Verlagsgruppe Droemer Knaur



Die Fäden des Glücks

9783426226551
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Klappenbroschur, Knaur HC
03.04.2018, 384 S.

ISBN: 978-3-426-22655-1
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Roman

Ein zauberhafter Sommer-Roman von der Autorin und Sprecherin Julia Fischer über große Gefühle, Italien, die große Liebe und große Oper.
Sie kennt die Magie opulenter Stoffe und leuchtender Farben. Carlotta Calma, Damenschneiderin in Turin, hat sich ganz der subtilen Kunst verschrieben, Menschen durch Kleidung zu verändern, so wie ihre Mutter, Gewandmeisterin an der Turiner Oper. Carlotta entwirft Kleider für jede Lebenslage und stickt heimliche Botschaften unters Futter, die ihre Kundinnen auf eine Reise zu sich selbst schicken sollen. Denn für Carlotta ist eines klar: Es gibt keine hässlichen Frauen, jede Frau ist auf ihre Art schön und begehrenswert.
Auch Carlotta hat sich seit ihrer Jugend verändert, ist vom hässlichen Entlein zu einer barocken Schönheit geworden. Ihr Jugendschwarm Daniele ist fasziniert von ihr, und sie glaubt sich am Ziel ihrer Träume. Doch ist der Schwarm von einst wirklich ihre große Liebe?

Die Autorin

Julia Fischer

Portrait von Julia Fischer

Julia Fischer (geb. 1966) ist Schauspielerin und lebt mit Mann und drei Kindern in München. Sie arbeitet auch als Sprecherin und hat zahlreiche Hörb...

zur Autorin Bücher von Julia Fischer

Video

Pressestimmen

"ein hinreißender Roman über Italien und die Liebe"

Das neue Blatt, 04.04.2018

"Zart schreibt sie /=Julia Fischer/, fein beobachtet und trifft ihr Leser auch mit dem neuen Roman gewohnt mitreißend ins Herz."

Laimer Werbe-Spiegel, 25.04.2018

Lesetipps

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Dieser Roman entführt den Leser nach Turin, in die Welt der Oper, der Mode und der Tuchwebereien. Protagonistin

Carlotta wurde als Kind oft wegen ihrer Figur gehänselt. Ihr einziger Freund ist Daniele Giordano, mit dem sie nach der Schule immer in den Kulissen der Oper spielen darf, denn Carlottas Mutter Mimi ist dort Gewandmeisterin. Ein herrlicher Abenteuerspielplatz für zwei fantasiebegabte Kinder!

Mittlerweile ist Carlotta erwachsen und hat ihr eigenes Schneideratelier eröffnet: "La Cenerentola", zu deutsch: Aschenputtel. Ihre Mission ist es, auch den Frauen, die sich selbst nicht schön fühlen, zu einem besseren Selbstwertgefühl zu verhelfen, indem sie mit ihrer Mode deren Vorzüge hervorhebt. Außerdem näht sie jeder Kundin heimlich eine Widmung ins Stofffutter, etwa "Lebe! Liebe! Verzeih!" oder "Loslassen!" Ihren Vater hat Carlotta nie kennengelernt, erst nach seinem Tod erfährt sie, wer er war und dass er ihr eine alte Weberei vermacht hat. Dadurch lernt Carlotta nun Danieles Vater Vincenzo Giordano kennen, den Inhaber einer der führenden Webereien Turins: Vincenzo war ein Jugendfreund von Carlottas Vater und möchte aus dessen alter Weberei gerne ein Museum machen. Im Zuge der Verkaufsverhandlungen freunden Carlotta und Vincenzo sich an, sie entdecken ihre gemeinsame Leidenschaft für Stoffe und deren Seele. Und vor allem trifft Carlotta so nach vielen Jahren ihre Jugendliebe Daniele wieder, die alten Gefühle flammen erneut auf. Doch ist Daniele wirklich der Mann, mit dem Carlotta sich ein gemeinsames Leben vorstellen kann? Passt Daniele zu ihren eigenen Vorstellungen und Träumen? Und welches Spiel treiben Vincenzos Diener Pasquale und Beatrice, Vincenzos Ex-Frau und Danieles Mutter, die plötzlich wieder auftaucht?

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Carlotta, Giordano und etlichen anderen Personen erzählt. Zu Wort kommt auch die Heilige Maria Consolata, mit der Mimi in Krisenzeiten stets Zwiegespräche führt, was ich sehr charmant fand. In Rückblenden werden zudem Episoden aus der Vergangenheit erzählt, was es dem Leser leichter macht, bestimmte Zusammenhänge zu verstehen. Allerdings hatte ich anfangs Probleme damit, mich auf die Sprache der Autorin einzulassen. Julia Fischer schreibt wunderschön, fast schon poetisch, sehr detailreich und blumig... aber genau dafür war ich anfangs zu ungeduldig oder ich hatte einfach nicht genug Zeit und Muße, mich darauf einzulassen, jedenfalls dauerte es etwas, bis ich so richtig warm mit dem Sprachstil wurde. Nach einer Weile jedoch (und mit genügend Ruhe zum Lesen) hatte ich mich daran gewöhnt und dann konnte ich das Buch nicht mehr weglegen, bis hin zum sehr romantischen Ende.

Susanne Edelmann, 08.05.2018

italienisches Liebesmärchen zwischen traumhaften Orten, Opern und Stoffen

Inhalt: Mit der Magie opulenter Stoffe und leuchtender Farben weckt die Turiner Damenschneiderin Carlotta Calma die Neugier jeder Kundin und schickt sie auf eine Reise zu sich selbst. Kleine Botschaften, heimlich unters Futter gestickt, weisen den Frauen den Weg.

Doch findet Carlotta auch ihren? Als die barocke Schönheit, die als Kind unter ihrer Figur gelitten hat, ihren Jugendfreund Daniele wiedertrifft, wird ein Märchen wahr. Aber hält es der Wirklichkeit stand? Das Chaos der Gefühle, in das die abenteuerlustige Carlotta gerät, stellt sie bald vor eine unerwartete Entscheidung.

 

Meine Meinung: Den Leser erwartet italienisches „dolce vita“ gepaart mit Erinnerungen, Mode, eintauchen in Stoff- und Opernwelten, gewürzt mit Speisen aus aller Welt und der nachtblaue Übermantel besteht aus vergangener und jetziger Liebe einzelner Protagonisten.

Wie eine Fremdenführerin entführt uns die Autorin Julia Fischer nach Turin, wo wir sofort mit der gut proportionierten Carlotta sympathisieren, die Vergangenheit ihrer Mutter Mimi kennenlernen, Danieles Vater (Carlottas Jugendfreund) - Vincenzo als reichen Inhaber vorgestellt bekommen und ihn schätzen lernen, mit den Schwestern von Carlotta in die Schneiderkunst eintauchen, die biestige Ex aushalten müssen und obendrein besuchen wir noch einige wunderschöne Orte in Italien. Dabei muss einfach die tolle erzählerische und bildliche Sprache der Autorin erwähnt werden: sofort bekommt man Lust, durch Turin zu wandeln und irgendwie kommt man sich beim Lesen vor, als wäre man in einem Märchen gelandet. Nur ganz selten waren mir die Ausführungen zu langatmig, aber Frau Fischer hat es geschafft, dass ich unbedingt in einem traumhaften nachtblauen Kleid die Oper besuchen möchte

Minangel, 20.04.2018

Carlotta beherrscht nicht nur die Kunst des Schneiderns, sie schickt auch ihre Kunden auf eine Reise zu sich selbst.

Diese Reise beginnt mit einer kleinen Botschaft, die Carlotta unter das Futter einstickt. Denn  eines steht für Carlotta fest- Jede Frau kann schön sein, sie muss sich nur selbst erkennen. Geprägt durch ihre Lebenserfahrungen hat sich Carlotta auch verändert und steht plötzlich ihrer Jugendliebe Daniele gegenüber und glaubt am Ziel ihrer Träume zu sein. Doch sind die Träume von einst tatsächlich noch das, was sie einst versprachen ?

Julia Fischer hat mit diesem wundervollen Roman eine Geschichte voller Träume, Sehnsüchte und Faszination aufs Papier gezaubert, die dem Stöbern in einem Stoffladen gleicht. Die Charaktere sind vielseitig angelegt, schillern wie Seide, glänzen wie Taft, sind rau wie unbehandelte Schafswolle und anschmiegsam wie Cashmere. Die Reise nach Turin ist gespickt mit vielen Details, tollen Hintergrundinformationen und einem wundervollen Erzählstil, der mich in die Welt der Märchen und Opern entführt. Ich fühle mich wie Dornröschen, fliege mit Peter Pan durchs Land der Träume und lasse mich vom Klang der Opern durch die Geschichte tragen. Die vielen tollen Zitate, die sich wie ein Seidenband durch das Buch winden, geben der Geschichte eine ganz besondere Note. Die akribische Recherche lässt den Roman echt und authentisch wirken, entführt den Leser direkt an den Ort des Geschehens und vermittelt so das Gefühl, ein Teil des Romans zu sein und alles Gelesene selbst zu erleben. Das Buch überzeugt durch komplexe Themen, die tiefen Einblicke in die Welt der Oper, des Schneiderhandwerks und der Stadtgeschichte Turins und ihre Sehenswürdigkeiten und istsomit ein Genuß für alle, die sich gerne von Büchern verzaubern und entführen lassen. Vor allen Dingen ist dieses Buch auch eine Aufforderung, eine Reise zu sich selbst zu machen und sich selbst zu erkennen.

 

Für mich gibt es nur eines: Applaus für dieses grandiose Meisterwerk und eine absolute Leseempfehlung !!

katikatharinenhof, 13.04.2018
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