Verlagsgruppe Droemer Knaur



Dunkelkinder

9783426450635
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E-Book, Knaur eBook
01.03.2018, 320 S.

ISBN: 978-3-426-45063-5
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Thriller

Ein Hochbunker in Hamburg, ein junger Mann, der mit einem Nachtsichtgerät auf dem Dach des Bunkers höchst Ungewöhnliches beobachtet, eine kantige Kommissarin, die sich mit einem alten Fall beschäftigen muss und dabei nicht nur im Raakmoor bei Hamburg die Leichen zweier Männer entdeckt, sondern auch ins Kreuzfeuer der Drogenmafia gerät.
Die Hamburger Journalistin und Autorin Nora Luttmer, deren Debütroman für den Glauserpreis in der Sparte "bestes Debüt" nominiert wurde, legt mit "Dunkelkinder" einen düsteren und hochspannenden Großstadtthriller vor, der unter die Haut geht und durch seine ungewöhnlichen Schauplätze fasziniert.
Bald zwei Jahre ist es her, dass auf einer Lichtung im Raakmoor im Norden Hamburgs die Leiche eines vietnamesischen Jungen entdeckt wurde. Bis heute konnte das Kind nicht identifiziert werden, es ist ein »Geist«, ein "Geisterkind", illegal und ohne Angehörige in Deutschland, nirgendwo gemeldet, von niemandem vermisst. Doch nun werden an derselben Stelle zwei Männerleichen gefunden. Die junge Kriminalbeamtin Mia Paulsen setzt alles daran, beide Verbrechen aufzuklären. Sie kann nicht ahnen, dass sie in ein Hornissennest sticht und weitere Kinder in Gefahr bringt, als sie einer Spur zu einem alten, nur scheinbar verlassenen Hochbunker mitten in Hamburg folgt.

Die Autorin

Nora Luttmer

Portrait von  Nora Luttmer

Nora Luttmer (*1973 in Köln) lebt in Hamburg und arbeitet als Autorin und freie Journalistin. Sie hat Südostasienkunde mit dem Schwerpunkt Vietnam in...

zur Autorin Bücher von Nora Luttmer

Pressestimmen

"ein hochspannender Krimi mit einem sehr aktuellen Thema"

hallo-buch.de, 24.03.2018

"Spannender Roman"

BÜCHER, 01.06.2018

"Die Krimis der Hamburger Autorin Nora Luttmer sind herausragend."

kulturnews, 01.05.2018

"Nora Luttmer hat mit Vietnam-Krimis Furore gemacht. Jetzt hat sie einen Thriller herausgebracht, der in Deutschland spielt. Es geht um Menschenhandel und moderne Sklaverei; [...] Es sind Schicksale, die ob ihrer Unausweichlichkeit verstören, drastisch geschildert in schnörkelloser Sprache."

Die Presse, 24.06.2018

"Onkel Tom's Hütte ist hier ein Bunker mitten in Hamburg. Es sind Schicksale, die ob ihrer Unausweichlichkeit verstören, drastisch geschildert in schnörkelloser Sprache."

Die Presse , 24.06.2018

"Sowohl sprachlich als auch stilistisch ungewöhnlich dicht, geht die Handlung von Dunkelkinder unter die Haut. Eine Entdeckung!"

Kölner Stadt-Anzeiger, 06.07.2018

"Spannender, dramaturgisch gut gebauter Kriminalroman".

Hamburger Abendblatt, 05.07.2018

"Lien ist eine zwielichtige, gleichwohl die faszinierendste Figur in diesem spannenden, dramaturgisch gut gebauten Kriminalroman."

Hamburger Abendblatt, 05.07.2018

"spannender, dramaturgisch gut gebauter Kriminalroman"

Hamburger Abendblatt, 05.07.2018

"Da die Autorin selbst längere Zeit in Vietnam gelebt hat, darf man sich (...) auf kulinarische Köstlichkeiten freuen (...)"

krimi-couch.de, 11.07.2018

Lesetipps

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Die Kommissarin Mia Paulsen hatte in Berlin einen Fall aufzuklären, bei dem ein kleines Mädchen starb. Die

Sache lässt sie nicht los und sie kommt zurück nach Hamburg. Dort erlebt sie eine böse Überraschung, denn ihr neuer Vorgesetzter ist ausgerechnet ihr ehemaliger Freund Jens Bordasch. Er will Mia aufs Abstellgleis stellen und lässt sie alte ungelöste Fälle bearbeiten. Bei einer dieser Akten wird Mia aufmerksam. Vor circa zwei Jahren wurde im Raakmoor eine Kinderleiche gefunden. Als sie sich den Fundort anschauen will, entdeckt sie zufällig zwei weitere Leichen. Mia sieht einen Zusammenhang, aber ihr Vorgesetzter will davon nichts wissen. Sie ermittelt trotz der Widerstände weiter und ahnt nicht, was für ein Sumpf hinter dieser Geschichte steckt.

Die Autorin erzählt aus unterschiedlichen Perspektiven, was diese Geschichte sehr eindringlich macht.

Mia ist eine sympathische Frau, der die Vergangenheit noch in den Knochen steckt. Sie will Abstand gewinnen und gerät ausgerechnet in die Abteilung von Bordasch, der alles tut, um ihr das Leben schwer zu machen. Ihm gefällt es, seine Macht auszuspielen. Obwohl so hin und wieder ein Misstrauen aufflackert, ist Mia doch ziemlich gutgläubig und lässt sich an der Nase herumführen. Aber sie gibt nicht auf. Im privaten Bereich will Mia aufgrund ihrer Erfahrungen niemanden mehr an sich heranlassen, aber der Rechtsmediziner Axel Hallberg gibt nicht auf und unterstützt sie.

Mir hat auch Luka gut gefallen, der seinen Vater bei einem Einsatz verloren hat und mit diesem Verlust nicht fertig wird. Ausgerechnet er, der sich so zurückgezogen hat, spielt in diesem Fall eine Rolle, denn er entdeckt auf dem Hochbunker gegenüber von seinem Zuhause einen Jungen, der wie ein Geist auftaucht.

Diese Sache mit den Geisterkindern fand ich sehr bedrückend und schockierend zugleich. Wie unbarmherzig können Menschen sein.  Aber ich möchte nicht zu viel verraten.

Das Ende ist schlüssig und realistisch, auch wenn es mich nicht zufriedenstellen kann.

Ein sehr packender und spannender Thriller, den ich nur empfehlen kann.

leseratte1310, 02.06.2018
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