschrieben, dass man sich während dem Lesen in diese Situationen so gut hineinversetzen kann und man das Gefühl hat, dass man Mitten in diesem Geschehen ist. 
Die Spannung hält das ganze Buch über an. Es wird die eigentliche Geschichte erzählt und alle paar Seiten kommt, in kursiver Schrift geschrieben, ein anderer Erzählstrang (das Ende wird vorweg genommen, man kapiert es aber erst , als die eigentliche Geschichte zu Ende ist). 
Dies macht alles noch spannender, da man bei zwei Erzählsträngen unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. 
Die philosophischen Einlagen, haben mir sehr gut gefallen und etwas nachdenklich gemacht. Diese hatte ich zwar in dieser Art nicht in einem Psychothriller erwartet, wertet aber in meinen Augen die Geschichte auf. 


The Ending ist ein super spannender Thriller , ohne Längen, mit einem sehr unerwarteten Ende, einer Geschichte über die man nach dem Lesen noch einmal nachdenken sollte und einige Passagen noch einmal lesen sollte. 


Ich empfehle diese Buch weiter und vergebe 5 Sterne. 

Dandy, 02.11.2017
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