Bergwehen

Roman

München 1811: Lucilie Vinzenz gehört zu den Hebammen, die sich nicht damit abfinden wollen, dass bei einer Geburt Mutter und Kind häufig sterben. Ständig erweitert sie ihr Wissen, gibt es an die Frauen weiter und achtet streng auf Hygiene. Allerdings bringt sie damit Ärzte und Kirchenherren gegen sich auf. Was muss das Weib andere Weiber aufwiegeln gegen die gottgegebene Ordnung?

Als man eine Intrige gegen sie spinnt, flieht sie in ihr Heimatdorf, an den Ort, der ihr Schutz gewährt. Die Rückkehr ist auch eine Reise in die Vergangenheit: Als junge Frau war sie schwanger geworden und von ihrem Vater dafür grausam bestraft worden. Mit ihm, der ihr damals das Kind wegnahm, hat sie seither nie wieder ein Wort gewechselt.
Ausgerechnet hier trifft sie auf einen Gleichgesinnten, den Dorfarzt Denaro. Sie verlieben sich ineinander – doch dann muss Lucilie erfahren, dass er auf schreckliche Weise mit ihrer Vergangenheit verknüpft ist ...

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Erscheinungstermin: 01.10.2012

Bibliographie
  • Verlag: Droemer eBook, Knaur TB
  • Erscheinungstermin: 01.10.2012
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 336 Seiten
  • ISBN: 978-3-426-41917-5 (E-Book)
  • ISBN: 978-3-426-50012-5 (Taschenbuch)
Pressestimmen
  • Monika Bittl ist mit BERGWEHEN en ungemein lebensnaher, aufwühlender und spannender historischer Roman gelungen. Es handelt sich um eine wahre Geschichte nach den Motiven des Lebens der Hebamme Barbara Widemann. (..) Die Autorin scheut sich nicht, auch die dunklen Seiten der Medizingeschichte ungeschminkt beim Namen zu nennen. (..) Kurz und bündig: ein spannendes Buch, sehr direkt und unkompliziert geschrieben. Eine gute Wahl für Ihre Sommerlektüre!

    Freiburger Nachrichten, 20. Juli 2009
  • Dass die Ursache des Kindbettfiebers von Semmelweis entdeckt wurde, das wissen wir natürlich - aber wer sagt denn, dass nicht eine Hebamme wie Lucilie die gleichen Beobachtungen gemacht hat - ein packender Roman!

    NDR1, 16. Oktober 2008
  • Das Buch ist gut für Leute, die alle derzeitigen annehmlichen gesellschaftlichen Umstände für selbstverständlich und also auch nicht für wieder verlierbar halten. Die Opfer sind heute allerdings nicht mehr die Frauen. Dennoch gibt es sie, die Missstände und Denkverbote und die dagegen anarbeitenden außenseiterischen Aufklärer, die wir oft nicht einmal wahrnehmen oder mit bestem Gewissen verurteilen.

    Mittelbayerische Zeitung, 17. September 2008
  • Monika Bittl schreibt historische Romane der etwas anderen Art. Als fundierte Kennerin des dörflichen Lebens in Bayern gelingt es ihr, auch in ihrem zweiten Buch eine Atmosphäre zu schaffen, die es dem Leser erlaubt, sich ein sehr realistisches Bild von den Vorgängen zu machen. Dicht eingestreut sind die kleinen Erläuterungen, die die Zeit im angehenden 19. Jahrhundert erst richtig begreifbar machen. Wunderschön gezeichnet sind die Charaktere, die dadurch an Lebendigkeit gewinnen.

    www.histo-couch.de, 17. Oktober 2019

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