Verlagsgruppe Droemer Knaur



Die Rückkehr der Wale

9783426521809
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Klappenbroschur, Knaur TB
02.11.2017, 480 S.

ISBN: 978-3-426-52180-9
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Roman

Ein großer Liebesroman um einen geheimnisvollen Fremden von der neuen deutschen Autorin Isabel Morland vor dem grandiosen Hintergrund einer wilden Hebriden-Insel

Einst hat Kayla ihren Mann geliebt. Doch immer öfter geraten die beiden in Streit, und Dalziel wird so wütend, dass sie Angst vor ihm hat. Da taucht ein Fremder auf der kleinen, abgeschiedenen Hebriden-Insel auf, über den bald allerhand Gerüchte in Umlauf sind. Auch Kayla ist nach der ersten Begegnung mit Brannan sofort fasziniert von diesem Mann, der ein Geheimnis zu hüten scheint.
Ihre eigenen, immer stärker werdenden Gefühle für ihn, aber auch das Gerede der Inselbewohner treiben Kayla mehr und mehr in einen inneren Zwiespalt, aus dem es kaum einen Ausweg zu geben scheint …

Die Autorin

Isabel Morland

Portrait von  Isabel Morland

sabel Morland wurde 1963 in Bamberg geboren und wuchs in einer literaturbegeisterten Familie auf. Nach verschiedenen selbstständigen Tätigkeiten und...

zur Autorin Bücher von Isabel Morland

Video

Pressestimmen

"Eine wirklich wunderschöne Geschichte, die schwer in einem Genre unterzubringen ist, da sie so viele Facetten hat."

Buchzeiten Blog , 02.11.2017

"Für dieses 480-Seiten-Buch gibt es einfach nur ein WOW!"

news4press.com, 16.12.2017

"'Die Rückkehr der Wale' unterhält den Leser nicht nur mit einer romantischen, berührenden Geschichte, sondern vermittelt auch einiges von der Lebenskultur auf den Hebriden."

buchsichten.de (Ingrid Eßer), 14.02.2018

"Die Verwendung verschiedener gälischer Ausdrücke und die Schilderung schottischer Mythen und Aberglauben geben dem Leser das Gefühl, auf dieser magischen Insel zu Gast zu sein."

Lippstädter Stadtmagazin, 05.03.2018

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

 

MEINE MEINUNG: Der Roman hat mich vor allem durch das *Beiwerk* der Bamberger Schriftstellerin Isabel Morland überzeugt und begeistert. Die Autorin hat durch viele Reiseerfahrungen diese ganz andere Stimmung einer kleinen schottischen Insel (Harris) sehr real wiedergegeben .  Keltische Mythen und Sagen, gälische Redewendungen und eine facettenreiche und bunte Beschreibung des Inselleben und der gewaltigen Kulisse mit den goldenen Sandstränden,  mitsamt Walen, Delphinen und Seehunden haben mein Herz beim Lesen vor Begeisterung etwas schneller schlagen lassen. Die romantische Kayla mit ihren schwarzen Locken und blauen Augen, dem kämpferischen, willensstarken  Charakter und der blassen Haut wird öfter als *keltische Kriegerin* bezeichnet. Ein mysthischer Ausdruck, vielleicht ein wenig überzogen, aber für das konservativ geprägte  Insel-Umfeld passend beschrieben. Sie führt einen aussichtslosen Kampf um ihre Ehe mit dem unglücklichen Dalziel.Aber da ist noch  der charmante und geheimnisvolle  Brannan,  vielleicht der Nachfahre eines Selkie (so munkeln manche  Insulaner , die an heidnische Bräuche noch fest glauben). Er ist ist der Sage nach ein Seehund-Mensch,ein Gestalten-Wandler,  ein absoluter Frauenverführer, der über eine seltene emphatische Gabe verfügt ( er liest die Emotionen und Gefühle anderer Menschen genauestens) . Er taucht auf und verschwindet plötzlich wieder,  eroberte sofort mit seiner geheimnisvollen,  äusseren und inneren Perfektion auch mein Herz.  Ein Märchentyp für erwachse Frauen!In diesen Konstellationen driftet diese Geschichte  fast in das Kitschige ab , aber gesehen als leichten Liebesroman, gelesen zur Entspannung und Abwechslung, konnte ich das so annehmen. Es sind  eben perfekt beschriebene Protagonisten , die ihre Liebe zueinander entdecken wie einen magischen Zwang, den sie aber geheim halten müssen.Das Ende dieser Liebesromanze wird zwar offen gehalten, aber die stimmigen Szenen am Ende lassen auf Gutes hoffen.Einige Längen im Text waren leider auch zu überwinden, aber für passionierte Leser ist  auch das kein grosses Hindernis.
Meine Bewertung: Knappe VIER **** Sterne  für diesen schönen Lese-Abstecher auf die Insel Harris. 

Angela Busch, 08.03.2018

Aufgefallen ist mir Isabel Morlands Roman „Die Rückkehr der Wale“ durch das schöne Cover,

welches eine romantische Geschichte suggeriert.

Ich mochte den Schauplatz Schottland mit seinem unberechenbaren Wetter sehr gerne und fand all die Mythen und Sagen, die die Autorin gekonnt in die Handlung eingeflochten hat, sehr faszinierend.

Isabel Morland schreibt sehr stimmungsvoll und ich bekam beim Lesen Sehnsucht, selbst auf einer abgelegenen Insel zu leben und durch den Regen zu laufen.

Im Mittelpunkt des Romans steht Kayla, die in einer unglücklichen Ehe gefangen ist, ihre Situation aber mit einer ruhigen Akzeptanz angenommen hat. Bis zu dem Tag, als der attraktive Brannan auf der Insel auftaucht und sie sich Hals über Kopf in ihn verliebt.

Mir haben viele Sachen an diesem Buch gefallen und so habe ich auch die Beziehung zwischen Kayla und Brannan mit großem Interesse verfolgt. Jeder Moment zwischen den beiden ist sehr romantisch und „Die Rückkehr der Wale“ hatte großes Potenzial, ein bewegender Liebesroman zu werden.

Leider wurde mir die Begeisterung für das Paar durch Brannans „Es ist mir wichtiger den Walen zu folgen als bei meiner großen Liebe zu sein“ Einstellung ruiniert. Das und Kaylas Akzeptanz für dieses Verhalten kam mir völlig hirnrissig vor, so dass ich ab einem bestimmten Punkt leider nichts besonderes mehr in diesen beiden sehen konnte. Nur zwei weitere Personen, die in einer mittelmäßigen Beziehung stecken. Auch die Art und Weise, mit der sich die Autorin Kaylas Ehemann Dalziel entledigt hat, war mir zu einfach.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass dieser Roman einige gute Komponente mitbringt, aber im letzten Drittel stark an Überzeugungskraft verliert, so dass die Geschichte mit einem negativen, unerfüllten Beigeschmack endet.

Waterlilly, 19.01.2018

Eine wunderbar berührende Geschichte

 

"Die Rückkehr der Wale" ist eine wunderbare sagenumwobene Geschichte, in der uns die Autorin Isabel Morland auf eine entlegene schottische Insel entführt. Hier lernen wir besondere Menschen und ihre traumhaften und oft tragischen Geschichte kennen.

Der Inhalt: Eigentlich wollte Kayla auf dier kleinen abgeschiedenen Hebriden-Insel glücklich werden. Mit ihrem Mann Dalziel betreibt sie hier auf dieser wild romantischen Insel ein Croft. Doch ihre Ehe ist nicht glücklich, immer öfter geraten Kayla und Dalziel im Streit aneinander. Eines Tages taucht ein Fremder auf der Insel auf. Er ist nicht nur sehr attraktiv, sondern teilt auch seine Liebe zur Musik mit Kayla. Außerdem besitzt er noch eine besondere Gabe, die mit dem Meer zu tun hat. Kaylas Gefühle für den Fremden werden immer stärker und das Gerede der Inselbewohner treibt Kayla in einen Zwiespalt. Es scheint eine aussichtslose Situation zu sein.....

Mit einem weinenden Auge und viel Fantasie auf ein wunderbares Ende habe ich dieses absolute Traumbuch aus der Hand gelegt. Schon der Prolog hat mit fasziniert und in seinen Bann gezogen. Ich finde mich auf dieser kleinen verträumten Insel wieder, höre das Rauschen der Wellen und spüre den Wind auf meiner Haut. Und ganz in der Ferne höre ich die Laute der Wale und sehe die Robben am Strand. Und alles ist von einer gewissen Mystik umgeben. Man spürt beim Lesen der wunderbaren Landschaftsbeschreibungen, dass die Autorin die Inseln schon des öftern besucht hat. Ich habe ein tolles Bild vor Augen. Und dann lerne ich eine wunderbare Protagonistin kennen. Kayla macht die viele Arbeit und das harte Leben nichts aus. Doch die Mischstimmung der Eheleute ist förmlich zu spüren. Ich freue mich, dass ich die Verwandlung von Kayla miterleben darf. Ich sehe sie förmlich vor mir, beim Musik machen und beim Singen. Seit der Fremde auf der Insel aufgetaucht ist, beginnt Kayla wieder zu leben. Doch dann ist da ihr Ehemann Dalziel, den die dunklen Schatten der Vergangenheit nicht loslassen und dem Kayla ewige Treue geschworen hat. Die Autorin hat alle Charaktere so wunderbar beschrieben, ich sehe wirklich jeden einzelen vor mir. Und Brannans Verbindung zum Meer ist voller Magie. Und davon liegt auch dann jede Menge in der Luft.

Eine wunderbare Liebesgeschichte, die mich wirklich sehr berührt hat. Ich war wirklich von der ersten bis zur letzten Seite total begeistert. Toll fand ich all die gälischen Ausdrücke, die aus der Geschichte etwas ganz besonderes machen. Man fühlt sich wirklich, als wäre man auf der Insel zu Besuch. Das Cover ist auch ein echter Hingucker. So stelle ich mir einen Abend am Strand vor. Gerne vergebe ich 5 Sterne und freue mich auf das nächste Buch der Autorin.

zauberblume, 10.01.2018

Als Kulisse für diesen Roman dienen die Hebriden eine, durch die letzte Eiszeit geschaffene Inselgruppe vor

Schottland. Wild, teilweise ungezähmt mit rauen Charme und langen Traditionen. Einen ähnlich rauen Charme besitzen auch die Einwohner dieser Inselgruppen. Sie sind sehr gottesfürchtig, scheuen sich jedoch nicht, auch den keltischen religiösen Bräuchen weiterhin die Treue zu halten bis hin zur Aufrechterhaltung der keltischen Mythologie.
Mit einer Detailverliebtheit schildert die Autorin die Naturschönheiten und das Leben der Bewohner auf den Inseln. Ein dörflicher Zusammenhalt, geprägt von Freundschaft, Hilfsbereitschaft und einer gelebten religiösen Ehrfurcht, trotzdem wirken die Menschen recht modern. Die Einblicke in die keltische Sagenwelt, die Beschreibung der Naturgewalten und die Skizzierung der manchmal recht schrulligen Einwohner haben mir sehr gefallen.
Die eigentliche Liebesgeschichte hingegen ist mir zu oberflächlich, vage und strotzt leider nur so von Klischees. Ein raubeiniger emotionsloser Ehemann, eine angeblich verschüchterte, einsame, unverstandene Ehefrau und ein geheimnisvoller Fremder der sowohl Frauen- als auch Männerherzen betört, das ist mir einfach zu wenig Tiefgang gewesen. Hier hätte ich mir mehr Mut von der Autorin gewünscht. Romantisch fand ich lediglich die Anlehnung an die keltische Mythologie. Der Liebesgeschichte als solches wurde jedoch kein Raum gegeben. Meinem Empfinden nach war es eher eine leidenschaftliche Affäre, ein Ausbruch aus der Realität, eine Hintertür in ein paar sorgenfreiere Stunden aus denen , soviel sei verraten auch irgendwie keinerlei ernsthafte Konsequenzen drohen.

Andrea, 05.01.2018

Die Rückkehr der Wale von Isabel Morlande findet sich in einem interessanten und rauen Setting von Schottland

wieder. Die Autorin schafft eine realistische, schottische Kulisse und thematisiert ein Problem, was häufig zu finden ist. Was tut man, wenn man in seiner Ehe nicht mehr glücklich ist? Kämpft man darum oder lässt man sich scheiden? Der Zwiespalt findet sich in den Gedanken von Kayla häufig wieder. Die starken Gefühle zu ihren Gedanken kommen zur Gänze an. 

Ein Teil, der stark behandelt wurde und erwähnt werden muss, sind Religion und Aberglaube. Die Inselbewohner geben viel auf die kirchlichen Pflichten, gehen jeden Sonntag brav in die Kirche und stellen die Pflichten der Ehe über das eigene Glück. Außerdem glauben einige an die schottischen Mythen und werden auch nicht müde es zu erwähnen. Persönlich finde ich, diese beiden Punkte einen zu großen Teil der Handlung eingenommen haben, sodass die Liebesgeschichte sich nicht vollkommen entfalten konnte. Bis jetzt ist mir nicht klar, wie sich die Beziehung entwickeln konnte, weil einfach zu wenig Zeit für die beiden Charaktere investiert wurde. 

Weiters hätte ich mir erwartet, dass sich Kayla ihren Problemen stellen muss. Über das ganze Buch streckt sich das Thema der unglücklichen Ehe. Sie fühlt sich schlecht, bemitleidet sich und ist traurig. Als man zu dem Punkt am Ende des Buches vordringt, wo sie sich ihren Problemen stellen muss und eine Aussprache unausweichlich erscheint, wird alles wie von selbst geregelt. Ohne jetzt viel zu verraten, kann ich nur sagen, dass das Ende unbefriedigend und enttäuschend war. 

Fazit 
Die Handlung hat vielversprechend begonnen, doch die häufige Thematisierung von Religion und Aberglaube dämpften die Stimmung und haben ihren Teil beigetragen, weshalb die Liebesgeschichte sich nicht vollkommen entfalten konnte. Das offene Ende brachte nur Enttäuschung. 

Lesemoment, 28.12.2017

Bei diesem Buch hatte das Cover mich direkt für sich eingenommen. Der Klappentext tat dann sein Übriges.

Ich habe ein paar Seiten, und damit meine ich um die 20, gebraucht um ich mich in die Geschichte einzufinden. Den Anfang fand ich etwas ungewöhnlich und irritierend, aber im Nachhinein betrachtet ergibt er deutlich einen Sinn. 
Ich finde die Autorin hat eine grandiose Geschichte erschaffen, die mich bis zur letzten Seite fesseln konnte. Besonders hat mir gefallen, wie sie die Inseln, das Meer und die Legenden um diese beschreibt. Man kann förmlich die Gischt und den Wind im Gesicht beim Lesen spüren. Das durch die Legenden und Inselbewohner eine regelrecht dürstere Stimmung in den passenden Momenten erzeugt wird fand ich großartig. 
Die Charaktere runden das Gesamtbild perfekt ab. Denn jede Figur hat die nötige Tiefe und seine ganz persönlichen Eigenheiten hauchen der Geschichte Leben ein. Natürlich wurde so auch eine Sympathie oder Antipathie erzeugt. Besonders sympathisch war mir Brannan. Sein Handeln und seine gesamte Art haben mich für ihn eingenommen. Bei Kayla schwankte es etwas, trotz dass sie im Mittelpunkt der Handlung steht kam ich nicht so wirklich an sie ran. Sie war für mich distanziert und unnahbar, ihre Gefühle wurden aber sehr gut dargestellt. Genau kann ich nicht sagen warum sich keine intensive Verbindung zu ihr aufbauen wollte. Absolut unsympathisch, und ich denke das war genau so gewollt, war mir Dalziel. Kaylas Mann verhält sich absolut so,wie man sich einen verbitterten und griesgrämigen Inselbewohner vorstellt. Aber gerade die Vielfalt an Persönlichkeiten gefiel mir sehr. Teilweise hatte ich sogar das Gefühl zur Gemeinde zu gehören. 
Die Geschichte ist abgeschlossen und den Schluss könnte man als beendet bezeichnen. Man kann sich aber seine eigenen Gedanken dazu machen und bei mir stellte sich ein Gefühl der Ruhe und Zufriedenheit ein. 
Isabel Morland hat einen großartigen Roman geschrieben, der die Rauheit der schottischen Inseln und das Leben auf diesen perfekt widerspiegelt. 
Für mich war es ein wundervolles Leseerlebnis und wer sich gerne an die schottische Küste träumen möchte, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen. 

Nici´s Buchecke, 06.12.2017

          Isabel Morland , Mutter von vier Töchtern, hat Gott sei Dank neben ihrem

Beruf als Trainerin und Coach Zeit gefunden, diese wunderbare Geschichte für uns aufzuschreiben. Sie wurde dazu durch ihre zahlreichen Reisen auf entlegene schottische Inseln inspiriert.

Auf einer dieser Hebriden-Inseln, im Fischerdorf Leverburgh, gehörend zu Harris, leben wenige in einigen Crofts (Gehöften) und/oder verdienen sich als Fischer ihren Lebensunterhalt. Gesprochen wird hier Gälisch, Schottisch und Englisch. Von den alt eingesessenen Männern werden  Neuankömmlinge getestet, die sich niederlassen wollen erst mal darauf, ob sie auf gälisch antworten können. 

In den Köpfen dieser Menschen sind oft noch die alten Sagen verhaftet, in denen das Meer das Sagen hat. Wer sich versündigt gegen das Meer, der wird seine Stärke zu spüren bekommen. Auch soll es Selkies geben, Robben, die an Land kommen, ihr Fell ablegen und als Menschen leben. 
Manche Menschen haben das Gefühl, mit den singenden Robben am Strand reden zu können bzw. sie zumindest zu verstehen.

Die Hauptprotagonistin des Buches kennt viele dieser Sagen, die ihr ihre Großmutter erzählt hat. Auch kann sie sich in der Nähe der Robben von ihrem Verdruss erholen. Sie hat großen Ärger mit ihrem Mann Dalziel, dessen zweite Frau sie ist. Gibt er ihr doch die Schuld, dass sein Sohn sich mit ihm zerstritten hat und aufs Festland gegangen ist, um dort sein Glück zu finden.

Eines Tages kommt mit der Fähre ein Fremder auf die Insel. Er ist zurückhaltend, was seinen Ursprungsort angeht und sucht Arbeit. Bei den Männern des Dorfes wird er bald angenommen und hat auch schnell Arbeit. Einzig Dalziel, Kaylas Mann, scheint etwas gegen ihn zu haben. Aber er hat ja gegen alles etwas. - Wie sich bald zeigt, kann er auch nach sieben Jahren Ehe mit Kayla seine glückliche erste Ehe nicht vergessen. Er scheint sein gesamtes Ich zu verlieren, ist ruppig und trinkt.

Der Fremde scheint ein besonderes Gespür für alles zu haben, was mit dem Meer zu tun hat. Außerdem liebt er die Musik und den Gesang, genauso wie Kayla, was ihrem Mann wiederum missfällt. 

Kayla fühlt sich zu diesem attraktiven Mann hingezogen, aber wie sieht das bei ihm aus? Außerdem würde sie ihren Mann Dalziel doch nie hintergehen, das passt nicht zu ihr.

Isabel Morland schreibt diese Geschichte so wunderbar, dass ich mich wie ein kleines Mädchen in einem Märchen verlieren konnte. Ja, ich möchte doch so gerne glauben, dass Kayla die Robben verstehen kann. Durch ihre bildreiche Sprache kann ich mich in das Fischerdorf versetzen und sehe alle Beteiligten vor mir. 

Ich könnte meinen, wenn ich dort wäre, würde ich den Priester Niall, Tormod

ulliken, 19.11.2017

Das Leben auf den Hybriden ist rau und beschwerlich. Hier bewirtschaften die Gillans ein Croft, doch Geld fehlt an

allen Ecken und Kanten . Kaylas Ehe mit Dalziel ist nicht einfach, denn er trauert immer noch seiner früheren Frau nach. Es gibt immer öfter Streit und Kayla fürchtet ihren Mann. Dalziel erwartet von seinem Sohn, dass der in seine Fußstapfen tritt, doch Iain will etwas anderes und verlässt im Streit das Haus.

Als eines Tages ein Fremder namens Brannan auftaucht, fühlt sich Kayla gleich zu ihm hingezogen. Brannan ist  ungewöhnlich und es gibt Gerede. Kayla sitzt zwischen zwei Stühlen; einerseits zieht sie alles zu Brannan, andererseits ist da die Verantwortung in ihrer Ehe.

Dieses ungewöhnlich Buch liest sich wundervoll. Grandios ist die Landschaft beschrieben, die beeindruckend und abweisend sein kann. Auch die Menschen, die in dieser kargen Gegend leben, sind sehr gut und authentisch dargestellt. Sie sind so rau wie die Landschaft, die ihnen ihr Auskommen beschert. Sehr gut gefallen haben mir auch die mystischen Passagen, in den wir die alten Sagen kennenlernen.

Kayla hat ihren Mann geliebt, doch das Leben ist hart und er ist grob. Als sein Sohn das Weite sucht, lastet er das Kayla an. Er ist aggressiv und der Alkohol macht alles nicht besser. Kein Wunder, dass sich Kayla von der aufmerksamen Art Brannans angesprochen fühlt. Sie besinnt sich wieder auf sich und ihre Gefühle. Aber kann es eine Zukunft mit ihm geben?. Kaylas Zerrissenheit ist sehr gut spürbar, sie muss eine Entscheidung treffen.

Das Ende habe ich so nicht erwartet, aber es ist passend.

Man kann diese Buch nicht in eine bestimmte Schublade stecken und ich glaube, dass es auch nicht jedermanns Sache ist. Mir aber hat es sehr gefallen.

leseratte1310, 15.11.2017

Dreh- und Angelpunkt des Romans sind Kayla, die unglücklich mit Dalziel verheiratet ist, sowie der

geheimnisvolle Unbekannte, der für eine Saison auf die Insel der Äußeren Hybriden kommt. Sein Name ist Brannan.

Richtig gut gefallen haben mir die Schilderungen der kargen Landschaft und Witterungen, denen die Insel ausgesetzt ist. Da ich selbst schon in Schottland war, kann ich mir die Äußeren Hybriden auch gut vorstellen. Und die Mystik, die über dem ganzen schwebt.

Der rote Faden ist für mich als Leserin ist die Zerrissenheit Kaylas zwischen dem Festhalten an ihrer unglücklichen Ehe und der Möglichkeit, sich mit Brannan einzulassen und ihr Glück zu finden.

Viele weitere Bewohner der Insel werden uns in ihrer Eigenheit mit ihrem Charakter geschildert. Auf der Insel kennt jeder jeden. Hin und wieder musste ich überlegen, wer nun was macht. Diese Nebenschauplätze zeigen gut auf, wie sehr Kayla im Leben dieser Insel eingebunden ist. Kein Schritt Kaylas bleibt unbemerkt.

Ich selber konnte mit allen Fasern spüren, wie sich Kayla fühlt. Sie ist in ihrer Ehe gefangen, an der Sie festhält, spürt aber auch ihren inneren Drang nach Veränderung. Wie wird sie sich entscheiden?

Brannan ist und bleibt geheimnisvoll. Wo kommt er her? Was hat er bisher gemacht? Und was passiert, wenn die Saison auf der Insel zu Ende ist?

Ich habe dem Ende des Romans entgegengefiebert und bin doch überrascht, wie es ausgeht.

Und ja, das Cover für diesen Roman ist wunderschön.

Ich spreche eine Lese-Empfehlung für diesen Roman aus.

delgada, 10.11.2017

Bereits das romantische Cover mit dem traumhaft schönem Himmel verspricht eine unvergessliche Geschichte. Der

Anfang von "Rückkehr der Wale" hat mich sofrt gepackt durch die Mystik. Die Verbindung zu den Walen kann man fürmlich spüren, es hat etwas sehr magisches. Noch dazu die Erzählungen über die Slekies verleiht der Geschichte noch mehr Magie und es wirkt sehr authentisch.

Nach und nach lernt man Kayla kennen und merkt gleich, dass ihre Ehe mehr als kriselt. Ihr Ehemann befindet sich in einer persönliche Krise und droht somit alle zu vergraueln. Kaylas Gefühle werden detailliert beschrieben, so dass man sich sehr gut vorstellen kann, was in ihr vorgeht und ihr Gefühlschaos gut nachvollziehen kann. Da kommt der fremde und geheimnissvolle brennan genau zum richtigen Zeitpunkt um sie noch mehr zu verwirren udn sie aus dem gleichgewicht zu brignen.

Alles an diesem Buch fesselt mich, der Schreibstil, die Natur, Kaylas innere Zerissenheit. Man fiebert mit Kayla mit und hofft, dass sie am Ende glücklich wird.

Ein wunderschöner Roman mit einem unerwartetem Schluss.

Die Verbundheit zu der Natur wird hier auf eine tolle Art und Weise dargestellt.

Katrin Schüßler, 07.11.2017

Inhalt: Kayla lebt mir ihrem Mann auf einer beschaulichen Hybriden Insel und ist in ihrer Ehe alles andere als glücklich. Oft ist es sogar die Angst vor ihrem eigenen Mann, die sie nach draußen in die Einsamkeit treibt. Bis eines Tages ein fremder Mann auf der Insel auftaucht, der auf Kayla eine magische Anziehungskraft hat, der sie sich bald nicht mehr entziehen kann.

Meine Meinung: „Die Rückkehr der Wale“ fiel mir zunächst durch dieses wunderschöne Cover und den Klappentext auf, welches mich vom ersten Moment an nicht mehr losließ und in mir schnell den Wunsch entstehen ließ, das ich es unbedingt lesen müsste.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht, sodass ich gleich einen sehr guten Einstieg in die Geschichte gefunden habe. Die Beschreibungen der Landschaften rund um die Hebrid Inseln ist sehr anschaulich, sodass ich manches Mal selbst den kalten Wind um die Nase spüren konnte, der vom Meer herüber getragen wurde. Sehr gut haben mir in diesem Zusammenhang auch die Mythen und Legenden um Teile der Insel gefallen, die im Buch erzählt werden. Das Buch hat also durchaus auch eine mystische Seite an sich. Weniger passend fand ich dagegen, das auch immer wieder die gälische Ausdrucksweise, neben der deutschen genutzt wurde, was meinen Lesefluss störte.

Kayla empfand ich von Anfang an als eine sehr sympathische Protagonisten und man konnte als Leser deutlch spüren, wie sehr sie die Ehe zu Daziel verändert hatte zu einer eingeschüchterten jungen Frau. Als jedoch der geheimnisvolle Fremde auftauchte und sich für Kayla zu interessieren began, gewann sie nach und nach von ihrer eigenen Stärke zurück, die so tief vergraben zu sein schien. Neben Kayla und dem fremden Brennan tauchen noch weitere Nebencharaktere auf, die die Geschichte ausfüllen und ein sehr detailliertes Bild von Kayla und ihrem ganzen Umfeld geben.

Mit dem Ende des Buches habe ich zwar so nicht gerechnet aber es lässt Raum für ganz eigene Gedanken und Interpretationen zu dieser Geschichte, was es wiederrum zu einem passenden rührenden Schluss führt.

Mein Fazit: Ein schöne Liebesgeschichte hinter einer traumhaften Kulisse, dem ich gerne eine Leseempfehlung ausspreche. Von mir gibt es 4 von Sternen.

Amy-Maus87, 07.11.2017

Eine sehr schöne liebesgeschichte

Buchwurm, 07.11.2017

Das Cover hat mich aufgrund der sanften Farben und Nuancen angesprochen, aber besonders der Titel und Klappentext./> Schöner Roman mit ein wenig Drama und einem großen Geheimnis.
Unsere Protagonistin Kayla ist gebeutelt vom Leben, ihre Ehe mit ihrem Mann Daziel ist an einem Tiefpunkt angelangt. Nach einem Streit mit Daziel flüchtet sie an den Strand um den Kopf frei zu bekommen.
Bei ihrem Sparziergang beobachtet sie die Rückkehr der Wale und entdeckt in den schottischen Hebriden einen fremden Mann in der Ferne.
Es gibt da so einige Gerüchte über den Fremden, namens Brennan. Kayla ist fasziniert und begibt sich in ihrer Traurigkeit und Enttäuschung auf Spurensuche und es beginnt eine emotionale Achterbahn der Gefühle. Plötzlich steht alles Kopf, den man kann nicht den Menschen verlassen, dem man ewige Treue geschworen hat...

Crazybookworm1984, 05.11.2017

Der Einstieg in die Geschichte, aber auch das Lesen mehrerer Kapitel am Stück fiel mir persönlich sehr

schwer. Dies liegt vermutlich an den ausladenden Landschaftsbeschreibungen, die teilweise mehr als eine Seite am Stück füllen. Dass die Liebesgeschichte vor dem grandiosen Hintergrund einer wilden Hebriden-Insel stattfindet, finde ich eigentlich total schön und als romantisches Setting gut geeignet. Die Naturbeschreibungen schweifen in „Die Rückkehr der Wale“ allerdings so sehr aus, dass ich mich gar nicht so gut auf die eigentliche Handlung konzentrieren konnte. Aus meiner Sicht hätte man die beeindruckenden Naturbeschreibungen auch geschickter einbauen, immer mal hier und mal da einen Satz dazu schreiben können, um den Lesefluss nicht allzu sehr zu stören.

Dies führt direkt zu meinem nächsten kleinen Kritikpunkt auf der Liste: Leider war mir die Geschichte insgesamt etwas zu langatmig. Dafür, dass alles in allem gar nicht so viel in diesem Buch passiert, umfasst es ziemlich viele Seiten. Ich hätte mir also entweder mehr Handlung oder weniger Seiten gewünscht – so wird meiner Meinung nach leider alles nur etwas unnötig in die Länge gezogen.

Kayla, die Protagonistin, war mir zu Anfang unfassbar sympathisch. Sie leidet unter ihrer Ehe, versucht sich mit der Situation erfolglos zu arrangieren – eine Hintergrundgeschichte, bei der sofort Mitgefühl aufkommt. Allerdings hat mir die Protagonistin im Laufe der Geschichte immer wieder Anlass dazu gegeben, diese Sympathie wieder aufzuheben. Ich kann ihr Handeln in Bezug auf ihren Umgang mit ihrer Liebe zu Brannan und ihrer Ehe mit Dalziel im Zwiespalt weder komplett nachvollziehen noch billigen. Dem Leser wird dadurch auch vermittelt, dass es okay ist, andere Menschen so zu hintergehen und dass man letzten Endes sogar damit durchkommt. Meiner Meinung nach sind das schlichtweg keine Werte, die vermittelt werden sollten. Noch dazu kommt, dass mir die sich aufbauende Liebe zwischen Brannan und Kayla viel zu schnell ging. Ich konnte kaum gucken, da war direkt die Rede von wahrer Liebe, obwohl die beiden keine zwei ernsthaften Gespräche miteinander geführt hatten.

Bei allen anderen Charakteren ging es mir genauso wie mit Kayla: Einige Eigenschaften habe ich sofort total ins Herz geschlossen, andere Handlungen, Gedanken oder Eigenschaften haben mich daran gehindert, vollkommene Sympathie zu spüren.

Der Schreibstil der Autorin hat mir – bis auf die ausschweifenden Landschaftsbeschreibungen – sehr gut gefallen. Er war angenehm zu lesen. Das Buch ließ sich nicht innerhalb von wenigen Stunden herunterlesen, was aber an der bedeutungsvollen Wortwahl lag.

Zusammengefasst hat mich Kaylas Zwiespalt zwischen der Ehe, die gerettet werden müsste, und der neuen, fremden Liebe sehr fasziniert. Leider haben mir aber einige Punk

geschichtsmagie, 02.11.2017

Der Einstieg in die Geschichte, aber auch das Lesen mehrerer Kapitel am Stück fiel mir persönlich sehr

schwer. Dies liegt vermutlich an den ausladenden Landschaftsbeschreibungen, die teilweise mehr als eine Seite am Stück füllen. Dass die Liebesgeschichte vor dem grandiosen Hintergrund einer wilden Hebriden-Insel stattfindet, finde ich eigentlich total schön und als romantisches Setting gut geeignet. Die Naturbeschreibungen schweifen in „Die Rückkehr der Wale“ allerdings so sehr aus, dass ich mich gar nicht so gut auf die eigentliche Handlung konzentrieren konnte. Aus meiner Sicht hätte man die beeindruckenden Naturbeschreibungen auch geschickter einbauen, immer mal hier und mal da einen Satz dazu schreiben können, um den Lesefluss nicht allzu sehr zu stören.

Dies führt direkt zu meinem nächsten kleinen Kritikpunkt auf der Liste: Leider war mir die Geschichte insgesamt etwas zu langatmig. Dafür, dass alles in allem gar nicht so viel in diesem Buch passiert, umfasst es ziemlich viele Seiten. Ich hätte mir also entweder mehr Handlung oder weniger Seiten gewünscht – so wird meiner Meinung nach leider alles nur etwas unnötig in die Länge gezogen.

Kayla, die Protagonistin, war mir zu Anfang unfassbar sympathisch. Sie leidet unter ihrer Ehe, versucht sich mit der Situation erfolglos zu arrangieren – eine Hintergrundgeschichte, bei der sofort Mitgefühl aufkommt. Allerdings hat mir die Protagonistin im Laufe der Geschichte immer wieder Anlass dazu gegeben, diese Sympathie wieder aufzuheben. Ich kann ihr Handeln in Bezug auf ihren Umgang mit ihrer Liebe zu Brannan und ihrer Ehe mit Dalziel im Zwiespalt weder komplett nachvollziehen noch billigen. Dem Leser wird dadurch auch vermittelt, dass es okay ist, andere Menschen so zu hintergehen und dass man letzten Endes sogar damit durchkommt. Meiner Meinung nach sind das schlichtweg keine Werte, die vermittelt werden sollten. Noch dazu kommt, dass mir die sich aufbauende Liebe zwischen Brannan und Kayla viel zu schnell ging. Ich konnte kaum gucken, da war direkt die Rede von wahrer Liebe, obwohl die beiden keine zwei ernsthaften Gespräche miteinander geführt hatten.

Bei allen anderen Charakteren ging es mir genauso wie mit Kayla: Einige Eigenschaften habe ich sofort total ins Herz geschlossen, andere Handlungen, Gedanken oder Eigenschaften haben mich daran gehindert, vollkommene Sympathie zu spüren.

Der Schreibstil der Autorin hat mir – bis auf die ausschweifenden Landschaftsbeschreibungen – sehr gut gefallen. Er war angenehm zu lesen. Das Buch ließ sich nicht innerhalb von wenigen Stunden herunterlesen, was aber an der bedeutungsvollen Wortwahl lag.

Zusammengefasst hat mich Kaylas Zwiespalt zwischen der Ehe, die gerettet werden müsste, und der neuen, fremden Liebe sehr fasziniert. Leider haben mir aber einige Punk

geschichtsmagie, 02.11.2017

Aufgrund des wundervoll stimmigen Covers und trotz einer nicht ganz überzeugenden Leseprobe, habe ich mich an

dieses Buch gewagt, welches normalerweise nicht ganz meinem Leseschema entspricht.
Und leider hat es mich auch nicht überzeugt. Die Autorin hat einen schönen, lyrischen Schreibstil der hervorragend zu der Geschichte passt. Allerdings baut sich meiner Meinung nach kaum Spannung auf. Es mag zum Teil an den vielen, gefühlt endlos beschriebenen Seitengeschichten liegen. Ich musste immer dem inneren Drang zum Vorblättern widerstehen. Aber oftmals habe ich dann doch nur quergelesen. Anfangs waren die Perspektivwechsel noch schön zu lesen, aber irgendwann war mir auch das zuviel. Mir war es ingesamt zu poetisch, zu seicht, zu wenig Handlung. Und auch das Nicht-Happy End, dann doch Happy End fand ich zu aufgesetzt und wenig nachvollziehbar.
       

Andrea Schreiber, 02.11.2017

Wundervolles Cover und eine sehr schöne geschichte es lässt sich toll lesen bin gespannt wiie es weiter

geht

Buchwurm, 01.11.2017

Wunderschöne Geschichte vor traumhafter Kulisse

Nach einem Streit mit ihrem Mann Dalziel unternimmt Kayla einen Stranspaziergang. Ihre Gefühle wühlen sie auf und allerhand Gedanken kreisen in ihrem Kopf. Auch kommen ihr die alten Sagen um die Selkies, die Seehundmenschen, wieder in den Sinn und dass es nicht mehr braucht, als sieben Tränen bei Flut ins Meer zu vergießen, um einen Selkiemann anzulocken. Diese Voraussetzung hat sie bei ihrem Spaziergang schon erfüllt, bemerkt sie mit einem Lächeln. Und schon am nächsten Tag kommt Brannan mit der Fähre in dem kleinen Inseldorf an und sucht Arbeit als Fischer. Als Kayla und er sich zum ersten Mal über den Weg laufen, bringt der Fremde sie vollends aus dem Konzept. Brannan wird herzlich in der Gemeinde aufgenommen und unweigerlich kommt es zu vermehrtem Kontakt zwischen ihm und Kayla und recht schnell brechen sich ihre Gefühle füreinander ihre Bahn. Langsam aber sicher können die beiden nicht mehr verstecken, was sie einander bedeuten, doch bevor es zum Eklat kommt, hat das Schicksal einen anderen Plan...

Isabel Morland schafft es spielend, den Leser in die Geschichte hineinzulocken und beim Geschehen zu halten. Die Beschreibung der Landschaft, des Meeres, der Inseln, der ganzen Kulisse gelingt ihr wunderbar. Ich hatte die Szenen direkt vor Augen und konnte mich gut hineinfühlen. Ganz besonders hat mir gefallen, dass das Buch ganz anders endete, als es meine Erwartung war.

moonlightray, 01.11.2017

Zunächst meint man, dass es sich hier um eine gewöhnliche Lovestory handelt: eine enttäuschte Ehefrau

lernt den Mann ihrer Träume kennen und lieben, woraufhin sie beschließt, ihren ungeliebten Ehemann zu verlassen.
Das ist das Grundgerüst vieler Lovestories, aber hier wurde ich sehr positiv überrascht.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, denn es beschreibt eine sehr ungewöhnliche und tiefgehende Liebe, die mich mitfiebern ließ, in der Hoffnung, dass es ein glückliches Ende gäbe. Diese Information gibt uns Isabel Morland nicht, aber am Schluss des Romanes stehen Hoffnung und Zuversicht....
Den Spannungsaufbau beherrscht Isabel Morland meisterhaft, denn aus der recht gewöhnlichen Beschreibung einer problematischen Ehe entwickelt sich mehr und mehr Kaylas Loslösung von Dalziel und ihr rebellischer Wille, eine befriedigende und harmonische Partnerschaft zu leben, mit Brannan, den es auf diese schottische Insel verschlägt.
Kaylas Gefühle werden so detailliert und einfühlsam beschrieben, dass man sich mit ihr identifiziert und sie in die richtige Entscheidung schieben möchte.
Insgesamt überwiegen die positiven Charaktere, allen voran Kayla und Brannan, aber auch z.B. die Mcadams. Ich empfinde sie als liebenswert und fände es schön, sie persönlich zu kennen.
Eingerahmt ist der Roman von der herrlichen Kulisse der Hebriden und ihrer Mythen, auch die Landschaftsbeschreibung, incl. Meerestoben, kommt nicht zu kurz. Zudem spielt die Natur eine gewichtige Rolle.
Und schließlich schaue ich mir nochmal das schöne Cover an und verstehe, was es ausdrücken soll: rosarote Wolken, zwar bedroht von Wasser und Dunkelheit, aber gleichzeitig hoffnungsvoll wie das Leuchten der Sterne.
Ein sehr gelungener Frauenroman!!!

Sehr berührend, 31.10.2017

Das Cover finde ich wunderschön. Der Schreibstil ist wirklich einmalig und etwas komplexer. Die Autorin malt mit

Worten Bilder, ich kann alles klar vor mir sehen, egal ob Landschaft, Charaktere oder Gefühle. Ab und zu stockte es bei mir beim lesen, entweder wegen den ungewöhnlichengäilischen Floskeln, den komplexen Sätzen oder weil (alte) Wörter vorkamen, die ich zwar sinngemäß verstand, aber dann doch noch einmal nachgeschlagen habe, weil ich wissen wollte, was sie genau bedeuten, zB. durchdekliniert oder enigmatische. Man gewöhnt sich aber im Laufe des Lesens an die gälischen Floskeln, sie sind irgendwie liebenswert.

Kayla ist 36 Jahre alt, sie fühlt sich einsam und eingesperrt.

Dalziel ist Kayla's Mann, aber er hängt noch an seiner ersten Frau, trinkt zu viel und ist jähzornig.
Kayla's und Daziels Ehe besteht nur noch auf dem Papier, meineinander reden ist schwer und endet meistens im Streit. Kayla versuche es, aber Dalziel blockt immer ab.

Dan kommt ein Fremder auf die Insel und Kayla fühlt schon bei der ersten Begegnung eine Verbundenheit zu ihm die ihr Angst macht, die ihre Gefühlswelt durcheinander bringt, denn eine verheiratete Frau füllt sowas nicht.

Brannan - der Fremde mit den schönen Augen und dem Fiddlekasten unterm Arm. 
Er ist ein Getriebener, er bleibt immer nur eine Saisin an einem Ort, dann zieht er weiter. Sein Auftauchen bringt die Gefühltswelt in der Ortschaft durcheinander. Er spürt auch Kayla's innere Unzufriedenheit und Traurigkeit und möchte ihr helfen.

In dieser Gechichte begleiten wir hauptsächlich Kayla auf ihrem Weg, ihr Leben neu zu ordnen und wieder zu sich selbst zu finden, auch wenn alles ganz anders kommt wie gedacht.

Alle Charaktere sind wunderbar beschrieben, egal ob Kayla, Dalziel, Bannan oder auch Donld, ja solche Donalds gibt es in jedem Dorf, den sie sind Originale.

Man kann sich die karge Landschaft in den Hebriden sehr gut vorstellen, man füllt den Wind, die salzige Luft und man hört das Meeresrauschen und das kreischen der Möven. Es spielt in einer Gegend, wo Sagen und Legenden noch lebendig scheinen und die Menschen sich gegenseitig unterstützen.

Diese Geschichte ist wie ein kleiner Urlaub, einfach eine Auszeit aus dem Alltag. Von mir bekommt sie eine Leseempfehlung.

tinca0, 25.10.2017

Kayla ist schon seit Jahren mit Dalziel verheiratet, doch immer öfter geraten beide in Streit und plötzlich

taucht ein mysteriöser Fremder in ihrem Dorf auf, der Kayla das Gefühl gibt einzigartig zu sein. Als Kayla beginnt Gefühle für den Fremden zu entwickeln, bringt sie das in einen großen Zwiespalt.

Diese Buch hat einen unglaublichen Schreibstil. Schon von der ersten Seite war ich begeistert davon wie toll die Stimmung rüber kommt und wie schön die Gegend in Schottland beschrieben wird. Bei so einem schönen Schreibstil würde ich fast alles lesen, aber auch der Inhalt des Buches ist wirklich gut.
Zwischendurch hatte ich eine kitschige Liebesgeschichte und ein großes Drama erwartet, doch die Geschichte war ganz anders. Natürlich war sie trotz allem sehr romantisch und auch etwas dramatisch, doch alles wurde sehr gefühlvoll und einfühlsam erzählt. Ich konnte die Personen an jeder Stelle verstehen und fand auch die Personen an sich sympathisch, selbst wenn sie mal einen Fehler gemacht haben. Aber gerade diese Fehler haben die Figuren sehr real und echt gemacht.
Die Geschichte an sich hatte zwischendurch sogar etwas magisches und einzelne Fantasyelemente, obwohl es kein Fantasyroman ist. Doch die schottische Mythologie wird gut in die eigentliche Geschichte eingebaut und verleitet einen einfach dazu zu träumen. Aber auch das Leben und die Kultur Schottlands wurde oft in diesem Buch erwähnt, was ich sehr interessant finde, da Schottland ein sehr schönes Land ist. Da hat man in diesem Buch einen tollen Abstecher in diese Land. Als ob man selbst eine Reise macht.
Das Einzige, was mich etwas gestört hat was, dass die Personen ständig auf gälisch gesprochen haben und da ich diese Sprach nicht verstehe, konnte ich nur raten, was sie gesagt haben. Da es keine Übersetzung gibt und sehr oft vorkam, hat es doch etwas genervt es googeln zu müssen oder einfach darüber hinweg zu lesen.

Zusammengefasst ist das hier einfach ein wundervoller Liebesroman, der einen nach Schottland entführt und nebenbei noch etwas über die Kultur und die Geschichte des Landes erzählt. Die Liebesgeschichte ist zum träumen und ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen. Es ist traumhaft!

Maggi, 24.10.2017
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