Da geht noch was: Zwei Freundinnen, Ü50, geben Gas!

Die Kinder sind aus dem Haus, der Mann weilt im Ausland, das Leben wird endlich ruhiger – doch plötzlich steht Monika Bittls alte Freundin Suzi vor der Tür. Sie ist wie ein Wirbelwind und scheint das Chaos regelrecht anzuziehen. Da Suzi gerade ihre Bleibe verloren hat, kapert sie kurzerhand Monika Bittls Wohnung und mischt deren behagliches Leben gründlich auf. Denn mit ihr halten die wirklich spannenden Themen Einzug: Muss man mit über 50 zwangsläufig verspießern? Kann man sein Leben noch mal komplett umkrempeln, um nicht im geistigen Vorruhestand zu landen? Und wie um Himmels Willen kommt frau zu einem Mann, wenn sie eigentlich gar keinen will?

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Monika Bittl

Monika Bittl

Monika Bittl (1963-2022), in einem kleinen bayrischen Dorf aufgewachsen, hat nach einer journalistischen Ausbildung und Auslandsaufenthalten in Sizilien, Ägypten und Island Germanistik, Psychologie und Film in München studiert. Als freie Autorin schrieb sie mit großem Erfolg Drehbücher, Sachbücher und Romane. Ich hatte mich jünger in Erinnerung stand ein halbes Jahr auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste und zwei Jahre lang unter den Top 20.

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Vorwort

Die überspitzte Kurzfassung meiner Freundschaft mit Suzi geht so: Wenn ich einen Waldspaziergang mache, stapfe ich eine Stunde durch die Natur, sammle ein paar Zapfen, entspanne mich und komme mit ein paar Handyfotos zurück. Wenn meine Freundin Suzi für eine Stunde unter Bäumen wandert, hat sie mindestens ihren Autoschlüssel verloren, versehentlich eine Tollkirsche probiert, ist einem Wildschwein entkommen, hat ihr Handy geschrottet oder eine Leiche entdeckt. Ich kenne Suzi seit der ersten Klasse und ärgerte mich schon vor dem Lernen der ersten drei Buchstaben darüber, dass sie immer einen Tick schneller, lauter und frecher war als ich. Angekommen beim Z, behauptete Suzi, Suzanna mit Z zu heißen und nicht wie so viele Mädchen schnöde »Susanne«. Das käme von ihrer italienischen Großmutter. Suzis Mutter bestätigte später zwar, dass die Tochter das Temperament der Oma geerbt hätte – von einem Z im Namen wüsste sie jedoch nichts, und immerhin sei sie höchstpersönlich bei der Entbindung dabei gewesen! Als Beweis suchte die Mutter die Geburtsurkunde, in die bisher niemand geschaut hatte – und das Drama war perfekt: Suzi hieß weder Suzi mit Z noch mit S, sondern Marta! Der Vater des Mädchens hatte auf dem Weg zum Standesamt zahlreiche Kumpels getroffen, die mit ihm auf die Geburt des ersten Kindes so zahlreich und hochprozentig anstießen, dass der Mann den Namenswunsch seiner Frau »Suzanna« gründlich verwechselte. Trotzdem blieb sein Mädchen seither eine Suzi, die jeder so rief. Und weil ohnehin schon nichts mehr 10 stimmte, behielt Suzi auch ihr Z, weil ihr das interessanter vorkam. Suzi drängelte sich in den Pausen permanent geschickt vor – andererseits half sie mir aber auch, als ich einmal unerlaubterweise das Treppengeländer im Schulhaus herunterrutschte, mir die Knie aufschlug und deshalb ein Verweis drohte. Suzi verstand auf Anhieb, dass meiner Verletzung eine andere Ursache zugeschrieben werden musste, zog mich zur Seite und erklärte dem dazukommenden Lehrer voller Inbrunst: »Die Treppenstufen sind zu glatt geputzt. Da muss es ja zu einem Unfall kommen, sagt meine Mama auch immer.« Später kamen Suzi und ich uns immer mal mehr oder weniger nahe. Nach der Schule trafen wir uns in der Stadt, in der wir beide studierten, und gingen zusammen auf Demos, schwimmen oder in Kneipen. Wir reisten zusammen nach Griechenland, verloren uns aus den Augen, begegneten uns wieder auf Klassentreffen, über gemeinsame Bekannte oder bei einem Konzert. Und nun ist sie da. Ganz die Alte, aber doch auch älter geworden. Wir trafen uns wieder bei der ersten Vernissage der gemeinsamen Freundin Kikki, die im zarten Alter von sechzig auf die Idee kam, ihre Erfüllung in der Malerei zu suchen. Suzi und ich begegneten uns just an dem Abend, als sie obdachlos geworden war. »Und dann gehst du abends auf eine Vernissage?«, fragte ich die alte Freundin. »Ich lass mir doch von so einem Scheiß nicht einen schönen Abend verderben!«, antwortete Suzi resolut. Und das Schicksal gab ihr recht.

Gute Freundinnen sind wie Sterne- du kannst sie nicht immer sehen, aber sie sind immer da.

Wer uns nicht mag kann uns gern haben

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