Lesung

Die Hände meines Vaters: Eine russische Familiengeschichte - Im Rahmen der BuchBasel

Irina Scherbakowa, Thomas Grob (M): «Die Hände meines Vaters» Irina Scherbakowa erzählt ihre jüdische Familiengeschichte in Russlands Panorama des 20. Jahrhunderts. Ihre Grossmutter hat Progrome und die Oktoberrevolution überlebt, ihr Vater kämpfte als Offizier im Zweiten Weltkrieg vor Stalingrad. Die renommierte Germanistin und Publizistin, die selbst in der Stalinzeit aufwuchs, schreckt nicht davor zurück, auch die Angepasstheit ihrer Familie während der Jahre der stalinistischen Terrorherrschaft zu thematisieren. Dennoch ist es auch eine glückliche Familiengeschichte, ihre Mitglieder sind gegen alle Wahrscheinlichkeit immer wieder davongekommen. In Kooperation mit dem Philosophicum Basel und dem Osteuropa-Forum Basel.

  • Basel, Volkshaus, Festsaal
  • 10.11.2018
  • 15:30 Uhr
  • Kostenpflichtig

Der Vater verliert im Zweiten Weltkrieg vor Stalingrad um ein Haar beide Hände. Die jüdische Großmutter hat die Pogrome, die Oktoberrevolution und den Bürgerkrieg von 1917/18 überlebt. Und ihre eigene Kindheit in Moskau wurde von der Angst der Stalinzeit geprägt: Irina Scherbakowa stammt aus einer Familie, die alle Schrecknisse des 20. Jahrhunderts miterlebt hat. Und doch empfindet die renommierte Publizistin ihre Familiengeschichte als eine glückliche – sind ihre Vorfahren und sie doch immer wider aller Wahrscheinlichkeit davongekommen. Und so wird Irina Scherbakowas Buch zu einem beeindruckenden Porträt nicht nur einer Familie, der es stets mit viel Glück gelang, düstere Zeiten zu überstehen, sondern auch und vor allem die mitreißende Geschichte eines bewegten Jahrhunderts.

Veranstaltungsort

Volkshaus, Festsaal
Rebgasse 12-14
4058 Basel


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Preise

Eintritt: Kostenpflichtig