Verlagsgruppe Droemer Knaur



Man muss auch mal loslassen können

9783426523230
jetzt bestellen Jetzt bestellen
Klappenbroschur, Knaur TB
03.09.2018, 272 S.

ISBN: 978-3-426-52323-0
Diese Ausgabe ist lieferbar
12,99
inklusive 7%
Mehrwertsteuer

Roman

Spiegel-Bestsellerautorin Monika Bittl begeistert nach ihren beiden großen Bestsellern "Ich hatte mich jünger in Erinnerung" und "Ich will so bleiben, wie ich war" mit einem heiteren Roman über drei höchst unterschiedliche Frauen am Tiefpunkt ihres Lebens und ihren Weg aus der Lebenskrise, über die Kraft der Gemeinsamkeit, das Suchen und Finden der Liebe und die irrwitzige Schönheit des Lebens!
Stress im Beruf, Existenzängste, Liebeskummer, schwere Krankheit, finanzieller Ruin - die Anforderungen, die das Leben beständig an Jessy, Charlotte und Wilma stellt, die Sorgen und Nöte im Alltag - es ist einfach zu viel. Es fehlt kein Tropfen mehr, der das Fass zum überlaufen bringt, das Fass ist schon längst leer. Die Lebenskrise perfekt. Und jetzt ist Schluss. Denn nun sind die drei Frauen fest entschlossen, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Felsenfest. Wirklich! Nur irgendwie geht dabei ständig etwas schief. Als sie eines Abends beschließen, von einer Brücke zu springen, stellen sie einhellig fest, dass es da viel zu tief runter geht …
Folgerichtig wird die nächste Tankstelle geentert, um sich erst mal ordentlich Mut anzutrinken. Dabei gerät das trotzige Trio mitten in einen dilettantischen Raubüberfall. Ein Wink des Schicksals? Kurz entschlossen bieten die Frauen sich den beiden Möchtegern-Gangstern als Geiseln an, und so nimmt eine höchst vergnügliche Reise zurück ins Leben ihren Lauf, bei der diese fünf liebenswerten Menschen lernen, dem Leben die Stirn zu bieten, Liebe zuzulassen und achtsamer mit sich, dem Leben und den Mitmenschen umzugehen: Gemeinsam sind wir stark! Das Leben ist schön!
Ein humorvoller Roman, der den Weg aus der Lebenskrise beschreibt und den Wert von Freundschaft und Gemeinschaft feiert.

Die Autorin

Monika Bittl

Portrait von  Monika Bittl

Monika Bittl, 1963 in einem kleinen Dorf im Altmühltal geboren und dort aufgewachsen, hat Germanistik und Psychologie studiert und lange als...

zur Autorin Bücher von Monika Bittl

Pressestimmen

"Ein humorvoller Roman, der den Weg aus der Lebenskrise beschreibt und den Wert."

Neue Rundschau , 10.10.2018

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Mit viel schwarzem Humor erzählt Monika Bittl von drei Frauen, die sehr unterschiedlich sind, aber alle eines

gemeinsam haben: sie wollen nicht mehr leben. Zufällig trifft das Trio in einer Beratungsstelle aufeinander und sie stellen fest, gemeinsam müsste es doch einfacher sein, sich das Leben zu nehmen. Doch dann geraten sie in einen Raubüberfall, der das Leben aller Beteiligten verändert. 
Sehr überspitzt hat die Autorin die 5 Charaktere dargestellt. Nachvollziehbar sind ihre Sorgen, jedoch sich deshalb gleich umbringen? Am wenigsten hat mich der Charakter von Jessy angesprochen, da sie mir zu ordinär war. Das Buch ist zwar lustig geschrieben, aber irgendwie hat mich der Humor nicht so erreicht. Das Buch ist ganz nett zu lesen, aber wird mir nicht in Erinnerung bleiben.

Lesemone, 15.10.2018

Ein herrliches Buch von Monika Bittl, das sich unbedingt unsere super Politiker mal durchlesen sollten. Es zeigt mit

dem Finger auf all die Probleme der kleinen Leute, die sich nicht mehr anders zu helfen wissen , als eine Bank zu überfallen oder sich das Leben zu nehmen, wie die Hauptpersonen in diesem Buch. Nur wie kann das sein, in einem reichen Land wie Deutschland, dass so viele Menschen auf der Strecke bleiben. Menschen mit schlechtem Elternhaus, kleine Betriebe, kranke Menschen ohne Versicherung, Menschen mit Sprachstörungen oder anderen Handicaps....einfach mal lesen und darüber nachdenken..mein Lieblingssatz in diesem Buch war....das Leben wäre so viel einfacher wenn es nicht so kompliziert wäre...viel Spaß mit Wilma, Jessy, Charlotte,Ralle und Moritz...

Zwerg07, 29.09.2018

Charlotte, Wilma und Jessy, all diese drei Frauen haben sich vorgenommen baldmöglichst aus dem Leben zu

scheiden! Das ist auch der Umstand, unter dem sie sich in einer Beratungsstelle zufällig kennenlernen. Drei völlig konträre Charakter, unterschiedlichsten Alters und Lebensumständen. Spontan beschließen sie: Warum einsam Sterben, wenn es auch gemeinsam geht und schließen somit einen Pakt! Doch die Mädels müssen "leider" feststellen, Sterben ist nicht so einfach, wenn der Schutzengel zu stark gegensteuert…….

 

Bislang kannte ich die Bestseller-Autorin Monika Bittl auf Grund ihrer amüsanten, Fachliteratur in Sachen Alter und Ehealltag. Nun durfte ich ihren neuen Roman kennenlernen „Man muss auch mal loslassen können“, eine Komödie um das todernste Thema Selbstmord. Das ist ihr wirklich gut gelungen! Mit einer etwas skurrilen Frauentruppe, die durch die Lande zieht um den perfekten Freitod zu inszenieren. Das Buch ist sehr aktuell und greift auf humorvolle Weise persönliche, politisch und digital motiviere Themen unserer Zeit auf, die ihre Protagonisten schwer beschäftigen. 

Unterlegt mit vielen frechen Sprüchen und passenden Zitaten, fließt Schreibstil und Leser flott und locker dahin. Das Lesen der Geschichte hat mir sehr viel Vergnügen bereitet. Am Ende werden nochmals die wichtigsten Zitate aufbereitet, wobei mir das auf Albert Einstein zugeschriebene am besten gefällt:

 „Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, das sich etwas ändert.“

Diesen Satz sollte man sich merken;)

Die Botschaft, dass man dem Leben nicht so ohne weiteres davonlaufen kann, kommt in dem Roman sehr gut zum Ausdruck. Probleme sind zum lösen da, das erkennen am Ende alle Beteiligten! 

Ein unterhaltsames Buch, das mit dem ernsten Grundthema gekonnt locker umgeht. Habe mich wirklich köstlich amüsiert und am Ende alle Charaktere lieb gewonnen!

moewe13, 29.09.2018

Loslassen ist nicht einfach

Monika Bittls neuer Roman „Man muss auch mal loslassen können“ hat mich durch das witzig gemachte Cover angezogen. Nach der Leseprobe stand für mich fest, das muss ich lesen. Und ich habe die Entscheidung nicht bereut.

Es geht hauptsächlich um drei Damen:

Charlotte, gelernte Maskenbildnerin, heute verträumte Künstlerin, schreibt wie verzweifelt an ihrem Roman, als sie eine niederschmetternde Nachricht von ihrem Arzt bekommt. Also muss ein Freitod her. Alles andere wäre sinnlos.

Jessy, 21, kommt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt nachhause. Ihr Zukünftiger hatte sich heute in ihrem Bett zu einem „Tagesausflug“ verabredet. Nun ist alles aus und vorbei.

Wilma, 59, der nach 3 Kontrollen die Konzession für ihre Wirtschaft wegen Verstöße gegen das Nichtraucherschutzgesetz entzogen wurde und die nicht weiß, wie sie die Bußgeldbescheide bezahlen soll, spült ein letztes mal die Weißbiergläser und lässt ihr Leben Revue passieren.

Ausgerechnet in der Beratungsstelle „Dare it“ treffen sie aufeinander und eine turbulente Lesereise beginnt.

 

Suizid ist kein Thema, das ich sofort mit Humor in Verbindung bringen würde. Aber hier wird das Thema so humorvoll angegangen und verpackt, dass es viel von seinem Schrecken verliert. Und ich hoffe, ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage: Es geht alles gerade noch mal gut.

Zu den drei Frauen, die die unterschiedlichsten Motive haben, gesellen sich noch Ralle, dem der Gerichtsvollzieher im Nacken sitzt und der unbedingt Geld braucht und Moritz, der seinen Eltern wegen seines Stotterns peinlich ist oder war.

Allen Personen gibt Monika Bittl eine eigene Stimme und Sprache, was einen hohen Wiedererkennungswert hat. Alle kommen immer wieder in eigenen Kapiteln zu Wort. Somit lerne ich die einzelnen Protagonisten, die kaum unterschiedlicher sein könnten, mit ihren Eigenheiten und ihren Gedanken sehr gut kennen. Ich schaffe es durch dieses intensive Kennenlernen gut, mich gerade in Charlotte und Jessy hineinzuversetzen. Aber auch Wilmas Wut auf unsere Gesetzgebung kann ich gut nachvollziehen. Mit ihnen lassen sich einige Klischees bedienen, was aber nicht aufgesetzt oder peinlich wirkt. Im Gegenteil – ich finde es sehr interessant, wie wandelbar die Protagonisten sind, ohne ihre eigenes Ich aufzugeben. Es finden interessante und intensive Gespräche statt, die die Pläne der Damen langsam in den Hintergrund rücken lassen. Auch die verschiedenen Lebensweisheiten, die immer wieder von dem ein oder anderen angeführt werden, gefallen mir sehr gut und jeweils genau zur Situation passend.

Dass mir zum Schluss die Ereignisse eines Jahres fehlen, mir dadurch das Ende zu schnell kam, kann ich dank der humorvollen Lesestunden, die ic

gaby2707, 23.09.2018

Eine bunte Mischung aus Humor und trauriger Wahrheit

Das Buch „Man muss auch mal loslassen können“ bietet eine bunte Mischung aus Humor und trauriger Wahrheit. Drei Frauen die sich untereinander nicht kennen – ein Problem. Alle drei wollen so wie sie jetzt leben nicht mehr weiterleben. Durch Zufall treffen sie sich bei einem Beratungsinstitut wo es jedoch nicht zu einem Gespräch mit dem Berater / der Beraterin kommt da diese gerade „anderweitig“ beschäftigt sind.
Jessy, Charlotte und Wilma sind mehr als unterschiedlich doch ihr Wunsch das Leben zu beenden, verbindet sie. Aber es will irgendwie nicht klappen, mehrere diverse Versuche scheitern. Dann scheint der Zufall Ihnen bei Ihrem Vorhaben behilflich zu sein: sie wollen sich an einer Tankstelle Alkohol kaufen um sich erneut Mut anzutrinken. Dort treffen Sie auf zwei Männer die wiederum gerade versuchen die Tankstelle zu berauben um ihr Leben wieder im Griff zu bekommen, beide ebenfalls aus unterschiedlichen Gründen. Sie zwingen sich als Geiseln auf in der Hoffnung erschossen zu werden. Doch dann entwickeln sich die Dinge ganz anders als von allen fünf Beteiligten gedacht…….
Ein tolles Buch, einmal angefangen kann man nicht mehr aufhören. Die Autorin Monika Bittl schreibt hier über Alltagsprobleme und wie Freundschaft und Zusammenhalt die Lösung dafür sein kann. Ihr Schreibstil ist authentisch, ich konnte mich als Leser gut in die jeweiligen Gründe für diverse Situationen hineinversetzen.
Das Cover ist super toll gestaltet, man erkennt den Ernst der Situation doch verleitet es trotzdem zum Schmunzeln – sehr gut gelungener „schwarzer Humor“!

marilou, 23.09.2018

Dieser Roman ist insgesamt so überzogen witzig, dass man immer wieder schmunzeln muss. Wilma nehme ich die

Todesnummer nicht ganz ab, denn sie könnte auf ihr funktionierendes familiäres Umfeld zurückgreifen.


Wenn man ein Buch sucht, dass nicht nur lustig und unterhaltsam ist, sondern auch noch die Wichtigkeit von sozialer Gemeinschaft und die Schönheit des Lebens an sich zum Inhalt hat, dann liegt man mit diesem Roman absolut richtig. Man darf alles nur nicht so ganz ernst nehmen.
 

sommerlese, 19.09.2018

Zum Inhalt

Wilma, Charlotte und Jessy sind drei völlig unterschiedliche Frauen. Unterschiedlich im Alter, im Charakter und Lebensumständen. Durch Zufall begegnen sich die drei Frauen in einer Beratungsstelle und schmieden gemeinsam einen Plan um Ihre Probleme zu lösen. Auch Ralle und Moritz haben Probleme und einen Plan diese zu bewältigen. Doch dann treffen Sie auf Wilma, Charlotte und Jessy. Und alles kommt anders als man denkt.

 

Meine Meinung

Das Buch wurde von Monika Bittl geschrieben. Die Gestaltung des Covers finde ich sehr toll. Schön Bunt und die drei Frauen sind dort zu sehen. Direkt auf der Innenseite des Covers sind alle fünf Figuren dieses Buches mit einer kurzen Beschreibung versehen zu finden. Der Schreibstil ist schön flüssig, jedoch mit kleinen Stolpersteinen versehen. Das liegt meist an dem beschriebenen Dialekt der Figuren.

Die Gestaltung der einzelnen Protagonisten ist sehr lebhaft. Man findet sich schnell zurecht und lernt die einzelnen Figuren mit ihren eigenen Problemen und Gedanken kennen.

Besonders toll finde ich Wilma und Ralle. Sie sind gestandene Leute mit viel Lebenserfahrung. Sie schleichen sich einfach mit Ihrer Art direkt ins Herz. Jessy und Moritz sind die jüngsten und auch die beiden schaffen es, dass man sie über kurz oder lang mögen muss. Bei Charlotte hat es etwas gedauert. Sie ist eher die Stille zurückgezogene Künstlerin. Und doch passt Sie perfekt in die chaotische Gruppe rein.

 

Fazit

Ein herrlicher Roman mit viel Unterhaltung und Lebensweisheiten.

Steffi.wi1105, 14.09.2018

Das Buch, mit seinem oft makaberen Humor, hat mir außerordentlich gut gefallen. Erzählt wird die

Geschichte jeweils aus der Sicht von einer der fünf Personen. Durch den wiedererkennenden Schreibstil den die Autorin auf ihren Figuren angepasst hat – passend zum Charakter und dem Lebensumstand ihrer Figuren - braucht man manchmal nicht mehr den Namen über den „Kapitel“ lesen, man merkt irgendwann wer grade an der Reihe ist. Bei den Frauen ist mir das besonders aufgefallen. Fünf sehr stark charakterisierte Protagonisten, die mir mit ihrem Verstand, Charme, Witz und sogar Melancholie richtig imponiert haben. Grade bei der prolligen Jessy und dem Landei Wilma hätte ich das Anfangs nicht erwartet. So kann man sich täuschen. Aber selbst Charlotte stellte nicht nur einmal fest, das man auch mal hinter die Fassade eines Menschen gucken und sich nicht von Vorurteilen lenken lassen sollte. Nochmal zum Schreibstil, den ich sehr interessant fand, denn er war locker und flüssig, aber stellenweise auch sehr tiefgründig mit klug ausgewählten Worten um dem ganzen einen leichten gehobenen Touch zu verpassen. „Man muss auch mal loslassen können“ ist keine Komik mit einfachen Schreibstil. Wenngleich der schwarze Humor oft zum lachen einlud. Aber gleichzeitig verschaffte mir die kurz angeschnittene Szene auf der Waldlichtung ein gefühlsduseliges Seufzen – Hach ja oder „Holy shit“ wie Jessy sagen würden. Die Rettung am Baum kostete mich doch glatt zwei Tränchen. Vermutlich war das nicht beabsichtigt von der Autorin, ich wollte es nur mal erwähnen. Auch die vielen Sprüche die die Charaktere so von sich gaben, hat das Buch zusätzlich aufgelockert und für einen Lacher nach dem nächsten gesorgt. Einer blieb bei mir besonders hängen. Und schöne Grüße an deinen guten Charakter, falls du ihm jemals wieder begegnest. (Jessy) 

Insgesamt ist die Handlung mitreißend und man will sie einfach nur weiter lesen. Es gibt zahlreiche Wendungen und ab und an kommt sogar Spannung auf. Durch Moritz wird es sogar hin und wieder ein klein wenig politisch. Sein Herzensthema zieht sich wie ein kleiner roter Faden durch die Geschichte. Das ist aber vollkommen in Ordnung und tolerierbar, denn es gehört einfach zu ihm dazu. Und wie schön ist denn bitte das Ende gewesen? 

Die Haptik des Buches und das Cover gefallen mir ausgesprochen gut. Es ist auf jeden Fall ein Blickfang. Genauso wie der Titel.

BadWolf, 09.09.2018

Man muss auch mal loslassen können, von Monika Bittel

 

Cover:

Herrlich schräg und genau passend zum Buch.

 

Inhalt:

Charlotte, Wilma und Jessy sind fest entschlossen, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Nur geht dabei ständig etwas schief.

O-Ton: Wir haben da ein Problem mit unseren Schutzengeln, die arbeiten zu gut!

Als sie sich an der nächsten Tankstelle mit genügend Alkohol eindecken wollen, um sich Mut anzutrinken, laufen sie  den beiden Möchtegern-Gangstern Moritz und Ralle direkt in die Arme.

Und damit nimmt ihr Vorhaben eine rasante Kehrtwendung an.

 

Meine Meinung:

Eine Geschichte die mich auf eine ungewöhnliche  Achterbahn geschickt hat.

 

Der Einstig ist sehr witzig (teilweise makaber und voll schwarzem Humor) und  ganz viel Situationskomik. Ich hatte mehrmals laute Lachattacken.

Die drei Frauen werden super charakterisiert. Sie sind alle jeweils ganz besonders eigenwillige und eigenartige Charaktere und grundverschieden.

Trotzdem stimmt die Chemie irgendwie sofort.

 

Dann kommt der Mittelteil.

Hier begann dann das Ganze sich zu oft im Kreis zu drehen, es wiederholte sich ziemlich viel und es wurde irgendwie zäh und ich dachte mir: ja, das weiß ich jetzt schon.

Vor allem Moritz mit seinem politischen „Gelabere“ und Jessy mit ihrem „son of a bitch“, ging mir irgendwann echt auf die Nerven.

Das war auch der Teil in dem ich es kurz zu überzogen, zu abgehoben, zu lächerlich und verrückt hielt.

 

Doch dann kam der Teil der das Ruder (für mich) wieder total herumschwenkte.

Jetzt war es so verblüffend weise, dabei immer noch voller Humor.

Ja es war echt erstaunlich die Gedankengänge und Wendungen in den Gedanken und Gesprächen der Protagonisten mit zu verfolgen.

Das Ende war dann einfach wunderschön.

 

Ein paar Sprüche aus dem Buch möchte ich zitieren, alle geht nicht, es sind zu viele gute:

-Und schöne Grüße an deinen guten Charakter, falls du ihm jemals wieder begegnest.

-Ich würde zwar die gleichen Fehler wieder machen, aber ein bisserl früher, damit ich mehr davon habe.

-Wenn du das noch langsamer machst, passiert es rückwärts.

-Sterben kann gar nicht so schwer sein, das hat bis jetzt noch jeder geschafft.

 

PS: Die Vorstellung der Protagonisten vorne in der Klappe ist genial.

 

Autorin:

Gelinde, 07.09.2018

Auf das neue Buch von Monika Bittl bin ich schon sehr gespannt.  Jessica möchte ich einfach nur

schütteln, dass sie sich aus ihrer Lethargie befreien kann und ich bin gespannt wie die drei Frauen ihr Schicksal in die Hand nehmen.

Die Leseprobe hat mich neugierig gemacht, sie verspricht neben all den witzigen Einsprengseln auch ein durchaus ernstes Thema. Echte Freundschaft ist ein wichtier Teil unseres Lebens.

Bibliomarie, 14.08.2018
↑ nach oben