Ist es jemals zu spät, um zu wissen, dass man geliebt wurde?
Ava Husfeldt hat mit »Die unscharfen Ränder der Liebe« einen inspirierenden, tief berührenden Roman geschrieben über verdrängte Gefühle, verlorene Liebe und Heilung.
Umgeben vom Meer, zu dem sie eine besondere Beziehung hat, lebt die 74-jährige Fotografin Inge auf der bretonischen Insel Belle-Île-en-Mer. Zweimal ist Inge Witwe geworden – doch der Mann, den sie wie keinen anderen geliebt hat, hat sie auf andere Weise verlassen. Eines Tages erhält Inge einen Anruf aus Deutschland, der all die alten Wunden aufreißt: Lea, die Tochter von Inges ehemaligem Geliebten Uwe, will einen Brief nach Frankreich bringen, der vor 40 Jahren geschrieben, aber nie abgeschickt wurde.
Während Inge eine Vergangenheit erneut durchlebt, die nie zur Zukunft wurde, sucht Lea in der Geschichte von Inge und ihrem Vater nach Antworten für ihr eigenes Leben. Und Inges Sohn Philippe spürt, dass Nähe und Verlust oft untrennbar sind.
Was geschieht, wenn eine Wahrheit ans Licht kommt, auf die man ein Leben lang gewartet hat? Und wie viel Gegenwart steckt eigentlich in dem, was wir nie zu sagen wagten?
Ergreifender Roman über die Liebe, das Leben und das Meer – für Leser*innen von Julia Holbe und Daniela Krien
»Die unscharfen Ränder der Liebe« ist ein Roman voller tiefer Gefühle über späte Wahrheiten, verpasste Chancen – und die Liebe, die bleibt. Das Meer mit seiner ungestümen Kraft, dem steten Wandel und seiner stillen Schönheit spiegelt unser Leben und trägt die Hoffnung, dass es nie zu spät ist, um Heilung zu finden.