Verlagsgruppe Droemer Knaur



Grimmbart

9783426282038
Hardcover, Droemer HC
02.07.2018, 480 S.

ISBN: 978-3-426-28203-8
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Kluftingers neuer Fall

Kluftingers neuer Fall führt ihn ins Schloss in Bad Grönenbach, wo ihn allerlei Merkwürdiges erwartet: Die Frau des Barons wurde nicht nur ermordet, sondern auch noch wie auf einem uralten Familienporträt hergerichtet. Auf dem Gemälde ist ein Mann mit seltsam gelben Augen zu sehen. Und der Baron verschwindet immer wieder im schlosseigenen Märchenwald. Auch privat geht es bei Kluftinger märchenhaft zu: Sein Sohn heiratet, und zur Feier haben sich die Schwiegereltern aus Japan angesagt. Zum Glück lässt Kluftingers Intimfeind Langhammer nicht lange auf sich warten, um dem Kommissar bei dieser kulturellen Herausforderung zu helfen.

Der Autor

Volker Klüpfel

Portrait von Volker Klüpfel

Volker Klüpfel teilt mit Kluftinger den Heimatort Altusried. Doch den ehemaligen Journalisten hat es beruflich nach Augsburg verschlagen. Dort lebt er...

zum Autor Bücher von Volker Klüpfel

Der Autor

Michael Kobr

Portrait von Michael Kobr

Michael Kobr, geboren 1973 in Kempten im Allgäu, studierte Germanistik und Romanistik in Erlangen. Er arbeitete nach dem Staatsexamen an verschiedenen...

zum Autor Bücher von Michael Kobr

Lesetipps

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Kluftinger im Märchenland

 

Kommissar Kluftinger wird auf Schloss Grimmbart gerufen. Wieland Freiherr von Rothenstein Grimmbart vermisst seine Frau. Noch dazu hat der Baron eine Entdeckung gemacht. Es fehlt ein Gemälde. Der Rahmen ist noch da. Doch statt einem Bild hängt darin ein Polaroid. Darauf die Frau des Barons. Das Merkwürdige daran: die Szene auf diesem Polaroid und somit die Frau Baronin entspricht der, auf dem Gemälde. Daraufhin machen sich der Baron und Kluftinger auf den Weg ins Märchenkabinett, in dem das Gemälde gemalt wurde. Dort finden sie dann auch die Frau des Barons – allerdings tot. Wieso musste die Frau von Rothenstein Grimmbart sterben? Eine geheimnisvolle Ermittlung mit mysteriösem Mord in einem eigentümlichen Personenkreis beginnt!

 

Kommissar Kluftinger ist ein Original, das weiß jeder, der mal einen Kluftinger-Krimi gelesen hat. Das Problematische bei solchen Originalen ist, entweder man mag sie oder eben nicht. Ich war anfangs skeptisch und habe sehr lange gebraucht, um mich mit seiner Art anzufreunden. Auch habe ich ungefähr 200 Seiten gebraucht um richtig ins Buch hineinzufinden. Dann hat es mir allerdings gefallen und ich wollte es nicht mehr aus der Hand legen. Den Fall fand ich unterhaltsam und auch spannend. Ich wusste auch erst zeitgleich mit den Ermittlern, wer der Täter ist. Allerdings scheint der Fall nicht im Vordergrund zu stehen, sondern eher Kluftingers Privatleben. In dieser Folge war es die anstehende Hochzeit seines Sohnes.

Bei den Kluftinger-Krimis handelt es sich um Allgäu-Krimis, somit gibt es immer wieder Passagen die im Dialekt geschrieben sind. Für mich als Nicht-Allgäuer waren sie dennoch verständlich. An den „rustikalen Allgäuer Umgangston“, wie es im Buch so schön heißt, muss man sich auch erst gewöhnen – aber dann ist es ok.

Dies war mein erster Kluftinger-Krimi, ich habe noch einen ungelesen im Regal stehen. Ich weiß allerdings nicht, ob ich mir noch mal einen anschaffen werde. Irgendwie ist mir der Kluftinger noch nicht so sympathisch. Aber das muss jeder für sich klären.

Von mir erhält „Grimmbart“ nur drei von fünf Sternen, da ich sehr lange gebraucht habe, um in das Buch hineinzukommen und ich die Ausschweifung um die Kluftinger Hochzeit störend fand.

Kerstin, 16.06.2017

Sehr unterhaltsam und kurzweilig zu lesen, mit welchen Unwegbarkeiten Kluftis Familienleben gespickt. Endlich hat

Markus geheiratet.Irgendwie tröstlich, dass auch der Kommisar mit seiner Verwandtschaft die gleichen Probleme hat, wie ganz normale Leute. Dr. Langhammer war fast zu häufig präsent, wogegen siene Gattin Annegret dieses mal kaum aufgetaucht ist.

Ach ja, und ganz nebenbei hat Klufti mit seinem Team auch noch einen Kriminalfall gelöst. Einfach toll.

Regenreise, 29.05.2016

Ein bißchen Krimi, Hochzeitsvorbereitungen und ganz viel Klufti-Humor machen Grimmbart so gelungen!
Dieser Krimi ist total schräg und überzeugt mit Komik und dem deutsch-japanischen Kulturschock. Wer Kluftinger mag, der muss diesen Titel unbedingt lesen. Es lohnt sich auf jeden Fall!
sommerlese, 24.12.2015

Wie immer meistert Klufti sowohl den Fall, als auch die Japanisch-Deutsche Annäherung, trotz vieler Pannen und noch
mehr Missverständnissen, mit Bravour, ja geradezu mit Grandezza. Und immer wenn‘s drauf ankommt, hat er entweder eine geniale Erleuchtung oder eine versöhnliche Einsicht. Man muss ihn halt mögen, diesen bayrischen Grantler, aber wenn man es tut, kann man viel Spaß mit ihm haben.
guybrush, 30.06.2015

Was unterscheidet die Kluftinger Krimis von der inzwischen schon inflationären Menge der Regionalkrimis? Es liegt
daran, wie das Autorenduo die Personen zeichnet. Auch wenn Klufti ein Allgäuer reinsten Wassers ist, also einsilbig, stur, ein bißchen engstirnig (auch wenn man solchen Allgäuern in Natura nicht mehr so oft begegnet) ist er doch überhaupt nicht dumm, wie man vielleicht annehmen könnte. Er hat den Riecher, wittert, wenn Dinge nicht so sind, wie sie scheinen sollen. So auch in diesem Fall. Gestresst von den Hochzeitsvorbereitungen seines Sohnes mit Yukimo, genervt von seiner Frau und vor allem von seinem Intimfeind Langhammer, wirkt er dieses Mal noch unbeholfener als in früheren Büchern. Diese familiäre Verwicklungen, die viel Zeit und auch viel Platz im Buch einnehmen, lassen den Fall um den skurill inszenierten Mord an der Baronin fast zum Nebenschauplatz werden. Dabei sind es grade dieses Mal die Details des Mordfalls in denen die Lösung steckt. Zum Fall möchte ich nicht viel verraten, auch wenn Klufti sich öfters verirrt, findet er doch immer auch im Umweg sein Ziel.
Ich habe nun alle Bände gelesen, bin aber der Meinung, dass allmählich das Klamaukhafte einen zu großen Raum in den Büchern erhält und sich die letzten Fälle in zu vielen Nebensträngen verlieren. Kobr und Klüpfel, die ihre große Fangemeinde auch durch die ausgefallenen Lesungen bedienen, geben dem Affen zuviel Zucker.

Bibliomarie, 07.12.2014

Mit Spannung erwartet und schon auf die vielen Schmunzler und das eigene Gekicher gewartet beim lesen des Buches. Die
Hochzeit des Sohnes und der Besuch aus Japan sind für mich die Höhepunkte. Klufti wie er leibt und lebt. Die Krimihandlung geriet fast zum Nebenschauplatz
Dagmar Göbel, 03.12.2014

kultiger Kluftinger als Vater des Bräutigams im Hochzeitsstress
da kommt der Mord im Märchewald genau richtig
witzig und grausig zugeleich - Märchen halt
angie, 25.11.2014

Das Buch ist wie alle bisher erschienenen über Kluftinger einfach wunderbar.
Ich habe es von der ersten bis zur letzten Seite genossen und oft herzlich über den Kommisar gelacht
Karola Schneider, 11.11.2014

Ein herrlich entspannender und zugleich spannender Krimi, der ein idealer
Start ist für den Feierabend. Das Buch macht neugierg auf die Autorenlesungen im nächsten Jahr.
Barbara Lützelberger, 03.11.2014

Ein grausamer Märchen-Mord in Adelskreisen, Hochzeitsstress, die neue Chefin und seine vorlauten Kollegen machen es
Kluftinger nicht leicht die Spur des Mörders zu verfolgen.
Immer wieder mündet die Ermittlung in einer Sackgasse.
Doch Klufti ist geduldig und fügt immer wieder neue Puzzle-Teile hinzu bis er schließlich den Mörder überführt.
Auch wenn man den Autoren die Routine mittlerweile anmerkt, und Langhammer noch mehr nervt, scheinen sie immer noch neue Fälle für Klufti zu finden und den Leser an unbekannte Orte ins Allgäu zu führen.
Witzige Dialoge und Monologe lockern die langweiligen Abschnitte zwischendurch immer wieder auf. Der Spannungsbogen ist leider eher flach und die Personen weiterhin relativ oberflächlich.

ich schwanke zwischen interessant, witzig und langatmig.
robberta, 27.10.2014

binschon waaaaahnsinnig gespannt

Barbara sülzer, 23.10.2014

Ich kenne die Schauplätze wie mein Westentascherl und finde sie sehr gut beschrieben. Den Märchenwald dichten wir
hinzu. Unbedingt lesen, wenn man Klufti-Fan ist oder werden möchte.
Helmut Graßmeier, 21.10.2014

Kommissar Kluftinger lässt sich von seinem Intimfeind Langhammer breitschlagen und will auf Schloss Grimmbart in Bad
Grönenbach nach dem Rechten sehen. Der Baron vermisst seine Frau. Die Beiden finden Rita Freifrau von Rothenstein Grimmbart wie auf einem Gemälde hergerichtet tot im Märchenzimmer auf. Das Gemälde allerdings ist verschwunden und an dessen Platz hängt ein Polaroidfoto. Kluftinger beginnt sofort mit seinem Team zu ermitteln. Richard Maier, Roland Hefele und Eugen Strobl sollen auch beurteilt werden um von der neuen Polizeipräsidentin Birte Dombrowski, die Dietmar Lodenbacher abgelöst hat und nun vor allem für Personalfragen zuständig ist, eine Gratifikation zu erhalten. Und zu allem Überfluss kommen auch noch die Eltern von Markus Freundin Yumiko und ihre Schwester aus Japan um die Hochzeit mit zu feiern. Klufti steht stark unter Stress...

In diesem Buch halten sich der Fall um Wieland Freiherr von Rothenstein Grimmbart und die persönlichen Belange rund um die anstehende Hochzeit ziemlich die Waage. Mag ich persönlich bei anderen Krimis nicht zu viel Persönliches, warte ich bei Klufti immer schon auf Neuigkeiten aus der Familienecke. Und davon gibt es in diesem Band reichlich. Ob die filmreifen Gespräche mit Yumikos Vater, die in englisch geführt werden, die herrlichen Szenen bei kulturellen Belangen oder die Kommentare beim Schießtraining - immer wieder standen mir die Lachtränen in den Augen. Einfach herrlich normal und bodenständig mit einer großen Portion Witz das Ganze. Trotzdem wird auch energisch ermittelt, denn Klufti will seiner neuen Chefin zeigen, dass er es noch drauf hat. Auch hier kommt es immer wieder zu witzigen Gesprächsverwicklungen und Missverständnissen.

Volker Klüpfl und Michael Kobr haben sich wieder einmal selbst übertroffen und mir einige wunderbare Lesestunden geschenkt. Einfach PRIML!
Gaby Hochrainer, 20.10.2014

Wie immer sehr witzig und spannend! Mit einem Hauch von einem "Märchen" ! ;) Unbedingt LESEN!!!

Doris Oberauer, 08.10.2014

Endlich ein neuer Kluftinger

Helmut Frank, 06.10.2014

Rauhnacht war und ist mein Favorit, leider kommt Grimmbart dem nicht nahe, bin eher enttäuscht vom neuen Buch.
Zuviel Wirrwarr, zu wenig Langhammer- daher ist der Humor begrenzt.
Die versteckte Eigenwerbung war auch etwas daneben, gebe das Buch jetzt weiter und bin auf die Meinung von meiner Mutter gespannt, auch ein Fan von Rauhnacht.
Brigitte Niedernhuber, 03.10.2014

Die beiden Handlungsstränge Privateben/Mordfall halten sich in diesem Buch die Waage. Aber das finde ich als
Nicht-Krimi-Leser ganz hervorragend gelöst.
Ich habe oft über Klufti gelacht, und in dem Fall richtiggehend mit ermittelt.
Absolut empfehlenswert!
Grada, 01.10.2014

Nicht nur ein Mordfall, sondern auch ein Familienfest und eine neue Vorgesetzte bringt Kluftinger an seine Grenzen.
Urkomisch und spannend zugleich.
Grada, 30.09.2014

Der kauzige Kommissar Kluftinger ermittelt wieder - dieses Mal in einem "märchenhaften" Mordfall. Die Geschichte der
Familie Grimmbart ist spannend und auch das Privatleben der Familie Kluftinger, auf dem dieses Mal mehr Gewicht liegt, für viele Lacher gut. Gewohnt sehr gute Unterhaltung vom Allgäuer-Krimi-Duo Klüpfel und Kobr, der ein unterhaltsames Herbstwochenende garantiert.
Susanne Wanninger, 27.09.2014

Liest sich richtig "spoocky". Der arme Kommisar muss nach Feierabend im Herstlaub zum Schloss "rutschen". Mit wenig
Licht zweigt ihm der Schlossherr ein Foto seiner Frau ...

Gerne lese ich diesen Krimispaß zu Ende
Judith Kuhn, 23.09.2014

Der Teil des Buches hört sich mal wieder sehr interresant an warte auf mehr !!!!!!!!!!!!!!!!

Elke maaß, 22.09.2014

Stehe schon in den Startlöchern. Am Wochenende ist Klufti-Zeit. Mich bitte nicht stören bin am Lesen. Die Leseprobe
hat meine Vorfreude noch gesteigert. Vielen Dank an das Autorenteam für viele schöne Lesestunden.
Gabriele M., 14.09.2014
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