Verlagsgruppe Droemer Knaur



Töte, was du liebst

9783426306079
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Taschenbuch, Droemer TB
01.08.2018, 384 S.

ISBN: 978-3-426-30607-9
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Psychothriller

Ein abgründiger Psychothriller über eine gespaltene Persönlichkeit und das Psychogramm einer gestörten Seele, geschrieben von dem forensischen Psychiater und Psychotherapeuten Christian Kraus.

Ein Mörder geht um in Hamburg. Getrieben von einem alten Versprechen aus dunkler Vergangenheit, tötet er erst Katzen, dann Menschen.
Als der junge Kommissar Alexander Pustin seine Stelle bei der Hamburger Mordkommission antritt, muss er schnell seinen ersten Fall aufklären: An der Elbe wurde ein Toter aufgefunden – Todesursache: ein Stich ins Herz. Die Gerichtsmedizinerin Luise Kellermann obduziert die Leiche, und Alexander fühlt sich sofort von der Ärztin angezogen. Doch Luise ist spröde und abweisend und lässt kaum Kontakte zu. So wehrt sie zunächst auch Alexanders Versuche ab, sie aus der Reserve zu locken. Ganz allmählich bricht er ihren Panzer aus Kälte und Abwehr auf – und wird mit der dunklen, ja sogar gefährlichen Seite der Ärztin konfrontiert.
Wer ist Luise wirklich?
Abgründig, verstörend und hochspannend – ein Psychothriller von einem Experten für gestörte Seelen.

Der Autor

Christian Kraus

Portrait von  Christian Kraus

Christian Kraus wurde 1971 in Hamburg geboren. Nach dem Studium der Humanmedizin und Promotion an der Universität Hamburg war er lange als Arzt und...

zum Autor Bücher von Christian Kraus

Pressestimmen

"Ein spannender Thriller mit einem fesselnden Erzähl- und Schreibstil und Charkteren, die auch zum Nachdenken anregen."

Fabiennes Bücherwelt (Blog), 05.09.2018

"Dieser Thriller hat einen psychologischen Ansatz, der interessant zu verfolgen ist. Er fesselt, weil die Figuren mit ihrem psychischen Problemen schwer einzuschätzen sind."

Sommerthese (Blog), 05.09.2018

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Wer Norman Bates mag, wird auch Rafael lieben.

Kommissar Alexander Pustin beginnt seinen Dienst bei der Mordkommission und bekommt es gleich mit einem Täter zu tun, der Katzen und Menschen tötet - aus Liebe. Dabei lernt er die Rechtsmedizinerin Dr. Luise Kellermann kennen und lieben. Und auch Luise taut langsam auf.

Das Cover des Buches ist zwar relativ einfach, ist aber dennoch auffällig und passt nicht nur hervorragend zum Buch, sondern hat auch eine tolle Haptik.

Der Schreibstil des Autors ist ausgezeichnet. Orte und Protagonisten werden sehr gut dargestellt.

Der Plot ist gut ausgedacht und der Autor - ein Psychiater - weiß (natürlich) wovon er hier schreibt. Die Spannung ist eigentlich das ganze Buch über sehr hoch, obwohl man schon früh, weiß warum bzw. auch wer der Täter ist. Das Motiv wird zum Großteil bereits im Prolog (bzw. Kapitel 1 wie es hier genannt wird) erklärt, auch den Täter kann man hier eigentlich schon entlarven; spätestens nach der Hälfte des Buches ist man sich dann eigentlich sicher.  Und genau hier hätte ich mir einen genialen Einfall des Autors gewünscht, der die Story noch mal umgedreht und damit spannend gemacht hätte.

Auch kamen kleine Ungereimtheiten im Buch vor. Ein Beispiel: Luise flüchtet im Regen in Sportkleidung zu Alex. Alex borgt ihr für die Nacht ein langes T-Shirt. Am nächsten Morgen ist Luise gegangen, die Sportsachen sind noch im Bad. Wie ist sie dann geflohen? Nackt? Oder hatte sie wenigstens das T-Shirt an.

Und dennoch konnte mich dieser Thriller in großen Teilen überzeugen. 

Fazit: Wer Norman Bates mag, wird auch Rafael lieben. 4,5 von 5 Sternen

SaintGermain, 04.11.2018

Kommissar Alexander Pustin beginnt seinen Dienst bei der Mordkommission und bekommt es gleich mit einem Täter zu

tun, der Katzen und Menschen tötet - aus Liebe. Dabei lernt er die Rechtsmedizinerin Dr. Luise Kellermann kennen und lieben. Und auch Luise taut langsam auf.

Das Cover des Buches ist zwar relativ einfach, ist aber dennoch auffällig und passt nicht nur hervorragend zum Buch, sondern hat auch eine tolle Haptik.

Der Schreibstil des Autors ist ausgezeichnet. Orte und Protagonisten werden sehr gut dargestellt.

Der Plot ist gut ausgedacht und der Autor - ein Psychiater - weiß (natürlich) wovon er hier schreibt. Die Spannung ist eigentlich das ganze Buch über sehr hoch, obwohl man schon früh, weiß warum bzw. auch wer der Täter ist. Das Motiv wird zum Großteil bereits im Prolog (bzw. Kapitel 1 wie es hier genannt wird) erklärt, auch den Täter kann man hier eigentlich schon entlarven; spätestens nach der Hälfte des Buches ist man sich dann eigentlich sicher.  Und genau hier hätte ich mir einen genialen Einfall des Autors gewünscht, der die Story noch mal umgedreht und damit spannend gemacht hätte.

Auch kamen kleine Ungereimtheiten im Buch vor. Ein Beispiel: Luise flüchtet im Regen in Sportkleidung zu Alex. Alex borgt ihr für die Nacht ein langes T-Shirt. Am nächsten Morgen ist Luise gegangen, die Sportsachen sind noch im Bad. Wie ist sie dann geflohen? Nackt? Oder hatte sie wenigstens das T-Shirt an.

Und dennoch konnte mich dieser Thriller in großen Teilen überzeugen. 

Fazit: Wer Norman Bates mag, wird auch Rafael lieben. 4,5 von 5 Sternen

SaintGermain, 04.11.2018

Mir fehlte etwas der Tiefgang der durch mehr Fachwissen hätte glänzen können.

✿ Meine Meinung ✿
Der Autor, Christian Kraus ist Psychotherapeut und Forensischer Psychiater und deswegen war ich sehr gespannt auf diesen Psychothriller, da mich das Thema "Gespaltene Persönlichkeiten" sehr interessiert. Zu Anfang lernt man Alexander Pustin kennen, der sich von Göttingen zur Mordkommission nach Hamburg hat versetzen lassen. Hier leben auch seine Eltern und seine Schwester Sophie, die im Wachkoma liegt. Kaum angekommen hat Alex es mit dem Fall "Der Tote an der Elbe" zutun. Nach einem weiteren Überfall, bei dem der Täter dem überlebenden Opfer, den Namen "Rafael" sagt, ändert sich alles, endlich ein Anhaltspunkt. Im Verlauf der Ermittlungen lernt Alex die Rechtsmedizinerin Dr. Luise Kellermann kennen und ihre kalte, abweisende und sehr distanzierte Art gefällt ihm irgendwie. Er möchte gerne die Mauer, die Luise im sich herum errichtet hat, zum Einstürzen bringen. Doch für große Gefühle bleibt keine Zeit, denn der Elbe-Täter schlägt wieder zu und die Ermittler haben keine blasse Ahnung wer dafür verantwortlich ist. Doch Alex spürt wer seiner Meinung nach in Frage käme, doch eigentlich möchte er dies nicht glauben und er setzt sein Leben auf's Spiel um den wahren Täter zu finden. Doch das wird nicht ganz einfach werden. Durch die privaten Einblicke in das Verhältnis zwischen Alex und seinen Eltern, in Bezug auf die unbedingten weiter am Leben erhaltenden Maßnahmen von Sophie kommt man ihm etwas näher. Doch die restlichen Charaktere bleiben blass und etwas im Hintergrund. Dann bekommt der bis dahin rasante Plot, durch die kurzen Kapitel, einen Bruch und es werden Rückblicke gewährt durch Trance-Sitzungen, in denen Luise in ihre Kindheit blickt. Durch diese Sichtweise haben sich meine Blickwinkel auf die Story total verändert. Dachte ich zumindest, bis der zurückgebliebene Stefan Klopptstock auftaucht und wieder alles auf den Kopf stellt. Das Ende ist überraschend und es kommt eine Wendung nach der anderen. Also nichts ist, wie es eigentlich scheint. Was ich mir gewünscht hätte, wären mehr Einblicke und mehr Beschreibungen über das Thema "Gespaltene Persönlichkeit". Hier hätte der Experte noch mehr punkten können, denn die Sichtweise eines Profi's hätte meiner Meinung nach noch mehr Spannung gebracht. Dann hätte das Buch dem Genre Psycho-Thriller mehr entsprochen und man hätte tiefer in die betreffende Person eindringen können.
✿ Fazit ✿
Ein solider und gut zu lesender Plot, wenn mir auch ein paar gewichtige Aspekte zur eigentlichen Materie gefehlt haben.

Miss Norge, 24.10.2018

Der junge Kommissar Alexander Pustin hat gerade erst seine Stelle bei der Hamburger Mordkommission angetreten, als er

es auch schon mit seinem ersten Fall zu tun bekommt. An der Elbe wird ein Toter gefunden, getötet durch einen Stich ins Herz.

Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen. Das Geschehen wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert, so lernen wir die Sicht des Täters, des Opfers, die von Alexander Pustin und die der Rechtsmedizinerin Luise Kellermann kennen.

Bei Alexander allerdings merkt man ihm seine mangelnde Erfahrung an oder er ist einfach naiv. In seiner Vergangenheit gab es einige Probleme. Er fühlt sich zu Luise hingezogen, doch die reagiert sehr abweisend. Mit beiden Protagonistin wurde ich überhaupt nicht warm. Mit der Zeit wird Luise zwar zugänglicher, aber ich habe nicht nachvollziehen können, was Pustin an ihr gefunden hat. Auch sie hatte eine schwierige Kindheit, so etwas wünscht man niemandem.

Der Täter, der sich Rafael nennt, zeigt uns seine dunkle Seite. Erst hat er Katzen getötet, später dann wurden Menschen seine Opfer. Seine Sicht wird so geschildert, dass er vom Leser Verständnis für seine Situation und sein Handeln erwartet.

Keiner der Charaktere hat mich angesprochen, fast jeder war merkwürdig und so konnte ich keine Bindungen aufbauen.

Obwohl es recht heftig losgeht, fehlte mir einfach die Spannung, die mich an der Geschichte gehalten hätte. Immer wieder gab es auch eher zufällige Ermittlungsergebnisse.

Die Figuren blieben mir gleichgültig, die Spannung fehlte und es war ziemlich früh abzusehen, wohin die Geschichte führt. Daher konnte mich dieser Thriller nicht fesseln.

leseratte1310, 24.10.2018

Die Liebesgeschichte ist etwas klischeehaft, hat mich aber gut unterhalten, auch wenn ich für die Protagonisten

keine Sympathie entwickeln konnte.

Wer sich an diesen Thriller wagt, sollte blutige Szenen vertragen können, aber auch kein Problem mit den Tiefen von menschlichen Abgründen haben, in die man in diesem Buch unweigerlich gezogen wird. Für mich war die Handlung besonders durch die undurchsichtigen psychischen Probleme schwer zu durchschauen. Das hat aber dazu geführt, dass ich den Täterverdacht häufig geändert habe.

Dieser Thriller hat einen psychologischen Ansatz, der interessant zu verfolgen ist. Er fesselt, weil die Figuren mit ihren psychischen Problemen schwer einzuschätzen sind. Vielleicht sollte man das Nachwort dem Buch voranstellen.

sommerlese, 19.09.2018

Alexander Pustin wird nach einer dienstlichen Verfehlung nach Hamburg versetzt. In der Mordkommission ist er der Neue

und muss sich bewähren bei den aktuellen Ermittlungen zum Mord am Elbstrand. Spürsinn oder Zufall? Alexander findet in der Nähe des Tatortes eine wichtige Spur…
Geschickt lässt der Autor den Mörder in der Ich-Form erzählen. Der wiederum, fordert beim beim Leser Bestätigung und Verständnis für seine Taten ein. Das war für mich eine völlig neue Erzählweise in einem Thriller. Sie hat bei mir Unwillen und Widerspruch beim Lesen ausgelöst, mich aber gleichzeitig herausgefordert weiterzulesen.
Während anfangs noch Alexander mit seinen Problemen mit seiner Familie, seinen neuen Kollegen und mit seiner Wut im Mittelpunkt steht, tritt allmählich Luise mehr und mehr in den Vordergrund. Hinter ihrer fachlichen Kompetenz versteckt sie irgendetwas. Was? Ja mit diesem Geheimnis spielt der Autor und damit mit dem Leser. Er heizt die Spannung regelrecht an. Der Spannungsbogen hielt bis zum Schluss bei mir. Dabei wendeten sich meine Spekulationen von Kapitel zu Kapitel. Nie hätte ich das wahre Ausmaß erraten. Es ist bewundernswert, dass dabei die Geschichte doch noch so glaubhaft und nachvollziehbar ist und bleibt.
Ich habe mich wunderbar kurzweilig und spannend unterhalten gefühlt, gebe daher 5 wohlverdiente Lese-Sterne und spreche eine uneingeschränkte Leseempfehlung für alle Thriller-Liebhaber aus.
 

Rebecca1120, 15.08.2018
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