Abschied vom Himmel Abschied vom Himmel
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Abschied vom Himmel

Mein Leben zwischen Gewalt und Freiheit

Hamed Abdel-Samads Kindheit in Ägypten ist geprägt von tiefer Religiosität und von brutaler Gewalt. Je älter er wird, desto weniger kann er den Widerspruch zwischen diesen Extremen ertragen. Halt erhofft er sich im radikalen Islam, findet darin aber auch keine Antworten auf seine Fragen und entschließt sich, Ägypten zu verlassen. Erst in Deutschland kann er sich von seiner Vergangenheit lösen und beginnt, sich kritisch mit der menschenverachtenden islamischen Doppelmoral auseinanderzusetzen. Abdel-Samad zählt heute zu den namhaften deutschsprachigen Vermittlern zwischen arabischer Welt und Europa. Sein Engagement für den arabischen Frühling und seine entschiedene Kritik am politischen Islam führten dazu, dass Fanatiker eine Mord-Fatwa gegen ihn erwirkt haben. Vom Leben unter ständiger Gefahr und auch von einer mehrtägigen Entführung durch Kriminelle erzählt er in der stark erweiterten Neuausgabe seiner Autobiografie.

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Erscheinungstermin: 01.03.2019

Bibliographie
  • Verlag: Droemer TB, Knaur eBook, Knaur TB
  • Erscheinungstermin: 01.03.2019
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 336 Seiten
  • ISBN: 978-3-426-30055-8 (Taschenbuch)
  • ISBN: 978-3-426-42624-1 (E-Book)
  • ISBN: 978-3-426-78408-2 (Taschenbuch)
Pressestimmen
  • "Hamed Abdel-Samad war einst ein Islamist. Inzwischen bekämpft der Publizist jedoch mit heiligem Furor das, wofür er einst stand. (...) Er ist ein ägyptischer Salman Rushdie (...)"

    www.SZ.de, 26. November 2013
  • "Als der Arabische Frühling begann, lernten die deutschen TV-Zuschauer einen anderen, deutlich ernsthafteren Abdel-Samad kennen. Als Experte vor allem für sein Geburtsland Ägypten erklärte er in Talkshows und Sondersendungen immer wieder, warum er die Aufstände im arabischen Raum für einen Glücksfall für die Demokratie halte, und warb leidenschaftlich um die Unterstützung des Westens. Auch nach dem Sturz des demokratisch gewählten Präsidenten Mohammend Mursi gar er sich hoffnungsvoll, dass Ägypten eine friedliche Zukunft bevorstehe. Parallel zu seinen Fernsehauftritten, Vorträgen und Gastbeiträgen veröffentlichte Abdel-Samad mehrere Sachbücher zu den Themenkomplexen Islam und Arabischer Frühling. Dazu gehören "Der Untergang der islamischen Welt" sowie der autobiografisch geprägte Band "Mein Abschied vom Himmel"."

    , 25. November 2013
  • "Hamed Abdel-Samad wurde 1972 in der Nähe von Gizeh geboren. Er war 23 als er 1995 nach Deutschland kam. Er spricht und schreibt besser deutsch als die meisten von uns. Er ist auch neugieriger. Wer von uns hat schon Englisch, Französisch, Politikwissenschaften, Shintoismus, Buddhismus und jüdische Kultur studiert? Das alles wäre nicht möglich, wenn Hamed Abdel-Samad nicht auch mutig wäre. Sein Mut beginnt nicht erst, wenn er sich wehren muss gegen Feinde. Sein Mut ist jener, viel besungene, aber wenig praktizierte Mut gegenüber den Freunden. Der Mut, der dazu gehört sich loszusagen von seiner Umgebung, von Eltern und Verwandten. Diese Art Mut ist nichts, das man sich vornehmen, keine Tugend, die man erlernen kann. Meist ist sie ein Laster, jedenfalls ein Widerspruchsgeist, den man schon am Kind beobachtet.(...) Wir wissen nicht, ob das Verschwinden von Hamed Abdel-Samad etwas mit seinem Mut, mit seiner Kritik an der Welt, in der er aufwuchs zu tun hat.(...) Was immer der Grund für sein Verschwinden ist - wir wünschen uns, dass Hamed Abdel-Samad wieder auftaucht und dass er seinen klaren Verstand noch hat, damit er weitermachen kann, was er bisher getan hat. Auch uns auf die Füße zu treten."

    Frankfurter Rundschau, 27. Januar 2013

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