Verlagsgruppe Droemer Knaur



Escape Room - Nur drei Stunden

9783426226773
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Klappenbroschur, Knaur HC
03.09.2018, 400 S.

ISBN: 978-3-426-22677-3
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Thriller

Chris McGeorges packender Locked-Room-Thriller: ein Hotelzimmer, eine Leiche, fünf Verdächtige, drei Stunden Zeit – ein tödliches Spiel beginnt

Im Alter von 11 Jahren erlangte Morgan Sheppard als »Kinder-Detektiv« Berühmtheit, weil er den mysteriösen Tod seines Mathelehrers aufklärte.

Heute, 25 Jahre später, wacht er in einem ihm unbekannten Hotelzimmer auf, zusammen mit fünf Fremden. Keiner von ihnen weiß, wie er hierher geraten ist. Die Hotelzimmer-Tür ist verriegelt, und im Badezimmer liegt die Leiche von Simon Winter – Morgans langjährigem Psychiater.

Es beginnt ein Spiel der besonderen Art. Die Mitspieler: eine Kellnerin, ein Putzmann, eine Schauspielerin, ein Anwalt und eine Schülerin. Sie alle sind Verdächtige.
Morgan Sheppard hat drei Stunden Zeit, seine detektivischen Fähigkeiten erneut unter Beweis zu stellen. Denn eine der Personen im Hotelzimmer ist ein Mörder. Gelingt es Morgan nicht, den Mord aufzuklären, werden sie alle sterben.

Kann Morgan das tödliche Spiel gewinnen? Die Zeit rennt.

Chris McGeorges spannender Locked-Room-Thriller: für die Leser und Leserinnen von Ruth Ware, „Woman in Cabin 10“, und Sebastian Fitzek, „Flugangst 7A“

Der Autor

Chris McGeorge

Portrait von Chris McGeorge

Chris McGeorge studierte Creative Writing an der City University London. Seinen ersten Kriminalroman, Dead Room, reichte er dort als Master-Arbeit ein...

zum Autor Bücher von Chris McGeorge

Lesetipps

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Ein TV-Star, der als Ermittler berühmt wurde, wacht an ein Bett gefesselt in einem Hotelzimmer auf. Doch er ist

nicht alleine, bei ihm sind scheinbar 5 wahllos gewählt Leute und er hat eine Aufgabe: Den Mörder in diesem Raum zu finden. Für diese durchaus schwierige Aufgabe bleiben ihm nur 3 Stunden, denn sonst werden alle sterben.

Das Cover finde ich zwar sehr interessant gestaltet und auch schön, allerdings nicht unbedingt zum Inhalt passend. Der Blick aus dem Fenster des Hotels oder einen Teil des Hotelzimmers hätte ich passender gefunden. Der Titel hingegen gefällt mir, auch wenn es sich nicht um einen klassischen Escape Room handelt.

Den Einstieg ins Buch finde mich sehr gelungen gestaltet. Der kurze Prolog weist auf ein Ereignis in der Vergangenheit hin. Das erste Kapitel und die eigentliche Handlung spielen 25 Jahre später. Das Aufwachen von Morgan Sheppard, den TV-Star und Protagonisten, wird sehr detailliert und spannend beschrieben. Auch das Einbeziehen der anderen „Mitspieler“ erfolgt auf interessante Art und Weise. Der Pferdekopf, der der Drahtzieher der Entführung zu sein scheint befiehlt Sheppard herauszufinden, wer für die Leiche im Badezimmer und deren Tod verantwortlich ist. Doch der Tote ist nicht irgendwer – es ist sein langjähriger Psychiater Simon Winter.

Gut umgesetzt wurde meiner Meinung nach die Beschreibung der Entzugserscheinungen von Sheppard, der nur mit Alkohol und Drogen funktionieren kann und somit auf Entzug ist. Während seiner Blackouts werden immer wieder Situationen aus der Vergangenheit beschrieben, die am Schluss zum Konstrukt des Falls gehören. Was mir wirklich gut gefallen hat, war die Grundidee. 5 Menschen, die eigentlich ein ganz normales Leben gelebt haben und ein Mann, dessen Kindheitstraum es schon war berühmt zu sein und der jetzt, mit Mitte 30 scheinbar alles erreicht hat. Meiner Meinung nach unmöglich fand ich die Rechtschreibfehler im Buch, die irgendwie den Zusammenhang des Satzes nicht ganz deutlich machten und den Lesefluss extrem gestört haben. „Hat jemand irgendetwas einstecken?“ (S.59). Nach der Uhr hatten sie noch zwanzig Minuten, aber die Sitzung verkürzte enorm die wertvolle Zeit, die IHN zum Trinken blieb (S.194). Generell fand ich den Schreibstil nicht so flüssig, ich bin mit meinen Gedanken häufig abgeschweift und war nicht so gefesselt, wie ich es vorher erwartet/gehofft habe. Die Rückblende mitten im Buch hat mir etwas das Buch madig gemacht. Ich fand dieser Teil hat sehr viel Spannung raus genommen und mehr Spekulationen als nötig zugelassen. Im Anschluss an diesen Teil habe ich das Buch also eher gelangweilt gelesen. Dennoch habe ich das Buch mit Überzeugung beendet und fand das Ende auch noch relativ gut gestaltet – vielleicht etwas übertrieben.  Ich finde dieses Buch hat auf jeden Fall ein gutes G

miiss.buch, 24.09.2018

Dem Roman ist ein Prolog in der Ich-Form vorangestellt, in dem ein Junge seinen toten Mathelehrer findet. Nach einem

Sprung in die Gegenwart, 25 Jahre später, beginnt die eigentliche Handlung, die jedoch immer wieder durch Rückblenden in die Vergangenheit unterbrochen wird. Insgesamt spielt der Roman auch recht vielen verschiedenen Zeitebenen, die jedoch logisch miteinander verknüpft sind und durch ein „Vorher“ angekündigt werden, sodass es dem Leser keinerlei Schwierigkeiten bereitet, dem Handlungsgeschehen zu folgen. Im Zentrum des Geschehens stehen das Eingeschlossensein in einem Raum sowie das Schicksal der beiden ehemaligen Schulfreunde Morgan Sheppard und Eren alias Kace Carver.

Zu Beginn werden die „Mitspieler“ vorgestellt, wobei jedoch ein Hauptcharakter, eben Carver, fehlt. Diese Personenliste hilft, sich während des Lesens zurechtzufinden, dient aber wohl eher der Dramaturgie, da die Anzahl der Protagonisten doch sehr überschaubar ist.

Morgan Sheppard erscheint anfangs eher als ein Antiheld, der tief im Drogensumpf steckt und vor Selbstüberschätzung nur so strotzt. Doch im Laufe des Geschehens wird er sich seiner Schwächen und Fehler bewusst, was Anlass zur Hoffnung gibt, dass er am Ende wirklich geläutert ist.

Sein Gegenspieler, Eren Carver, macht hingegen die entgegengesetzte Entwicklung durch: Präsentiert er sich anfangs als kluger, vom Schicksal gebeutelter Junge, wird nach und nach sein wahres Ich, das meiner Meinung nach auch nicht mehr mit seiner tragischen Kindheit zu entschuldigen ist, offenbar. Interessant ist, dass er, der seinen Kontrahenten zugrunde richten will, damit genau das Gegenteil bewirkt und ihn am Ende über sich hinauswachsen lässt.

Anhand Morgans Karriere als TV-Star wird in diesem Roman auch immer wieder Kritik am Medien- und Showwesen geübt, das, sieht man hinter die Kulissen, sich als Lug und Trug entpuppt, wie Personen wie Morgan oder sein Manager beweisen. Doch auch das Publikum von sog. „Realityshows“ kommt sehr schlecht weg, wenn es z.B. als „Lynchmob“ bezeichnet wird.

McGeorges Sprache ist einfach und lässt sich flüssig lesen. Gerade zu Beginn des Werkes zeigt der Autor jedoch, dass er sprachliche Mittel gezielt anwenden kann, wenn er den sich aufbauenden Spannungsbogen durch kurze und fragmentarische Sätze intensiviert.

Meiner Meinung trifft die Bezeichnung „Thriller“ auf diesen Roman nur bedingt zu, ich würde ihn eher als Spannungs- oder Entwicklungsroman mit Thrillerelementen bezeichnen, da m.E. eben die Entwicklung der Protagonisten, teils über viele Jahre hinweg, im Zentrum steht und über weite Strecken einfach der „Thrill“ fehlt. Auch ist die Lösung des Falls schnell vorhersehbar, was ebenfalls auf Kosten der Spannung geht. Dennoch habe ich dieses Buch mit gro&szl

Elisabeth, 09.09.2018
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