Susanne Schmidt zum Thema „Was kostet uns die Freiheit der Märkte? – Perspektiven im Vorfeld des G20-Gipfels“
- Hamburg, Hauptkirche St. Jacobi, Südschiff
- 29.06.2017
- 18:00 Uhr
- Kostenpflichtig
Die Krise, die mit der Lehman-Pleite vor vier Jahren einen ersten Höhepunkt fand, erlebte ihren zweiten, als 2011 immer neue Rettungsschirme aufgespannt werden mussten; inzwischen reden wir von Brandmauern in Billionenhöhe. Den Banken ist es gelungen, für die Folgen ihres Tuns andere verantwortlich zu machen, ihre Verluste zu verstaatlichen und ihre Boni zu sichern. Die Regierenden knicken immer wieder vor der Macht der Finanzmärkte ein. Die Europäische Zentralbank verhinderte jedoch einen Kollaps des Bankensystems, verschaffte den Krisenländern eine Atempause und beflügelte sogar die Aktienmärkte. Doch zu welchem Preis? Die Inflationsgefahr ist groß. Schon jetzt müssen die Sparer und Rentner die Kosten tragen. Die Politik muss dringend in den Krisenländern Wettbewerb und Wachstum zum Thema Nummer eins machen – und eine stringente Finanzmarktregulierung durchsetzen. Wenn ihr das nicht gelingt, wird am Ende der Bürger alles zahlen müssen – so will es das Gesetz der Krise.
Veranstaltungsort
Hauptkirche St. Jacobi, Südschiff
Jakobikirchhof 22
20095 Hamburg
040 / 45 33 26 oder 44 02 98, http://www.jacobus.de/neu/deutsch/index_2.html
Preise
Eintritt: Kostenpflichtig