Verlagsgruppe Droemer Knaur



 

Die sieben oder acht Leben der Stella Fortuna

9783426282120
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Hardcover, Droemer HC
02.09.2019, 496 S.

ISBN: 978-3-426-28212-0
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Roman

Eine große italienisch-amerikanische Familien-Saga und das Porträt einer außergewöhnlichen Frau:

Für Stella Fortuna war der Tod schon immer ein Teil ihres Lebens. Ihre Kindheit ist geprägt von merkwürdigen Unfällen – Momenten, in denen alltägliche Situationen wie das Kochen von Auberginen oder das Füttern der Schweine beinahe tödliche Folgen haben. Sogar Stellas eigene Mutter ist überzeugt davon, dass ihre Tochter verflucht ist.
In ihrem ärmlichen Dorf in Kalabrien gilt Stella als seltsam: ebenso schön und klug wie frech und abweisend. Ihre innere Kraft nützt sie vor allem, um ihre kleine Schwester Tina vor den Härten des Lebens zu schützen. Doch immer wieder provoziert Stella auch den Zorn ihres Vaters Antonio, eines Mannes, der von Frauen Unterwürfigkeit verlangt, und dessen größtes Geschenk an seine Familie seine Abwesenheit ist.

Als die Fortunas vor dem Zweiten Weltkrieg nach Amerika auswandern, hofft Stella auf eine neue Freiheit – und muss erfahren, dass ihre Familie, und allen voran ihre Schwester Tina, ihr eines um jeden Preis verweigern wird: ihre Unabhängigkeit.

Im heutigen Amerika erzählt Stellas Enkelin die bewegende Geschichte ihrer Großmutter, die Geschichte eines Lebens zwischen Italien und den USA und den Kämpfen innerhalb einer Familie, die so alt sind wie die Zeit selbst.

Mit »Die sieben oder acht Leben der Stella Fortuna« hat Juliet Grames, Verlagsleiterin bei Soho Press, einen großen Familien-Roman geschrieben, der zum Teil auf ihrer eigenen italienisch-amerikanischen Familiengeschichte beruht.

Lesetipps

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"Die sieben oder acht Leben der Stella Fortuna" erzählt, wie es zur Entfremdung der Schwestern kommen

konnte und ob am Lebensende eine Versöhnung möglich wird. 

Es ist eine Familiensaga, die ein ganzes, bewegtes Leben schildert. Der Name Stella Fortuna bedeutet Glücksstern, aber schon der Titel des Romans deutet darauf hin, dass Stella durch ihre zahlreichen Nahtoderfahrungen nicht immer Glück hatte - oder ist es dagegen Glück, dass sie sieben- oder achtmal überlebt hat? 
Der Roman ist angelehnt an die Familiengeschichte der Autorin und wirkt trotz der mysteriösen, lebensgefährdenden Vorfälle glaubhaft und authentisch. Das Leben zwischen Erstem und Zweitem Weltkrieg in Kalabrien sowie nach Ende des Zweiten Weltkriegs in Conneticut wird anschaulich und sehr lebendig beschrieben. 

Stella ist eine beeindruckende Frau, die für ihre Unabhängigkeit und Freiheit kämpft und ungeachtet gesellschaftlicher Konventionen ihren Weg gehen wird. Sie ist ein vielschichtiger Charakter, der nicht nur als schön und klug dargestellt wird, sondern vor allem auch unheimlich stur und eigensinnig. 

Es ist ein Roman über die Entfremdung zweier sich liebender Schwestern, über Familiengeheimnisse und die Rolle der Frau sowie den Aufbau eines Lebens in einer neuen, unbekannten Welt, der sich über ein ganzes Jahrhundert von Italien bis in die USA erstreckt und durchweg fesselnd geschrieben ist. Hass, Wut, Neid und Vergeltung haben dabei einen fast schon mythischen Anteil, der an Aberglaube grenzt.

schnäppchenjägerin, 11.09.2019
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