Moderiertes Gespräch

BUCHPREMIERE! Hamed Abdel-Samad diskutiert im Freitagssalon mit Jakob Augstein über sein Buch "Der islamische Faschismus"

Hamed Abdel-Samad macht die erschreckenden Parallelen zwischen Faschisten und radikalen Islamisten deutlich.

  • Berlin, Maxim-Gorki-Theater, Foyer
  • 25.03.2014
  • 23:00 Uhr
  • Kostenpflichtig

Die ägyptische Muslimbruderschaft ist, so wie der italienische Faschismus und der Nationalsozialismus, aus den Trümmern des Ersten Weltkriegs entstanden. Alle drei politischen Strömungen haben wesentliche ideologische Gemeinsamkeiten: die nationale, rassische oder religiöse Auserwähltheitsidee, die gewaltsame Ausgrenzung anderer, das imperialistische Streben nach Weltherrschaft. Hamed Abdel-Samad ist einer der international wichtigsten Kritiker des politischen Islam, zumal des Islamismus. Seine schonungslos offene Autobiographie "Mein Abschied vom Himmel" und seine inzwischen eingetroffene Prognose eines Umbruchs im Nahen Osten "Der Untergang der islamischen Welt" haben ihm massive Kritik in islamischen Ländern eingebracht. Für die These vom faschistoiden Charakter des Islamismus wurde gegen ihn 2013 ein religiös legitimierter Mordaufruf, eine Mord-Fatwa, verhängt.

Veranstaltungsort

Maxim-Gorki-Theater, Foyer
Am Festungsgraben 2
10115 Berlin

Preise

Eintritt: Kostenpflichtig