Verlagsgruppe Droemer Knaur



Schwarzer Schmetterling

9783426511664
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Taschenbuch, Knaur TB
02.05.2013, 688 S.

ISBN: 978-3-426-51166-4
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Psychothriller

Eisiger Winter in den französischen Pyrenäen. Ein abgeschiedenes Dorf. Eine geschlossene Anstalt. Ein hochintelligenter Psychopath mit einem teuflischen Plan. In 2000 Meter Höhe machen Arbeiter eine verstörende Entdeckung: ein grauenvoll inszenierter Tierkadaver auf schnee- und blutbedeckten Felsen. Das Werk eines Wahnsinnigen? Am Tatort werden Spuren eines gefährlichen Serienmörders gefunden, doch dieser sitzt seit Jahren im hermetisch abgeriegelten Hochsicherheitstrakt einer psychiatrischen Anstalt. Während Commandant Servaz und die junge Anstaltspsychologin Diane Berg verzweifelt versuchen, das Rätsel zu lösen, wird der kleine französische Ort Saint-Martin von einer kaltblütig inszenierten Mordserie erschüttert …

Leselounge

Der Autor

Bernard Minier

Portrait von  Bernard Minier

Bernard Minier, Jahrgang 1960, ist im Südwesten Frankreichs, in den Ausläufern der Pyrenäen, aufgewachsen. Für seine Thriller wurde er mit zahlreichen...

zum Autor Bücher von Bernard Minier

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Weitere Teile der Reihe "Commandant Servaz und Serienkiller Hirtmann"

Pressestimmen

Das Besondere an der Geschichte ist die Art, wie Bernard Minier sie in seinen Romandebüt erzählt: spannend, atmosphärisch und mit viel Sinn für Dramatik. Ein Pageturner. Aber einer, der zwischendurch die Frage reflektiert, ob es das Böse gibt, und der sich nachdenklich mit dem auseinandersetzt, was Menschen einander antun.

Buchjournal, Heft 1/2012

In seinem Debütroman macht der französische Autor Bernard Minier eines von der ersten Seite an deutlich: Hier bekommt man es mit einem finsteren und atmosphärisch dichten Thriller zu tun, der Gänsehaut erzeugen wird. Es gelingt Minier vom ersten Moment an, eine Atmosphäre der latenten Bedrohung aufzubauen. Dabei sind es weniger die Morde, die beim Leser kaum zu ertragende Spannung auslösen, sondern vielméhr das, was dahinter lauert und zum Sprung bereit ist.

booksection.de, 13.03.2012

Ein verstörender Thriller, der mit so lebendigen Details gefüllt ist, dass es einem oft Angst und Bange wird beim lesen. "Schwarzer Schmetterling" ist mehr als ein Thriller, der einen jede Sekunde wach hält, er ist auch ein durchdringender Blick auf unsere Zeit, unsere Gesellschaft und das, was sie aus den Menschen macht.

denglers-buchkritik.de, 12.03.2012

Nervenkitzel pur

Freundin, 22.02.2012

Absolute Spannung - Nervenkitzel - und authentische Charaktere, Szenen, die baldhafter nicht in Worte gefasst werden könnten - und das alles in einem Debütroman...ich bin begeistert.

rezensionen.ch, 21.03.2012

Ein atemberaubender Blick in eine eisige Welt.

Der Sonntag (CH), 11.03.2012

Solides Debüt

TV Star (CH), 17.03.2012

"Schwarzer Schmetterling" ist der äußerst furchteinflößende Debutroman des französischen Autors Bernard Minier, der bereits mit seinen anfänglichen Beschreibungen der winterlich-eisigen Landschaft Grusel-Atmosphäre schafft, elektrisiert und den Leser ins Geschehen bannt. Ein Psychothriller, der diesen Namen verdient!

Neues Volksblatt (A), 10.03.2012

Der Autor arbeitet mit diversen Versatzstücken, die er geschickt miteinander verbindet. Ihm geht es, wie man schon bei der Lektüre der ersten Seiten spürt, vor allem um das Evozieren einer Atmosphäre totaler Isolation, die das pervertierte Unterlaufen und Ignorieren herkömmlicher Moralvorstellungen ermöglicht. Dieser einerseits bodenständig-pragmatische, andererseits etwas elitär-abgehobene Latein-Liebhaber, Horaz-Kenner und Heliodor-Leser Servaz ist eine großartige, charismatische Figur. Ähnlich knorrig und nachdenklich wie Maigret, aber auch zum knallharten Zuschlagen und Widerspruch gegenüber bornierten Vorgesetzten bereit, bedient er keins der gängigen Hypochonder-Klischees eines migränekranken, jammernden Nordlicht-Kommissars mit Sozialhelfer-Ambitionen. (..) Neben dem grandiosen Servaz beeindruckt er auch mit sehr starken Frauenfiguren. Diesem großen Wurf kann man jetzt schon beste Plätze auf den Bestsellerlisten prognostizieren.

CULTurMAG, 31.03.2012

Von der ersten Seite weg baut Bernard Minier eine Atmosphäre latenter Bedrohung auf. Er schildert eine bizarre, ungewöhnliche Geschichte, voller überraschender Verknüpfungen. ein in jeder Hinsicht überzeugendes Debüt.

Berner Bär (CH), 27.03.2012

Fesselnd geschrieben, von der ersten Seite bis zum Schluss.

Ruhr-Nachrichten, 23.04.2012

Bei Bernard Miniers Erstling "Schwarzer Schmetterling" stimmt einfach alles.

krimicouch.de, Jürgen Priester, April 2012

Spannend und exzellent aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt - der vielschichtige Debüt-Thriller des Franzosen Bernard Minier hat es in sich. Vor der eisig-rauen Schönheit der Pyrenäen zeichnet der Autor eine düstere Atmospähre voller unterschwelliger Bedrohung.

Kurier (A), 05.04.2012

Bernard Minier gelingt ein beklemmender Thriller, dessen Spannung von der bedrohlichen Bergwelt der winterlichen Pyrenäen sowie der beängstigenden Atmosphäre der Klinik getragen wird.

Focus Online, 02.05.2012

Mit 51 Jahren hat sich der französische Autor Bernard Minier dem Thriller-Genre zugewandt und mit seinem Debüt sogleich eine Punktlandung vorgelegt.

Tirolerin (A), 29.03.2012

Ein klaustrophobischer Thriller vor einer beeindruckenden Kulisse.

Gießener Anzeiger, 05.05.2012

"Ein hochkarätiger Thriller rund um einen hochintelligenten Psychopathen."

Taschenbuch.Magazin, Ausgabe 1/2013

"SCHWARZER SCHMETTERLING ist ein phantastischer Roman. Trotz seiner Länge ist er zu keiner Sekunde langatmig oder gar langweilig. Die Story überzeugt durch interessante Charakatere. Aber Vorsicht. Selbst unter der Bettdecke wird es ihnen eiskalt. Höchstes Spannungsniveau."

fachbuchkritik.de, 26.04.2013

"Dieser Debütroman ist ein absolut grandioser Psychothriller und verspricht Spannung von der ersten bis zur letzten Seite."

Buchlemmi.de, 08.08.2013

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Am Anfang tat ich mich ein wenig schwer in die Geschichte einzutauchen. Doch es dauerte nur wenige sein bis ich ich

komplett in den Roman eintauchen konnte.

Der Autor schafft es eine dunkle Atmospähre zu erzeugen, in dem er eine geschlossene Ansalt mit den gefährlichsten Schwerverbrecher einbaut und den verschiedenen Morden die in dem Tal geschehen. 

Der Autor geht sehr geschickt damit um, denn bis zum Schluss ist nicht klar, wer der Täter ist. Der Roman ist nicht vorhersehbar und es passieren so viele Details dass man aufpassen muss was nun wohin gehört und ob das eine zum anderen gehörte. Manchmal wurde es etwas verwirrend, aber es ist nichts, was nicht zum Schluss aufgeklärt wird.

Es wird unter anderem von einer Psychologin berichtet, die eine neue Stelle in der besagten Anstalt antritt. Dort werden über fragwürdige Methoden an Patienten berichtet. Leider kommt dieses Thema meiner Meinung nach zu kurz. Ich hätte gern mehr darüber gelesen bzw. wäre spannender gewesen, wenn der Autor die Thematik dort etwas mehr ausgebaut hätte.

Der Autor nimmt auch ernste Themen auf. Zum Beispiel spielt er in dem Roman darauf an, was heutzutage mit Social- Media alles möglich ist. Und das sind keineswegs positive Nachrichten.

Auch wenn ich etwas anderes von dem Buch erwartet habe, bin ich keineswegs enttäuscht. Der Spannunsbogen war da, es passierte sehr viel und wurde keineswegs langweilig. Es war eine Geschichte zum Mitdenken.

Dieses Buch kann ich mir als guten Film vorstellen. Wenn es eine Buchverfilmung gäbe, würde ich ihn mir aufjedenfall ansehen.

Universum_der_Woerter, 26.06.2018

Ich hatte zunächst nicht das Beste über diesen Titel gehört und mich noch lange Zeit davor gedrückt. Und nun bin ich
froh, dass ich nicht auf die negativen Stimmen gehört habe. Eine gut durchdachte Geschichte mit vielen Höhepunkten und grausigen Details. Schön daran war auch, dass es in vielen Punkten recht sozialkritisch war.
Note 2
Cinda Rella, 08.03.2014

Das Cover finde ich ja schon sehr genial! Der Inhalt ist fesselnd, spannend und atemlos! Hoffentlich kommt noch gaaaanz
viel Lesestoff von diesem Autor!
Doris Oberauer, 26.02.2014

Mannshohe Schnee- und Eiswände begrenzen den kleinen Ort in den Pyrenäen, St. Martin und nur die Berge sind Zeugen von
den schrecklichen Verbrechen, die in dieser kargen Landschaft die Einwohner erschüttern. 2 Mitarbeiter machen auf einem Kontrollgang, zu einem in 2000 Meter Höhe liegenden Wasserkraftwerk, eine grauenvolle Entdeckung. Der Tierkadaver eines kopflosen jungen Pferdes ist am Ende der Bergstation einer Seilbahn so drapiert, das es auf den ersten Blick, dem eines schwarzen Schmetterlings gleicht. Commandant Servaz aus Toulouse bekommt den Auftrag den Fall zu untersuchen und beginnt mit den Worten: Credo quia absurdum…ich glaube es, weil es absurd ist. Die Mitarbeiter wollen von all dem nichts mitbekommen, gehört oder gesehen haben, aber für Servaz gibt es noch mehr Ungereimtheiten.
Zeitgleich ist die Schweizerin Diane Berg, die ihr Diplom in Psychologie als forensische Gutachterin beendet hat, auf dem Weg zu ihrem ersten Arbeitstag in eine Anstalt nahe bei St. Martin. Dort werden besonders schlimme und hoffnungslose Fälle von Serienmördern und Psychopathen verwahrt und behandelt.
Als auch noch der Apotheker des Orts kurz darauf nackt und unter einer Brücke baumelnd, nur mit einem schwarzen Kapuzenmantel und Stiefeln bekleidet tot aufgefunden wird, ebenfalls auf den ersten Blick so drapiert ist wie der Kadaver, könnte es Zusammenhänge geben. Die gesicherten DNA Spuren bringen sie auf die Spur eines mutmaßlichen Mörders, aber dieser sitzt seit geraumer Zeit in der geschlossenen psychiatrischen Anstalt im Hochsicherheitstrakt ein. Die anschließenden Ermittlungen, weitere Vorfälle, fördern so manch düstere Erkenntnisse und Geheinisse zu Tage, zeigen Präferenzen und Wichtigkeit auf und lassen einen so manches Mal an Vernunft zweifeln.

Bernard Minier ist hier mit „Schwarzer Schmetterling“ ein sehr spannendes und perfekt inszeniertes Thriller Debüt gelungen, indem die Kulisse brillant gewählt ist und Personen durch ihre Charaktere und Eigenarten überzeugen. Der Ort in den Pyrenäen wirkt durch die Wetterverhältnisse und Enge der Berge sehr beklemmend und verstärkt die Spannung durch die Konzentration auf die wenigen Handlungsorte. Menschen die hier ein Verbrechen begehen können nicht so einfach abhauen und sie stehen unter Beobachtung. Der Blick auf die jeweiligen Figuren wird vom Autor ebenfalls sehr interessant und provokativ dargestellt. So ist der Commandant Servaz der lateinischen Sprache mächtig, mag keine Fernseher und ist Liebhaber von klassischer Musik. Sein Assistent Espèrandieu hingegen ist ein Manga lesender Nerd. Hier treffen bewusst zwei unterschiedliche Polizisten und Generationen aufeinander, die sich in Ansichten und Wissen gut ergänzen und alles gut würzen. Die junge Psychologin Diane ist ebenfalls eine sehr sympathische Figur und man verfolgt gebannt und parallel, ihre Erlebnisse in der Klinik und Enthüllungen, wie z.B. die Dosierung von Medikamenten an den Pat
Melanie Richter, 10.01.2014

...ich konnte es nicht aus meinen Händen legen...

Irrenmagnet, 31.12.2013

Von der ersten bis zur letzten Seite Spannung pur!!
Das muss man lesen!!!
Eigentlich mag ich keine Thriller, die in Frankreich spielen, aber dieses Buch war es wert, es trotzdem zu lesen!
Richtig schön böse!
Elke Wolf, 21.10.2013

Schroffe, eisige Gebirgslandschaft, eine Irrenanstalt für gefährliche Psychopaten und interessante Charaktere. Daraus
hat Bernard Minier einen komplizierten Plot mit Tiefgang komponiert, wie es eben nur ein Franzose kann. Dank jeder Menge falscher Fähten, spannend bis zuletzt. Schade, dass die Auflösung etwas zu konstruiert daher kommt. Trotzdem von mir eine ganz klare Empfehlung!
Monika Albert, 08.09.2013

Ein unglaublicher Thriller! Die Spannung baut sich im Laufe der 680 Seiten ständig weiter auf. Verbrechen aus der
Vergangenheit werden auf grausame Art und Weise gerächt und ein ganzes Pyrenäendorf ist daran beteiligt. Lesenswert! Aber nichts für schwache Nerven.
Gabriele, 19.08.2013

Bei diesem Buch fällt es mir schwer eine Rezi zu schreiben, weil ich dem Buch unbedingt gerecht werden will.
Fangen wir mal mit den Figuren an. Die beiden Hauptcharaktere Commandant Servaz und die junge Anstaltspsychologin Diane Berg werden sehr lebendig und authentisch dargestellt. Sie besitzen ihre Ecken und Kanten, Stärken, Schwächen und Ängste und man bekommt auch Einblicke in ihr Privatleben, was sie umso lebensnaher rüber kommen lässt. Auch die anderen Figuren werden lebensecht vom Autor präsentiert und man nimmt den Figuren ihre Rollen ab. Es gab keinen Moment, in dem ich „Was für ein Schmarrn, so was würde niemand tun“ dachte. Denn es passte zu dem Charakter, auch wenn ich die Handlung an sich nicht unbedingt verstand.
Mit diesen lebendigen Charakteren lässt sich natürlich auch die Spannung sehr gut aufbauen. Diese beginnt sofort bei der Lektüre und es ist einfach unglaublich, sie wird im Laufe der über 680 Seiten nach und nach gesteigert. Ich dachte zu Beginn, dass es bestimmt Längen auf dieser Anzahl von Seiten geben wird, doch weit gefehlt. Zuerst werden immer mehr Puzzleteile „geliefert“, die aber nicht zusammen passen und die mich ziemlich ratlos stehen ließen, was meine Neugier immer mehr entfachte. Dann kamen diese ätzenden Commandant-Kommentare in der Art „Oh, jetzt habe ich einen Geistesblitz“ und der Leser bleibt mit einem Cliffhanger zurück, weil die Handlung nun wieder zum 2. Handlungsstrang wechselt. Das hat mich kirre gemacht, weil ich endlich wissen wollte, wer nun mit wem und warum und überhaupt.
Der Wechsel zwischen den beiden Handlungssträngen ist sehr gelungen und ich fand es äußerst interessant, wie Minier diese beiden mit einander verwoben hat. Es ergab sich zum Schluss ein Gesamtbild, welches Überraschungen bot und stellenweise doch meine Vermutungen und Skepsis bestätigte. Aber da will ich jetzt nicht näher drauf eingehen, weil ich sonst zu viel verraten würde.
Miniers Schreibweise ist sehr angenehm zu lesen und selbst schwierigere Zusammenhänge kann er auf Grund seiner detailreichen Schreibweise sehr plastisch und gut vorstellbar präsentieren. Das lässt auch ekligere Passagen für zartere Gemüter lesbar werden, denn in solchen Momenten ist Miniers Stil sachlich und nicht reißerisch. An anderen Stellen beschreibt er recht ausschweifend, was allerdings der Spannung keinen Abbruch tut, sondern diese eher noch steigert, weil der Leser tiefer in die Geschichte eintaucht. Was mich stellenweise ein wenig störte, waren die Fachbegriffe, die er verwandte - sei es bei einer Obduktion oder bei Szenen in der psychiatrischen Anstalt. Dies dürfte für Thriller-Anfänger und medizinisch uninteressierte schwieriger zu verstehen sein. Doch dies rechtfertigt keinen Sternabzug.
Der eigentliche Fall wird in diesem Buch gelöst, was ich sehr begrüße, denn ich finde nichts schlimmer, als wenn ein Fall nicht abgeschlossen wird oder der Leser danach einfach
Elena Ernst, 10.06.2013

Schwarzer Schmetterling ist eine atemberaubender, Spannender sowie auch fesselnder Thriller. Er ist keine Sekunde
langweilig. Minier zeigt seinen Lesern die eisige und düstere Welt der Pyrenäen...

Worum geht es:

Eisige Dezemberkälte, Schnee ...
Ein kleines abgelegenes Dorf in den Pyrenäen und ein hermetisch abgeriegelte Psychiatrie....

Mit einer Seilbahn fahren 2 Männer in 2000 Meter Höhe zu ihren Arbeitsplatz, einen hoch gelegenen Wasserwerk von Arruns. Doch an Arbeit ist nicht zu denken, denn die beiden Arbeiter machen eine grausige Entdeckung.

Wie ein riesig großer Schmetterling mit ausgebreiteten Flügeln,ist ein schändlich zugerichteter Pferdekadaver an deren Arbeitsstelle platziert worden. Selbst der sofort angerückte Commandant Martin Servaz und sein Team stehen vor einem Rätsel.

Am Tatort werden DNA-Spuren des Psychopathen Julian Hirtmann sicher gestellt... wie konnte das sein??? Hirtmann sitzt doch schon seit Jahren in der hermetisch abgeriegelte Psychiatrie....

Konnte er einfach so, ohne das es jemanden auffällt die Anstalt verlassen???

Mehr wird nicht verraten...

Ich kann nur eins versprechen...Nervenkitzel pur und sehr authentische Charaktere, Szenen....
Brigitte, 10.06.2013

Allein nach der Leseprobe möchte man dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen und am liebsten in einem Rutsch weiter
lesen. Wie kann ein Mensch an zwei Orten gleichzeitig sein? Wird es dem Ermittlerteam gelingen, diesen Fall aufzuklären? Das Buch ist nichts für schwache Nerven.
Sabine, 24.03.2012

Eins vorweg – Der Debütroman des Franzosen Bernard Minier, “Schwarzer Schmetterling”, ist ein absolut grandioser
Psychothriller und verspricht Spannung von der ersten bis zur letzten Seite.

Der Fall ist einfach ungewöhnlich. Zu Anfang ist es nur eine bizarre Geschichte – der Tod eines Pferdes unter ungewöhnlichen Umständen – die niemals solche Ausmaße angenommen hätte, wenn statt des Milliardärs ein kleiner Landwirt der Eigentümer gewesen wäre. Und plötzlich steht diese Geschichte in Verbindung mit einem der schrecklichsten Mörder der Gegenwart – keiner weiß warum und wie diese Verbindung Zustande kommt.
Das Gefühl von Martin Servaz, mit etwas konfrontiert zu sein, das grauenhafter war als alles, was er bislang erlebt hat, ist stärker denn je. Der Fall nimmt eine neue Dimension an und treibt die Ermittler an den Rand der psychischen Belastbarkeit.

Die Geschichte wird aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln erzählt. Auf der einen Seite aus der Sicht des Ermittlerteams – bestehend aus dem Protagonisten Commandant Martin Servaz, seinem Kollegen Vincent Espérandieu (der auf dem Revier ein beliebtes Mobbing-Opfer ist) und der toughen Irène Ziegler. Auf der anderen Seite steht die Schweizer Psychologin Diane Berg, die gerade ihre neue Arbeitsstelle an der Psychiatrischen Klinik Wargnier antritt. Dort werden nur solche Straftäter untergebracht die als so aggressiv eingestuft wurden, dass sie jederzeit handgreiflich werden können und kaum bis gar nicht therapierbar sind. Unter ihnen ist auch der Hauptverdächtige Soziopath Julian Hirtmann. Diane fühlt sich unwohl in dieser abgeschiedenen Klinik. Doch die Patienten sind nicht ihr direktes Probelm. Der Leiter des Insituts ist ihr ein Dorn im Augen, denn er setzt die Patienten einem wahren pharmazeutischen Hiroshima aus. Für Diane einfach unbegreiflich. Sie will nur noch nach Hause. Und eines Abends bemerkt sie, dass jemand nachts über die Flure schleicht und vor ihrem Zimmer stehen bleibt.
Eine ganze Weile entwickeln sich beide Handlungsstränge in unterschiedliche Richtungen und fügen sich erst zum Ende hin zu einem grandiosen Finale zusammen.

Die ganze Zeit über kristallisiert sich der Täter nicht klar heraus – immer wenn ich dachte jetzt habe ich den Übeltäter enttarnt, wurde er wieder freigesprochen. Die Wege die der Autor legt führen in die Irre und die letztendliche Enttarnung ist wahnsinnig verstörend und überhaupt nicht vorhersehbar. Die Spannungskurve, geprägt von einem immer schneller werdenden Szenenwechsel, steigt von Seite zu Seite und raubt einem schier den Atem.

Doch Bernard Minier überzeugt mit seinem Debütroman nicht nur mit fabelhaft gezeichneten Charakteren und einem wahnsinnig verstörenden Fall. Denn die Kulisse vor dem sich die Handlung abspielt, das kleine abgeschiedene Dorf vor diesem atemberaubenden Bergpanorama, hat er meiner Meinung nach einfach nur phänomenal dargest
Lena, 07.03.2012
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