Verlagsgruppe Droemer Knaur



Die Elemente des Todes

9783426523131
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Klappenbroschur, Knaur TB
01.10.2018, 496 S.

ISBN: 978-3-426-52313-1
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True-Crime-Thriller

Kein Mitleid, kein Gewissen, keine Beweise: ein packender True-Crime-Thriller über eine hinterhältige Mord-Serie und die Abgründe des Bösen von Profiler Axel Petermann und Autor Claus Cornelius Fischer

Tod durch Erwürgen, Tod durch eine Kugel in den Nacken, Tod unter einer Hebebühne: Hauptkommissar Kiefer Larsen ahnt, wer für die Serie von außergewöhnlich brutalen Morden zwischen 1994 und 1996 in Norddeutschland verantwortlich ist. Doch nach welchem Muster gehen die Täter vor und warum?

Zwar gibt es Hinweise auf die Verdächtigen, doch keine der Spuren ist eindeutig, kein Beweis stichhaltig. Larsen bleibt nur eines: tief in die Seelen zweier eiskalter, absolut gewissenloser Mörder einzudringen.

Als er erkennt, dass sie einen vierten Mord planen, versteht Larsen die sadistischen Fantasien der Mörder. Nun beginnt ein atemloser Wettlauf mit der Zeit.

Profiler Axel Petermann und Roman-Autor Claus Cornelius Fischer haben einen packenden Thriller geschaffen – schockierend authentisch und spannend bis zum Schluss. True Crime vom Feinsten!
Für die Leser/innen von Michael Tsokos („Zerschunden“, „Zersetzt“, „Zerbrochen“) und Andreas Gößling („Wolfswut“)

Der Autor

Claus Cornelius Fischer

Portrait von  Claus Cornelius Fischer

Claus Cornelius Fischer hat zahlreiche Romane und Drehbücher für Kino („Blueprint“) und Fernsehen („Tatort“) verfasst. Für seine Novelle "Goyas Hand"...

zum Autor Bücher von Claus Cornelius Fischer

Der Autor

Axel Petermann

Portrait von  Axel Petermann

Axel Petermann war Leiter einer Mordkommission in Bremen und als Ermittler für die Aufklärung mehrerer spektakulärer Mordfälle verantwortlich. Seine B...

zum Autor Bücher von Axel Petermann

Pressestimmen

"ein spannender Krimi, der einmal nicht dem gängigen Muster von Mord, vergeblicher Tätersuche und überraschender Aufklärung folgt"

Bremer Nachrichten, 09.10.2018

"böse authentisch. Ein Abstieg in menschliche Abgründe - der Spannungsbogen hält. Perfekt und sehr empfehlenswert."

Buchemepfehlungensterzik.com , 15.10.2018

"Für Fans von Spannung und True Crime genau das Richtige - ich hoffe, die beiden schreiben noch mal ein Buch zusammen."

fabiennesbuecherwelt.com, 28.10.2018

"(...) Heute gilt Petermann als Mitbegründer der Fallanalyse in Deutschland und als einer der besten Profiler Europas."

Osnabrücker Nachrichten, 04.11.2018

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Atemberaubende Spannung, tiefe Einblicke in dunkelsten Ecken eines Menschen

Susi's Leseecke, 21.11.2018

ein psychisch kranker Serientäter, der seine Opfer nach den chemischen Elementen benennt.

Kurz zum Inhalt:

Sein erstes Opfer war 24 Jahre alt, also nannte er es - nach der Ordnungszahl im Periodensystem -  Chrom. Ein anderes Opfer hieß Nickel. Und das letzte - und beste - war Cobalt.

Kriminalhauptkommissar Kiefer Larsen geht den Mordfällen nach und deckt nach und nach auf, wer hinter den Taten steckt. Doch leider kann er den Tätern nichts nachweisen, es gibt keine eindeutigen Beweise. Warum mussten die Opfer sterben? Und wer von den beiden ist der Hauptdrahtzieher?

Als eine junge Frau, die Zeugin in den Mordfällen ist, verschwunden ist, und auch die beiden Verdächtigen nicht mehr erreichbar sind, beginnt ein Wettlauf um Leben und Tod...

 

 

Meine Meinung:

"Die Elemente des Todes" ist ein True-Crime-Thriller, der die Vorkommnisse aus den Jahren 1994 und 1996 widerspiegelt. 

Der Schreibstil ist zwar flüssig zu lesen, allerdings fiel es mir anfangs schwer, die Gegebenheiten zeitlich richtig einzuordnen, da wild zwischen Dezember 1994, Frühjahr 1996 und Sommer 1996 herumgesprungen wird. Oftmals habe ich die Ereignisse nicht mehr richtig zuordnen können und war verwirrt. Erst mit der Zeit habe ich mich an die Sprünge gewöhnen können. 

Es passiert viel, aber irgendwie auch nicht. Die bedrückende Stimmung und die Zustände der 90er sind authentisch dargestellt.

Und obwohl man als Leser von Anfang an weiß, wer der Täter ist, ist es doch spannend zu verfolgen, wie Hauptkommissar Kiefer Larsen alle Anstrengungen unternimmt, und sich sogar in dessen Psyche hineinversetzt, um das Netz um ihn zusammenzuziehen und ihn dingfest zu machen.

Die Einblicke in die kranke Psyche des Mörders sind schrecklich, jedoch auch spannend-voyeuristisch.

Sehr grausig war das Verbrennen im Krematorium zu lesen, mir kam richtig die Gänsehaut.

Leider hat mir der Schluss nicht ganz so gut gefallen, auch wenn es sich wahrscheinlich genau so zugetragen hat.

Den Titel finde ich perfekt gewählt, da der Täter seinen Opfern neue Namen gegen hat - und zwar nach dem Chemischen Element, dessen Ordnungszahl dem Alter des Opfers entspricht. Das Cover zeigt wohl den selbstgebauten Verbrennungsofen; leider spricht es mich nicht wirklich an.

Fazit:
True-Crime-Thriller um eine brutale und grausame Mordserie in Norddeutschland in den 90ern. Die Umsetzung hätte besser sein können, da die vielen Zeitsprünge - zumindest anfangs - sehr verwirrend waren.

Petzi_Maus, 15.11.2018

          Das ungewöhnliche Cover weckte sofort meine Neugier. Dies

ist mein erster True Crime Thriller und ich fand ihn überaus spannend. Die Geschichte lässt einen in die kranke Psyche eines Psychopathen blicken, die einem ansonsten verborgen blieb. Da gabs bei mir schon Gänsehautfeeling. Die beiden Autoren Axel Petermann und Claus Cornelius Fischer haben einen packenden Schreibstil, sodass man das Buch so schnell nicht aus der Hand legt.  Die Charaktere sind gut beschrieben , ich konnte sie mir gut vorstellen.  Die Selbstbeschreibung des Mörders am Anfang der Story fand ich ziemlich verstörend. Was für ein krankes Hirn. Die Spannung war von der ersten bis zur letzten Seiten vorhanden. Tathergänge werden genau beschrieben und die Hinterhältigkeit des Mörders macht einen fassungslos.
In Norddeutschland muss Hauptkommissar Kiefer Larsen eine brutale Mordserie aufklären. Er hat 2 Freunde in Verdacht. Doch noch fehlen ihm die Beweise. Eine spannende Jagd beginnt.
Dieses Buch kann ich nur jedem Thrillerfan empfehlen, es ist ein absolutes Leseerlebnis.
       

Sternenstaub, 01.11.2018

Der True-Crime-Thriller "Die Elemente des Todes" beruht auf einer wahren Begebenheit. Claus Cornelius

Fischer und Axel Petermann, der als Ermittler mehrere spektakuläre Mordfälle aufgeklärt hat und als einer der besten Profiler Europas gilt, gewähren einen hautnahen Einblick in eine brutale Mordserie. Namen, zeitliche Abläufe und Orte wurden zwar geändert, doch das eiskalte Grauen der Morde nicht. 

 

Beim Einstieg wird man sofort mit der Selbstbeschreibung des Täters konfrontiert, der sich nicht für einen Mörder hält, sondern meint, dass er es spüren kann, wenn jemand nicht mehr leben möchte. Fassungslos liest man zunächst diese Selbsteinschätzung und findet sich danach im Sommer 1996, mitten in den Ermittlungen, wieder. Die Zuordnung der unterschiedlichen Charaktere, mit denen man es plötzlich zu tun hat, verläuft am Anfang nicht ganz mühelos. Hier muss man wirklich konzentriert lesen, um die Übersicht zu bekommen. Außerdem springt man in den Zeiten vor und zurück. Das wird zwar vor dem Beginn des jeweiligen Zeitsprungs mit einer entsprechenden Überschrift kenntlich gemacht, dennoch hemmen diese Sprünge zunächst stellenweise den Lesefluss. 

 

Der Schreibstil wirkt recht nüchtern und gelegentlich sogar etwas holprig. Deshalb verläuft der Einstieg anfangs etwas zäh. Doch nach und nach gerät man in den Sog der grausamen Morde und mag manchmal kaum glauben, was man dort liest. Allzu zartbesaitet sollte man allerdings nicht sein, da es Einblicke in tiefste menschliche Abgründe gibt, die umso grausamer wirken, da man immer im Hinterkopf hat, dass dies nicht der Fantasie des Autorenduos entsprungen ist, sondern auf einer wahren Mordserie basiert.

 

Kriminalhauptkommissar Kiefer Larsen verbeißt sich förmlich in den Fall. Er setzt alles daran, den Täter zu überführen, obwohl dieser anscheinend alle Eventualitäten bedacht hat. Larsen lernt man im Verlauf der Handlung besser kennen. Er wirkt sehr sympathisch, dennoch hemmen seine privaten Hintergründe, die recht detailliert beschrieben werden, oft den Lesefluss und lassen die aufgebaute Spannung abflachen. Bei diesen Abschnitten gerät man gelegentlich in Versuchung, sie nur zu überfliegen, damit man zum eigentlichen Fall zurückkehren kann. Dieser hat es wirklich in sich und zum Ende steigt die Spannung enorm an. 

 

Dieser True-Crime-Thriller konnte mich nach einem etwas zähen Beginn doch noch überzeugen. Zunächst hatte ich meine Schwierigkeiten mit den vielen verschiedenen Akteuren, den ständigen Zeitsprüngen und dem etwas ausufernd erzähltem privaten Hintergrund des Hauptermittlers. Doch nach und nach geriet ich in den Sog der Ereignisse und konnte das Buch dann

KimVi, 28.10.2018

"Die Elemente des Todes" ist ein True-Crime-Thriller des Autors Claus Cornelius Fischer und

Ermittlungsleiter Axel Petermann. Er erschien 2018 als Paperback mit 496 Seiten im Knaur Verlag der Droemer Knaur Gruppe.

Geschrieben ist das Buch in der Erzählperspektive und verrät bereits, untypischer Weise, direkt den Namen des Täters. Zusammen mit Ermittler Kiefer Larsen macht sich der/die Leser/in auf die Jagd nach Beweisen, um die bereits bestehenden Verdächtigen der Morde zu überführen. Um dem Ganzen mehr Spannung zu verleihen, wird die Jagd nach Beweisen auch schnell zu einem Wettlauf mit der Zeit um weitere Morde zu verhindern.

Der Schreibstil selbst ließ sich sehr gut und flüssig lesen und bot stellenweise detailreiche Informationen, was besonders zum Ende hin in mir persönlich Ekel hervorrief. Leider springt der Thriller allerdings zwischen den Zeiten, so gibt es z.B. einmal die Zeit mit der Tat 1994 und die "Jetzt" Zeit 1996, die auch nochmals zwischen den Monaten pendelt, was mir persönlich nicht ganz so gut gefallen hat, da es mir das Verfolgen des Thrilllers manchmal etwas erschwerte.

Auf Grund von zu großer Spoilergefahr, werde ich auf den Inhalt nicht eingehen, aber zu dem Hauptcharakter Daniel Becker gibt es ein paar Worte. Bereits der Auszug aus der Selbstbeschreibung des Täters am Anfang finde ich erschreckend, denn die Gedanken des Täters finde ich nicht nachvollziehbar, genauso wie ich nicht verstehen kann wie er andere so stark beeinflussen konnte. Aber genau das macht den Charakter auf eine gewisse Art spannend.

Was mir besonders an dem Buch gefällt ist die Tatsache, dass es sich um True-Crime handelt, weswegen ich nach Beendigung direkt im Internet nach dem Fall gesucht habe. Dass das, was ich gerade las wirklich geschehen ist und es wirklich solche "verqueren" Menschen auf der Welt gibt, löst bei mir im Nachhinein noch immer Gänsehaut aus.

Nach meiner Meinung ist "Die Elemente des Todes" ein gelungener True-Crime-Thriller, der zwar von mir in der Bewertung durch die Zeitsprünge einen kleinen Abzug bekommt, aber trotz allem eine Empfehlung verdient.

Buchglueck, 27.10.2018

Inhalt: Hauptkommissar Kiefer Larson ermittelt in einem Mordfall auf einer Raststätte. Das Opfer wurde

erschossen in seinem Fahrzeug aufgefunden. Doch ergaben sich bei seinen Ermittlungen Hinweise auf noch einen weiteren Mord, der wohl ebenfalls in diesem Fahrzeug stattfand. Alle Wege führen zu Daniel Becker. Oder doch zu seinem Freund Moritz? Vor einigen Jahren verschwand ein Asylbewerber spurlos. Die Ermittlungen in diesem Fall blieben erfolglos. Auch hier werden nun Spuren deutlich, die auf Becker und seine Freunde hinweisen. Plötzlich wird ein Zeuge tot aufgefunden und eine weitere Zeugin verschwindet. Was ist hier los?

 

Wertung: Dieses Buch ist ein True - Crime - Thriller. Das heißt, die Handlungen sind tatsächlich geschehen. Axel Petermann, einer der besten Profiler Europas und Leiter der Mordkommission in Bremen, hat sich hier mit dem Autor Claus Cornelius Fischer zusammengetan. Beide haben ein wahres Meisterwerk erschaffen. Sich vorzustellen, dass solch schrecklich bestialische Dinge tatsächlich auch in unmittelbarer Nähe passieren, ist schwer.

Es gibt in dem Buch verschiedene Perspektiven. Nicht nur aus der Sicht des Ermittlers und der / des Täters wird geschrieben, sondern man bekommt auch Einblick in die Sicht der / des Opfers. Gruselig und schrecklich.

Zu Beginn findet der Leser eine Selbstbeschreibung des Täters, die tatsächlich so abgegeben wurde. Allein die Gedankengänge sind erschreckend. Somit hat das Buch schon einen kraftvollen Start. Auch wird der Gemütszustand und das Leben des Ermittlers ein wenig beleuchtet. Somit ist es einfach sich in die Person hineinzuversetzen und mitzufühlen.

Die Spannung ist teilweise kaum auszuhalten. Wenn der Alltag eines Ermittlers und seines Teams tatsächlich so aussieht wie in dem Buch beschrieben, was im Übrigen sehr realistisch und interessant vermittelt wird, haben sie unsere Achtung und unseren höchsten Respekt verdient.

Das Einzige, was mich immer mal wieder verwirrte und meinen Lesefluss unterbrach, waren die Zeitsprünge. Es gab so viele verschiedene Zeitpunkte im Geschehen, das ich nicht wusste, war das nun vor drei Tagen oder vor zwei Jahren. Ich musste dann immer mal wieder die Kapitelüberschrift inspizieren und mich wieder in den richtigen Ablauf setzen.

 

Fazit: Für alle die es grausam mögen, psychologisch tiefgreifend und mega spannend ist das genau das richtige Buch. True Crime Thriller öffnen dem Leser die Augen und lassen ihn nicht nur in seiner Fantasie verschwinden.

Ich hoffe auf weitere Werke von den Autoren dieses Meisterwerks.

vivi.73, 27.10.2018

Daniel Becker – jung, sehr von sich eingenommen, skrupellos, kann sehr gut manipulieren und versteht es sehr

geschickt, seine Freunde Moritz und Lothar, die ihm schon fast hörig sind, in seine Abartigkeiten hineinzuziehen. Er selbst sieht sich nicht als Mörder, kann nur Menschen verschwinden lassen, ist sich sicher, dass er sie dazu bringt, nicht mehr leben zu wollen. Einfach abartig.

Ich lese sehr gerne Krimis und Thriller. Aber True Crime ist noch mal was ganz anderes. Hier geht es um wahre Begebenheiten, die ich nicht so einfach abhaken kann. Und gerade diese Geschichte hat bei mir Gänsehaut erzeugt, hat mich nachdenklich gemacht und wird noch eine Zeit nachwirken.

Anfangs hatte ich etwas Probleme mit den dauernden Zeitenwechseln, die aber, wie ich im Nachhinein weiß, absolut notwendig und richtig sind. Aber nach kurzer Zeit war ich vollkommen gefangen im Geschehen.

Ich blicke in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele. Kann mir fast nicht vorstellen, dass man so abgrundtief böse sein und agieren kann. Frage mich, was das alles ausgelöst haben mag. Und kann es fast nicht fassen, dass es sich hier um einen realen Fall gehandelt hat. Was ich mich auch immer wieder gefragt habe: Haben die Angehörigen oder Freunde wirklich nichts von dem Ganzen mitbekommen? Oder ist es einfach so, dass was nicht sein darf, auch nicht ist? Ein Buch, über das sich sehr gut diskutieren und nachdenken lässt.

Der Spannungsbogen, ich weiß garnicht, wie ich das beschreiben soll, ist so stark und straff gespannt, permanent da. Aber ohne aufdringlich zu sein. Ich kann das Buch einfach nicht loslassen, weil dauernd etwas geschieht, immer wieder Gedanken auftauchen, die einfach unfassbar sind. Aber ohne sich aufzudrängen, aber trotzdem fesselnd. Einfach klasse gemacht.

Kommissar Larsen Kiefer lerne ich im Laufe der Story auch privat etwas näher kennen. Auch er hat mit Dämonen zu kämpfen, will seine Arbeit nicht in sein neues Heim zu seiner neuen Frau mitnehmen. Spannend finde ich auch die Gespräche zwischen ihm und Daniel Becker, der sich aber immer wieder aalglatt aus der Affäre zieht.

Ich habe Falco als Sänger sehr gerne gemocht und hier stoße ich immer wieder auf Songs von ihm. Für mich hat das den Schrecken zwischendurch immer etwas gedämpft.

Ein spannendes, authentisches Buch, mit einem Kommissar, der nicht aufgibt, sondern versucht, sich in den Köpfen der Täter festzusetzen. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt und in mir noch eine Zeit lang nachwirken wird. True Crime vom Feinsten und Bösesten. Gänsehaut pur.

gaby2707, 26.10.2018

Packend, schockierend, authentisch und spannend bis zum Schluss!! – Achtung: Pageturner!!!

„Ich bin kein Mörder. Ich kann Menschen verschwinden lassen, das ist alles. Ich kann dafür sorgen, dass sie in Rauch aufgehen oder im Wasser versinken. Ich betrete ihre Köpfe, und sie wollen nicht mehr leben. Aber ein Mörder bin ich nicht. Ich spüre es nur, wenn jemand sterben will…“

Mit diesen Worten einer Selbstbeschreibung des Daniel Becker beginnt das neue Werk von Axel Petermann, hier erstmals in Zusammenarbeit mit Claus Cornelius Fischer und auch erstmals als True-Crime-Thriller, also einem wahren Fall, der sich zwischen 1994 und 1996 in Norddeutschland ereignet hat.

Axel Petermann liefert hier die Vorlage eines Falles, bei dem er damals selbst ermittelte, mit all seiner Grauenhaftigkeit und Brutalität. Während Claus Cornelius Fischer sich mit dem ganzen Drumherum, was Orte, Anwesen, Personen, Charaktere, Handlungen und Gedanken zu den jeweiligen Personen betrifft, erst auseinander- und folglich in diesen Fall hineinversetzten musste... aber das mit Erfolg!

Zum Inhalt:

Hauptkommissar Larsen Kiefer ermittelt in einer Serie außergewöhnlicher brutaler Mordfälle. Ein Opfer wurde erwürgt und anschließend im See versenkt, ein anderes im Auto durch einen Schuss in den Nacken getötet und ein drittes unter einer Hebebühne in seiner eigenen Werkstatt zerquetscht.

Wer tut so etwas und warum? Was ist das Motiv? Und gibt es Mittäter? Zeugen?

Schon bald führen die Spuren zu Daniel und Moritz, zwei langjährige Freunde, hochintelligent, aber eben auch skrupellos, nur eindeutige Beweise für diese Morde fehlen noch.

Die Verzweiflung von Larsen Kiefer über sein Wissen, dass Daniel und Moritz die Täter sind, er ihnen aber nichts nachweisen kann, ist hier u.a. auch sehr gut vermittelt und beschrieben worden. Als es dann doch noch zu einem vierten Mord kommt, den Larsen Kiefer zwar erahnte und auch zu verhindern versuchte, kommt es hinterher schließlich doch noch zu einem außergewöhnlichen Abschluss des Falles…!!

Fazit:

Dieses Buch, dieser Fall hat mich total gepackt, aber auch sehr erschreckt und nachdenklich gemacht, da es sich hierbei ja um einen wahren Fall handelt.

Der Schreibstil ist recht flüssig und ganz ohne Schnörkel. Auch Axel Petermann liest man hier sehr gut in seiner Arbeit als damaliger Hauptkommissar und Experte der Fall-Analyse heraus. 

Einige Kapitel sind in ihrer Zeit zurückversetzt geschrieben, gerade so wie es passt, um bestimmte Charaktere, Situationen und Handlungen zu verstehen. War anfangs etwas irreführend, aber später schließlich doch nachvollziehbar und an Zusatzinfo i

Miss Monkey, 20.10.2018

Trotz der hohen Seitenzahl ist das Buch sehr spannend geschrieben und man mag es kaum aus der Hand legen. Es ist mein

erster True-Crime-Thriller und ich kann das Buch weiterempfehlen. Als großer Krimi- und Tatort-Fan habe ich das Buch geradezu verschlungen. Axel Petermann ist ein bekannter deutscher Kriminalist, Profiler und Autor, er nimmt Einblick in menschliche Abgründe. In dem Buch werden die Verbrechen schonungslos erzählt und Einzelheiten, wie Orte, Personen und Situationen werden detailliert beschrieben. Die Erzählweise veranschaulicht die Horrorszenarien und man kann sich in die Opfer hineinversetzen. Axel Petermann und Claus Cornelius Fischer schildern das Psychogramm eines Mörders, der keine Perversion und keine Grausamkeit auslässt. „Die Elemente des Todes“ basieren auf wahre Begebenheiten und ist keine Gute-Nacht-Lektüre. Ich wünsche den Lesern süße Träume.
       

Mayakoenigin, 20.10.2018

✿ Meine Meinung ✿

Ein True-Crime-Thriller, der einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Ich bin schockiert, vor allem weil man sich nicht einreden kann, ach das ist ja alles nur ausgedacht. Nein, es ist die Wahrheit und nichts als die Wahrheit. Axel Petermann und Claus Cornelius Fischer haben einen widerlichen und brutalen echten Fall in eine Romanform verpackt und mich, die wirklich schon etliche extreme Thriller und Horrorbücher gelesen hat, wirklich geschockt. Schonungslos und erbarmungslos wird beschrieben, wie die Opfer getötet wurden. Vor allem die Tötung von Nicole hat mich tief berührt. Nicole ist eigentlich eine arme junge Frau, die als Nutte arbeitet, die ihre kleine Tochter Mellie körperlich und seelisch vernachlässigt hat und die den Männern, allen voran Daniel Becker, hilflos ausgeliefert ist. Er manipuliert sie bis zur Abhängigkeit. Becker hat in seinem Leben einige berufliche Niederlagen einstecken müssen, doch er wahrt den Anschein eines perfekten Privatlebens, genauso macht es auch Moritz Vogel. Doch beide Männer haben zwei Gesichter. Liebevolle Väter und Ehemänner vs. Mörder und Sadisten. Sie gehören eigentlich nicht zur Randgruppe der Gesellschaft, aber sie üben Macht, Manipulation und die Freude am Töten aus. Sehr belastend empfand ich beim Lesen, das die arme Nicole sich auf ein tolles Wochenende mit Daniel Becker gefreut hat. Ein kurzer Ausflug aus ihrem tristen und trostlosen Alltag als Prostituierte. Sie erfreut sich an den kleinen Dingen des Lebens, an der Natur und an dem Gedanken das Daniel sie vielleicht wirklich liebt. Doch im anderen Erzählstrang erlebt man gleichzeitig hautnah mit, wie Daniel ihren Tod plant. Wie er sich akribisch darauf vorbereitet und sie im glücklichen Glauben lässt, das sich ihr Leben doch noch zum Besseren wenden könnte. Diese perfide und widerliche Abgebrühtheit hat mich wütend und gleichzeitig traurig gemacht. Zum Ende hin hat mir sehr gut gefallen wie Kriminalhauptkommissar Kiefer Larsen an den Tatort zurückgekehrt ist und versucht sich in die Gedanken des Täters einzuschleusen. Er versetzte sich vor Ort, durch die detaillierten Aussagen von Becker und Vogel in die Szenerie des tödlichen Abends. Hier spürt man sehr genau, das dieser Abschnitt nur von Herrn Petermann so exakt beschrieben worden sein kann.
Kleiner Minuspunkt von meiner Seite war der etwas verwirrende Beginn des Buches. Hier sind mir zu viele Personen auf einmal erschienen und an die vielen Zeitenwechsel musste ich mich auch erst einmal gewöhnen, aber dann konnte ich kaum noch aufhören zu lesen.
✿ Fazit ✿
Unvorstellbar was ein Mensch einem Anderen antun kann. Nichts für LeserInnen mit schwachen Nerven und Magen.

Miss Norge, 19.10.2018

Die morbiden Taten eines Psychopathen

Was für ein krasser Einstieg: Die Selbstbeschreibung des Serienkillers D.B. Hier heißt er Daniel Becker.

Zitat: „Ich bin kein Mörder. Ich kann Menschen verschwinden lassen, das ist alles. Ich kann dafür sorgen, dass sie in Rauch aufgehen oder im Wasser versinken. Ich betrete ihre Köpfe, und sie wollen nicht mehr leben. Aber ein Mörder bin ich nicht. Ich spüre es nur, wenn jemand sterben will.“

Sommer 1996. Lothar ist tot, ermordet. Da hat der Täter offenbar einen Mitwisser beseitigt. Wie sich herausstellt, ist er nicht das erste Opfer. Nun hat die Polizei Angst um Nicole.

Frühling 1996. Einen Monat vorher. D.B. will ein Krematorium bauen. Wie krank ist das denn? Nicole, Susanne und Sandra. Der Killer scheint auch ein Frauenheld zu sein.

Hauptkommissar Kiefer Larsen ist mir sofort ans Herz gewachsen. Er verbeißt sich in den Fall. Aber er kämpft auch mit den Dämonen seiner Vergangenheit.

„Die Elemente des Todes“ basiert auf wahren Begebenheiten. Die Autoren lassen uns in die tiefen menschlichen Abgründe eines Psychopathen blicken, wobei wiederum alle Klischees bedient werden, weil der Täter selbst Opfer ist und eine verkorkste Kindheit hatte.

Zitat: „Bei jemandem wie Becker ging es immer um Macht und Kontrolle. Der klassische Psychopath und Narzisst. Einerseits selbstbewusst, eloquent und sogar charmant, andererseits manipulativ, skrupellos und ohne jegliche Empathie.“

Axel Petermann und Claus Cornelius Fischer schildern das Psychogramm eines Mörders, der keine Perversion, keine Grausamkeit auslässt. „Die Elemente des Todes“ ist keine Gute-Nacht-Lektüre. Denn die Morde werden brutal und detailliert beschrieben.

Fazit: True-Crime-Thriller über die wahren Abgründe des Bösen. Spannend und schockierend!

 

Susanne, 17.10.2018
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