Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Das Leuchten des Sanddorns

9783426639870
jetzt bestellen Jetzt bestellen
Taschenbuch, Knaur TB
01.05.2009, 576 S.

ISBN: 978-3-426-63987-0
Diese Ausgabe ist lieferbar
9,99
inklusive 7%
Mehrwertsteuer

Roman

Das Rauschen der Ostseewellen, die Farbenpracht von Mohn- und Kornblumen, die Faszination der weißen Kreidefelsen: Nach Rügen und besonders in das Seebad Binz zieht es Anfang des 20. Jahrhunderts zahlreiche Gäste. Hier lebt die schöne junge Marie, die mit ihrem Mann, einem ehemaligen Kapitän, glücklich zu sein glaubt – bis sie die reiche und selbstbewusste Sophie kennenlernt. Marie ahnt nicht, dass diese Begegnung nicht nur ihre Ehe gefährden, sondern auch das Schicksal ihrer Töchter und Enkelinnen dramatisch beeinflussen wird ...

Eine große Familiensaga zum Schmökern und Träumen!

Leselounge

Die Autorin

Judith Kern

Portrait von Judith Kern

Judith Kern, 1968 geboren, studierte Politische Wissenschaften, Germanistik und Romanistik in Paris und Tübingen, bevor es sie in den hohen Norden zog...

zur Autorin Bücher von Judith Kern

Pressestimmen

"Sie [Judith Kern] erzählt die Geschichte ohne Kitsch, aber mit einem wohlproportionierten Maß an Gefühl."

Buchlemmi.de, August / September 2009

"Großartige Familiensaga um eine schicksalhafte Begegnung."

Geheimnisse meines Herzens, Ausgabe 4 / 2009

"Das Buch ist flüssig geschrieben und eine schöne sommerliche Lektüre für alle, die nicht nur Rügen lieben, sondern auch gerne Familienromanen lesen, in denen es nicht nur jugendliche Helden gibt, sondern auch die Möglichkeiten und Grenzen der älteren Generation im 20. Jahrhundert geschildert werden."

Die Pommersche Zeitung, 27.06.2009

"Die Geschichte ist geradlinig erzählt. Sie steckt voller Gefühl und kommt dabei ganz ohne Kitsch aus."

Laura, 15.07.2009

"Eine große Familiensaga zum Schmökern und Träumen."

Erbenheimer Wiesbadener Anzeiger, 25.09.2009

"Eine große Familiensaga zum Schmökern und Träumen!"

Allgäuer Anzeigenblatt, 08.07.2009

"Eine Familiensaga voller Spannung"

AIDA Bordmagazin, 01/2011

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Ein wunderschön geschriebenes Buch, das alles beinhaltet was ein Sommerschmöker braucht, von Spannung, über Liebe
(aber nicht zu kitschig) und Charaktere die wundervoll ausgearbeitet wurden. Ein Buch zum Abschalten und Abtauchen in das Leben der Familie.
Claudia Schütz, 21.03.2013

Es ist eine Familiengeschichte über 3 Frauen, Generationen, vjor und nach dem Krieg auf Rügen. Eine Familie mit ihren
Höhen, Tiefen u. Geheimnissen. Ein schöner Lesestoff zum Entspannen. Man bekommt Lust mal nach Rügen zu fahren.
Petra, 08.04.2010

Ein wunderschönes Buch - man erlebt den Sanddornstrauch hautnah und eine Familie wie im Bilderbuch; allerdings hat hier
auch jeder seine Geheimnisse und lebt diese mal mehr und mal weniger, und ist dabei mal mehr oder weniger glücklich. Viele Konventionen und viel Aufbegehren! Während des Lesens habe ich das Leuchten der Sanddornfrüchte lebhaft vor Augen und auch das Rauschen der Ostseewellen.
Manuela, 02.02.2010

Der Star des Romans "Das Leuchten des Sanddorns" von Judith Kern ist die Insel Rügen. Man fühlt sich an die
Strandpromenade von Binz versetzt, auch in der Zeit, sieht in seinen Gedanken die Villa Luise, vor der die Kurgäste flanieren und spürt den Wind in den Haaren. Mit viel Gefühl verwebt Judith Kern die Geschichte von Marie Dahm, ihrer Tochter Klara und deren eigener Familie über drei Generationen hinweg mit der Zeit des ersten und zweiten Weltkriegs. In poetischen Worten erzählt sie von zarter Liebe, von Problemen mit dem beginnenden Tourismus auf Rügen, den Eigenheiten der Menschen, mit denen Marie und Klara konfrontiert werden, und von Kriegsängsten. Besonders gelungen beschreibt Judith Kern ihre Protagonisten, die nicht immer so agieren, wie es von ihnen erwartet wird. Ihre Schwächen im Umgang miteinander stellt sie ebenso in den Vordergrund wie ihre Liebenswürdigkeiten, und auch die Veränderungen, die sie durchmachen, sind glaubhaft und nachvollziehbar geschildert.
Und fast scheint es, als sei Rügen selbst eine Person, die Freude, Sommerfrische, aber auch Stürme und Leid ertragen muss. Ein lesenswerter, gelungener Roman.
Silvia, 18.03.2009

Die Insel Rügen und mit ihr drei Generationen von Frauen stehen im Mittelpunkt dieses schönen Buches. Auch wenn der
Weg manchmal ausweglos scheint, geht es immer irgendwie weiter. Eine schöne Geschichte, die auch Lust auf Ferien auf Rügen macht.
Andrea, 02.03.2009

Ein wirklich sehr unterhaltsames Buch. Einfühlsam wird das Leben einer Frau um die Jahrhundertwende geschildert, die
Gleichberechtigung der Frau steckte noch in den Kinderschuhen.
Es ist ein lesenswertes und interessantes Buch, sowohl von der Landschaftsbeschreibung als auch vom Schreibstil .
Marlies, 26.01.2009

Da ich diese Art von Bücher selten lese, bin ich doch sehr positiv überrascht. Judith Kern hat mit unglaublichem
Einfühlungsvermögen und mit einem lesefreudigem Schreibstil einen Fan mehr gewonnen. Es ist wahrhaft schön, wie sie die Geschichte der Emanzipation verpackt, geschmückt mit der gesamten Schönheit der Insel Rügen, Familiensinn und Frohmut, was für diese Zeitepoche nicht sittlich war. Es gibt einen Teil im zweiten Drittel des Buch, wo es sich etwas zieht, das wird aber im Darauffolgendem wieder wett gemacht. Mit diesem Buch kann man einen entspannten Abend genießen und die Seele baumeln lassen. Ich werde es wohl öfters zur Hand nehmen und lesen, und das kann ich jedem Anderen auch nur empfehlen. Viel Spass, den werden Sie haben. Danke!
Iris, 23.01.2009

Rügen Anfang des 20. Jahrhunderts, das Ostseebad Binz. Marie glaubt ein zufriedenes, glückliches Leben zu führen. Sie
ist mit einem um viele Jahre älteren Mann verheiratet und leitet sein Hotel, die Villa Luise. Da lernt sie Sophie kennen, eine junge Frau aus Berlin, die sich für die Frauenbewegung stark macht. Es entwickelt sich eine zarte Liebesbeziehung zwischen den beiden, die eines Tages von Maries Tochter entdeckt wird. Es kommt zum Bruch zwischen Marie, ihrem Mann und ihrer Tochter. Beide können Marie nicht verzeihen. Dieser Bruch wirkt sich auch noch auf die nachflogenden Generationen aus.
Judith Kern ist mit ihrem Erstlingswerk ein sehr unterhaltsamer Frauenroman gelungen. Das Thema ist eher ungewöhnlich: Eine Liebe zwischen Frauen am Anfang des 20. Jahrhunderts, als dies noch als absolut verwerflich galt, und die daraus resultierenden Folgen über drei Generationen hinweg.
Einfach schön zu lesen.
Ursula, 23.01.2009

Für einen gemütlichen Nachmittag zu Hause ist dieses Buch genau richtig. Es handelt hier um 3 Generationen von Frauen
während der Kriegsjahre. Im Vordergrund stehen die Schicksale dieser und wie sie miteinander verbunden sind. Wer die Insel Rügen mag, hat hier genau das richtige Buch. Lesenswert!
Jessica, 23.01.2009

Das Buch hörte sich am Anfang sehr spannend an und ist es auch, da man sich gut iin den Handlungsort und die Personen
einfühlen kann. Nach vielen Seiten aber wird das Buch für meinen Geschmack sehr langatmig und dadurch konnte es die Spannung nicht mehr halten und auch nicht mehr fesseln. Die Story an sich ist ganz gut und ich hätte das Buch auch gerne fertig gelesen, um heraus zufinden, was passiert, aber am Ende siegt doch die Spannungslosigkeit und legte es beiseite.
Nicole, 22.01.2009

Erzählt wird die Geschichte von der Familie Dahm. Franz Dahm, ein ehemaliger Fischer auf Rügen, baut vorausschauend
für seine Zukunft ein Haus am Strand von Rügen, um eine Pension zu eröffnen.
Dieses Haus wird Mittelpunkt und Anker einer ganzen Generation der Familie Dahm, die versucht, diesen ihren Besitz über die Wirren der Zeit und auch die Wirren innerhalb der Familie zu retten.
Der Roman ist von Anfang bis Ende spannend, unterhaltend, gleichzeitig mit geschichtlichem und menschlichem Wissen sehr interessant zu lesen. Was mir gefallen hat, der Roman verliert sich nicht in zu vielen Einzelheiten und am Ende weiß man, dass wieder mal dieZeit alle Dinge richtet. Ein tröstlicher Gedanke!
Dorothee, 22.01.2009

leider berühren die Frauenschicksale über 4 Generationen nicht. Das ganze ist leider relativ seicht und klischeehaft
geschrieben.
Sabine, 17.01.2009

Das Buch lädt ein zum Abteuchen in eine andere Welt in eine andere Zeit. In eine Zeit geprägt von verhaltens Regeln
und Pflichten. Eine Zeit wo nicht viele Möglichkeiten gab,den konventionen zu entkomen.
Christine, 14.01.2009

anfangs zwar etwas langatmig, gelingt der Autorin scheinbar mühelos die Schilderung einer Familiengeschichte,
eingebettet in die politische Entwicklung unseres Landes, über einen Zeitraum von fast 100 Jahren. Dazu kommen noch wunderbare Schilderungen der Landschaft an der Ostsee. Dieses Buch sollte man lesen !
Hannelore, 13.01.2009

"Der Roman lädt einen ein, sich mit auf die Terasse zu setzen und an dem Leben der Menschen dort teilzunehmen,wie ein
Gast.
Kornelia, 12.01.2009

"Das Leuchten des Sanddorns" erzählt das Leben von Großmutter,Mutter und Tochter. Jede dieser Frauen steht in ihren
Jugendjahren eher abweisend zu ihrer Mutter. Erst als sie älter werden und jede ihren eigenen Konflikt austragen muss, verstehen sie die Lebensweise der Älteren. Das Buch ist ansprechend geschrieben - man möchte einfach wissen, wie es mit den Personen weitergeht. Mir persönlich hat die Autorin allerdings manchmal zu große Zeitsprünge gemacht. Ein schönes Buch für den Urlaub.
Sabine, 08.01.2009

Der Roman "Das Leuchten des Sanddorns" ist ein sehr einfülsamer Roman über das Leben einer Frau zu einer Zeit in der
eine Frau keine eigene Stimme hatte und trotzdem und gerade wegen ihrer Meinungen und Überzeugungen dem Krieg und den Wirrungen des Lebens trotzt.

Judith Kern schildert dem Leser eindrucksvoll das Leben von Marie und ihrer Tochter und lässt einen das ein oder auch andere mal mit schwerem Herzen mitfühlen. Wenn das Schicksal auch noch so hart ist, ist die Familie und das zu Hause immer eine Konstante die bleibt und das sollte niemand vergessen.
Julia, 08.01.2009

Das Debüt von Judith Kern ist gelungen: Eine wunderbar runde Geschichte um eine Frau auf der Suche nach sich selbst.
Und ein Stück deutsche Geschichte - vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis zum Anfang des 21. Jahrhunderts.
Die Hauptfigur Marie Dahm lebt mit Ehemann Franz (einem ehemaligen Kapitän) und Tochter Klara auf Rügen. Hier betreibt das Ehepaar die "Villa Luise" - ein Gästehaus, dicht am Strand vom Seebad Binz gebaut. Marie scheint glücklich zu sein - bis Sophie von Blankenburg in ihr Leben tritt. Diese ungewöhnliche Frau fasziniert Marie - und wird ihr Schicksal, das auch das Leben ihrer Tochter und deren Kinder beeinflussen wird.
Ein wunderbares Buch, das das Leben und die Landschaft von Rügen sehr plastisch beschreibt und auch "Landratten" neugierig macht auf "die Unendlichkeit des Wassers"...
Angelika, 07.01.2009

EIn Roman der sich zwar zunächst etwas schwerfällig anliest, aber dann tief berührt. Man spürt praktisch die
Gefühle die in Marie vorgehen müssen in sich selbst und kann gar nicht mehr aufhören zu lesen. Die Schicksale von Maries Tochter und Enkelinnen sind fast genauso tief bewegend und auch wenn man glaubt vorhersehen zu können was als nächstes passiert, kommt es doch ganz anders.
Nina, 06.01.2009

Das Leuchten des Sanddorns – ein Frauenschicksal, das 1909 auf Rügen seinen Anfang nimmt. Marie verlässt gegen den
Willen ihres Vaters ihr Heimatdorf, um im Urlaubsort Binz ihr Glück zu suchen. Sie fängt in der „Villa Luise“ als Hausmädchen an und heiratet später den Besitzer, Franz. Sie geht ganz in der Aufgabe auf dieses kleine Landhotel zu führen. Marie und Franz führen ein beschauliches Leben und haben eine Tochter, Klara.
Das Glück gerät jedoch ins Wanken als Marie auf einem Fest Sophie von Blankenburg kennenlernt und nach anfänglichem Misstrauen gegenüber der modernen Frau, die Gedanken wie das Wahlrecht für Frauen und Abtreibung offen ausspricht, mit ihr eine tiefe Freundschaft schließt. Diese Freundschaft, in der Marie neue Gefühle in sich kennenlernt, führt schließlich zum Bruch mit Franz und Klara.

In dem Roman von Judith Kern werden frauenrechtliche Fragen, die Anfang 1900 die Gemüter bewegten und unter Einsatz von Opfern auch durchgesetzt wurden, zwar angerissen aber leider nicht ausführlicher in die Geschichte eingebaut. Marie „umschifft“ die Themen immer wieder, indem sie sich einfach raushält oder eine Diskussion darüber schlichtweg ablehnt. So ist man anfangs etwas irritiert, wohin die Geschichte eigentlich laufen soll.
Trotzdem schafft es die Autorin, die Spannung, ob Marie trotz aller zwischenmenschlichen Hürden und den beiden Weltkriegen ihre Familie zusammen halten und Frieden mit sich schließen kann, bis zum Schluss aufrecht zu erhalten.

Ein Buch, das man nach den ersten Startschwierigkeiten, erst wieder aus der Hand legen kann, wenn man weiß, ob Maries Kampf für ihre Familie Erfolg hatte.

Berthold, 05.01.2009

Das Buch beginnt recht vielversprechend mit der Schilderung der Stimmung zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Man
"entschleunigt" regelrecht beim Lesen und kann das Rauschen der Ostsee mit ihren unverwechselbaren Gerüchen direkt nachempfinden. Je weiter die Handlung fortschreitet, desto mehr wird man enttäuscht. Es werden gewissermaßen sämtliche Klischees bedient, als da wären: die Frau (Marie), die aus der Ehe ausbricht, die Tochter (Klara), die von den Abwegen der Mutter erfährt und alles aufdeckt, die Verheiratungsabsichten des Vaters bezüglich seiner Tochter mit dem Geldgeber (Johannes), das uneheliche Kind (Lissy), das Klara ihrem Ehemann unterschiebt, die Wirren in den beiden Weltkriegen, ... und dergleichen mehr.
Weniger wäre hier mehr gewesen. Der Stoff hätte für mehrere Bücher gereicht.
Rita, 05.01.2009

Anfang des 20. Jahrhunderts heiratet Marie den um einige Jahre älteren Franz. Gemeinsam führen sie die "Villa Luise",
ein Hotel, auf Rügen. Marie denkt, sie
ist glücklich, während sie Tag für Tag nur für das Hotel lebt und mit ihrem Mann zwar eine harmonische, aber nicht besonders leidenschaftliche Ehe führt. Ihr
Leben ändert sich jedoch grundlegend, als sie Sophie von Blankenburg kennenlernt. Sophie kämpft für die Rechte der Frauen, hat andersartige und v.a.
rebellische Ideen und führt ihr Leben so, wie sie es möchte und nicht, wie es die Gesellschaft zu der Zeit vorsieht. Zuerst ist Marie entsetzt über die
Ansichten von Sophie und fühlt sich in ihrer Nähe angegriffen. Aus der anfänglichen Abneigung wird jedoch schließlich eine große Liebe und über die Jahre
hinweg eine intensive Freundschaft, die die Beiden ihr gesamtes Leben lang begleiten wird. Durch die anfängliche Liason zwischen Sophie und Marie, die zu der
damaligen Zeit natürlich höchst skandalös ist, verliert Marie fast komplett den Zugang zu ihrer Tochter Klara und es scheint, dass keine Versöhnung mehr
möglich ist...

Dieses Buch ist viel mehr, als die Kurzbeschreibung und meine kurze Inhaltsangabe vermuten lassen. Vielmehr erzählt das Buch über drei Generationen hinweg, die Geschichte von Müttern und ihren Töchtern zu Zeiten des 1. und 2. Weltkriegs. Ihre Kämpfe, ihre Liebe und ihre Schicksale.

Als ich mit dem Buch begonnen habe, dachte ich zuerst es würde sich um eine neue Version von "Effi Briest" handeln, aber damit lag ich weit daneben. Marie
ist kein einfacher Charakter und ich muss gestehen, dass ich sie bis zum Ende nicht komplett durchschaut habe. Sie wirkt oft kühl und unnahbar, jedoch zeigt
sich im Laufe des Buches immer deutlicher woran ihr Herz hängt und dass sie doch nicht so unnahbar ist, wie es zu Beginn den Anschein hat.
Ihre Tochter Klara ist dabei eindeutiger gestrickt, jedoch auch sie muss einige schwere Zeiten durchstehen und einige Kämpfe mit sich selbst ausfechten, bei
der Entscheidung ob sie auf ihr Gewissen oder auf ihr Herz hören soll.
Marie's Enkelinnen schließlich haben ihre eigenen Probleme und Schicksale und lernen jede auch auf ihre Weise, wie sie ihr Leben meistern können.

Das Buch liest sich sehr flüssig und ich konnte es teilweise nicht mehr aus der Hand legen. Die Schicksale der einzelnen Hauptdarstellerinnen haben mich sehr
bewegt und oft habe ich während des Lesens mit den Tränen kämpfen müssen.
Die Zeit in der das Buch angesiedelt ist, ist eine unruhige und teilweise auch sehr schwere Zeit. Geprägt von den Kriegen, der Zeit zwischen dem 1. und 2.
Weltkrieg, als sich eine immer stärkere rechte Front kristallisiert hat und schließlich dem 2. Weltkrieg selber.
Ohne genauer auf die Kriegsjahre einzugehen, schafft es die Autorin in leisen Worten zu schildern, was
Tina, 04.01.2009

Das Buch von Judith Kern erzählt über das Leben mehrerer Frauen aus einer Familie von 1909 bis 2003 anschaulich und
spannnend. Die Frauen leben auf der Insel Rügen und es wird nebenbei die touristische Entwicklung der Insel beschrieben. Sehr empfehlenswert dieses Buch.
Birgit, 04.01.2009

Der Roman von Judith Kern erstreckt sich über fast 50 Jahre und beschreibt die Geschichte einer Familie auf Rügen
über drei Generationen hinweg. Die Familie durchlebt die zwei Weltkriege und diese langen Jahre sind geprägt von Furcht, Verlust, Trauer und den Gedanken über die Zukunft und was diese wohl bringen mag. Die Familie, vor allem ihre weiblichen Mitglieder, und ihre geliebte Insel verändern sich in dieser Zeit, nicht aber die Liebe und Verbundenheit der Menschen zu ihrer Insel.
Judith Kerns Beschreibungen von Rügen sind sehr detaillgetreu und wirken dadurch auf mich manchmal etwas störend, was den Fluss der Handlung angeht. Auf der anderen Seite ist die Insel so fest mit der Familiengeschichte verbunden, so dass dies wiederum gut dazu passt.
Was die Handlung des Romans angeht, finde ich dass die erste Hälfte oft etwas langatmig wirkt, aber die zweite Hälfte deutlich an Fahrt und Spannung gewinnt.
Zum Abschluß kann ich sagen, dass das Buch zwar "nur" eine weitere Familiensaga ist, aber es mir trotzdem gut gefallen hat, vor allem wegen den Eindrücken die man von Rügen bekommt und es Lust darauf macht einmal selbst dort hin zu fahren.
Laura, 04.01.2009

Als Maria im Jahre 1900 ihren Franz heiratet und Haus
herrin der im Jahr zuvor erbauten "Villa Luise" an der Bin
zer Strandpromenade wird, ahnt sie nicht was alles auf sie und ihr Nachkommen zukommt. Zwei Weltkriege und andere Katastrophen gehen auch an ihrer Familie und an der des Gästehauses nicht spurlos vorbei.
Judith Kern lässt in ihrem ersten Roman den Leser die Zeiten auf Rügen miterleben, über drei Generationen können wir an Leid und Glück, Freude und Trauer teilhaben. Fast 600 Seiten lang begleiten wir die starken Persönlichkeiten der Familie Dahm, vor allem, die der Weiblichen und können in eine rauhe, aber wunderschöne Inselwelt eintauchen ohne jemals selbst auf Rügen gewesen zu sein.
Katrin, 04.01.2009

Der vorliegende Roman enthält viel Witz und Unterhaltung, so wie es vielleicht viele mögen, wenn sie eine nicht allzu
anstegende Ferienlektüre lesen möchten. In mir hat es vor allem den Wunsch geweckt, einmal die Insel Rügen zu besuchen. Die einzelnen Protagonisten werden von der Autorin einmalig beschrieben und alles zusammen gerührt, gibt dies eine leichte gut zu geniessende Leselektüre. Lesen sie selbst.
die Autorin war offenbar vor Ort und hat viele Details entdeckt und liebevoll beschrieben Sie weiß offenbar auch, wie Menschen, wie Frauen ticken und weshalb es zwischen Frauen & Männern oft so schwierig ist:))) ein paar Stunden Lesevergnügen im Strandkorb, ein Buch zum Verschenken an beste Freundinnen
cora, 02.01.2009

Man fühlt sich sehr schnell in die damalige Atmosphäre zurückversetzt. Rügen - wer es kennt und liebt - wird das
Buch gerne lesen und genießen.
Barbara, 29.12.2008

Eine Familiengeschichte (mit Schwerpunkt auf die Frauen) vom 1. Weltkrieg bis ins Jahr 2003
An sich eine gute Idee, den Zeitgeist der Jahre in einer Familie einzufangen. Die beginnende Emanzipation zum Anfang des 20. Jahrhunderts, über die schweren Jahre des 1. und die noch sehr viel schwierigeren des 2. Weltkrieges und der Nachkriegszeit. aber die Geschichte braucht ca. 150 Seiten bis sie so richtig in Gang kommt, alles wirkt am Anfang so konstruiert, das macht einfach keinen Spaß. Dazu kommen einige sprachliche Schnitzer ("...wäre Franz neben ihr gesessen...") über die ich bei einem guten Roman gern hinwegsehe, aber wenn der Roman schon nicht so gut ist, sollte wenigstens die Sprache stimmen, dichterische Freiheit hin oder her.
Sybille, 28.12.2008

Ein zum Weiterlesen und Schmökern einladendes Buch über das beginnende 20. Jahrhundert. Eine Zeit in der Frauen noch
keine politischen Rechte hatten. Während in England bereits auf den Straßen um die Emanzipation gekämpft wurde, nimmt diese auf dem Festland gerade ihre ersten Anfänge. Interessant für mich ist, dass dieser Roman nicht unter einfacheren Bevölkerungsschichten spielt, sondern in der sogenannten "Besseren Gesellschaft"
Karin, 26.12.2008

Eine Schilderungsfähigkeit, die einen wegträumen lässt und doch sehr real die Unterschiede der verschiedenen
Bevölkerungsschichten sehen lässt, ohne eine bösartige Kritik dabei aufkommen zu lassen. Dabei aber auch die Schönheit genießend.
Ohne dass einem dabei langweilig wird es zu lesen. Endlich auch mal ein Buch aus einer Zeit in der Frauen noch Frauen waren und nicht aus einer zu entfernten Zeit (Mittelalter) und sehr glaubwürdig die Probleme, die auch heute, nur nicht mehr so ausgeprägt, aufgetaucht sind.
Natalie, 20.12.2008

der schreibstil ist - sehr gut zu der zeit in der der roman offensichtlich spielt passend - eine leicht altmodisch
wirkende erzählform ,die aber perfekt eine stimmung hervorzaubern kann , man spürt förmlich die sonne auf der haut und hört das besteckklappern...perfekt für liebhaber d.alten zeiten
chalotte, 19.12.2008

Das Buch scheint interessant und sehr mitreissend geschrieben worden zu sein. Normalerweise lese ich so ein Buch selten,
aber dieses kann ich nur empfehlen.
Sandra, 18.12.2008
↑ nach oben