Selber schuld! Selber schuld!
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Selber schuld!

Ein Wegweiser aus seelischen Sackgassen

Heute verdrängen wir nicht mehr Sexualität, sondern Schuld: Klopft das Schuldgefühl an der Türe des Bewusstseins, geben wir schnell die heiße Kartoffel an andere weiter. Eltern, Lehrer, Ehepartner – alle sollen schuld sein, nur damit wir uns nicht schuldig fühlen müssen. Beim Wiener Psychiater Raphael M. Bonelli legt sich die Unschuld auf die Couch. An vielen Fällen aus seiner Praxis zeigt er: Fremdbeschuldigung und Selbstmitleid machen unfrei, bitter und oft auch wirklich krank. Der korpulenten Patientin ist klar: »An meinem Gewicht ist meine Familie schuld!« Der Ehemann schiebt den Seitensprung, bei dem er ertappt wurde, seiner bigotten Umgebung in die Schuhe, denn: »Ein gesunder Mann braucht das!« Und der überführte Dopingsünder sieht sich als Opfer der Medien. Bonellis Therapievorschlag lautet: Persönliche Schuld erkennen und selbst Verantwortung für das eigene Tun übernehmen. Wer zu einem schmunzelnden „Selber schuld!“ bereit ist, kann auch leichter anderen verzeihen.

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Erscheinungstermin: 11.01.2016

Bibliographie
  • Verlag: Droemer TB, Pattloch eBook
  • Erscheinungstermin: 11.01.2016
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 336 Seiten
  • ISBN: 978-3-426-30093-0 (Taschenbuch)
  • ISBN: 978-3-629-32059-9 (E-Book)
Pressestimmen
  • "Ein Buch, das im Stile Paul Watzlawicks geschrieben ist: klug und dabei immer für ein Schmunzeln gut. Für wen? Für Selbstverantwortliche."

    emotion, 10. Dezember 2019
  • "Von Goethe und Dostojewski bis zu Asterix, dem Gallier, spürt Bonelli in der Literatur das Schuldigwerden und den Umgang damit auf. Gleichzeitig beret er 45 winzige, interessante Fallgeschichten seiner eigenen Beratungspraxis aus, die seine Überlegungen illustrieren."

    www.kulturexpress.de, 28. September 2015
  • "Im lockeren Stil und ohne mit dem Zeigefinger herumzufuchteln, bringt Raphael M. Bonelli praktische Beispiele aus dem Alltag, wissenschaftliche Aspekte ohne das aufgeblasene Experten-Blablabla und bereitet uns damit echtes Lesevergnügen."

    nahaufnahmen (Blog), 10. Mai 2013
  • "Der Autor stützt seinen Ansatz mit zahlreichen Beispielen aus der Therapie. Sie passen zu seinen Thesen, lösen damit Widerspruch aus und beflügeln die Debatte."

    Salzburger Nachrichten, 5. März 2013

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