Verlagsgruppe Droemer Knaur



Milchkaffee – Das Glück der Liebe

9783426216460
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Taschenbuch, Feelings
01.12.2017, 350 S.

ISBN: 978-3-426-21646-0
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Roman

Die Geschichte einer tiefen Verbindung in den Wirren des Nachkriegs-Deutschlands. Ein rührender Liebesroman voller großer Gefühle.
Erfurt, April 1945: Als sich der neunjährige Erik an Plünderungen beteiligt, wird er schwer verletzt. Der afroamerikanische Soldat Sam rettet ihm das Leben und kümmert sich in den folgenden Wochen in jeder freien Minute um den Jungen, nach dem eigenartigerweise niemand zu suchen scheint.
Als Eriks Kräfte immer weiter nachlassen und er dem Tod näher ist als dem Leben, trifft Sam auf die siebenjährige Sophie, eine kleine Soloballerina des stillgelegten Stadttheaters. In seiner Verzweiflung bringt der Soldat das Mädchen zu Erik, nicht ahnend, dass er damit den Grundstein für eine ganz große Liebe legt. Denn mit ihrem Tanz und ihrer fröhlichen Art weckt Sophie nicht nur die Lebensgeister des Jungen, sie hinterlässt auch bleibenden Eindruck bei Sam selbst.

Die Autorin

Susanna Ernst

Portrait von Susanna Ernst

Susanna Ernst wurde 1980 in Bonn geboren und schreibt schon seit ihrer Grundschulzeit Geschichten. Sie leitete siebzehn Jahre lang eine eigene...

zur Autorin Bücher von Susanna Ernst

Pressestimmen

ein sehr berührender, wunderschöner und auch trauriger Roman

vergessenebucher.blogspot.de (Biggi Friedrichs), 02.02.2018

Lesetipps

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Die Geschichte handelt vom neunjährigen Erik, der im April 1945 in Erfurt durch eine Handgranate schwer verletzt

wird. Der afroamerikanische Sam bringt Erik ins Krankenhaus, fortan fühlt Sam sich für den Jungen verantwortlich. Als Sam durch Zufall die siebenjährige Sophie kennenlernt, ist er begeistert von der Lebensfreude der kleinen Ballerina. Er bittet sie, für den kranken Erik zu tanzen und tatsächlich fasst Erik dadurch neuen Lebensmut. Niemand kann zu diesem Zeitpunkt ahnen, dass bei dieser ersten Begegnung der Grundstein gelegt wird für eine Liebe, die ein ganzes Leben lang hält, trotz vieler Hindernisse. Zunächst einmal sind Eriks Eltern unauffindbar, obwohl das Krankenhauspersonal sich alle Mühe gibt, sie ausfindig zu machen. Deshalb nimmt Sophies Mutter den Jungen bei sich auf, Erik und Sophie wachsen in den nächsten Monaten wie Geschwister miteinander auf. Wiederum ist es Sam, dem es durch einen Zufall gelingt, Eriks Eltern doch noch aufzuspüren. Auch als Erik wieder bei ihnen wohnt, reißt der Kontakt zu Sophie nicht ab. Das ändert sich erst, als Sophies Vater als Spätheimkehrer aus russischer Gefangenschaft zurückkommt. Er verbietet den mittlerweile Heranwachsenden den Umgang miteinander. Als sie sich heimlich treffen und das auffliegt, hat das böse Konsequenzen. Inzwischen schreibt man bereits das Jahr 1949, die DDR wurde gegründet. Eine Weile verlieren sich Erik und Sophie aus den Augen, können einander jedoch nicht vergessen. Längst haben sich ihre Gefühle füreinander gewandelt, aus Freundschaft wurde Liebe, auch wenn die Jugendlichen das selbst noch nicht so recht erkennen. Erik hat seit der Verletzung durch die Handgranate eine Beinprothese, dadurch fällt es ihm im DDR-Regime schwer, seine Wunschvorstellung von einem technisch-handwerklichen Beruf zu realisieren. Als er auch Sophie für immer verloren glaubt, flüchtet er in den Westen. Doch auch hier gelingt es ihm nicht, seine große Liebe zu vergessen, egal wie viele Jahre auch vergehen. Als Erik zu einer Familienfeier nach Erfurt zurückkehrt, trifft er Sophie wieder und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Eingestreut in die Geschichte sind Episoden aus der Gegenwart. Dabei nimmt der Roman ganz zum Schluss noch einmal eine völlig überraschende Wendung. Auch der Buchtitel ¿Milchkaffee¿ macht ganz am Ende plötzlich Sinn. Ich habe bei dieser Geschichte mitgelitten, mitgelacht, mitgeweint und mich mitgefreut. Die ganze Story ist extrem spannend erzählt, wozu auch die wechselnden Perspektiven beitragen, denn mal wird die Geschichte aus der Sicht von Erik erzählt, mal aus der Sicht von Sophie, Sophies Mutter oder Sam. Neben der dramatischen Zeit rund um das Ende des Zweiten Weltkriegs, die Besatzungsmächte und die Gründung der DDR kommen hier noch weitere schwierige Themen zur Sprache, etwa das Thema Be
Susanne Edelmann, 05.04.2018

 Ein Lesemuss!

Wer dieses Buch liest, wird gefangen sein in der Entwicklung einer großen Liebe und ihren verschlungenen Wegen, aber auch im schwierigen Umfeld der Nachkriegszeit. Einfach eine wunderbare, traurige, schöne und berührende Lektüre! 

 

sommerlese, 28.03.2018

Einfach eine wunderbare, traurige, schöne und berührende Lektüre!

Der afroamerikanische Soldat Sam rettet Erik das Leben und kümmert sich rührend um ihn. Mit Sophie und ihrer Mutter eröffnet er eine neue familiäre Option für Erik, was sich als glückliche Fügung ergibt.
Die Rassenprobleme werden hier nur unterschwellig angedeutet, im Vordergrund steht die Hilfsbereitschaft und Mitmenschlichkeit und wie dankbar die deutsche Bevölkerung die amerikanische Hilfe annahmen.
Auch Sam und Erik wachsen zusammen und es entwickelt sich eine lebenslange enge Freundschaft.

Diese Geschichte könnte eindringlicher und nachhaltiger nicht geschrieben sein. Susanna Ernst gelingt es ohne klischeehaft zu werden, diese Emotionen und Probleme darzustellen.

sommerlese, 13.02.2018
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