Verlagsgruppe Droemer Knaur



Der Kratzer

9783426522370
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Taschenbuch, Knaur TB
03.12.2018, 416 S.

ISBN: 978-3-426-52237-0
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Thriller

Ein Serienmörder will Vergeltung. Ein Kommissar kämpft um sein Leben. Zwei Feinde – ein Duell.

Oliver Ménard schreibt Thriller fürs Kopfkino: hochspannend und mit filmischer Dichte erzählt. Der Berliner Kriminalkommissar Tobias Dom und die investigative Journalistin Christine Lenève treffen diesmal auf den gefährlichsten Serienkiller ihrer Karriere.

Der Kratzer. So nennt die Berliner Mordkommission den Killer, der seine Opfer ausbluten lässt und Nachrichten in ihre Haut ritzt. Vor sieben Jahren ist er Kriminalkommissar Tobias Dom knapp entwischt, nun wird Doms Ex-Frau überfallen und der Name der gemeinsamen Tochter in ihren Oberschenkel geritzt. Der Kommissar bittet die Journalistin Christine Lenève um Hilfe. Gemeinsam folgen sie einer Spur ausgerechnet in jene psychiatrische Anstalt, in der Dr. Lindfeld einsitzt. Und der Psychiater hat mit Christine noch eine Rechnung offen …

Ein Thriller für die Leser von Arno Strobel, Max Bentow, Wulf Dorn und Marc Raabe

Leselounge

Der Autor

Oliver Ménard

Portrait von  Oliver Ménard

Oliver Ménard wurde 1965 in Berlin geboren. Er studierte Regie und Dokumentarfilm in Madrid und New York, danach folgte ein Hochschulstudium der...

zum Autor Bücher von Oliver Ménard

Weitere Teile der Reihe "Ein Fall für Christine Lenève"

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Es ist sieben Jahre her, dass Kriminalkommissar Tobias Dom den Kratzer stellen konnte und der aber trotzdem entkommen

ist. Der Mörder hat seine Opfer ausbluten lassen und ihnen Nachrichten in die Haut geritzt. Er ist wieder aktiv und hat Doms Ex-Frau Jasmin in die Finger bekommen und den Namen der Tochter „EMMA“ eingeritzt. Dom bittet die Journalistin Christine Lenève, ihn bei den Ermittlungen zu unterstützen. Sie folgen einer Spur, die sie in die psychiatrische Klinik führt, in der Dr. Lindfeld einsitzt. Lindfeld hat mit Christine noch eine Rechnung offen, denn sie brauchte ihn dorthin. Die Zeit drängt, wenn Dom seine Tochter retten will.

Ich habe vor diesem Buch nur „Das Hospital“ gelesen, doch ich denke, auch wenn man jeden Band alleine lesen kann, sollte man die drei Bände der Reihe nach lesen. Auch dieses Mal werden wir wieder zu einem ungewöhnlichen Handlungsort geführt, der unheimlich und sehr bedrohlich ist.

Dom ist natürlich persönlich betroffen und wird aus Sorge um seine Tochter angetrieben. Christine ist eine sehr gute Journalistin, die ihre Recherchen sorgfältig betreibt und sich auch durch Widerstände nicht aus der Spur bringen lässt. Ich konnte die Gedanken und Handlungen von Dom und Christine gut nachvollziehen. Aber auch die anderen Charaktere sind gut und vielschichtig angelegt.

Der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen und das Buch von Anfang an sehr packend. Interessant ist es auch, die Täterperspektive kennenzulernen.

Wenn man sich als Leser recht sicher war, dass man auf der richtigen Spur war, sorgten unverhoffte Wendungen dafür, dass die gezogenen Schlüsse doch wieder über den Haufen geworfen werden mussten.

Christine und Tobias fragen sich, warum der Täter genauso vorging und was seine Botschaften bedeuten. Seine psychologischen Spiele zeigen am Ende, welch schreckliche Abgründe in manchen Menschen lauern.

Ein sehr spannender Thriller mit viel Tempo und Action und mit ausgefeilten Charakteren. Empfehlenswert!

leseratte1310, 27.10.2018

Ich mag ja die Bücher von Oliver Ménard. Düstere Thriller, die aber auch immer Hinterfragen WIESO

ein Mensch Böse wird und auch warum ein Mensch beziehungsunfähig ist oder Geheimnisse hat. Dieses und solche Frage wird bei "Der Kratzer" viele geben. Alleine der Titel lässt mich Gänsehaut kriegen. und wie der Autor das so mit seinen Lesern macht, geht es auch gleich zur Sache. Er schickt uns erst in ein Idyll und dann bähm, gehts los. Wer wer dieses Buch aufmerksam liest, wird die Abgründe sehen, in denen sich der Kratzer bewegt Aber auch eben jede Abgründe, in denen Menschen sich befinden, die mit dem Kratzer auf irgendeiner Weise zu tun haben. Herr Ménard überlässt nichts zu dem Zufall. Alles hat seinen Grund, der Kreis wird sich schließen und damit endet auch die Geschichte von Christine Levére. Leider! Was im Federspiel begann, wird der Kratzer beenden. Auch, wenn man das Buch jetzt lesen könnte, ohne die Vorgänger zu kenne, empfehle ich mit dem Federspiel zu beginnen um alles zu verstehen. Der Autor bedient sich einer leockeren Arzt zu schreiben und dnenoch ist auch der Kratzer wieder intelligent, hochspannend und für die Nerven nur mit ganz viel Schokolade zu ertragen.Der Kratzer kratzt an unserer Gehirnwindung, wir wollen das Rätsel lösen. Romantik-Thrill? Villeicht! Böse? Auf jeden Fall! Verluste? Klar. Rätel? Jede Menge! Und wieder Berlin. Die alten Gemäuer in Berlin und Umland aus dem 2. Weltkrieg sind ideale Orte für Morde! Alle Orte sind vom Autor auch selbst inspiziert worden. 

Und was man sich noch vor Augen führen muss, nichts im Kratzer ist etwas, was nicht in irgendeiner Art und Weise irgendwann wirklich passiert ist. Der Autor gehört der Zunft der Journalisten an und ich möchte nicht wissen, was er da alles zu sehen und zu hören bekam. Dinge die jetzt Stoff sind für gute Thriller. Für Leser die zu Hause gemütlich mit einem Glas Wein auf dem Sofa sitzen und das ganze Drama lesen. Und nicht nur lesen! Denkt mit bei dem, was hier passiert. Stellt Euch auf die Seite der Profiler. Denkt um die Ecke und vielleicht ab und zu denkt Euch in den Kopf des Kratzers. Und dann habt ihr einen Mitmach-Thriller in der Hand der Euch, die Leser, kratzen wird. Und das ist es wohl auch, was der Autor mit der Reihe bezweckt.Es gibt von mir für dieses Buch: 5 Kratzer /////

FoxisBücherschrank, 01.10.2018

Das Morden geht weiter

Ich danke Oliver Ménard für drei psychologisch raffinierte Thriller um die investigative Journalistin Christine Lenève und den Berliner Kriminalkommissar Tobias Dom. „Federspiel“ und „Das Hospital“ hatte ich begeistert verschlungen und auch „Der Kratzer“ hat mich nicht enttäuscht.

Diesmal bekommt es Dom mit einem Serienkiller zu tun, der ein perfides Spiel mit ihm spielt. Schnell ist klar, nur mit Hilfe von Christine, hat er eine Chance, dieses Duell zu gewinnen. Der Kratzer, so wird der Killer genannt, weil er seinen Opfern immer ein Wort in den Oberschenkel ritzt.

Vor sieben Jahren hatten Dom und seine Partnerin Karen den Kratzer zwar gestellt, doch er konnte kurz darauf fliehen. Jetzt hat er wieder zugeschlagen und Doms Ex-Frau überfallen. Das nimmt Dom natürlich persönlich. Will sich der Killer an ihm rächen? Warum dann erst jetzt?

Dr. Lindfeld, der seit „Das Hospital“ in einer psychiatrischen Anstalt einsitzt, kennt den Kratzer. Aber er will nur mit Christine reden. Ein erbittertes Katz und Maus-Spiel beginnt…

In Oliver Ménards neuem Thriller geht so richtig die Post ab. Schnelle Schnitte und wechselnde Perspektiven, auch aus Tätersicht, sorgen für Dynamik. Eine Geschichte voller abgründiger Wendungen, unglaublich spannend. Nur schrittweise wird enthüllt, wohin das Ganze führen soll. Je näher man der Wahrheit zu kommen scheint, desto undurchsichtiger wird sie - bis sie mit voller Wucht zuschlägt. Erst ganz am Ende schließt sich dann der Kreis.

Die Figurenzeichnung ist glaubhaft und durchdacht. Christine ist eine starke Frau. Doch sie kämpft noch immer mit den Dämonen ihrer Vergangenheit. Denn alles was sie kann, hat ihr Vater ihr beigebracht. Er war Inspektor in einer französischen Eliteeinheit. Aber ihr Vater ist tot. Er wurde ermordet. Auch Kommissar Tobias Dom und Christines Freund Albert, ein ehemaliger Hacker, sind mir inzwischen ans Herz gewachsen. Ich werde sie vermissen.

Fazit: Actionreicher Abschluss und fulminanter Höhepunkt der Christine Lenève-Trilogie. Bestes Erzählkino!

 

Baerbel82, 30.09.2018
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