Verlagsgruppe Droemer Knaur



Rita räumt die Hecke auf

9783426523735
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Taschenbuch, Knaur TB
01.07.2019, 304 S.

ISBN: 978-3-426-52373-5
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Roman

Ein urkomischer Roman über eine Schrebergarten-Kolonie und die Angst, dass Frauen dort die Macht übernehmen könnten - witzig, voller liebevoller Seitenhiebe und so richtig aus dem Leben gegriffen - Für alle, die die Romane von Renate Bergmann oder Ellen Berg lieben
Für Rita und ihren Ralf ist der Kleingartenverein »Abendröte« der schönste Ort der Welt. Das heißt, er wäre es, gäbe es da nicht ein winziges Problem: Laut Vereinssatzung ist nämlich quasi das Verfallsdatum des Ersten Vorsitzenden Manfred Bückebusch abgelaufen. Doch nun hat Manni einen perfiden Plan entwickelt, wie er seinen Posten bis ans selige Ende behalten kann. Und Ralf erklärt seiner Rita, dass es so am besten sei. Man stelle sich nur vor, am Ende würde gar noch eine Frau die Geschicke der »Abendröte« lenken … Es versteht sich von selbst, dass Rita das nicht so einfach hinnehmen kann! Es beginnt eine rasend komische Tour de Force, bei deren Lektüre man sich so manches Mal vor Lachen biegt ..

Der Autor

Carsten Uekötter

Portrait von  Carsten Uekötter

Carsten Uekötter, geboren 1978, hat nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann in Münster Wirtschaft und in Gelsenkirchen Journalismus & PR studiert und...

zum Autor Bücher von Carsten Uekötter

Lesetipps

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Humorvoller und unterhaltsamer Zug durch das Schrebergartenleben

Bei diesem Roman geht es um den Kampf einer Laubenkolonie um ihren Fortbestand, in diesem Fall übernimmt eine Frau, Rita, die Rolle der engagierten Vorkämpferin. Sie möchte um jeden Preis die Bedrohung der Kleingarten-Kolonie abwehren und läuft zu großer Tour auf. Dabei sind ihr ihre männlichen Komparsen nicht immer eine Hilfe, aber sie weiß sie zu nehmen und setzt sich und ihre Rettungspläne erbittert durch. Die Themen sind aus dem Leben gegriffen, man erlebt es heutzutage immer wieder, dass Kleingärten um ihre Funktion gebracht werden und zu Bauland umfunktioniert werden.

Der Erzählstil ist humorvoll, locker, lebendig und sehr leicht zu lesen. Es ist eine Lektüre zum Entspannen und sich in diese Kleingärten hineinzuträumen. Der Dialekt der Ruhrpöttler kommt ab und zu zum Zuge, ansonsten geht es sprachlich leger zu. So wie man halt unter Laubenpiepern miteinander spricht.


Was sich Rita alles so einfallen lässt, um ihre Kolonie weiter zu führen, sorgt einfach für gute Unterhaltung. Ich habe sie gern auf ihrem Weg begleitet, wieder Ruhe und Frieden in die Kolonie Abendröte ziehen zu lassen. Mit reichlich Frauenpower hat sie ihre männlichen Mitstreiter gut angeführt und ich habe sie, ihren Mann Ralf, Manni, den alten Lauben-Vorsitzenden, Wilma und Otto und auch Herrn Selting und Sythenstein gerne bei ihren Erlebnissen begleitet.


Mit dieser leichten Unterhaltung erlebt man die Vorgänge in einer Kleingarten-Kolonie hautnah mit. In dieser bunt gemischten "Familie" ist nicht immer alles eitel Sonnenschein, denn Bauland ist knapp und man muss sich schon gegen Behörden behaupten, um weiterhin Gartenfreude in Ruhe und Frieden genießen zu können.

sommerlese, 15.08.2019
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